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Hochgezogen: „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ - Antisemitismus heute, oder: Die unheimliche Popularität der „Israelkritik“

René Martens: Zensur einer Antisemitismus-Doku - Wehrhafte Juden sieht man nicht gern
Eine WDR-Doku über Antisemitismus in Europa sollte auf Arte erstausgestrahlt werden. Weil sie nicht „ausgewogen“ sei, weigert sich der Sender... (taz 11. 6. 2017)

... Ein bizarres Argument. Anders als Le Diberder meine ich, dass Antisemitismus dem „ausgewogenen“ Sowohl-als-auch oder der wohlwollenden Unterscheidung zwischen angeblich gemäßigt-tolerablen und abzulehnenden Spielarten nicht zugänglich ist. – Götz Aly (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26824492 ©2017)

Dann macht BILD auf Verantwortung (... Warum sehe ich BILD.de nicht?) und zeigt den Film, der eh schon mittlerweile mehrfach auf youtube zu sehen ist, für einen Tag.

Interessant ist die Gemengelage: Die Springer-Presse (- Vermächtnis des Alten: Springer-Philosemitismus) hatte schon das Netanjahu-Bashing anlässlich der Gabriel-Provokation nicht mitgemacht (vgl. Aus aktuellem Anlass: Dass der israelische Ministerpräsident den deutschen Außenminister nicht empfangen will, gilt den hiesigen Medien als Skandal...), der SPIEGEL* musste Gabriel zu Hilfe eilen (Netanyahus Halbwahrheiten).
Von welchem Schlag die "Akteure der Zivilgesellschaft", mit denen sich Sigmar Gabriel während seines Israel-Besuchs getroffen hat, eigentlich sind, interessiert da am wenigsten. In konkret 1/14 schrieb Alex Feuerherdt über die angeblich uneigennützigen und hilfsbereiten NGO, die in Israel und den palästinensischen Gebieten keineswegs aus purer Menschenfreundlichkeit agieren.

Und u.a. die werden in dem Film von Joachim Schroeder und Sophie Hafner kritisch unter die Lupe genommen!
Ich empfehle ausdrücklich, den Film in voller Länge anzusehen:


View on YouTube ... Suchen Sie woanders - siehe oben!

Vgl. auch Alex Feuerherdt: Antisemitismus heute, oder: Die unheimliche Popularität der „Israelkritik“
und: Warum deutsche Kritik israelischer Politik sich (fast immer) den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen muss.

Nachtrag: Interessante Reaktionen: Der *SPIEGEL haut wieder richtig drauf :
Mit Elan ins Minenfeld - Von Arno Frank
Übten Arte und WDR Zensur, als sie entschieden, eine Dokumentation über Antisemitismus nicht auszustrahlen? Kaum - der Film hat schlicht handwerkliche Mängel. Die Lösung von Bild.de, ihn unfertig doch zu zeigen, ist keine.

...Es ist von keinem richtigen Journalisten zu verlangen, über gezielten Hass und traditionelle Dummheit "ausgewogen" zu berichten. Er sollte dann aber nicht fahrlässig Lücken lassen, durch die der Zweifel einsickern kann. Was stimmt, das muss auch sitzen. Seine Unschärfen sind es, mit denen der Film im Eifer des Gefechts seine eigene Haltung schwächt. Deshalb ist es kein Verdienst, dass diese Dokumentation nun über Umwege doch gezeigt wurde. Mit ein wenig mehr Arbeit hätte sie wesentlich mehr Wucht entfalten können.
In ihrem gegenwärtigen Zustand ist sie nur etwas, das man im Internet sehen, das man glauben kann oder auch nicht. Und das ist schlimm.

... während die NZZ befindet:
Kultursender Arte hat versagt - von Rainer Stadler
... Gründlichkeit ist eine Tugend, doch schliesst sie nicht von vorneherein eine schnelle Entscheidung aus. Eine solche wäre in diesem Fall durchaus möglich gewesen. Denn wie die interessierte Öffentlichkeit nun aus eigener Anschauung erkennen kann, genügt die Fernsehdokumentation den einschlägigen publizistischen Normen. Für diese Einsicht braucht es keine stundenlangen Redaktionssitzungen. Die Dokumentation mag in einigen Aspekten nicht ausgewogen sein, dennoch zeugt sie von einer gedanklichen Tiefe und sorgfältigen Durchdringung eines so explosiven wie virulenten Themas: des wieder manifester werdenden Judenhasses.

