For What It's Worth 1967
plus: Before and After


Wie die albanische Mafia mit deutscher Hilfe zur UCK wurde

„Thema“ ist ein Begriff, mit dem man über den bloßen Inhalt eines Textes hinauskommen will. Um das Thema
geht es, wenn die Frage ansteht, ob ein Text „verstanden“
ist. Aber wie ermittelt man das Thema, wenn man nicht einfach ein paar
Stichworte des Textes herausgreift („Thema des Textes ist das
Drama ‚Don Carlos‘.“)
Hier setzen seit vielleicht 30 Jahren neue Theorien über Text und Textualität ein, die mit dem Begriff der Kohärenz eines Textes arbeiten (und diesen von Kohäsion,
also den sprachlichen Mitteln, auf der Oberfläche
Zusammenhänge herzustellen, unterscheiden). Zu den Begriffen der
Textualität und der Kohärenz verweise ich auf die beiden
Stichworte im Glossar zur Textlinguistik von Eva Schoenke (Uni Bremen):
http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/tlgl/tlgldl10.html
http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/tlgl/tlgldl2.html#Koh%E4renz
Außerdem gibt eine Vorlesung von Lenders an der Uni Bonn: „Kohärenzformen und Texttypen...“, diskurs_2.pdf (fabelhaft!) sowie
http://www.cl.uni-heidelberg.de/~hellwig/texttheorie.pdf
(Bei
teachsam kann man allenfalls sein Wissen zum Wiederholen
überprüfen; die Ausführungen sind viel zu knapp.) Das
alles kann man in der 6. Auflage des Grammatik-Dudens (1998), Nr. 1422
ff. und Nr. 1450 ff., nachlesen.
Hilfreich ist vielleicht auch der Begriff der Textfunktion, wie er im Grammatikduden Nr. 1434 ff. eingeführt wird.
Nun weiß ich seit einiger Zeit, dass man erklärende Texte (Texte mit Informationsfunktion) wesentlich vom Frage-Antwort-Schema
her verstehen kann: Der Autor (nicht der Text!) will in seinem Text
eine Frage beantworten; der Text ist die Antwort, die in einem
Gedankengang entfaltet wird. Es kommt darauf an, Frage und Antwort zu
verstehen und die einzelnen (vom Autor zurückgelegten oder
vorgezeichneten oder konstruierten) Gedankenschritte zu
beschreiben; das ist aber etwas ganz anderes, als einzelne Stichworte
am Textverlauf entlang zu wiederholen oder zu paraphrasieren!
Zu Frage / Antwort siehe:
http://www.goethe.de/Z/50/commeuro/i4.htm
(In der DDR gab es bereits ein Frage-Antwortsystem:
http://www.dataleum.de/FAS%20Konzept/FAS-Konzept.html,1983;
vgl. auch die Hausarbeit von Christian Simon:
Konzept zur automatischen Kohärenzanalyse mit prototypischen
Fragen und einer Frame-basierten Wissensbasis, 2005, eine .pdf-Datei)
http://norberto42.kulando.de/post/2005/12/21/theoretische_texte_analysieren
http://norberto42.kulando.de/post/2007/09/14/sachtexte_und_
http://aktuell.de.selfhtml.org/artikel/gedanken/metatext/ (Textmodell)
Jeder Lehrer weiß das eigentlich längst, wenn er den Schülern erklärt, wie sie lernen sollen: den Lernstoff als Antwort auf Fragen lernen! Vgl. „Grundwissen Deutsch in Frage, Antwort und Erklärung“ (http://alt.school-scout.de/Abitur_Grundwissen_Deutsch.cfm);
20 Regeln zur Formulierung des Lernstoffs: http://www.manfred-kremer.de/supermemo/articles/20rules.htm
Jeder Lehrer weiß auch, dass in einem Bericht die Frage, was passiert ist, mit Antworten auf die 6 W-Fragen beantwortet
wird; jeder Lehrer weiß, dass die Satzglieder potenzielle Fragen
beantworten (Kohärenz innerhalb eines Satzes).
Ich habe diese Ideen auch schon zur Konstruktion von Gesprächen mit Autoren der Weltliteratur genutzt, die aus deren Aphorismen und den dazu von mir gefundenen passenden Fragen bestehen: http://norberto42.kulando.de/post/2006/09/27/ und http://norberto42.kulando.de/post/2007/07/26/ sowie http://www.lehrer-online.de/nietzsche-gespraech.php
(Zur Erinnerung: "Middle of Nowhere")
Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hatte sich laut der Mitteilung von Porsche in der Aufsichtsratssitzung vom Montag dafür bedankt, dass sich alle Anteilseigner klar für die umstrittene Mitbestimmungsvereinbarung der künftigen Holding ausgesprochen hatten - also auch VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. "Dieses eindeutige Bekenntnis zeigt mir, dass die Vereinbarung den vollen Rückhalt der Familiengesellschafter Porsche und Piëch hat."
