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    <title>GBlog (Auf gar keinen Fall sollte man den Versuch machen, Arschdenker auf Kopfdenk umzuschulen) : Rubrik:Welterklaerung</title>
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    <description>Auf gar keinen Fall sollte man den Versuch machen, Arschdenker auf Kopfdenk umzuschulen</description>
    <dc:publisher>gebattmer</dc:publisher>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-26T19:21:54Z</dc:date>
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    <title>GBlog</title>
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  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/6064504/">
    <title>Vermessung der Utopie</title>
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    <description>Nachdem ich kürzlich den FREITAG öffentlich (also jedenfalls Freitag-Community-öffentlich) gekündigt habe, worauf der Verleger selbst sich meldete (wen es interessiert: &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/community/blogs/gbattmer/sehr-geehrter-herr-augstein#comments&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;), bin ich nun doch wieder dankbar für den Hinweis auf Elmar Altvaters und Raul Zeliks Schrift und Debattenseite: &lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.vermessung-der-utopie.de/&quot;&gt;Vermessung der Utopie - Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wir  Elmar Altvater und Raul Zelik  möchten mit unserem Gesprächsbuch &gt;Vermessung der Utopie&lt; (Blumenbar-Verlag  &lt;a href=&quot;http://www.vermessung-der-utopie.de/das-buch&quot;&gt;als PDF-Download hier auf der Seite&lt;/a&gt;) einen Diskussionsanstoß geben. Der Staatssozialismus ist gescheitert, aber auch der real existierende Kapitalismus steuert zielstrebig auf seinen Zusammenbruch zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchste Zeit also, über eine Gesellschaft nach dem Kapitalismus zu sprechen. Dabei geht es nicht um phantastische Wolkenkuckucksheime, sondern um &gt;konkrete Utopien&lt;, also um politische Initiativen, die eine andere Gesellschaft möglich machen, aber in der Realität von heute angesiedelt sind....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Diskussionsgrundlage stehen hier auf der Seite &lt;a href=&quot;http://www.vermessung-der-utopie.de/10-thesen&quot;&gt;10 Thesen&lt;/a&gt; aus dem Buch zur Debatte.

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;»Als Historiker weiß ich, dass es keine Dauerlösungen gibt. Auch der Kapitalismus, egal, wie zäh er ist und wie sehr er auch in den Köpfen der Menschen als etwas Unabänderliches erscheint, er wird verschwinden, früher oder später.« Eric Hobsbawm, 2009 &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/cite&gt;

&lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/1451131/&quot;&gt;The proof of the pudding ...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-26T19:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/6062602/">
    <title>Moral Education II</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/6062602/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;398&quot; alt=&quot;getimg-php&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/getimg-php.jpg&quot; /&gt;&lt;cite&gt;Die Deutsche Bank  stößt mit ihrem Rückkaufangebot für zwei Lebensversicherungsfonds auf heftigen Widerstand. Eine Gruppe von Anlegern wirft dem Institut vor, für die Fonds von vornherein ein ungeeignetes Portfolio an Lebenspolicen gekauft zu haben - und die Probleme jetzt verschleiern zu wollen. Die Bank weist die Vorwürfe zurück, ihre Argumente stoßen bei Experten aber auf Unverständnis.&lt;br /&gt;
Stein des Anstoßes ist das Angebot der Deutschen Bank, Investoren bis 27. November die Anteile an den Fonds Kompass Life 1 und 2 zu 80 Prozent des ursprünglichen Anlagebetrags zurückzukaufen. In diese Beteiligungsmodelle haben Tausende Anleger vor vier Jahren 535 Mio. Euro gesteckt - und die Deutsche Bank zum Marktführer für Lebensversicherungsfonds gemacht.&lt;br /&gt;
Mit den Deutsche-Bank-Produkten beteiligten sich Anleger nicht direkt an US-Lebenspolicen. Vielmehr kauften sie Yen-Anleihen, deren Performance sie über Verträge mit der Londoner Niederlassung der Bank gegen die Entwicklung eines Policenportfolios tauschten. ..&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:lebensversicherungsfonds-deutsche-bank-bringt-anleger-gegen-sich-auf/50031943.html&quot;&gt;(FTD 02.11.2009)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Fonds kaufen US-Bürgern deren Lebensversicherungen ab und zahlen weiter die monatlichen Raten. Stirbt der ursprüngliche Polizze-Nehmer, geht die Auszahlungssumme an die Fonds, so das Kalkül. Problematisch nur, wenn die Lebensversicherten nicht so schnell sterben, wie von den Finanzstrategen kalkuliert...&lt;br /&gt;
Die schlechte Performance der Fonds wurde kürzlich mit der steigenden Lebenserwartung der Amerikaner begründet, wegen der &quot;weniger Polizzen fällig geworden sind als erwartet&quot;. Die Sterbetafeln, auf deren Basis die Banker ihre Fonds auslegen, seien geändert worden.&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1256745330760/Gestorben-wird-immer--fuer-die-Deutsche-Bank-zu-spaet&quot;&gt;( DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21./22.11.2009)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das richtig verstehe, kaufen die Fonds Menschen, die die Beiträge nicht mehr bezahlen können, die Policen ab und zahlen die Beiträge weiter, - in Erwartung der fälligen Lebensversicherungssumme. Das ist im Kapitalismus offenbar nicht verwerflich und also ein klarer Deal. Dass die DB das dann weitervertickt und über Yen-Anleihen aufhübscht, damit es nicht so aussieht, als warteten die Anleger gierig auf ein Massensterben der Alt-Eigentümer der Policen, ist unter herrschenden Umständen und für solcherart anlegende FDP-Wähler eine Geschmacksfrage. Dass die dann klagen gegen die DB, weil die Alteigentümer nicht rechtzeitig sterben, ist wohl doch moralisch zu bewerten, denn - wenn ich das richtig verstanden habe - haben sie doch Yen-Anleihen gekauft: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MORALISCHEENTWICKLUNG/&quot;&gt;Kohlberg: Moralstufe 1&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Kohlberg%27s_stages_of_moral_development&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;360&quot; alt=&quot;Kohlberg_moral_stages_vop&quot; width=&quot;325&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/Kohlberg_moral_stages_vop.gif&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/4929215/&quot;&gt;Moral Education I&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-25T15:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5860590/">
    <title>Aufklärung, nicht Arroganz</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5860590/</link>
    <description>Herr K. gestern bei seiner Verabschiedung:&lt;br /&gt;
&quot;Wo ich bin, kann es kein Einverständnis geben. Das ist Aufklärung, nicht Arroganz.&quot;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-04T19:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5834537/">
    <title>Notiz: Liminalität</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5834537/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/07/kasperltheater-und-liminale-phase.htm#comment-84021&quot;&gt;Herr Rau berichtet&lt;/a&gt;, dass er die liminale Phase der letzten Schulwochen mag:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Liminale Phase: Schwellenzustand, in dem sich Individuen oder Gruppen befinden, nachdem sie sich rituell von der herrschenden Sozialordnung gelöst haben. &lt;/i&gt;(&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Liminalit%C3%A4t&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag liminale Phasen auch, aber ich &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/4520092/&quot;&gt;beobachte&lt;/a&gt; auch, dass Liminalität nicht nur ein Phänomen der letzten Schulwochen ist! &lt;br /&gt;