2. Nachtrag:

- Michael Ridder (epd Medien) versteht nicht, warum Arte die Antisemitismus-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" nicht zeigt. Erst recht nicht, nachdem sie jetzt kurzzeitig von der "Bild" gezeigt wurde. Sie sei "spannend". Und nicht so schlimm, "dass man sie stoppen muss". (bei ZAPP)

- Jens Berger (NachDenkSeiten) sieht schwere Mängel und die Antideutschen und das Umfeld von Leon de Winter und Henryk M. Broder am Werk.

Wie müsste eigentlich eine Dokumentation über den Antisemitismus aussehen, die von Fernsehredakteuren nicht als tendenziös bezeichnet wird? Vielleicht eine, in der alle 10-Minuten ein Lauftitel eingeblendet wird: "Die in dem Beitrag geäußerten Behauptungen geben nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder."
Karl Kobs / Facebook

...
Noch ein Nachtrag (25.06.): Ich blicke nicht mehr durch:
    "So tütendoof wie sein Gegenstand", nennt Friedrich Küppersbusch die Antisemitismus-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf die Juden in Europa" in der taz und bringt damit eigentlich schon alles auf den Punkt, was zu dem Film selbst zu sagen ist: Ein schwach recherchiertes, an Ausgewogenheit, Differenzierung und Belegen und vor allem Moral desinteressiertes Machwerk rechtskonservativer und anti-islamischer Propaganda ... - urteilt Rüdiger Suchsland (Ein neuer Historikerstreit?, Telepolis, 24. Juni 2017)
Ich verstehe Küppersbuschs Aussage wie Suchslands Wertung nicht. Beide habe ich bisher als recht kluge Leute wahrgenommen.
Ich setze mal dagegen:

Das Unerträgliche an deutschen Geschichtsdebatten
Kein Schritt vorwärts ohne zwei zurück - Leo Fischer über die Aufarbeitung der Geschichte
(ND 24.06.2017)

Fischer schließt seinen Kommentar so:
    Es ist halt ein Hakenkreuz mit dem Antisemitismus: Die Vorstellung, es könne im aufgearbeiteten Deutschland einen solchen geben, greift den Nationalstolz so sehr an, dass man ihn umgehend an den Ankläger zurückgeben muss; dieser wird zum Verräter, zum Feind des guten Gewissens. Hier müssen schwerste mediale Geschütze aufgefahren werden - es geht ums Deutschlands Ehre, da kann kein Faktencheck streng genug sein. Andererseits will man im Ausland auf keinen Fall den Anschein erwecken, in Israel nicht auch immer das Übel der Welt erkannt zu haben; so kommt es zu dem moralisch reinen, von historischer Schuld befreiten Kunstbegriff »Israelkritik«; ein Wort, um das uns die ganze Welt beneidet.
    Ob bei den Schwulen, ob bei den Juden - man kann in Sachen Aufarbeitung keinen Schritt vorwärts machen, ohne zwei zurückzugehen. Vielleicht sollte zu diesen Themen in diesem Land generell der Mund gehalten werden. Es kommt dabei doch nur immer übler Geruch heraus.
Das scheint mir - auch in dieser aktuelllen Debatte (wenn man denn davon reden kann)- der eigentliche Streitpunkt zu sein, der aber von vielen Liberalen / Linken nicht mehr thematisiert wird, - aus Angst, das Ganze der AfD zu überlassen. Ich finde man kann das, wie Fischer, offensiv angehen und bliebe bei meiner Aussage:
    Ich gestehe, es ist schwer, das alles zu entwirren und mitzubedenken, wenn es um eine Auseinandersetzung mit der Politik des Staates Israel geht. Was also den Wahrheitsgehalt dessen angeht, worauf die Kritiker Israels deuten, so wäre zu fragen, ob sie bereit sind, diese historischen Zusammenhänge mitzudenken.
    Das ist ein Gebot intellektueller Redlichkeit. Es geht - wie gesagt - um eine Haltung und eigentlich möchte ich bei meiner Aussage bleiben, dass nach der industriell betriebenen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Europas die Angehörigen dieses Rechtsnachfolgervolkes jedes Recht verwirkt haben, jemals wieder etwas über Juden und ihren Staat zu sagen ...

