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Aufklärung

diderotAls es eine DDR gab, gab es auch einen Röderberg Verlag. Der vertrieb die Bücher des Reclam Verlags Leipzig, die in der BRD nicht vertrieben werden durften, weil es da auch einen Reclam Verlag (mit Alleinvertretungsanspruch) gab. Der - also ersterer - brachte 1972 Artikel aus Diderots Enzyklopädie heraus: 1018 Seiten für 6 Mark (West). Dies ist eines meiner liebsten Bücher gewesen/geworden. Der Eintrag zum Stichwort Souveräne - Souverains (Naturrecht und Politik) wurde, als ich später Lehrer wurde, zu einem Schlüsseltext im Politikunterricht.

diderot-encyaus: Diderots Enzyklopädie, 17 Bände, Paris 1751 – 1765, zitiert nach: Artikel aus Diderots Enzyklopädie, hrsg. Von Manfred Naumann, Frankfurt: Röderberg 1972
Die Enzyklopädie sollte die gesamten Erkenntnisse, die sich im Zuge der Aufklärung über Gesellschaft, Natur, Technik - in allen Wissenschaften - angesammelt hatten, gemeinverständlich wiedergeben. Sie stellte dabei das fortschrittliche Wissen und Denken jeweils im Zusammenhang von Überlegungen zur praktischen Verwirklichung der erreichten theoretischen Erkenntnisse vor. Insgesamt waren unter dem Herausgeber Denis Diderot (der auch als Romanautor bekannt war) u.a. Voltaire und Rousseau beteiligt - insgesamt ca. 160 Wissenschaftler, Philosophen usw. Auf Befehl Ludwigs XV. wurde die E. erstmals 1752 verboten, weil die beiden ersten Bände mehrere Artikel mit der Tendenz enthielten, "die königliche Autorität zu zerstören, den Geist der Unabhängigkeit und Revolte einzuführen und, versteckt hinter mehrdeutigen Formulierungen, den Grund für Irrtum, Sittenverwilderung, Irreligion und Ungläubigkeit zu legen."
Am 5. Januar 1757 wurde auf Ludwig XV. ein Attentat verübt. Die Regierung erneuerte daraufhin ein Gesetz, das jeden, der ohne königliche Erlaubnis Bücher schrieb, druckte, kaufte oder verbreitete, mit Todesstrafe bedrohte. Die Arbeit an der E. wurde daraufhin zur illegalen Tätigkeit. Viele Mitarbeiter stellten daraufhin ihre Mitarbeit ein.
Dennoch war die E. zu einem der größten privatkapitalistischen Unternehmungen des 18. Jahrhunderts in Frankreich angewachsen. Voltaire schätzte das zirkulierende Kapital auf 7 650 000 Livres. Diderot erhielt als Honorar für mehr als 20 Jahre Arbeit nicht mehr als 80 000 Livres; die Gesamtausgaben für die Manuskripte wurden zwischen 150 000 und 400 000 Livres geschätzt. Der Profit der assoziierten Verleger belief sich auf etwa 2 400 000 Livres. (Zum Vergleich: 1766 verdiente ein Lyoner Seidenarbeiter, Vater von acht Kindern mit seiner Frau zusammen jährlich 639 Livres, ein Pfund Brot kostete 0,60 Livres; - ein Gesamtexemplar der Enzyklopädie kostete 900 Livres.


Heute in der Encyclopédie zu lesen kann helfen, das Vertrauen in menschliche Vernunft nicht zu verlieren. Vgl auch jüngst tp.
Die Welt der Encyclopédie gibt es zur Zeit für 14,95 - teurer als damals aus der DDR, aber immerhin! Lesen!
denisdiderot

Lehren als Lernbehinderung

Lehrer, Sisyphos der Schule
Lehrer zu sein, bedeutet einen unmöglichen Job zu machen: Schüler anerkennen zu wollen - sie aber in einem Auslesesystem demütigen zu müssen. Schule konditioniert darauf, Zertifikate zu ergattern, statt den eigenen Fragen an die Welt nachzugehen

...
die-lernendeBildungsadministrationen stecken heute viel Geld in die Fortbildung von LehrerInnen. Sie sollen "Methodentraining nach Klippert" üben - und zufrieden sein, wenn eine Schulklasse bei beliebigen Inhalten mit Spaß bei der Sache ist. Die Sache selbst ist nicht mehr näher begründungsbedürftig. Gelernt wird etwas, weil es eben dran ist und für die nächste Prüfung wichtig. Dieses Auf-die-Prüfung-Lernen macht die eigentümliche Struktur des Schulsystems aus. Es fußt gerade nicht auf der Anerkennung des Einzelnen mit seinen individuellen Interessen. Und es ist nicht an der Entfaltung seiner Weltsichten interessiert. Vielmehr stellt es ein System dar, das die Gesellschaft sich leistet, um Statuszuweisungen formal zu begründen.