Es lohnte, das Konzept zur Interpretation von Desintegrationsprozessen (nicht nur) in der Schule fruchtbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter zu verfolgen ....</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-20T20:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5708399/">
    <title>Kleinsamkeit</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5708399/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;display: inline;&quot;&gt;&lt;img id=&quot;ivw_pixel&quot; src=&quot;http://heise.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/techrev;/tr/artikel/137149?r=http://www.heise.de/tr/suche/%3fq=Peter%20Glaser%26rm=search%26mediatype=tr_4%26channel=tr&amp;d=78297.66717406569&quot; alt=&quot;&quot; height=&quot;1&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Der Schriftsteller Peter Glaser (der seinerzeit - 2002 - in Klagenfurt mit dem wunderbaren Text &quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/15129.html&quot;&gt;Geschichte von Nichts&lt;/a&gt;&quot; reüssierte, in dem sich so gr0ßartige Sätze finden wie dieser: &quot;Das Universum ist wie Liz Taylor.&quot;) rezensiert &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/tr/Verriss-des-Monats-Kleinsamkeit--/artikel/137149&quot;&gt;in Technology Review&lt;/a&gt; regelmäßig zweifelhafte Produkte. Im jüngsten Verriss finden sich kluge Anmerkungen zum ökonomischen Sinn des Individualiserungswahns:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Heute gibt es den &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bih%C3%A4nder?title=Bih%C3%A4nder&amp;redirect=no&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;Bihänder&lt;/a&gt; unter den Verrissen: zwei Produkte  ein und derselbe falsche Gedanke.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.yamaha.co.jp/product/avitecs/product/myroom2/index.html&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;My Room II&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
von Yamaha sieht auf den ersten Blick aus wie Werkzeughüttchen&lt;br /&gt;
für den Garten, ist allerdings für das Wohnzimmer gedacht und&lt;br /&gt;
auch da nicht für Werkzeug: der holzverkleidete Würfel mit&lt;br /&gt;
zwei Metern Seitenlänge kostet 700.000 Yen (etwa 5.300 Euro),&lt;br /&gt;
verfügt über eine eigene Klimaanlage, ist fensterlos und hat&lt;br /&gt;
aber immerhin einen schmalen Glasstreifen in der Tür. Laut&lt;br /&gt;
Hersteller eignet sich das Mikrozimmer, das man in seinen eigentlichen&lt;br /&gt;
Wohnraum stellen kann, ideal für Dinge, die man im großen&lt;br /&gt;
Zimmer nicht tun würde  etwa Karaokesingen, studieren, laut&lt;br /&gt;
fernsehen und so weiter. Mich erinnert das ganze eher an einen&lt;br /&gt;
Grabkammernsimulator, bestenfalls an eine Trainingseinrichtung für&lt;br /&gt;
jemanden, der vorhat, sein Leben in den Legebatterien von&lt;br /&gt;
Großraumbüros zu verbringen. Auch wenn in japanischen&lt;br /&gt;
Ballungsräumen, vor allem im Großraum Tokio, Wohnraum extrem&lt;br /&gt;
knapp beziehungsweise teuer ist, bin ich sicher, dass das Geld besser&lt;br /&gt;
angelegt wäre, wenn man sich damit ein paar Rendezvous oder&lt;br /&gt;
Verabredungen mit potenziellen Freunden gönnt, die einem&lt;br /&gt;
später sein kleines Wohnzimmer lebenswerter machen können&lt;br /&gt;
(oder man lädt seine Nachbarn ein, die sich dann bestimmt nur noch&lt;br /&gt;
zurückhaltend beschweren, wenn man wieder einen&lt;br /&gt;
Elvis-Nachsing-Koller kriegt).&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;cadv ISI_IGNORE&quot;&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Das deutsche Pendant dieser Art von Innenarchitektur für Klaustrophobie-Aficionados ist das Inhouse-Zelt &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.gadling.com/2007/07/01/the-piilo-what-is-it/&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;Piilo&lt;/a&gt; des Industriedesigners &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.markusmichalski.de/&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;Markus Michalsky&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
das als &quot;private, insgeheime Rückzugsmöglichkeit&quot; gedacht&lt;br /&gt;
ist. Der futuristische, faltbare Jalousie-Kokon soll &quot;Gefühle der&lt;br /&gt;
Zugehörigkeit und Sinnlichkeit&quot; hervorrufen. In sowas&lt;br /&gt;
reinzukriechen, wird aber eher an jene Gefühle anknüpfen, die&lt;br /&gt;
einen als Kind anwandelten, nachdem man sich ein Zelt aus Decken gebaut&lt;br /&gt;
hatte  nach kürzester Zeit wurde man darin von Langeweile&lt;br /&gt;
und der drängenden Frage &quot;Und was jetzt?&quot; überfallen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die fortschreitende Individualisierung, von der der Nachkriegszeit&lt;br /&gt;
an vor allem aus wirtschaftlichen Interessen betrieben, schuf immer&lt;br /&gt;
kleinere gesellschaftliche Einheiten. Aus der Großfamilie&lt;br /&gt;
schnürten sich Kleinfamilien ab, die ihr eigenes Haus und Auto und&lt;br /&gt;
Zeug besitzen wollten. Danach der einzellebende Mensch, ob in einem&lt;br /&gt;
Wohngemeinschaftszimmer oder als waschechter Single, dem man neuerlich&lt;br /&gt;
jeweils eine Haushaltsgrundausstattung undsoweiter verkaufen konnte.&lt;br /&gt;
Danach wurde es schwierig. Wie kann man das Individuum weiter&lt;br /&gt;
atomisieren, um ihm wieder neue Dinge anzubieten? Zwar konnte man dem&lt;br /&gt;
linken Arm nicht etwas anderes verkaufen wie dem rechten, aber man mit&lt;br /&gt;
verschiedenen Identifikationsmustern funktionierte es. So ließen&lt;br /&gt;
sich aus einem konsumierenden Subjekt virtuell mehrere machen &lt;br /&gt;
was zudem nicht mehr als Verkleinerung der Gemeinschaftlichkeit&lt;br /&gt;
empfunden wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt durchaus Vereinzelungsbedürfnisse, die man mit einer&lt;br /&gt;
gewissen Toleranz für andere Kulturformen als zwar sonderbare,&lt;br /&gt;
aber pragmatische Lösungen ansehen kann, etwa die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sunlightsaunas.com/new_solo.htm&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;Ein-Personen-Sauna&lt;/a&gt; für prüde Amerikaner oder verschämte Briten, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.trendhunter.com/trends/glass-cages-for-smokers&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;öffentliche Glaskäfige für Raucher&lt;/a&gt; oder für notorisch nichtöffentliche Menschen wie etwa Geheimdienstler etwas wie den extrem abhörsicheren &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.whisperroom.com/&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;WhisperRoom&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere Verkleinerungsformen stießen an biologische Grenzen.&lt;br /&gt;
Mit der seit den siebziger Jahren rapide zunehmenden Miniaturisierung&lt;br /&gt;
wurde ein übermütiger Konstrukteursgeist geweckt, der&lt;br /&gt;
Armbanduhren mit eingebauten Superwinztastaturen hervorbrachte &lt;br /&gt;
die sich allerdings von keinem Finger mehr bedienen ließen, weil&lt;br /&gt;
sie einfach zu klein waren. In einem jahrzehntelangen Hinundher wurden&lt;br /&gt;
Gebrauchsgegenstände oder ihre Bedienelemente kleiner (downsizing)&lt;br /&gt;
und wieder größer (rightsizing), während der&lt;br /&gt;
menschliche Körper sich als Maß aller Dinge&lt;br /&gt;
verhältnismäßig veränderungsresistent zeigte&lt;br /&gt;
(außer durch veränderte Konfektionsgrößen infolge&lt;br /&gt;
kollektiver Überernährung).&lt;/p&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;263&quot; alt=&quot;0069_4d1-600x395&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/0069_4d1-600x395.jpg&quot; /&gt;&lt;p&gt;Hart an der Grenze zum Zynismus sind Kunstprojekte wie das von Michael Rakowitz mit dem Namen &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.woostercollective.com/2008/11/michael_rakowitzs_parasite.html&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;ParaSITE&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