Das Rückgrat von Wiedekings Erfolg ist seine äußerst disziplinierte Markenstrategie. …
Weil er Anfang des Jahres 18 Jahre alt geworden ist, will die Stadt einen Gymnasiasten in die Ukraine abschieben. Seine Mutter, die mit einem Deutschen verheiratet ist, soll bleiben dürfen – sie hat eine Aufenthaltserlaubnis. „Solange Denys Kamenskyy minderjährig war, hatte er eine Duldung, doch die ist abgelaufen“, sagt Stadtsprecherin Konstanze Kalmus. „Wir müssen auf die Ausländergesetze achten.“ Dem deutschen Stiefvater des Schülers fehlt dafür jedes Verständnis: „Die können doch nicht eine ganz normale Familie auseinander- reißen“, sagt Fred Fischer. „Denys hat sich nie etwas zuschulden kommen lassen, er verlangt vom Staat auch keine Sozialleistungen.“
Stellenabbau, das ist bei der Telekom der Job von Thomas Sattelberger,
Vorstand Personal und Arbeitsdirektor.
Er verantwortet und gestaltet die "zukunftsfähige und strategische
Ausrichtung der Personalarbeit", wie es auf der Web-Seite des
Unternehmens heißt. Dabei profitiert der 58-jährige Diplom-Betriebswirt auch von seiner Zeit, als er die Weltrevolution propagierte. Denn der heutige Top-Manager (FAZ: "Vollstrecker") war einst glühender Kommunist, der eine Gruppe der Revolutionären
Jugend/Marxisten-Leninisten gründete und schließlich Mitglied im
Kommunistischen Arbeiterbund (KAB/ML) wurde, wie die Stuttgarter Zeitung
berichtet.
Im Alter von 16 bis 23 Jahren war der Oberschwabe politisch "exzessiv"
als Vorkämpfer der APO in Stuttgart tätig und war schon mal mit
"Mao-Tse-Tung"-Rufen aus einem Gerichtssaal gestürmt. Doch Sattelberger
möchte diese Zeit nicht missen, konnte er doch die in der
kommunistischen Organisation erworbenen Fähigkeiten wie "eiserne
Selbstdisziplin", der "Blick fürs Wesentliche", seine "Energie" und
"Überzeugungskraft" für die Karriere nutzen, so der Personalvorstand in
einem Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten".
Blieben die zur Produktion der respektiven Waren notwendigen respektiven Arbeitsquanta konstant, so wären ihre relativen Werte ebenfalls konstant. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das zur Produktion einer Ware notwendige Arbeitsquantum wechselt ständig mit dem Wechsel in der Produktivkraft der angewandten Arbeit. Je größer die Produktivkraft der Arbeit, desto mehr Produkt wird in gegebner Arbeitszeit verfertigt, und je geringer die Produktivkraft der Arbeit, desto weniger. Ergibt sich z.B. durch das Wachstum der Bevölkerung die Notwendigkeit, minder fruchtbaren Boden in Bebauung zu nehmen, so könnte dieselbe Menge Produkt nur erzielt werden, wenn eine größere Menge Arbeit verausgabt würde, und der Wert des landwirtschaftlichen Produkts würde folglich steigen. Andrerseits, wenn ein einzelner Spinner mit modernen Produktionsmitteln in einem Arbeitstag eine vieltausendmal größere Menge Baumwolle in Garn verwandelt, als er in derselben Zeit mit dem Spinnrad hätte verspinnen können, so ist es klar, daß jedes einzelne Pfund Baumwolle vieltausendmal weniger Spinnarbeit aufsaugen wird als vorher und folglich der durch das Spinnen jedem einzelnen Pfund Baumwolle zugesetzte Wert tausendmal kleiner sein wird als vorher. Der Wert des Garns wird entsprechend sinken.