Bei der notwendigen Gratifikationsvergabe in Form von Noten und Aufstiegsberechtigungen wird auch eine besondere Art der Anerkennung etabliert - allerdings nur für jene, die in den permanenten Notenwettbewerben in der Schule die Gewinner sind. Dazu zählen diejenigen, die "überm Strich" sind und sich für ihren Fleiß angeblich zu Recht zu den "Erfolgreichen" zählen. Dabei produziert das System unablässig aber eben nicht nur die Gewinner, sondern zugleich als unverzichtbares Komplement die Verlierer, die Versager und Gedemütigten.

Das alles ist durchaus bekannt, wird aber in der deutschen Variante besonders intensiv betrieben.

...

Guter Artikel von Frank Nonnenmacher in der taz vom 3.1.

oder auch heute: Wer länger zur Schule geht, lebt länger
Thomas Pany : Der "Education-Effect"

Ich hatte schon früher hingewiesen auf:
Klaus Holzkamp: Lehren als Lernbehinderung?
Schriften I, Berlin: Argument 1997

Man kann das alles wissen ...

The Mother of all Meinungsumfragen

01a*Der unsterblichen Elisabeth Noelle zum 90. Geburtstag


Otto Köhler hat im Freitag dieser Woche einen wichtigen Artikel zum manufacturing consent veröffentlicht (hoffentlich bleiben uns sein Wissen und sein Archiv noch lange erhalten!):

Dr. Goebbels wollte Dr. Noelle schließlich zu seiner Adjutantin machen, woran sie eine Krankheit hinderte. Aber das nur nebenbei - wir sind in der traurigen Wirklichkeit des Jahres 1986, als vermehrte Arbeitslosigkeit den Kanzler Kohl bedrängte. Also bedurfte es wieder einmal einer "willensmäßigen Beeinflussung" der öffentlichen Meinung, eines "zuverlässigen Systems der Massenbefragung". Vertrauliches Angebot aus Allensbach an die Industrie: "Jetzt, ein Jahr vor der Bundestagswahl 1987, besteht die Aussicht, dass Arbeitslosigkeit zu einem Schwerpunktthema des Wahlkampfes wird." Dem sei entgegenzutreten: "Es geht dabei zunächst darum, das demagogische Potential der Arbeitslosigkeit zu entschärfen ..."

Und zwar mit demoskopischen Mitteln: "Die geplante Untersuchung soll den Block der Arbeitslosen segmentieren." Segment heißt Teilstück. Zu deutsch: Der große Block der Arbeitslosen sollte so lange zerteilt werden, bis nur noch leicht fassbare Einheiten übrig blieben, gegen die Allensbach zugleich ein umfassendes, aber differenziertes Diffamierungsangebot vorlegen konnte.

Und so wurde an Noelles Institut eifrig segmentiert: Arbeitslos gemeldete Hausfrauen? Die suchen doch in Wirklichkeit keine Arbeit. Zudem: "Die Hausfrauenrolle vermindert die psychologische Belastung der Arbeitslosigkeit für Frauen oder hebt sie sogar ganz auf." Ein anderes Segment speziell bei Dauerarbeitslosen: die gesinnungsmäßig auffällig Hervorgetretenen. Dauerarbeitslose sind extremistisch, protestantisch, atheistisch und treiben sich nachts herum. Als demoskopisch besonders leicht zu bewältigendes Segment unter den Arbeitslosen erwiesen sich für das Allensbach-Angebot die "freiwillig Arbeitslosen". Elisabeth Noelle gab ihre Zahl mit 700.000 an, damals fast ein Drittel: "Alkoholiker, Drogensüchtige, jugendliche Sektenmitglieder" und sonstige Personen, die "nicht einsatzfähig sind".