im Zuge dessen er aufblasbare Großstadt-Biwaks für&lt;br /&gt;
Obdachlose entwickelt. Die ParaSITE-Zelte nutzen die Abwärme von&lt;br /&gt;
Gebäuden, um sich aufzublasen und die Wärme zu speichern. Die&lt;br /&gt;
Verkleinerungstendenz beim persönlichen Lebensraum&lt;br /&gt;
stößt schnell auf konservative Barrieren. Freiwillig&lt;br /&gt;
einpferchen lässt sich der wie alle Lebewesen äußerst&lt;br /&gt;
auf sein Revier bedachte Mensch nur zeitweise (Dusche, Toilette), bei&lt;br /&gt;
spezieller Veranlagung auch etwas länger (U-Boot-Matrose,&lt;br /&gt;
Kampfjägerpilot, Astronaut) oder wenn ihm besonderes&lt;br /&gt;
Vergnügen verheißen wird (Samadhi-Tank).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den schaurigen Kern von My Room II und des Piilo-Kokons legte der australische Künstler Adam Norton frei. Seine &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.treehugger.com/files/2009/01/adam-norton-wardrobe.php&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;Generic Escape Capsule&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
ist ein modifizierter Kleiderschrank, in dem ein Mensch nur noch auf&lt;br /&gt;
eine Weise existieren kann, die, wenn sie einem Kriegsgefangenen&lt;br /&gt;
zugemutet würde, die Vereinten Nationen in Gang setzen würde.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-18T17:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5681950/">
    <title>Neumensch und Bedürfnisaufschieber</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5681950/</link>
    <description>Unter diesem Titel weist  &lt;a href=&quot;http://chefarztfrau.de/?p=566#more-566&quot;&gt;chefarztfraulicher:beobachter - das journal für asymmetrische polemik&lt;/a&gt; auf ein schönes Beispiel für das Geschwurbel hin, das die Krise da hervorbringt, wo nicht gedacht werden kann oder darf:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;
&lt;h3 class=&quot;entrytitle&quot; id=&quot;post-566&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://chefarztfrau.de/?p=566&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;      &lt;br /&gt;      &lt;/a&gt; &lt;/h3&gt;    &lt;p class=&quot;entrymeta&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;category&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://chefarztfrau.de/?cat=509&quot; title=&quot;View all posts in zur:kenntnisnahme&quot; rel=&quot;category&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;		 		     &lt;/p&gt;          &lt;blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Matthias Matussek im SpOn, das ist nicht bloß irgendeine Chance in der Krise, das ist die Gelegenheit - zu einem Vergnügen der anderen Art:&lt;span id=&quot;more-566&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Lebensmaximen des Spätkapitalismus seien jetzt umzuprägen. Bedürfnisaufschub, Disziplin, Dienst und Pflicht - Matussek legiert ein bleigraues Amalgam aus protestantischer Arbeitsethik und katholischer Krypto-Masturbation. Unter Rekurs auf &lt;a  class=&quot;previewlink&quot; href=&quot;http://www.petersloterdijk.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Peter Sloterdijk&lt;/a&gt;*, &lt;a  class=&quot;previewlink&quot; href=&quot;http://www.single-generation.de/wissenschaft/ralf_dahrendorf.htm#neu&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ralf Dahrendorf&lt;/a&gt; und &lt;a  class=&quot;previewlink&quot; href=&quot;http://www.wolframweimer.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wolfram Weimer&lt;/a&gt; poliert er reaktionäres Altmetall zu postmodernem Glanz, um sodann daraus die Matrize für den allerneusten Menschen, den ÜBERBÜRGER, zu schlagen. Ach, &lt;a  class=&quot;previewlink&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,622302,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lest den Mist doch selbst&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;zemanta-pixie&quot;&gt;&lt;img class=&quot;zemanta-pixie-img&quot; src=&quot;http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=b55dd8d0-223a-8b76-be52-0afd285db834&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat: Eine Wortkotze ohnegleichen, syntaktisch hemmungslos und mit schwach verankerten Sinngeländern:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die überreife Kultur der Ironie, so Weimer (schreibt Matussek), bringt sich selbst ins Wanken - wenn Schulden nur als virtuelle Größe wahrgenommen werden, dann holt die Wirklichkeit diese Gesellschaften ein. Doch auch Weimer begreift die Rezession als Chance: &quot;Wir wären ansonsten in unseren Wohlstandslounges bei Chillout-Musik eingeschlafen.&quot; In einem Zehn-Punkte-Programm zur Überwindung der &quot;Brisanzkrise&quot; empfiehlt Weimer einen &quot;geistigen Instrumentenkasten&quot;, einen &quot;Risikoschirm der Haltung, um unsere weltanschaulichen Einlagen abzusichern&quot;.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Schon klar: Wes weltanschauliche Einlagen strukturierten junk swaps gleichen, der schläft schon mal in der Lounge ein und hält das Wir der Anwesenden für den ideellen Gesamtburger dieser Gesellschaften und kann dann auch nicht anders, als in den Schirm-Metaphern der Bundesregierung weiterzudenken, sollte er noch mal wieder aufwachen.  Ich war schon skeptisch, als die Konstruktivisten von einer umbrella theory zu reden begannen ... Das Fenster zu dem, was sie als &lt;a href=&quot;http://www.deutschland-debatte.de/2009/04/30/april-2009-rund-8000000-leistungsempfaenger-in-algialgiisozialgeld/&quot;&gt;Realität&lt;/a&gt; wahrnehmen, wird immer kleiner:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Der Mensch wird zum Übenden, und als Übender ist er ein Spezialist der Askese. Wir lebten in einer Situation, so &lt;a href=&quot;http://begleitschreiben.twoday.net/stories/5668125/&quot;&gt;Sloterdijk&lt;/a&gt;, in der die Siege des Eigenen nur mit der Niederlage des Fremden zu bezahlen waren. In ihr herrschten die Egoismen von Nationen und Unternehmen. Doch nun habe die Weltgesellschaft den &quot;&lt;a href=&quot;http://www.deutsche-limeskommission.de/&quot;&gt;Limes&lt;/a&gt;&quot; erreicht.&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
Limes? Erreicht? Der Mensch als Spezialist der Askese? ... siehe unten: Demon Alcohol!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update:&lt;br /&gt;
So ähnlich: Villenviertel-Jan und Gutmenschen-Kai&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30479/1.html&quot;&gt;Rudolf Stumberger 12.06.2009&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die neue Wahlverwandtschaft: Wo sich Spiegel und Bildzeitung geistig umarmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sloterdijk-Update &lt;a href=&quot;http://ad-sinistram.blogspot.com/2009/06/das-diebische-system.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-04T16:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5655600/">
    <title>Bob Dylan:  The Rolling Stones, Nazis and the difference between actors and singers</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5655600/</link>
