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re: Qualitätsmedien - Journalisten malen sich Elke-Twesten-Abgang im ZDF aus

Sehr gut recherchiert: Stefan Niggemeier analysiert eine Berichterstattung, in der gemeldet wird, dass irgendwer gemeldet habe, dass etwas geschehen oder gesagt worden sei (und dass das ein Echo auf Twitter o.ä. ausgelöst habe) ...
Mir fällt das auch in Rundfunknachrichten auf: Nach Informationen der Funke-Medien-Gruppe ...

Es gibt sicher größere und folgenreichere journalistische Fehlleistungen, als diese kleine Situation falsch darzustellen und ein bisschen zu skandalisieren. Aber wenn es Medien nicht einmal gelingt, einen Vorgang richtig darzustellen, der sich vor aller Augen, vor Kameras, im Fernsehen, abgespielt hat – wie wollen sie richtig über Dinge berichten, die weniger gut dokumentiert sind?
... Das ist Online-Journalismus 2017: Festhalten, dass „einige Nutzer“ (von was auch immer) etwas „goutierten“. Notieren, was irgendein @plumpiquatschi irgendwo zu irgendwas gesagt hat...



Die GBlogSuche nach »Qualitätsmedien« hat 14 Resultate geliefert.

Content Leadership (II) : Der widerliche wöchentliche RND-HAZ-Auto-Porno. Direkt aus dem Arsch der Automobilindustrie

Man könnte erwarten, dass der Chief Content Officer der Madsack Mediengruppe (also auch meiner Lieblings-HAZ) dafür verantwortlich ist, dass die Leser in der samstäglichen Rubrik AUTO Orientierungshilfen bekommen, was - wenn man denn die Kiste nicht als Dienstwagen gestellt bekommt - für ein Auto man als verantwortungsbewusster Konsument denn heute so kaufen kann. Das gibt es aber nicht. Stattdesssen die wöchentliche Auto-Porn-Tube mit Phrasenauswurf und Wortkotze, syntaktisch hemmungslos und mit schwach verankerten Sinngeländern:

Heute z.B.
- Mit eingebauter Leidenschaft. Der Nissan GT-R ist ein traumhaftes Kraftpaket für die Straße. Von Gerd Piper
    Dieses Auto ist der ultimative Jungentraum: eine Optik, so brutal in ihrer Kompromisslosigkeit, dass selbst ältere Herrschaften dem Auto hinterhersehen, Leistungsdaten, die einen zum Gewinner in jedem Autoquartett machen, und eine Beschleunigung wie eine Boden-Luft-Rakete... Man sollte jetzt nicht zu überschwänglich werden, aber dieses Auto ist ein Hammer, kein Premiumprodukt mit irgendwelchem Chichi, sondern ein Fahrzeug, das nur für einen Zweck gebaut wurde: Es soll fahren, schnell fahren. Gib Gas und die Welt verschwindet im Rückspiegel ....
    Zuerst fühlt er sich etwas nervös an. Er tänzelt hin und her, was an dem strammen Fahrwerk und den großen Rädern liegt. Doch mit zunehmender Geschwindigkeit kommt Ruhe in das Auto. Wer es genau wissen will: Der GT-R knackt nach 2,8 Sekunden die 100-km/h-Marke und genauso rasant geht es weiter: Selbst bei 200 Sachen geht dem GT-R nicht der Schub aus, die Maschine dreht hoch, als habe sie gerade erst Atem geholt...
    Weniger Gewöhnungssache ist der Umstand, dass der Japaner mit 100 Oktan betankt werden will. Bei einem Durchschnittsverbrauch von rund 12 bis 15 Litern auf 100 Kilometern frisst der Tankstellenbesuch schnell ein ordentliches Loch ins Portemonnaie.
    Wir sind den Nissan GT-R eine Woche lang gefahren. Mit jedem Kilometer haben wir uns mehr an dieses Auto gewöhnt und am Ende hatten wir es so ins Herz geschlossen, dass wir es nicht mehr hergeben wollten...