So war das Forschungsprogramm abgesteckt und das Ergebnis bekannt, bevor man zu forschen begann: "Wir schlagen vom Allensbacher Institut aus vor, dieses Forschungsprojekt durchzuführen, weil die Erkenntnisse der Untersuchung auch verhindern sollen, dass das Thema im zweiten Halbjahr 1986 in der Wahlkampfagitation den Zündstoff liefert."


....

alles hier lesen:

Hinein ins wahre Wesen der Geführten
DEMOSKOPIE NACH ALLENSBACHER ART

THE SINGING DETECTIVE

Weil über das, was auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen noch sendet, kaum mehr sinnvoll zu streiten ist, muss erinnert werden an Standards, die das Fernsehen schon mal erreicht hat. Z.B. Dennis Potter in der BBC, dessen Werke z.T. auch hier gezeigt wurden:

singing-detectiveThe Singing Detective lief irgendwann in den 80er Jahren in den 3. Programmen:
The Singing Detective (1986) is a six-part serial by one of British television's great experimental dramatists, Dennis Potter. Produced for the BBC by Kenith Trodd and directed by Jon Amiel, it revolves around the personal entanglements--real, remembered, and imagined--of the thriller author, Philip Marlow (played by Michael Gambon), who is suffering from acute psoriasis and from the side-effects associated with its treatment. The result is a complex, multi-layered text which weaves together, in heightened, anti-realist form, the varied interests and themes of the detective thriller, the hospital drama, the musical and the autobiography.
mehr hier
Wie gesagt, eine völlig wirre Story, in der Potter mit seiner besonderen Montage-Technik nicht nur Handlungs-, sondern auch Wahrnehmungs -und Denkebenen miteinander vernetzt, dass man beim Sehen schlauer wird (und nicht blöder) - wie hier: Wie werden Patienten in Krankenhäusern bis heute behandelt: als unmündige Objekte ...

Potter macht das - vor dem Hintergrund séiner eigenen Krankengechichte sinnfällig. In der besten Szene des Films -Marlow im Gespräch mit seinem Psychiater -weiß man igendwann nicht mehr, wer fragt und wer antwortet. Leider gibt es die Szene nicht auf den einschlägigen Seiten, dafür aber ein lohnendes BBC-Feature über Dennis Potter :

dpotter2 Dennis Potter broke the mould of television. Challenging the conventions of the medium and the expectations of the audience, he used shocking themes, fantasy sequences and musical interludes to stimulate his viewers and drive home the social issues with which he was concerned.
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Den wunderbaren Soundtrack gibt es offenbar immer noch.

Update 06/07:
master

Gitarrenbands 4

blue-vanThe Blue Van, eine dänische Band, hat ein neues Album. Wunderbar: Sie kennen die Who, die Kinks, die Small Faces usw. und machen daraus ihr eigenes Ding.
Unten auf der Seite kann man einige Titel hören. Ich empfehle New Slough.

Gitarrenbands 1 2 3

Dazed And Confused - Pre-Zep-Yardbirds

Keith Relf konnte besser Mundharmonika spielen als Robert Plant, aber Led Zep wäre das nicht geworden:

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Battle of the Bands

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Dieses Weblog hat (II):

199 Beiträge, 26 Kommentare, 148 Bilder. Du verwendest 2911 von 3072 KB, bist online seit 730 Tagen, ... sagt Admin Menü.
Und hatte heute 96 (und das war ich nicht selbst!) und insgesamt 8499 Zugriffe, sagt Counterstation.

Das ist ja immer noch nicht viel für 730 Tage GBlog; aber bei unveränderten Geschäftsbedingungen kann ich nun doch nicht mehr lange so weitermachen.
Beim Zurückklicken/-schauen fällt mir auf: doch einige wichtige Texte / Gedanken /Gedankensplitter -> Denkwege, die zu verfolgen lohnte / Netzfindlinge, die sonst verlorengegangen wären und zu diesem und jenem sogar der Ansatz einer (An-)Ordnung (die meine Lesezeichen-Un- Ordnung nicht zulässt) ...

Zum 2. Geburtstag wieder ein schönes Foto aus Cuba:

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Zuweilen (II): Czesław Niemen

... bemerkt man erst sehr viel später, bemerkte ich neulich, dass einem etwas fehlt: Volker Kriegel starb am 15. Juni 2003 an Krebs. Am 17. Januar 2004 starb Czesław Niemen in Warschau an Krebs.