    <description>&lt;div class=&quot;storyHead&quot;&gt; 				&lt;h1&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h1&gt; 				&lt;h2&gt; In a Telegraph online exclusive, Bob Dylan reveals what he thinks about The   Rolling Stones, Nazis and the difference between actors and singers.    &lt;/h2&gt; 				&lt;/div&gt;  			 				&lt;div class=&quot;headerOne&quot;&gt; &lt;/div&gt; 				 					&lt;div class=&quot;byline&quot;&gt; 			&lt;p&gt; 		&lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/culture/music/bob-dylan/5148025/Bob-Dylan-interview-with-Bill-Flanagan.html&quot;&gt;Interview by Bill Flanagan&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class=&quot;slideshow&quot;&gt; 	&lt;div style=&quot;display: block;&quot; class=&quot;ssImg&quot;&gt; 			&lt;img src=&quot;http://www.telegraph.co.uk/telegraph/multimedia/archive/01383/Bob-close_1383178c.jpg&quot; alt=&quot;Bob Dylan interview&quot; height=&quot;287&quot; width=&quot;460&quot; /&gt; 				&lt;div class=&quot;imageExtras&quot; style=&quot;width: 460px;&quot;&gt; 					&lt;span class=&quot;caption&quot;&gt;Dylan: &#39;Those fifties and sixties records were definitely important. That might have been the last great age of real music&#39;&lt;/span&gt; 					&lt;/div&gt; 		&lt;/div&gt; 	&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;zemanta-pixie&quot;&gt;&lt;img class=&quot;zemanta-pixie-img&quot; src=&quot;http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=687d1303-99d2-8a97-a417-3197083134dc&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Anyway, if you dont want to truck all over the web to read it or suffer through the ridiculous Flash nightmare that is BobDylan.com these days &lt;a href=&quot;http://croz.fm/misc/Dylan_Flanagan_Interview_2009.pdf&quot;&gt;heres a PDF&lt;/a&gt; I made of the six parts as one.&lt;/cite&gt; (via &lt;a href=&quot;http://croz.fm/&quot;&gt;http://croz.fm/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute &lt;b&gt;Rezension des Konzerts vom 31.03. in Hannover&lt;/b&gt; bei &lt;a href=&quot;http://www.rockszene.de/News04/Vorlagen/news-020409_1.html&quot;&gt;rockszene.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
So war es. Nichts hinzuzufügen, auch nicht von einem, der His Bobness zum erstan Mal gesehen hat. Vielleicht noch dies: Meine Tochter (19) war enttäuscht, dass er nicht zB &lt;a href=&quot;http://www.bobdylan.com/#/songs/times-they-are-changin&quot;&gt;The Times They Are A-Changin&#39;&lt;/a&gt; zur Gitarre gesungen hat ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Bob Dylans Theme Time Radio Hour&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/2639976/&quot;&gt;This&lt;/a&gt; is the last show (Goodbye) of season 3.  It is uncertain if TTR will continue after this Goodbye Show (which was show # 100). But there are rumours that there maybe will a season 4 starting fall 2009.</description>
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    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
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    <dc:date>2009-04-20T17:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5523343/">
    <title>Before and After III - Oder: Wishful Thinking</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5523343/</link>
    <description>Aus &lt;a href=&quot;http://tsutpen.blogspot.com/search/label/Before%20and%20After&quot;&gt;Tom Sutpens Serie&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;602&quot; alt=&quot;mariannebefore&quot; width=&quot;475&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/mariannebefore.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://tsutpen.blogspot.com/2009/02/before-and-after-168-marianne-faithfull.html&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;633&quot; alt=&quot;marianneafter-1&quot; width=&quot;475&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/marianneafter-1.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den unterschiedlichen Blicken in die Welt wird deutlich, dass wir nicht wissen können, welche Not-wendigen Ent-Täuschungen uns bevorstehen, und dass wir den nicht ent-täuschten Blick nicht zurückgewinnen können. Wer letzteres versucht wird blöd oder zur lächerlichen Figur. &lt;br /&gt;
(Vielleicht unterscheidet das Marianne Faithfull von Mick Jagger, aber das ist eigentlich auch wumpe ...)&lt;br /&gt;
... Das Produktive der &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/5370454/&quot;&gt;Ent-Täuschung&lt;/a&gt; ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/CZ5xsH2HEgE&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/CZ5xsH2HEgE&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
Ein sehr schönes Video zu &lt;a href=&quot;http://www.wilcoworld.net/&quot;&gt;Wilco&lt;/a&gt;&#39;s sehr schönem Song &quot;&lt;a href=&quot;http://wordnetweb.princeton.edu/perl/webwn?s=wishful%20thinking&quot;&gt;Wishful Thinking&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Vgl. &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/4997625/&quot;&gt;Before and After I&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
und &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/5000318/&quot;&gt;Before and After II&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
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    <dc:date>2009-02-17T18:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5482245/">
    <title>An einem Tag wie diesem ...</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5482245/</link>
    <description>&lt;center&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;bier-her&quot; width=&quot;492&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/bier-her.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
... ist man in Hannover traurig und enttäuscht, dass ein belgisch-brasilianischer Großkonzern, der sein Geld mit Bier verdient, seine Plörre nicht mehr vor Ort herstellen will oder gar hannoversche Traditionsmarken, die gern auch lokal identitätsbildend wirkten, wie man jetzt festgestellt hat, ganz plattmachen will, und dass Großkonzerne Arbeitsplätze abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.inbev-deutschland.de/A798B3DD755C4CA7A2D59870E17E95E1.htm&quot;&gt;Inbev hat auch ein Leitbild&lt;/a&gt; undBernd Haase erinnert an die Vorgeschichte: &lt;cite&gt;Im November 2002 beginnt es in Hannover rund um die Gilde zu schäumen. Anfang des Monats sickert durch, dass der frühere Gilde-Vorstand Gerd Nienaber und der ehemalige Aufsichtsratschef Steffen Lorenz seit Sommer hinter den Kulissen den Verkauf des ältesten Unternehmens der Stadt Hannover eingefädelt hatten. Als die Pläne ruchbar werden, buhlen bereits vier Braukonzerne um die Gilde. Vor allem die Wernigeröder Premiummarke Hasseröder, die den Hannoveranern gehört, ist begehrt. Die Aktien der Gilde-Mutter Brauergilde sind breit gestreut und zu mehr als 80 Prozent in Privatbesitz. Einige davon sind seit dem Mittelalter vererbt worden. &lt;b&gt;Die Stadt selbst ist mit zehn Prozent größter Anteilseigner, aber auch Land und Landeskirchenamt besitzen Scheine.&lt;/b&gt; Die Verwaltung mit Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und seinem späteren Nachfolger Stephan Weil an der Spitze stemmt sich aus Sorge um den Standort und die Jobs umgehend gegen den drohenden Gilde-Verkauf, auch die 400 Mitarbeiter in Hannover gehen auf die Barrikaden. Der damalige Ministerpräsident Sigmar Gabriel spricht von einem miesen Spiel. Mit dem Widerstand von dieser Seite haben Lorenz und Nienaber wohl gerechnet. Sie organisieren deshalb die für den Verkauf notwendige Mehrheit bei den Kleinaktionären. Es sind damals Mondpreise geboten worden, sagt Weil rückblickend. Ein Anteilsschein ist am Ende 235 000 Euro wert, angesichts dieser Summe wollen genügend Teilhaber Kasse machen. Bei einer turbulenten Hauptversammlung im Hannover Congress Centrums bereiten sie mit einer Satzungsänderung den Weg für den Einstieg eines Investors. Wütende Gilde-Mitarbeiter vor dem Saal sprechen von hannoverschen Pfeffersäcken und meinen das als Schimpfwort. Den Zuschlag erhält für rund 500 Millionen Euro die belgische Interbrew, die später in der heutigen Inbev aufging. &lt;b&gt;Die Stadt verbucht einen Verkaufserlös von 52 Millionen Euro; außerdem handelt man den Belgiern ein paar Zusagen zu Standort und Arbeitsplätzen ab. &lt;/b&gt;Was die langfristig wert sein sollten, offenbart sich spätestens Ende 2004. Die neuen Besitzer ziehen das Management aus Hannover ab, streichen in der Folgezeit Arbeitsplätze, schränken den Vertrieb ein und reduzieren ihr Sponsoring. Die Gilde, sagt der frühere Betriebsratschef Werner Brünig, ist verraten und verkauft worden.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