    Gaza = Die Hölle, wieder einmal. Warum deutsche Kritik israelischer Politik sich (fast immer) den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen muss.

Schon so lang – Brian Wilson und Hannes Wader zum 75., Ray Davies und Jeff Beck zum 73. Geburtstag

Vier Geburtstage in diesen Tagen; vier Musiker, die mir wichtig waren und sind, sind nun schon schwer über 70.- Wie ich schon einmal bemerkte (anlässlich des Todes von Jon Lord), sind einem Musiker, die man lange kennt und natürlich überhaupt nicht kennt, doch nahe, weil man sie so lange kennt und weil sie einem Momente ermöglicht haben, in denen sich die eigene Biografie zu starken Erinnerungsbildern verdichtet hat - über all die Jahre -, die nicht verloren gegangen sind ...

Die GBlogSuche nach »Hannes Wader« hat 5 Resultate geliefert.
Wader zB hat einen weiten Weg zurückgelegt: Erst der Aufstieg vom Dekorateurslehrling zum Star der Studentenbewegung, wilde Jahre in Berlin, dann der Absturz Anfang der 1970er Jahre mit Drogen und der Ächtung durch die Medien. Eine Achterbahnfahrt zwischen Rebellion und Poesie. Lange ist Wader Mitglied der DKP und muss dafür viel Prügel einstecken. Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 stürzt ihn in eine Sinnkrise. Anfang des Jahrtausends tut er sich mit seinem Kollegen Konstantin Wecker zusammen für gemeinsame Konzerte und Live-Alben. Für dieses Jahr hat Hannes Wader seine Abschiedstour angekündigt mit dem Bühnenprogramm "Mach’s gut!".
Jetzt bis 23.00 Uhr | WDR 5

http://bilder3.n-tv.de/img/incoming/crop7131066/4534992129-cImg_16_9-w680/Hannes-Wader-5-Foto-Erik-Weiss.jpg


Die GBlogSuche nach »Brian Wilson / The Beach Boys« hat 12 Resultate geliefert.

http://media.salon.com/2015/06/brian_wilson.jpg


Die GBlogSuche nach »Ray Davies / The Kinks« hat 22 Resultate geliefert!

https://pmcvariety.files.wordpress.com/2013/11/ray-davies.jpg?w=670&h=377&crop=1


Die GBlogSuche nach »Jeff Beck, der Meister« hat 22 Resultate geliefert.

http://rollingstone.uol.com.br/media/images/large/2014/06/11/img-1023739-o-blues-de-jeff-beck.jpg


Starke alte Männer! - A Day in the Life


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#LetzteStunde: Jan und ich

Als (ehemaliger) Deutschlehrer kann ich nur sagen: Sehr gut getroffen. Kompliment, Herr Böhmermann. Bis auf das unnötige Lehrerbashing (à la Schröder: Faule Säcke) trifft das die zentralen Schwachstellen des Literaturunterrichts (ob nun klassisch fragend-entwickelnd oder kompetenzorientiert).
Na gut, zwischen mir (1977) und Jan (2017) liegen 40 Jahre und die Tafeln sind inzwischen (fast überall) abgebaut und ersetzt durch Smartboards, so dass der großartige Kabelka-Auftritt mit dem Medienwagen entfallen könnte (... wenn die denn funktionieren würden).

2017-06-23-20_20_55-NEO-MAGAZIN-ROYALE-_-ZDFneo
GB-vor-Klasse-78


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Die ganze Sendung hier in der Mediathek.

Sehenswert:
Großartige Neu-Interpretazzionen des mE im DU-Kanon immer überwerteten Fontane, des "Faust", der "Physiker" und der "Verwandlung" - auch wenn ich mit Arno Schmidt dabei bleibe: „eine Naivität - korrekter: eine Frechheit! - von der Kunst zu verlangen, sie habe sich, per fas et nefas, dem Nie=wo des anzupassen; umgekehrt ist es: der Einzelne, der Große Kunst verstehend genießen will, hat sich gefälligst zu ihr hin zu bemühen!“ (via Literatur in der Schule - Warum Klassiker? / FAZ 20.03.2015)

http://faustkultur.de/files/arno450.jpg

Schon klar, die Herausforderung, das an Photoshop-Philip ranzubringen, ist zweifellos größer geworden ... Aber auch da macht Böhmermann eindeutig klar, dass das in der Verantwortung des Lehrers liegt (ich weiß, dass das jetzt gendermäßig Panne ist, - aber er spielt ja nunmal einen Lehrer. Ansonsten empfehle ich, was schöne Lehrer_innen-Darstellungen angeht, immer wieder gern: Anke Engelke - Deutschkurs für türkische Mitbürger