Niemen lernte ich Anfang der 70er durch das DDR-Radio kennen, als ich später Polen besuchte, kaufte ich dort seine Platten; noch später konnte man im Westen welche kaufen: Perlen dessen, was damals Jazzrock oder Progessive war und heute Prog oder wie auch immer heißen mag: Es ist immer noch erstaunlich, dass auch in der Musik die alte Blocktrennung weiter exisitert: selten jedenfalls liest man, wenn von Musikern wie King Crimson usw. die Rede ist, von Niemen.
Aber da gehört er hin!

de.wikipedia gibt für uns, die wir kein Polnisch können, einen Überblick:

Niemen wurde geboren als Czesław Juliusz Wydrzycki. Er kam erst mit beinahe 20 Jahren nach Polen, um in Danzig Musik zu studieren. Seine Karriere als Rocksänger begann er Anfang der 1960er Jahre mit Liedern im Stil der Beatles, u.a. innerhalb der Band Niebiesko-Czarni. Ähnlich wie für die Beatles sorgten leichte Liebeslieder im Beat-Stil und romantische Balladen für die ersten großen Erfolge, doch im Verlaufe der 60er Jahre wurde sein Stil komplexer und die Texte sprachen vor allem auch die studentische Jugend an. Sein erstes Soloalbum erschien 1967 und enthielt den bis heute größten Protestsong und die Hymne der damaligen polnischen Jugend Dziwny jest ten świat (englische Version: Strange is the World). Dieses Album sorgte auch für seinen Durchbruch im internationalen Rockgeschäft. Er gab Konzerte in Frankreich, Italien und Deutschland, so 1984 in Ostberlin beim Festival des politischen Liedes. Seine Songs wurden auch von internationalen Radiosendern gespielt. 1968 unterzeichnete er einen Plattenvertrag mit CBS und ging für zwei Jahre nach Mailand.
Anfang der 1970er Jahre entwickelte Niemen seinen Musikstil weiter in Richtung psychedelischer und elektronischer Rock im Stile von Tangerine Dream oder Vangelis, vor allem seine Aufnahmen mit der Band SBB sind aus dieser Zeit hervorzuheben. Er vertonte klassische polnische Poesie von Norwid oder Juliusz Słowacki. In den 1980er Jahren und 1990er Jahren komponierte er zahlreiche Filmmusiken, darunter für Andrzej Wajdas Film Wesele (Die Hochzeit). Er trat weiter mit Konzerten auf und entwickelte sich langsam zur lebenden Legende der polnischen Rockmusik. Er beschäftigte sich in seinen letzten Lebensjahren neben der Komposition mit der Malerei und der Grafik.
Am 17. Januar 2004 starb Czesław Niemen in Warschau an Krebs.
Erhalten bleiben seine Alben, die vor allem durch seine außergewöhnliche Stimme geprägt sind, die ihm durch ein breites Spektrum und Intonationsmöglichkeiten emotional berühren, die auch Menschen ansprechen, die nicht der polnischen Sprache mächtig sind. So beeindruckte er bereits in den 1960er Jahren Marlene Dietrich, die auf Konzertournee in Polen war, mit einem seiner Lieder so sehr, dass sie sich entschloss einen Song von ihm in ihr Repertoire aufzunehmen. Sie schrieb selbst den deutschen Text zu Czy mnie jeszcze pamiętasz und das Lied hieß dann Mutter, kannst du mir vergeben.
Als sein Hauptwerk gilt jedoch Niemen Enigmatic, ein Werk, das er dem Andenken des polnischen Freiheitshelden General Josef Bem gewidmet hat. Mit dem sechzehnminütigen Titelstück gelang Niemen eine überraschende Synthese aus traditioneller Kirchenmusik und avantgardistischer Rockmusik. Dieses Album offenbarte einen tief religiösen, in der Geschichte seiner polnischen Heimat verwurzelten Künstler. Niemen Enigmatic wurde zu einem Meilenstein in der polnischen Musikgeschichte und gilt noch immer als die "beste polnische Rockplatte aller Zeiten" (Tylko Rock).
1999 suchte die renommierte polnische Wochenzeitung Polityka nach den bedeutendsten nationalen und internationalen Künstlern des 20. Jahrhunderts. 60 Prozent votierten damals für Niemen.