31.01.2009 / HAZ Seite 19 Ressort: HANN (Das Ressort Hann hier sehr kritisch; man müsste mal im Archiv nachsehen, ob nicht damals im Wirtschaftsteil begrüßt wurde, dass ein Investor ...., Global Player bla .... - ich würde fast meine Mütze drauf verwetten!)																												&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 10px; text-align: center;&quot;&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;											
&lt;/div&gt;&lt;h3 id=&quot;post-3062&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://mischalke04.wordpress.com/2008/12/30/onkel-teddy-und-seine-rocking-boys-bier-her/&quot; rel=&quot;bookmark&quot; title=&quot;Permanent Link to ONKEL TEDDY UND SEINE ROCKING BOYS, Bier her, 1961&quot;&gt;ONKEL TEDDY UND SEINE ROCKING BOYS, Bier her, 1961&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;															

&lt;center&gt;													
&lt;div class=&quot;mp3_player_new&quot;&gt;																					
&lt;div id=&quot;flash_embed&quot;&gt;															
&lt;div class=&quot;youtube-video&quot;&gt;&lt;object  codebase=&quot;http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0&quot; id=&quot;divplaylist&quot; height=&quot;28&quot; width=&quot;335&quot;&gt;																&lt;br /&gt;
&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=6209026-c0c&quot;&gt; &lt;/param&gt;																&lt;br /&gt;
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&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;														
&lt;/div&gt;																										&lt;br /&gt;

&lt;/div&gt;																		

&lt;/center&gt;																								&lt;br /&gt;


... muss man feststellen:																								&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Briten schlecht gebildet&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Engländer kann &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/blogs/8/126687&quot;&gt;trotz Milliardeninvestitionen in die Bildung&lt;/a&gt; nicht richtig lesen und schreiben, drei Viertel können nicht richtig rechnen. Das sind die Ergebnisse eines Parlamentsberichts, der jetzt in London vorgestellt wurde. England habe eine inakzeptabel hohe Anzahl an Menschen mit Lese-, Schreib- und Rechenschwächen. dpa&lt;br /&gt;
30.01.2009 / HAZ Seite 2 Ressort: POLI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist deren Bildungssystem nicht &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/2555274/&quot;&gt;von Bertelsmann getuned&lt;/a&gt; wie das niedersächsische, dessen Sprecher (also der des Kultusministeriums) gut rechnen kann:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wenn jeder der 10 000 Lehrer nur eine Stunde &lt;a href=&quot;http://gew-nds.de/meldungen/teilzeitantraege_auf_eis.php&quot;&gt;mehr arbeitet&lt;/a&gt;, haben wir 10 000 Stunden mehr, rechnete Krischat vor. &lt;/cite&gt; 30.01.2009 / HAZ Seite 5 Ressort: NIED																																						&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hatte der Brite doch schon früh Kontakt aufgenommen mit Bertelsmann:&lt;br /&gt;
Man höre: &lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 10px; text-align: center;&quot;&gt;											
&lt;a href=&quot;http://www.divshare.com/signup?ref=dl_personal&quot; class=&quot;action&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;												&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;h3 id=&quot;post-3062&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://dl.getdropbox.com/u/303220/30/0031-Bertelsmann-02-MitFreundlichenGruessenUeberreichtVonChrisHowland.mp3&quot;&gt;Chris Howland: Mit freundlichen Gru&#776;ßen überreicht von Chris Howland&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;bertelsmann-back&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/bertelsmann-back.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik stammt von zwei wunderbaren Blogs:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://mischalke04.wordpress.com/&quot;&gt;Berlin Beatet Bestes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ostberlin36.wordpress.com/&quot;&gt;Ostberlin Beatet Besseres&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-30T18:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5370454/">
    <title>CRISIS , WHAT CRISIS ?</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5370454/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://mocholand2.blogspot.com/2008/10/crisis-what-crisis.html&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;282&quot; alt=&quot;19667510hp6&quot; width=&quot;490&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/19667510hp6.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Wochenende im Feuilleton der sz: Im Auszug aus einem Seminar, das er in München gab, &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/158389/541/2687120/Wer-baut-uns-jetzt-die-Arche.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;blickt&lt;/a&gt; der marxistische &lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/autoren/2669/Mike_Davis.html&quot;&gt;Urbanist&lt;/a&gt; &lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/3776985/&quot;&gt;Mike Davis&lt;/a&gt; (&quot;City of Quartz&quot;) alles andere als hoffnungsvoll auf die &lt;b&gt;Zukunft unserer Städte &lt;/b&gt;in Zeiten der sich verschärfenden Klimakatastrophe. Alex Rühle ist nach &lt;b&gt;Island&lt;/b&gt; gefahren, um die wie eine Naturgewalt über die Insel kommende Finanzkrise &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/551389/716/2687108/Im-Eissturm.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit eigenen Augen&lt;/a&gt; zu sehen.&lt;br /&gt;
Sehr empfehlenswerte Texte!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen: Statt von &quot;Naturgewalt&quot; und &quot;Finanzkrise&quot; sollte man von einem groß angelegten Menschenexperiment sprechen: An 300 000 Isländern ein weiteres Mal einen radikal neoliberal entfesselten Kapitalismus testen. Das kurz zuvor im Irak begonnene Experiment war zu dem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, aber bereits grotesk gescheitert. Es läuft immer noch ...&lt;br /&gt;
Lesenswert dazu &lt;a href=&quot;&lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/files/Klein-Bagdad-Null/&quot;&gt;Klein-Bagdad-Null&lt;/a&gt; (pdf, 107 KB)&quot;&gt;Naomi Kleins Irakreportage &quot;Bagdad im Jahr Null&quot; von 2004, - Auszug:&lt;br /&gt;
... &lt;cite&gt;gemäß der Überzeugung, dass Privatfirmen praktisch jede Aufgabe besser lösen können als Regierungen, beschloss das Weiße Haus die Privatisierung der Aufgabe, die staatsdominierte irakische Wirtschaft zu privatisieren. Zwei Monate vor Kriegsbeginn machte sich USAID1 an den Entwurf des Arbeitsauftrags für eine Privatfirma, die den Übergang zu einem nachhaltig marktgesteuerten Wirtschaftssystem im Irak anleiten sollte. Das Dokument konstatiert, die beauftragte Firma (der KPMG2-Ableger Bearing Point, wie sich herausstellte) werde die einzigartige Gelegenheit für schnelle Fortschritte auf diesem Gebiet, welche die gegenwärtige Konstellation der politischen Umstände bietet, angemessen nutzen. Genau das geschah.&lt;br /&gt;