Nach der vollzogenen Wende war Krieg notwendig. In seinen soeben erschienenen Memoiren unterrichtet Joseph Fischer das deutsche Volk, wie man sich so einen Krieg holt. Noch nicht im Amt, bat er seinen FDP-Vorgänger Klaus Kinkel - ich zitiere - "um den aktuellen Sachstand in der Frage Kosovo und NATO über die Mobilisierungsentscheidung der militärischen Kräfte (Act.Ord). Danach würde der konkrete Einsatzbefehl allein beim NATO-Oberbefehlshaber liegen, und würde dieser den Befehl - nach einem Anruf aus Washington erteilen, dann hieße dies Krieg." (S.106)
Frankenstein war keine rein fiktive Figur. Seine Schöpferin Mary Shelley hatte sich von Andrew Ure inspirieren lassen, einem schottischen Professor, der für Aufsehen sorgte, als er die Leiche eines hingerichteten Mörders durch elektrische Stimulationen wiederzubeleben versuchte, ihm jedoch lediglich erschreckende Mimiken entlockte. Allerdings ist Ure in die Geschichte dank einer anderen, nicht minder monströsen Leistung eingegangen, nämlich seiner Philosophy of manufactures (1835), einem Buch, das als Pionierwerk der Managementtheorie gelten darf. Sein ambitioniertes Projekt stellte Ure wie folgt dar: "Allein mit Hilfe der Wissenschaft kann es dem Kapital gelingen, den unbeugsamen Arbeiter zu zwingen, sich gefügig zu verhalten." Unbeugsam heißt auf Englisch "inflexible", darum darf hier, obgleich es den Begriff damals noch nicht gab, von einem frühen Beitrag zur Flexibilisierung, zum Biegsamwerden des Menschenmaterials, gesprochen werden. 
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Nach
den Publikationen »ABC der Globalisierung« (2005) und
»ABC zum Neoliberalismus« (2006) ist nun im Oktober 2007
das »ABC der Alternativen« erschienen.
136 Autorinnen und Autoren haben alternative
Bewegungen und Institutionen, alternative Prozesse, am Staat
ausgerichtete, staatskritische oder anti-staatliche, vom Anspruch her
oder in der Praxis systemimmanente oder System transformierende,
kleinräumige oder in ganzen Gesellschaften gedachte und praktisch
angegangene Alternativen beschrieben.
Alternativen werden sichtbar und denkbar gemacht
– ganz im Sinne von »Eine andere Welt ist
möglich«- von umfassenden gesellschaftlichen Vorstellungen
(inklusive verschiedener –Ismen) bis hin zu bereichsspezifischen,
alltäglichen und teilweise sehr konkreten Praxen.
HerausgeberInnen: Ulrich Brand, Bettina Lösch
und Stefan Thimmel in Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat von
Attac, der Rosa Luxemburg Stiftung und der tageszeitung;
AutorInnen aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung
und ihrem Umfeld stellen hier eine Auswahl von 37 Stichworten aus
insgesamt 126 zum Lesen und Herunterladen zur Verfügung.
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Vollständiges AutorInnenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis und Vorwort
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| 184 von 192 Staaten stimmen gegen das Imperium: Die Welt verurteilt die Blockade |
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| Mittwoch, 31. Oktober 2007 | |
Cubahat in der Vollversammlung der Vereinten Nationen erneut einen überwältigenden Sieg gegen die Blockade der USA errungen. 184 von 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stimmten einem Antrag der Insel zu, in dem die Notwendigung einer Beendigung der Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade der USA gegen Cuba unterstrichen wird. Vor einem Jahr hatten noch 183 Staaten Cuba unterstützt, weil die damalige rechte Regierung Nicaraguas sich der Stimmabgabe durch Abwesenheit entzogen hatte. In diesem Jahr, nach dem Amtsantritt des sandinistischen Präsidenten Daniel Ortega, zeigte sich Nicaraguas UNO-Botschafterin Rubiales de Chamorro stolz darüber, dass ihr Land "nach fast 16 Jahren peinlichen Rückzugs im Augenblick der Abstimmung" nun wieder an der Seite der Insel steht. Neben den wichtigsten Verbündeten Cubas in der Region, Venezuela und Bolivien, ergriffen auch die Vertreter Mexikos, Russlands, Chinas, Indiens, Lybiens und Südafrikas sowie die Vertreter der Nichtpaktgebundenen und der G-77 in der Diskussion das Wort und verurteilten die Blockade. Die Vertreter der USA behaupteten, bei der Blockade handele es sich um eine bilaterale Angelegenheit zwischen den Vereinigten Staaten und Cuba, die nicht in die Kompetenz der UNO falle. Die kubanischen Diplomaten wiesen diese Haltung scharf zurück. Wie bereits im Vorjahr konnten die USA nur Israel, die Marshall-Inseln und Palau auf ihre Seite ziehen, Mikronesien enthielt sich der Stimme. Für Cubas Außenminister Felipe Pérez Roque ist die Abstimmung von historischem Wert, da sie nur wenige Tage nach dem Aufruf von US-Präsident Bush erfolgte, der die Welt zur Unterstützung der Blockade gegen Cuba aufgerufen hatte. Quelle: Prensa Latina / RedGlobe |
Ten years on, Ray Davies has fulfilled his solo promise. He talks about his new album ...