Aktuell gibt es hier eine gute Übersicht über seine Alben.

Terra Deflorata - Czesław Niemen (1989)

Weihnachten 2006 revisited

Endlich ist auf der Mitternachtsspitzen-Seite (Texte vom 23. Dezember 2006) Wilfried Schmicklers Wahnsinnstext zum Fest erschienen (man muss ihn natürlich in seiner atemlosen, kurz vor dem Infarkt vorgetragenen Rotzigkeit vor Augen haben) :

wilfriedschmickle_4Aufhören, Herr Becker, aufhören. Mensch Becker, es ist Weihnachtszeit, da wollen die Menschen nicht ihre hohlen Sprüche, da dürstet es die Menschen nach geistiger Vollwert- Nahrung und seelischer Erbauung.Advent, Advent, ein Kaufhaus brennt.Erst eins, dann zwei, dann drei -Dann ist der Spuk auch bald vorbei. Dann ist er aus der Traum vom süßen Glöcklein klingeling, dann haben sie endgültig ausgezimbelt die von Gier und Habsucht schwer verstimmten Harfen, denn dann endlich tauet er, der Himmel, den Gerechten. Oh komm, oh komm, Emanuel - wir irren hier in Trug und Wahn, oh führ uns auf des Lichtes Bahn.Und wahrlich, wahrlich ich sage Euch: die Stunde ist jetzt da, vom Schlafe aufzuwachen. Lasst uns die käuflichen Werke der vollklimatisierten Finsternis ablegen und anlegen die Waffen des Lichts. Und dann lasst uns ehrbar wandeln, nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Wollust und Ausschweifungen, nicht in Streitereien und Eifersüchten und vor allem pflegt das Fleisch nicht so, dass es lüstern wird.Und wenn ihr jetzt denkt, beim heiligen Rudi und seiner versoffenen Rotnase, jetzt sind ihm die Synapsen komplett durchgebraten, dann zeigt das nur einmal mehr, welch hohlen Himbeergeistes Heidenkinder ihr doch seid! Denn all diese mahnenden Worte, die euch soeben ungebremst zum einen Ohr rein und zum anderen raus geflossen sind, diese Worte kamen dereinst aus dem geweihten Mund des heiligen Apostels Paulus. Und eh ihr jetzt fragt, nein, Apostel ist keine Hautkrankheit und Paulus war auch nicht des Teufels General, sondern Paulus hat die Briefe an die Römer geschrieben und die kamen auch nicht mit der Post, sondern die stehen in der Bibel - ach was red ich da überhaupt. Es hat eh keinen Zweck. Bei euch sind eh biblischer Malz und neutestamentarischer Hopfen längst verloren.Und deshalb frage ich euch allen Ernstes: warum feiert ihr überhaupt Weihnachten, wenn ihr nicht den leisesten Hauch einer Ahnung habt, worum es bei diesem Weihnachten überhaupt geht. Ich mein ihr feiert doch auch kein Ramadan und kein Laubhüttenfest. Und warum nicht? Weil ihr eben weder Muslime noch Juden seid. Aber was seid ihr dann? Seid
ihr fromme Christenmenschen, die voller Vorfreude auf die Menschwerdung des Erlösers warten, so wie sie in der Bibel seit Jahrtausenden wieder und wieder geweissagt wird? Nein,
die Bibel habt ihr das letzte mal gesehen, als ihr auf der Suche nach irgendwelchen vom Vormieter vergessenen Wertsachen in irgendeinem Hotelzimmer die Nachttischschubladen
durchwühlt habt. Fromme Christenmenschen? Nein, das seid ihr nicht, ihr seid einfach nur noch gar nichts. Und deshalb gibt es für Euch auch gar nichts zu feiern. Vielleicht euren Geburtstag, oder wegen mir auch Karneval, aber von Weihnachten da solltet ihr Eure