    Nissan GT-R
    Motor 3,8-Liter-Sechszylinder
    Leistung 419 kW/570 PS
    0-100 km/h 2,8 s
    Spitze 315 km/h
    Verbrauch 11,8 l SuperPlus (100 Oktan)
    CO2-Emission 275 g/km
    Preis ab 99 900 Euro
und
- Der Porsche-Jäger. Mit dem Velar greift Range Rover direkt den Macan aus Zuffenhausen an. Von Michael Specht
    Der Velar gilt im Segment als Schönling: schlank, sportlich und mit schnittigen, aber typischen Land-Rover-Proportionen. Kein Wunder, dass Händler regen Bestelleingang registrieren, trotz eines Einstiegspreises von immerhin 56 400 Euro. Diese Summe lässt sich auch leicht auf das Doppelte bringen, falls man sich zu sehr in dem 40-seitigen Ausstattungskatalog verfängt.
    Mit einer Länge von 4,80 Metern ist der Edel-Engländer nur wenige Zentimeter kürzer als sein „großer“ Bruder Range Rover Sport, soll aber als Dynamiker punkten und vor allem Kunden locken, die sich sonst bei Porsche (Macan) oder Audi (Q5) umschauen. Immerhin bringt es die Topmotorisierung des Velar – unter der Haube sitzt dann ein Dreiliter-V6-Kompressorbenziner – auf stramme 380 PS. Die Mehrheit der Käufer dürfte allerdings zum Vierzylinder-Diesel greifen. Das Zweiliter-Aggregat mit wahlweise 180 oder 240 PS überzeugte bereits in anderen Modellen durch gute Elastizität, Laufruhe und sparsamen Umgang mit dem Sprit...
    Mehr Gefallen könnten sie an einer speziellen Ausstattung finden. Land Rover geht hier neue Wege. Wer möchte, kann seinen Velar „vegan“ bestellen. Statt des in dieser Klasse üblichen Leders nimmt man dann auf speziellen Stoffsitzen Platz, deren Bezüge aus Recyclingmaterial bestehen ...

    Range Rover Velar D240

    Motor 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel
    Leistung 177 kW/240 PS
    Spitze 217 km/h
    Verbrauch 5,8 l Diesel
    CO2-Emission 154 g/km
    Preis ab 56 400 Euro

HAZ-Auto-Porno (I): "Der Oberbayer kann auch quer, Trockensumpf-Schmierung und Auspufftaste"


Direkt aus dem Arsch der Automobilindustrie berichten sog. Motorjournalisten , hier von der Weltpremiere des Mercedes Pickup - Die neue Mercedes-Benz X-Klasse feiert ihre Weltpremiere in Kapstadt. Der erste Mercedes Pickup soll zugleich die typischen Eigenschaften eines Pickup wie auch die Markenwerte der Stuttgarter bieten.
Markenwerte gefällt nir ...
NOx (V): Machtstrukturen als Entwicklungsblockade - 'Im Arsch der Automobilindustrie ...' ... und den stelle ich mir ungefähr so vor wie den Kühlergrill des Edsel (= Trumps Mundloch hochkant).

https://1.bp.blogspot.com/-lBh54Ol5tIc/V2ks6jdLrRI/AAAAAAACQNs/MU7sI0i4Ih0Z3jrddZqlFnLLGFkQ-eyewCLcB/s640/7.%2BEdsel%2BCitation%2Bconvertible.jpg


Zu Auspufftaste möchte ich noch bemerken: Das nächste Mal, dass einer hier in meiner - viel befahrenen - Wohnstraße seine Auspufftaste betätigt, schmeiße ich ihm meine gelben Säcke vor die Karre ...

Zugabe: Here's a List of 10 Ugliest Cars from the 1950s (vintage everyday)

GG Art. 1 (4) Motorenschutz geht vor Schutz der menschlichen Gesundheit.

Darf ich Sie bitten, mich in Zukunft nicht auf dem Laufenden zu halten? (Jurek Becker an Uwe Morawetz)

...

Wiedergefunden: Der ultimative Kommentar zur FuckFakeNewsMedienKrise - THE SIGNAL AND THE NOISE


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Von den neuen Atennen kamen die alten Dummheiten - Auf den Müllhalden des Netzes

In an office in India, a cadre of Internet moderators ensures that social media sites are not taken over by bots, scammers, and pornographers. The Moderators shows the humans behind content moderation, taking viewers into the training process that workers go through in order to become social media’s monitors.