L. Paul Bremer, der vom 2. Mai 2003 an der US-Besatzung im Irak vorstand, bis er am 28. Juni 2004 den ersten Morgenflug aus Bagdad erwischte und verschwand, räumt ein: Bagdad stand buchstäblich in Flammen, als ich vom Flughafen kam. Aber noch bevor wenigstens die Brände gelöscht waren, die die shock and awe-Angriffe hinterlassen hatten, setzte Bremer seine Schocktherapie in Gang. In einem einzigen heißen Sommer drückte er mehr schmerzhafte Veränderungen durch als der Internationale Währungsfonds in Lateinamerika während dreier Jahrzehnte. Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger und früherer Chefökonom der Weltbank, nannte Bremers Reformen eine noch radikalere Form der Schocktherapie, als sie in der früheren Sowjetwelt praktiziert wurde.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das (besser) verstehen will, der sollte nicht nur vom Kapitalismus und seiner Zukunft reden, wie es nun wieder angesagt ist, &lt;cite&gt;er könnte sich zur Abwechselung ja einmal mit Kenntnissen seiner Geschichte ausstatten&lt;/cite&gt;, - wie der kluge &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/3664762/&quot;&gt;Herr Fülberth&lt;/a&gt; empfiehlt. Einen lesenswerten Abriss gibt er im Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2008/51/08511901.php&quot;&gt;Ein Schelm gibt mehr, als er hat - ANSICHTEN üBER AUSSICHTEN * Geschichtliches zur Zukunft des Kapitalismus &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schöner Kommentar auch von Herrn Pispers:&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/4kt_vYOs_Jg&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/4kt_vYOs_Jg&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dauerfeuerverarsche.de/2008/12/21/gestern-samstag-mitternachtsspitzen/&quot;&gt;via Dauerfeuerverarsche.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=usgasTxZ-Os&quot;&gt;ich bin der Präsident &lt;/a&gt;(großartig: Rainald Grebe!!!)</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-21T18:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5278524/">
    <title>Aus aktuellem Anlass: Online-Literaturhinweise</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5278524/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;376&quot; alt=&quot;ghostly-demarcations&quot; width=&quot;317&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/ghostly-demarcations.jpg&quot; /&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Texte&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;                  
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/default.htm&quot;&gt;Marx-Engels-Werke&lt;br /&gt;                  
&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_459.htm&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Kommunistisches Manifest&lt;br /&gt;                  
&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me13/me13_007.htm&quot;&gt;Zur Kritik der Politischen Ökonomie (Vorwort)&lt;br /&gt;                  
&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm&quot;&gt;Das Kapital (Band 1)&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;                      
&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Zur  Einstimmung&lt;br /&gt;                        
Elmar Altvater: &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-marx/altvater-marx-freitag1208.html&quot;&gt;Nicht tot zu kriegen&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;                        
H.J. Krysmanski: &lt;a href=&quot;http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Utopie_kreativ/209/209Krysmanski.pdf&quot;&gt;Die letzte Reise des Karl Marx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;                        
Rolf Hecker: &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-marx/hecker-marx-jw.htm&quot;&gt;Marx mit MEGA neu lesen&lt;br /&gt;                        
&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Ingo Stützle: &lt;a href=&quot;http://www.linksnet.de/de/artikel/21202&quot;&gt;Marx reloaded&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;                                    &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;


&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Grundlagen des histo&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;rischen Materialismus&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;                  
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt; &lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;... aus dem &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-marx/vorwort-kritik-p-oe.html&quot;&gt;Vorwort zur Kritik der Politischen Ökonomie&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;                  
&lt;table align=&quot;right&quot;&gt;                    &lt;tbody&gt;&lt;tr valign=&quot;top&quot;&gt;                      &lt;td bgcolor=&quot;#eeeeee&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/kategorien-histomat.ppt&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/kateg1.jpg&quot; align=&quot;right&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;150&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/td&gt;                    &lt;/tr&gt;                  &lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;                  
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;1&quot;&gt;Schauen wir hinter die Kulissen der &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/krys-global.htm&quot;&gt;Globalisierung&lt;/a&gt; (oder auch des &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/BremenPlanet/Bremen-Planetarismus.htm&quot;&gt;&#39;amerikanischen Planetarismus&#39;&lt;/a&gt;): &lt;br /&gt;
&quot;Die Konsumtion der Arbeitskraft, gleich der Konsumtion jeder anderen Ware, vollzieht sich ausserhalb des Marktes oder der Zirkulationssphäre. Diese geräuschvolle, auf der Oberfläche hausende und aller Augen zugängliche Sphäre verlassen wird daher, zusammen mit Geldbesitzer und Arbeitskraftbesitzer, um beiden nachzufolgen in die verborgene Stätte der Produktion, an deren Schwelle zu lesen steht: No admittance except on business.&quot;                     &lt;br /&gt;
(&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/s-texte/MarxKap.htm&quot;&gt;Das                       &lt;br /&gt;
Kapital&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;, Bd.1, MEW 23, S.189) Von &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;Arbeitskraft&lt;/font&gt; und &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;Produktionsmitteln&lt;/font&gt;, von &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;Produktivkräften&lt;/font&gt; und von &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;Produktionsverhältnissen&lt;/font&gt;, &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;Produktionsweisen&lt;/font&gt; und &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;Überbauten&lt;/font&gt; also ist zu reden (&lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/histomat/hm-texte/pkpvschema1.htm&quot;&gt;SCHEMA&lt;/a&gt;).&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;                                        

&lt;div align=&quot;left&quot;&gt; &lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/hw-online/14-krys-empire.htm&quot;&gt;Hardt/Negri&#39;s  &#39;Empire&#39;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;                        
&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br /&gt;                        
Powerpoint: &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/empire_eliten_multitude.ppt&quot;&gt;Empire  - Eliten - Multitude&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;                      
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;1&quot;&gt;&#39;Produktivkräfte&#39;:                         &lt;br /&gt;
der Begriff fasst das Wesentliche des Zusammenhangs von                         &lt;br /&gt;
Natur, Gesellschaft und Technik besser als jeder andere                         &lt;br /&gt;
- und führt im übrigen geradenwegs in das Verständnis                         &lt;br /&gt;
der gegenwärtigen informationstechnologischen Revolution.                         &lt;br /&gt;
Produktivkraftentwicklung ist als die Dialektik von Produktionsmittel-                         &lt;br /&gt;
und Arbeitskraftentwicklung zu begreifen - in der Moderne                         &lt;br /&gt;
also als die Entwicklung von Energiemaschinen, Prozessmaschinen,                         &lt;br /&gt;
Algorithmusmaschinen einerseits und von menschlicher Kreativität                         &lt;br /&gt;
andererseits. Die Entwicklung der individuellen und gesellschaftlichen                         &lt;br /&gt;
Produktivkräfte stösst immer wieder an Grenzen,                         &lt;br /&gt;
die durch die Produktionsverhältnisse, Produktionsweisen                         &lt;br /&gt;