heidnischen Finger lassen. Denn wie heißt es so schön in einem dieser schmalzigen Weihnachtsdudel-gesänge: Freue, Dich, oh freue Dich, du Christenheit. Vom ungläubigen Rest, ist da nirgends die Rede!Aber damit jetzt nicht so völlig leer ausgeht, erzähle ich euch
jetzt ein Weihnachtsmärchen:...Von draus vom Walde komm ich her,Ich muss Euch sagen, den gibt's gar nicht mehr!All überall auf vekarsteten FleckenSah ich traurige Krüppelkiefer verrecken.Und wie ich so ging durch den halbtoten Tann,Da sah ich ihn plötzlich den uralten Mann. Und er saß einfach nur da, ein erbärmliches Häuflein Elend, ein menschliches Wrack, das todtrauriges Jammerbild einer geschundenen und von allen Keulen des Schicksals
niedergeschmetterten Kreatur.Ihr könnt mir glauben, ich habe in mein Leben schon viele geprügelte Hunde gesehen, aber der, der da jetzt vor mir im modernden Laub wimmernd und lallend vor sich hin schlotterte, der gehörte gewiss zu den ärmsten aller armen Hunde dieser Welt. Gegen den war selbst Axel Schulz nach seinem letzten Kampf eine strahlende Lichtgestalt. Und als ich näher kam, da fuhr mir ein Schock durch die Glieder, wie ich ihn mordsmäßiger nur erlebt habe, als Reinhard Büttikofer zum Vorsitzenden der Grünen gewählt wurde.Denn dieser bedauernswerte Mann, der da wie ein nasser Abfallsack sternhagelvoll im Wald lag, war niemand anderes als der heilige Nikolaus. Und da lag er nun vor mir, der heilige Mann. Der Mantel beschmiert mit faulen Eiern, der Bart zersaust und besudelt und statt der stolzen Mitra trug er eine lächerliche Eselsmütze. Um seinen Hals hatte man ihm ein Pappschild gehängt mit der Aufschrift: „Ich bin der heilige Nikolaus, ich flieg aus jedem Laden raus!"Tja und dann habe ich einen fatalen Fehler gemacht. Ich habe mich nämlich runtergebeugt und ihn angesprochen mit: „Heh, hallo, Weihnachtsmann." Und in dem Moment fuhr er wie eine Furie hoch aus seinem Tran und brüllte, dass die Vögel des Waldes von den Ästen fielen: „Leck mich am Arsch mit dem Weihnachtsmann. Wer soll das sein?
Ein Homunkulus aus den Laboren der Coca-Cola-Giftküche, ein lächerlich kostümierter Packesel der Konsum-Terroristen, eine Witzfigur mit Wattebart und Gummistiefeln! In jedem Kaufhaus, auf jedem Weihnachtsmarkt, an jeder Häuserfassade Tausende und abertausende von diesen Plastikmänneken, Hohoho! Ich könnte in den Sack kotzen und zwar rot-weiß. Da singen die Kinder: „Nikolaus komm in unser Haus" und dann komm ich rein und dann heißt es: „Wer bist du denn?" - „Ich bin der Nikolaus, ich bring euch Nüsse und Äpfel!" - „Wir wollen keine Äpfel, du Doof, wir wollen Apple und zwar den I-Pod" und dann jagen sie mich aus dem Haus und singen: „Seht ihr wie die Nikoläuse laufen, einer tritt den andern auf den Sack, hört ihr wie die Nüsse knacken, Knack-knack-knack-knack-knack!" Und beim letzten „Knack-knack" da bäumte er sich noch einmal auf der verzweifelte Mann und rief flehend: „Christkind! Christkind" Doch oben aus dem Himmelstor, da trat kein Christkind mehr hervor. Und mit den Worten: „Das haben sie auch auf dem Gewissen" brach der heilige Mann zusammen und gab für alle Zeiten den Sack ab.Und wenn Sie daheim jetzt voller Panik fragen: Ja, wer bringt denn jetzt die Geschenke! Dann kann ich sie beruhigen. Die Geschenke bringt ab sofort die Müllabfuhr. Und die nimmt den ganzen Plunder dann auch gleich wieder mit.
Frohe Weihnachten!