Der Kurzfilm „The Moderators“ von Ciaran Cassidy und Adrian Chen gibt in 20 Minuten einen kleinen Einblick in das Arbeiten und Lernen von indischen Content-Moderatoren. „The Moderators“ zeigt dabei Menschen, die auf den „Müllhalden des Netzes“ arbeiten, um westliche und indische Dating-Seiten „sauber“ zu halten.


View on YouTube Via Markus Beckedahl / netzpolitik.org

The Listening Post’s project: Media Theorised

Now more than ever, we cannot take news media at face value – we need tools to read media critically, strategies to discern how information works. This is what inspired The Listening Post’s project: Media Theorised.


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The Prisoner - Nummer 1 Abs. 3 NetzDG: Maas und Müller

https://netzpolitik.org/wp-upload/2017/03/zensur-foto-image-730x485.jpg
Foto: CC-BY 2.0 greyhorn

Analyse: So gefährlich ist das neue Hate-Speech-Gesetz für die Meinungsfreiheit
von Markus Reuter am 14. März 2017 bei netzpolitik.org

Karte und Gebiet - The Map Is Not The Territory

... oder: Die Welt unter der Narrenkappe

nosce-te-ipsum

Die einschlägigigen Blogs kümmern sich gestern und heute u.a. um eine Karte der deutsche Medienlandschaft, die ein sog. politischer „think tank“ namens „polisphere“ am Dienstagmorgen veröffentlicht hat.
http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2017/02/medienlandschaft.jpg
Ruhrbarone und Salonkolumnisten nehmen nun Anstoß daran, dass eine ehemalige Mitarbeiterin des „Tagesspiegel“-Verlages dieses Ranking zur Seriösität der deutschen Medienlandschaft erstellt hat: Auf Platz eins: Der „Tagesspiegel“.

Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Karte bleibt dünn, - so auf der Ebene der Verfasserin:
„Unsere Übersicht ist selbstverständlich nur eine Diskussionsgrundlage und keine wissenschaftliche Ausarbeitung, beruht auf persönlichen Einschätzungen (nicht nur des polisphere-Teams) und ist natürlich nicht abschließend.“

Was mich langsam aus der Welt fallen lässt, ist das offenbar konsensfähige Koordinatensystem als solches - und natürlich auch die Verortung einzelner Marken in demselben. Wieso die persönlichen Einschätzungen so ausfallen, wie sie ausfallen, ist nachvollziehbar, wenn man sich das team von polisphere e.V. – Verein zur Förderung der politischen Kommunikation – ansieht:
Die Generation der Enddreißiger, die meint sich so verkaufen zu müssen:
    ... ist Executive Consultant von Ole von Beust Consulting, sowie Geschäftsführer der CAIDAO Beratungsgesellschaft mbH, Berlin. Inhaltlich leitet ... Projekte an der Schnittstelle von Personal- und Organisationsentwicklung sowie Strategie- und Kommunikationsberatung. Berufserfahrung konnte ... zuvor als Berliner Niederlassungsleiter der Unternehmensberatung ISA CONSULT, als Berater der internationalen Management Consultancy Corporate Value Associates sowie als ausgebildeter Wirtschafts- und Politikredakteur der Axel Springer AG sammeln. ... ist Magister Artium der Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und Latvian Academy of Culture in Riga. Er ist Alumnus der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Karrierenetzwerks e-fellows.net.
Die Eltern sind bestimmt sehr stolz (wahrscheinlich ehemalige oder immer noch SPD-Wähler, die sich den Arsch abgearbeitet haben, um dem Kind das BWL-Studium zu ermöglichen).

Fuck me running. Wer nach solchen Karten navigiert, kann nur an der Wand landen.
Vgl. Archäologie (DXXI): War Games 1956 / 2016

Post-factum Investigations: Selbstgespräche - oder: Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht

Am Ende des Jahres blickt Kulturjournalist Konstantin Pfau mit drei außergewöhnlichen Menschen zurück auf die vergangenen Monate. Wer steht hinter dem Sensationserfolg eines deutschen Filmstars in der arabischen Welt? Welche bisher unbekannten Motive machten den heutigen britischen Außenminister Boris Johnson zum Brexit-Befürworter? Und weshalb verlässt ein deutscher Botschafter nach nur achtmonatiger Amtszeit die Türkei? Zu diesen und weiteren wichtigen Fragen dieses Jahres bittet Konstantin Pfau drei Gäste zum Einzelgespräch an seinen Tisch. (Frankfurter Rundschau » Kultur » TV-Kritik 29.12.16)