und Überbauten gesetzt werden. Die menschliche Arbeitskraft,                         &lt;br /&gt;
so einst Herbert Marcuse, droht folglich immer wieder                         &lt;br /&gt;
&#39;eindimensional&#39; eingeengt zu werden. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;                  
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;1&quot;&gt;Historisch betrachtet hing diese wiederkehrende                     &lt;br /&gt;
&#39;Eindimensionalität&#39; der Handlungsmöglichkeiten &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;zunächst&lt;/font&gt; am beschränkten Entwicklungsstand der Produktionsmittel, &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;dann&lt;/font&gt; an der &lt;i&gt;Trennung&lt;/i&gt; der Produzenten von den Produktionsmitteln (in der Sklavenhaltergesellschaft,   im Feudalismus), &lt;br /&gt;                    
&lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;dann&lt;/font&gt;, in der kapitalistischen Moderne, an der systematischen &lt;i&gt;Verwertung&lt;/i&gt; dieser Trennung - und &lt;font color=&quot;#ff0000&quot;&gt;heute&lt;/font&gt; an der Fesselung der neuen informationstechnischen Produktivkräfte (in denen jene Trennung  an sich aufgehoben wird) durch die kulturelle Logik des Spätkapitalismus, &lt;br /&gt;
durch die Massen- oder Simulationskultur (vgl. z.B. &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/dgs-mills/mills-texte/Rifkin-Hypercapitalism.htm&quot;&gt;Jeremy Rifkin&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;).&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;                  
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;1&quot;&gt;Zugleich erscheinen unter diesen Bedingungen auch alternative, &#39;multidimensionale&#39; Handlungs- und Entfaltungsmöglichkeiten                     &lt;br /&gt;
(vgl. z.B. &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/histomat/hm-texte/MeretzPKsubj.htm&quot;&gt;Stefan Meretz&lt;/a&gt;).&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;so bei: &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/globalss08.htm&quot;&gt;&lt;small&gt;&lt;small&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#c9c9c5&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#c9c9c5&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#c9c9c5&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#c9c9c5&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#c9c9c5&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#cc3333&quot; face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;7&quot;&gt;&lt;small&gt;&lt;small&gt;&lt;small&gt;Krysmanski: Karl  Marx im 21. Jahrhundert&lt;/small&gt;&lt;/small&gt;&lt;/small&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/small&gt;&lt;/small&gt;&lt;/a&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif&quot; size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-25T14:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5273461/">
    <title>Erdbeben</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5273461/</link>
    <description>Rio Reiser - 1995 - Himmel und Hölle:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;283&quot; alt=&quot;Rio-3&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/Rio-3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In New York, in Berlin, überall bebt die Welt.&lt;br /&gt;
Wenn wir stillsteh&#39;n, rasen die Maschinen.&lt;br /&gt;
Wenn wir schweigen, spricht das Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was ich sagen kann, ist schon längst gesagt.&lt;br /&gt;
Ich glaube, es hat dich nie interessiert.&lt;br /&gt;
Ich sag, nicht wahr, du hast mich nie gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In New York, in Berlin, überall bebt die Welt.&lt;br /&gt;
Wenn wir stillsteh&#39;n, rasen die Maschinen.&lt;br /&gt;
Wenn wir schweigen, spricht das Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jelzin, laß die Hosen runter, Clinton, laß dich geh&#39;n.&lt;br /&gt;
Chaos macht die Kinder munter, und du wirst schon seh&#39;n.&lt;br /&gt;
Davon geht die Welt nicht unter, ganz egal, was ihr auch macht.&lt;br /&gt;
Ihr seid nicht das große Wunder haben wir gelacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In New York, in Berlin, überall bebt die Welt.&lt;br /&gt;
Wenn wir stillsteh&#39;n, rasen die Maschinen.&lt;br /&gt;
Wenn wir schweigen, spricht das Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser kleines Sternchen, wär ja ganz okay,&lt;br /&gt;
wär&#39;n die Herren der Schöpfung nicht so durchgedreht.&lt;br /&gt;
Ich seh eine Chance vor dem großen Krach.&lt;br /&gt;
Liebe, Liebe, Liebe, oder gute Nacht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In New York, in Berlin, überall bebt die Welt.&lt;br /&gt;
Wenn wir stillsteh&#39;n, rasen die Maschinen.&lt;br /&gt;
Wenn wir schweigen, spricht das Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Die Frage ist jetzt nur noch, ob eine soziale Gegenwehr möglich wird, die sich keinerlei Verantwortung für die herrschende Produktionsweise und Wirtschaftsordnung mehr aufnötigen lässt, sondern mit Streiks und Straßenaktionen Druck macht für eine massive Steigerung der Masseneinkommen. Wenn die Verstaatlichung der Krise sowieso zur Inflation führt, kann das Kriterium für eine soziale Bewegung unmöglich die Systemstabilisierung sein. Stattdessen wäre die immanente Verteidigung der Lebensbedürfnisse in eine Perspektive jenseits der Kapitalform zu transformieren. Sogar in den Tagesthemen der ARD darf inzwischen gefragt werden, ob der Kapitalismus noch zu retten ist. Da wäre es doch ein wenig peinlich, wenn ausgerechnet der Linken nichts anderes als perspektivlose Rettungsideen einfallen. (&lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2008/43/08430101.php&quot;&gt;Robert Kurz im Freitag&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-24T09:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/5054012/">
    <title>Was es ist</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/5054012/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.erichfried.de/Was%20es%20ist.htm&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;374&quot; alt=&quot;Was-es-ist&quot; width=&quot;252&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/Was-es-ist.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gebattmer</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-11T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/4955943/">
    <title>Cognitive Enhancer - oder: Aus Käse kann man keine Funken schlagen</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/4955943/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27969/1.html&quot;&gt;Jörg Auf dem Hövel: Die Diskussion um Cognitive Enhancer - bei tp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;p class=&quot;fliess&quot;&gt;
Im April 2008 veröffentlichte &lt;a href=&quot;http://www.nature.com/&quot; class=&quot;link&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif&quot; alt=&quot;[extern] &quot; /&gt;Nature&lt;/a&gt; die &lt;a href=&quot;http://www.nature.com/news/2008/080409/full/452674a.html&quot; class=&quot;link&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif&quot; alt=&quot;[extern] &quot; /&gt;Ergebnisse einer Online-Befragung&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
in der die Teilnehmer Auskunft über ihre Einnahme von Medikamenten&lt;br /&gt;
zur kognitiven Leistungssteigerung gaben. Tatsächlich gaben 20 %&lt;br /&gt;
der 1400 Befragten an, schon einmal Modafinil (Provigil),&lt;br /&gt;
Methylphenidate (Ritalin) oder einen Beta Blocker wie Propranolol&lt;br /&gt;
eingenommen zu haben, um sich konzentrierter zu fühlen oder das&lt;br /&gt;
Gedächtnis zu unterstützen. Dieser Off-Label-Use hat&lt;br /&gt;
unterschiedliche Ausprägungen, 27.3 % der Teilnehmer nehmen ein&lt;br /&gt;
solches Arzneimittel nur einmal im Jahr, rund ein Viertel nehmen es&lt;br /&gt;
monatlich oder einmal die Woche, wiederum ein Viertel täglich.