+++++
Das müssen Sie sehen:
Jürgen Becker im Gespräch mit Fidel Castro und Jürgen Rüttgers (Dietmar Jakobsen und Elmar Brandt)!!

1983/84 revisited

volkszaehlung-1983Vor zwanzig Jahren gab es in Deutschland eine Volksbewegung, die Ungehorsam gegen den vermeintlichen Überwachungsstaat organisierte: Sie forderte zum Boykott der Volkszählung auf, und sogenannte "VoBo-Aktivisten" skandierten: "Meine Daten müsst ihr raten".

Wie sich die Zeiten ändern: Bis 2010 will die Bundesregierung alle wichtigen Daten der Deutschen erneut zentral erfassen lassen - und Umfragen zeigen, dass mittlerweile mehr als drei Viertel der Bundesbürger keine Bedenken gegen einen neuen Zensus haben.

"Die Bundesrepublik war nie ein Überwachungsstaat, aber wir entwickeln uns zu einer Gesellschaft, in der immer mehr Überwachung stattfindet", stellt hingegen der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, nüchtern fest.

Seltsamerweise scheint diese Entwicklung die meisten Bürger nicht zu stören; vielleicht blicken auch viele in der vernetzten Welt nicht mehr durch. Ständige Video-Überwachung gilt vielen Bürgern als Schutz; und der neue biometrische Ausweis ist schick, nur ein bisschen teuer. Privatsphäre? Wer im Internet ohne Verschlüsselungstechnik telefoniert, verzichtet freiwillig darauf.

Heiligt der Erfolg die Mittel?


Dass Kriminalbeamte bei einem Verfahren gegen Nutzer von Kinderpornographie jetzt durch die Hilfe von Kreditkarteninstituten mit den Methoden der Rasterfahndung mehr als 22 Millionen Kreditkarten überprüfen, wäre früher unvorstellbar gewesen. Ein guter Zweck, gewiss, aber heiligt der Erfolg die Mittel?

Wenn es um schwerste Straftaten geht, steht für die meisten Bürger die Notwendigkeit aufwendiger Ermittlungen längst außer Frage. So wurden im Sommer 2005 auf Antrag der Nürnberger Staatsanwaltschaft etwa 2100 Kreditinstitute und Rechenzentralen ersucht, Daten zu "kartengestützten Zahlungstransaktionen" zur Verfügung zu stellen, um Licht in die mysteriöse Mordserie an ausländischen Kleinunternehmen zu bringen.

Auch das Bankgeheimnis ist schon lange eine Legende. Geldinstitute stellen Zinsen, Dividenden und Spekulationsgewinne in einer Erträgnisaufstellung für den Kontoinhaber zusammen, die das Finanzamt anfordern kann.

Rentenversicherer und Pensionskassen melden den zuständigen Finanzämtern, wie viel sie jedem Einzelnen auszahlen. Seit April 2005 dürfen nicht nur Finanzämter, sondern auch die Erbringer von Sozialleistungen Daten von Konteninhabern wie Name, Geburtsdatum, Anschrift oder die Zahl der Konten bei Kreditinstituten einsehen - und das ohne Anfangsverdacht auf eine Straftat.
...

Hans Leyendecker in der sz vom 10.01.07

Bückware

bueckware

Aufstiegsmotivation!

Zuweilen (III)

... weiß man schon sehr lange, dass einem etwas fehlt. Heute vor 50 Jahren starb Humphrey Bogart (an Krebs).
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Ein guter Text zur Erinnerung von Egbert Hörmann in der taz.

Mit Vollgas gegen die Wand

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Sehr lesenswerter Artikel von Wolfgang Neef im Freitag dieser Woche - Auszug:

Das materielle Wachstum hat die Grenze der Tragfähigkeit und Reproduktionskraft der Biosphäre um 25 Prozent überschritten (Living Planet Report 2006, WWF). Das Ende der Fahnenstange ist also erreicht. Es ist nicht einfach, dies den Menschen in den Industrienationen zu vermitteln, die sich an die waren- und verkehrsintensive Lebensweise gewöhnt haben. Noch schwieriger ist es für die 80 Prozent der Menschheit im Süden, die sich den gleichen "Wohlstand" wünschen, einzusehen, dass die Ressourcen dazu nicht reichen. Noch vor 40 Jahren begnügten sich die 20 Prozent im Norden mit einer Technik, die mit etwa 1,5 Kilowatt Dauerleistung pro Person auskam - das entsprach dem Lebensstandard eines Schweizers 1965. Hochgerechnet auf die gesamte Erdbevölkerung wäre dies vom Biosystem verkraftbar. Heute nutzt jeder Europäer aber permanent rund sechs Kilowatt, jeder US-Amerikaner rund elf. Entsprechende Rechnungen gelten für die Nutzung der biologisch produktiven Land- und Meerfläche.
...
In den vergangenen Wochen ist in die Debatte um Klimaschutz endlich Bewegung gekommen, nachdem Klimaforscher jahrelang erfolglos vor der weiteren Aufheizung der Atmosphäre durch zunehmende CO2-Emissionen gewarnt haben. Die Brisanz des Themas wird nun auch von Politik und Wirtschaft wahrgenommen. Nun soll viel Geld eingesetzt werden, um die Folgen des Klimawandels auszugleichen. Gleichzeitig werden andere Belastungen verdrängt: Das rapide wachsende Müll-Problem (zum Beispiel Chemieabfälle und Elektronikschrott), die ständig neu in die Welt gesetzten chemisch-pharmazeutischen Produkte und deren systemische Wirkung auf Mensch und Natur, das Trinkwasser-Problem in den südlichen Ländern. Es wird zudem ignoriert, dass Geld wenig ausrichten kann, wenn die örtlichen (natürlichen und gesellschaftlichen) Ressourcen erschöpft, zerstört oder vergiftet sind.