Gr0ßartig!!! Ansehbefehl!! - Das ist nicht Comedy, das ist eine geniale Analyse des status praesens der medialen Meinungsproduktion - von Olli Dittrich mit bewunderswerten künstlerischen Mitteln:



Zu der in diesem Zusammenhang sich aufdrängenden Frage - die eigentlich lauten müsste : Wie entsteht eine Meinung in einem Kopf? - gibt es einen sehr alten, aber doch immer noch lesenswerten Versuch, die Frage zu beantworten (auch wenn es damals noch kein Internet gab):

E. A. Rauter
Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht . Oder das Herstellen von Untertanen
- 1971 !!! -
Immer noch lesenswert: Text hier: http://tadema.de/thesen/e_a_rauter.pdf
War nicht ganz doof:



Noch älter: Hans Magnus Enzensberger
Einzelheiten I - Bewußtseins-Industrie
von 1964
... als E. feststellte, der gesellschaftliche Auftrag der Bewusstseins-Industrie sei „heute überall derselbe: die existierenden Herrschaftsverhältnisse, gleich welcher Art sie sind, zu verewigen. (…) Materielle Ausbeutung muss hinter der immateriellen Deckung suchen und die Zustimmung der Beherrschten mit neuen Mitteln erwirken. (…) Gepfändet wird nicht bloß Arbeitskraft, sondern die Fähigkeit, zu urteilen und sich zu entscheiden.“

Das verdient die Note "Erstaunlich" (mit der bekanntlich Arnold Hau sein Abitur bestand), dass man schon 1960 wissen konnte, was gerade eben als große Entdeckung gefeiert wird: Dass es so etwas wie Propaganda, Manipulation, Mindfuck - aktuell aka FakeNews - gibt. Es gab auch mal einen interessanten Ansatz von Ideologiekritik: Ideologie wurde da verstanden als falsches Bewusstsein ...
Schon länger gibt es leider kein falsches Bewusstsein mehr:

Vorher: Wenn Zucker draufsteht, muß auch Zucker drinsein. Nachher: Steht Zucker drauf und Salz ist drin, müssen wir umdenken. Forthin ist Zucker das, was man in die Suppe streut. (Wolfgang Pohrt)


Zum Problem sprach Jens Wernicke kürzlich mit dem Politikwissenschaftler und Propagandaforscher Jörg Becker. (Nachdenkseiten)


Naja, es ist halt Krieg da draußen:

Lessons of Qualitätsmedien: Die HAZ berichtet aus Forschung und Leere

Meine Lieblings-HAZ füllt heute ein Viertel der Seite 1 mit diesem Text:



Das nennt sich Content Leadership und wird von einer Volontärin aus diversen Quellen zusammengestückelt - ungenau und lückenhaft übersetzt -. Flüchtige Recherche in der Maschine ergibt als ursprüngliche Quelle das Radaublatt Daily Record (most-read news heute: Woman who had sex with pit bull filmed sickening acts to 'arouse her boyfriend'), wo man immerhin erfährt:
    Now the University of Glasgow is offering a short course entitled D’oh! The Simpsons Introduce Philosophy.
    Promotional material for the course, which costs £30, says: “The Simpsons is one of the modern world’s greatest cultural artefacts, partly because it is so full of philosophy. Aristotle, Kant, Marx, Camus, and many other great thinkers’ ideas are represented in what is arguably the purest of philosophical forms – the comic cartoon.
    “This day-school will explore philosophy’s most inspiring ideas as presented in Matt Groening’s monument to the absurdities of human existence ...
Das ist etwas anderes als die Simpsons demnächst philisophisch zu betrachten, und dass der eintägige Kurs nicht allen Interessierten offensteht, sondern schlappe £30 kostet, erfährt der HAZ-Leser, der schon kurz davor ist, einen Flug nach Glasgow zu buchen, auch nicht ...
Aber das bringt uns immerhin zu wirklich interessanten Einsichten über Prekarität im akademischen Milieu: Der zititierte Dozent, der an meheren Hochschulen in Glasgow als Convenor, Course Designer, Lecturer, Tutor arbeitet und dessen main research interests are in the philosophy of mind, particularly the metaphysics of mind: the problem of mental causation, the mind-body problem, and the prospects for materialist accounts of mental phenomena. I also take an interest in reductive versus non-reductive projects in science more generally, the development of the philosophy of mind in the twentieth century, defending intentionalism in the philosophy of art, and Hume's philosophy of religion, ist vermutlich dringend auf die £30 angewiesen ...