SENZA TEMPO

https://1.bp.blogspot.com/-psj8OMce_Ps/WUg3w1nKdRI/AAAAAAAANs0/OaLfOUDnJP0YQjHY5fDkhpzQm4WssbjaQCLcBGAs/s640/Fran%25C3%25A7ois%2BSola.gif

Via Planet Mocho

Fake News 4.1 :

Mit der Einheit Deutschlands war auch die Wiedergründung der fünf ostdeutschen Länder (*) und das Ende der unnatürlichen Teilung
der Hauptstadt verbunden. Die Geschichte Berlins, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens
ist deshalb eng mit dem Kanzler der Einheit und europäischen Ehrenbürger Helmut Kohl verbunden.
In der zweiten Hälfte seiner Kanzlerschaft konnten wir durch die Solidarität Westdeutschlands und in
Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern die von den Menschen selbst errungene Demokratie und Freiheit, den wirtschaftlichen
Wiederaufbau und unsere neuen Kooperationen mit europäischen und internationalen Partnern erfolgreich auf das Fundament stellen,
auf dem wir uns so gut entwickelt haben.
Im Namen unserer Länder und ihrer Bürgerinnen und Bürger bezeugen wir tiefen Respekt und große Dankbarkeit
gegenüber Bundeskanzler Helmut Kohl
.

Traueranzeige, 22.06.2017, Süddeutsche Zeitung
unterzeichnet von

Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin
Dr. Dietmar Woidke
Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Erwin Sellering
Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Stanislaw Tillich
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Dr. Reiner Haseloff
Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
Bodo Ramelow
Thüringer Ministerpräsident

Für Bodo:
Wer zum Schulterklopfen ausholt und nur die Wade trifft, der sollte lieber gleich die Füße küssen. (Heinrich Pachl)
_____________________________________________

(*) Nur ein Beispiel, warum das als Fake News durchgeht: Die Länder waren auf Anordnung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland in der DDR eingerichtet worden. (wikipedia)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/Germany_Laender_1947_1990_DDR.png/435px-Germany_Laender_1947_1990_DDR.png

Von den Aussagen zur zweiten Hälfte seiner Kanzlerschaft ganz zu schweigen ...

Oder liege ich hier ganz falsch und die Jungs aus dem Osten haben uns in der Anzeige einen untergejubelt, - dass der Kohl wiederhergestellt hat, was die SMAD 1947 verfügte?? - Wie Sahra schon mal bemerkte: Die bolschewistische Kohl-Regierung mit ihrem Spitzensteuersaz von 53 Prozent ... (ich finde leider keinen Beleg für das Zitat aus irgendeiner Talkshow, -ich fand's sehr treffend ) ... (?!?)

Archäologie (DXCXIX) : Peter Sellers And The Hollies - "After The Fox" (+ Equestrian Statue)

Possibly one of the most ludicrous pop pairings of the 60's was The Hollies and Peter Sellers on a track cut for the 1966 film "After The Fox". Written by David Bacharach and Hal David it's a pretty innocuous track with Alan Clarke singing and Peter Sellers interjecting with spoken word bits in his varying voices in response. It's also notable as it featured Graham Bond Organization bassist Jack Bruce (Hollies bassist Eric Haydock was on his way out of the band at the time) and was recorded (May 10th, 1966) during his short time with Manfred Mann.