&lt;/p&gt; 

Die Befragung ist gleich aus mehreren Gründen&lt;br /&gt;
interessant. Zum einen deutet sie auf ein Phänomen hin, das unter&lt;br /&gt;
der Bezeichnung &quot;cognitive enhancement&quot; seit einiger Zeit in den USA&lt;br /&gt;
und Großbritannien &lt;a href=&quot;http://www.nature.com/nature/journal/v450/n7173/full/4501157a.html&quot; class=&quot;link&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif&quot; alt=&quot;[extern] &quot; /&gt;diskutiert&lt;/a&gt; wird (zu ethischen Fragen siehe die &lt;a href=&quot;http://neuroethics.upenn.edu/pe_cognition.html&quot; class=&quot;link&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif&quot; alt=&quot;[extern] &quot; /&gt;Zusammenstellung von Martha J. Farah&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Die zugrunde liegende Annahme ist, dass weithin nebenwirkungsfreie&lt;br /&gt;
Medikamente zur Verfügung stehen, die der Hirnleistung von&lt;br /&gt;
gesunden Menschen förderlich sind. Eine Analyse der zur&lt;br /&gt;
Verfügung stehenden Studien zeigt allerdings die Unhaltbarkeit&lt;br /&gt;
einer solchen These...&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesenswert! Das Problem scheint mir zu sein, dass Hirnleistung bei den Hirnforschern als etwas ähnliches angenommen wird wie das Übertragungspotential von Funknetzen, bei denen man auch nicht weiß, was sie eigentlich übertragen sollen. Kurz gesagt: wenn einer nicht denken gelernt hat, keine Theorien sich hat aneignen können, die ihm mehr Weltaufschluss ermöglichen als ein Denken ohne, dann ist da auch nichts zu enhancen ... vgl. &lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/1481565/&quot;&gt;Schadenfreude &lt;/a&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;img style=&quot;border: medium none ; margin-right: 0.5em; cursor: pointer;&quot; title=&quot;listen&quot; src=&quot;http://images.del.icio.us/static/img/mp3/play.gif&quot; height=&quot;12&quot; width=&quot;12&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/06/30/drk_20080630_1409_4482c26c.mp3&quot;&gt;Menschen haben das Gleiche im Hirn wie Ratten&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/809345/&quot;&gt;txt&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gebattmer.twoday.net/stories/4689858/&quot;&gt;(Ratten-) Hirnforschung stellt Kinderpsychologie auf den Kopf (?!)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zerebral aufgepeppte Reformpädgogik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Neurodidaktiker, so der Einwand ihrer Kritiker, fördern Erkenntnisse zutage, die verzichtbar sind. &quot;Zuhauf werden altbekannte reformpädagogische Ideen aufgegriffen und neurowissenschaftlich aufgepeppt&quot;, ärgert sich Becker und spricht von einer &quot;Zerebralisierung&quot; der Pädagogik. Dabei sei doch jedem klar, der die Neuro-Metaphorik einmal hinter sich lasse: &quot;Nervenzellen haben keinen Willen, Moleküle können sich nicht für etwas interessieren, und schließlich ist es auch nicht das limbische System, das in Prüfungssituationen Angst hat.&quot; &lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/cite&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2008/46/08461801.php&quot;&gt;Nikolas Westerhoff über Neurodidaktik im Freitag 46/08&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gebattmer</dc:creator>
    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-28T17:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://gebattmer.twoday.net/stories/4944515/">
    <title>Scham heute III - WEIBLICHER KöRPER</title>
    <link>http://gebattmer.twoday.net/stories/4944515/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;cite&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2008/21/08211501.php&quot;&gt;Andrea Roedig&lt;/a&gt; - Der Himmel ist Phantasie, die Erde Fiktion und im Keller waltet das Reale: Charlotte Roches &quot;Feuchtgebiete&quot;, die Tochter von Josef F. und die neuen Louis-Vuitton-Handtaschen&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/191532.html&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;386&quot; alt=&quot;vuitton-0&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/vuitton-0.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Was haben die Handtaschen der Vogue-Models, Helen Memels Hämorrhoiden und Tochter F.s Leibesfrüchte miteinander zu tun? Alles, denn sie zeichnen sich durch eine schmerzhafte Fühllosigkeit aus, die das Charakteristikum des weiblichen Körpers zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu sein scheint. Wir wüssten derzeit nicht zu sagen, worin denn weibliche Sexualität besteht. Und nichts haben sie miteinander zu tun, denn das Weibliche ist zerstreut in alle Winde, es siedelt in unzusammenhängenden Paralleluniversen: Es siedelt im Himmel irrealer Dekadenzen, wo Hypersex sich in sich selbst auflöst und die Handtasche zum Riesenphallus mutiert, es siedelt auf Erden, wo man verzweifelt versucht, selbst zur Agentin der eigenen Verstümmelung zu werden und sich mit 18 rasch sterilisieren lässt (das rettet dich nicht, Helen Memel), und es lebt im Keller, wo der Hadesvater archaisch wütet mit Sex, Macht und blinder Fortpflanzung. Der Himmel ist die reine Phantasie, die Erde eine Fiktion mit Wirklichkeitskern, im Keller (der von den Medien gerne als die &quot;Hölle&quot; bezeichnet wurde) waltet das Reale. Es ist das, was wir uns am wenigsten vorstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lapl.org/virgal/ca_in20s/ca_in20s_2.html&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;392&quot; alt=&quot;legs&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gebattmer/images/legs.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lptw.de/archiv/vortrag/2007/bastian_till.pdf&quot;&gt;Scham und Schaulust, Macht und Ohnmacht ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Dr.med. Till Bastian, Bodnegg, Vortrag, 18. April 2007,</description>
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    <dc:subject>Welterklaerung</dc:subject>
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