Außerdem erfahren wir heute in der HAZ unter Kurz gemeldet noch:
    Studenten in Thailand lernen den Tod zu studieren
    Bangkok. „Schöner Tod“ – so heißt ein neues Seminar, das die renommierte thailändische Chulalongkorn-Universität in Bangkok im Januar auflegt. Studenten sollen lernen, sich auf den Tod vorzubereiten und keine Angst davor zu haben, wie Dozentin Aim-utcha Wattanaburanon am Donnerstag berichtete.
Auch da frage ich mich, wie man darauf kommt, sowas zu melden. Flüchtige Recherche in der Maschine ergibt auch hier eher seltsame Quellen, voran DER FARANG - Newsportal für Urlauber und Residenten in Thailand! - Stock News USA weiß allerdings mehr:
    ′The classroom activities will be designed to offer the students the opportunity to lament the loss of loved ones and to understand that it’s OK to cry′, said the ′beautiful death′ teacher, Aim-Utchim.
    The purpose of the course is to help the students to prepare for death, which should be seen as a natural event, and not be afraid of it. The professor added that this training should be both a mental and financial one.
Da kann man wenigstens ahnen, wie die Meldung ins Blatt kam: der news-robot merkte bei financial auf, verfasste den Text und setzte ihn unter Culture&Arts ab ... Wenn es noch verantwortungsvolle Redakteure gäbe, müssten die klarstellen:
Leonard Cohen Taught Us How to Die

Der Chief Content Officer der HAZ müsste mir mal erklären, was seine Auswahl von Nachrichten von der von Facebook unterscheidet, - abgesehen davon, dass Facebook individueller ansteuern kann, wo eine HAZ noch von der Idee eines ideellen Gesamtidioten als Adressaten ausgeht, - den man u.a. mit den täglichen Umfragen ausforscht - wo das Programm allerdings bemerkt, wenn man mehrfach abstimmen will. - Schade, ich hätte gern eine Filterblase gebastelt. (Vgl. Kölner hat mit einer 25 Cent-Pfandflasche knapp 45.000 Euro ergaunert (Business Insider -!!))


Gefangen in der Filterblase?
Im Internet sucht jeder nur Nachrichten, die seine Meinung bestätigen. So die allgemeine Auffassung. Eine neue Studie zeigt, dass es in Wahrheit noch viel schlimmer ist. (FAZ, 08.11.2016, von Boris Holzer)
    ... Es gibt also sowohl eine an politische Unterscheidungen angelehnte Differenzierung der Medienlandschaft als auch ein dementsprechendes, je nach Kanal unterschiedlich stark ausgeprägtes Rezeptionsverhalten. Der Unterschied zwischen „online“ und „offline“ ist aber nicht besonders groß.
    Wer besorgniserregende Ergebnisse sucht, findet sie im Kleingedruckten. So stand zwar ein Datensatz von insgesamt 1,2 Millionen Nutzern zur Verfügung, ausgewertet wurden aber nur die Daten von 50 000, weil lediglich vier Prozent des Samples das Kriterium „aktiver Nachrichtenkonsum“ erfüllen. Und dass die befürchtete Selektivität der sozialen Medien keine große Rolle spielt, hat auch damit zu tun, dass nur jeder dreihundertste Klick auf Facebook zu einer Nachrichtenseite geht. Katzenvideos und andere unterhaltende Inhalte haben wesentliche größere Bedeutung...
Ich fürchte, die Strategie des HAZ-Content-Managements, in Konkurrenz zu sog. sozialen Medien ebenfalls auf mehr Katzenvideos und andere unterhaltende Inhalte zu setzen führt direktemang in die Tonne: Warum soll ich dafür noch 1,70 € ausgeben?

Fuck the Bubble!

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

Haftungsausschluss

The music featured on this blog is, of course, for evaluation and promotion purposes only. If you like what you hear then go out and try and buy the original recordings or go to a concert... or give money to a down on his luck musician, or sponsor a good busker, it may be the start of something beautiful. If your music is on this blog and you wish it removed, tell us and it shall be removed.

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