Schön ist wieder mal, wie die Auswirkungen des immer wieder gern auf Seite 1, im Wirtschafts- und im Lokaltteil gefeierten neoliberal betriebswirtschaftlich gepowerten Wachstums (z.B. in Form nun auch in Europa zunehmender, im weltweiten Vergleich wohl noch realativ läppischer Winterstürme) medial begleitet werden:
Da macht der Deutsche schon mal seine Schulen um 12 dicht und bleibt lieber zu Hause, die Zeitungen berichten von Umsatzeinbußen des örtlichen Einzelhandels und spannend ist die Frage, wie die Probetuben gehen... human-touch-Qualitätsjounalismus von meiner Lieblings-HAZ:

Probetuben sind gefragt
Gut, dass der Drogeriediscounter unterm Bahnhof ein umfangreiches Sortiment von kleinen Zahnpastatuben, Shampooflaschen und Cremetöpfchen im Angebot hat. Bei Rossmann konnten sich viele von denen, die wegen des Sturms im Bahnhof festsaßen, für die unerwartete Nacht jenseits des Heimat gleich mit Kosmetik fürs spontan gebuchte Hotelzimmer eindecken. „Die Probepackungen gingen hervorragend“, staunt Stephan-Thomas Klose, Sprecher des Drogeriekonzerns.


Gut, dass jeder Drogeriekonzern seit einiger Zeit einen Sprecher hat, sonst wüssten wir das nicht (wahrscheinlich auch ein Angehöriger des Prekariats: wenn ich nicht eine feine kleine Meldung zum Sturm ablasse, fliege ich - wie der Sohn mit dem Audi ...)

al4-6270Im Vergleich zum Bangladeshi, der problemlos weiterarbeitet, wenn es windig wird: alles ein bisschen sehr verzärtelt ... Man könnte sich der These anschließen, dass Gesellschaftsformationen auch an Degeneration zu Grunde gehen können: Von der Reproduktionskraft der Biosphäre keine Ahnung, aber Cremetöpfchen im Angebot.

Empfehlung:
Elmar Altvater
Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen


WWF - Living Planet Report - Zusammenfassung deutsch

The FineArt of Playing the Guitar (II)

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Jeff Beck - What Mama Said

The FineArt of Playing the Guitar (I)

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Ten Years After - I'm Going Home (live Woodstock '69)

German Fugs

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The wonderful WMFU´s Beware Of The Blogs has a three minute video of "Floh De Cologne" that puts a bit of the Fugs into focus.
Via Zero G Sound
amazonas.thedot hat auch Bilder und ein weiteres Video!

Update:
627225nZero G Sound hat jetzt auch (etwas über) die Proletenpassion der Schmetterlinge!
  • *
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Update 1. Mai 07
... und etwas über
Profitgeier

Update 0809:
trueten.de: Schmetterlinge : Proletenpassion - Dritte Station : Die Pariser Kommune

Harold Lloyd had a great eye. And her original hair colour (more or less)

if charlie parker was a gunslinger hat mal wieder ein schönes Photo:
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Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

Haftungsausschluss

The music featured on this blog is, of course, for evaluation and promotion purposes only. If you like what you hear then go out and try and buy the original recordings or go to a concert... or give money to a down on his luck musician, or sponsor a good busker, it may be the start of something beautiful. If your music is on this blog and you wish it removed, tell us and it shall be removed.

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