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Via Anorak Thing. Dort auch eine schöne Übersicht:
Class Of '67: 10 Great U.K. Long Players From 1967

Und dort auch ein schöner Kommentar zu Archäologie (DXCXV): Lend your ear to the 50th anniversary Sgt. Pepper remix von der The Bonzo Dog Doo Dah Band : Equestrian Statue


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The New Silk Road - The West Can't Smell What Eurasia is Cooking

Es ist ja bedauernswert, wie schräg unsere Mainstreammedien liegen, wenn sie die Weltlage auf einen neuen Eurozentrismus umzuhobeln versuchen (und die Kanzlerin zur Führerin der westlichen Welt ausrufen : Fake News 4.0 : Merkel an Trump: "Nichts wird uns aufhalten").
Oder haben Sie was gehört vom SCO-Gipfel in Astana: Xi Jinping für gemeinsame Sicherheit und Errungenschaft. ??
Um immer mal die Perspektive zu wechseln, ist es hilfreich Pepe Escobars geopolitische Analysen zu lesen. Ich empfahl das bereits mehrfach; heute empfehle ich

Pepe Escobar / Sputnik /16.06.2017
The West Can't Smell What Eurasia is Cooking - A tectonic geopolitical shift happened in Astana, Kazakhstan, only a few days ago, and yet barely a ripple registered in Atlanticist circles.
    At the annual summit of the Shanghai Cooperation Organization (SCO), founded in 2001, both India and Pakistan were admitted as full members, alongside Russia, China and four Central Asian “stans” (Kazakhstan, Uzbekistan, Kyrgyzstan and Tajikistan).
    So now the SCO not only qualifies as the largest political organization – by area and population – in the world; it also unites four nuclear powers. The G-7 is irrelevant, as the latest summit in Taormina made it clear. The real action now, apart from the G-20, also lays in this alternative G-8....
    Lesen!!
http://static.atimes.com/uploads/2017/01/obotr-580x409.jpg

Man kann das ja probeweise auch mal so sehen:
    ... Zeus had three sons with Europa — and left her a spear that never missed its target. One of these sons, as we all know, was Minos, who built a labyrinth. But most of all what legend taught us was that the West was born out of a girl — Europa — who came from the East.
    The question now is who will find the Ariadne’s thread to extricate us from the labyrinth, which five centuries after the Western-led Age of Discovery has brought us to The Decline of the West, with its leader, the United States, in the forefront.

    The whole EU project is facing utter collapse. The myth of European/Western cultural and political superiority — cultivated over the past five centuries — lies in the dust, as far as “all Asiatic vague immensities”, as Yeats wrote in The Statues, are concerned. This is bound to be the Eurasian century.

    A sound way forward would have been what Putin proposed way back in 2007 — a unified continental trade emporium from Lisbon to Vladivostok. The idea was later picked up and expanded by the Chinese via the One Belt, One Road (OBOR) concept.

    Instead, the Obama administration, leading the West “from behind”, counter-attacked with a pivot to Asia (for which, read containment of China) and Cold War 2.0 (demonization of Russia)...
Shadow play: the New Great Game in Eurasia
By Pepe Escobar / Asia Times / January 10, 2017



Zugabe - ergänzende Querschüsse der letzten Tage:
- Wie das russische Statistikamt (Федеральная служба государственной статистики) heute mitteilte, ist der Output der breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) im Mai 2017 um +5,6%.
- Das National Bureau of Statistics of China (NBS) veröffentlichte gestern die Daten zur Industrieproduktion für den Monat Mai 2017. Die offizielle Wachstumsrate der breit gefassten Industrieproduktion stieg im Mai um +6,5% (nach +6,5% im April), im Vergleich zum Vorjahresmonat.
- Heute veröffentlichte das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) die Daten zum Industrieproduktionsindex aus der Eurozone für den Monat Mai 2017. Im Mai 2017 stieg in der Eurozone der saisonbereinigte Output der breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) um +0,5% zum Vormonat und nur arbeitstäglich bereinigt stieg der Output um +1,4% zum Vorjahresmonat.

On The Road Again

on-the-road-again

Lenin und Engels auf Rädern
von Matthias Reichelt / Rubikon

Archäologie (DXCXVIII) : So war die BRD. Oder: Lachen mit Helmut Kohl


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Bei all den überzogen wirkenden Würdigungen des verstorbenen Altkanzlers könnte ein maßvoll differenzierender Blick auf seine politische Vita angebracht sein. Zwei brauchbare Nachrufe:

Der Sitzriese
Georg Fülberth / FREITAG


HELMUT KOHL - Die Rache Gottes
U. Gellermann / Rationalgalerie

Ästhetik des Widerstands / Im Grandhotel Abgrund

Adorno schreibt am 5.4.1957 an Max Horkheimer:
    „… in allen Bewegungen, welche die Welt verändern möchten, ist immer etwas Altertümliches, Zurückgebliebenes, Anachronistisches. Das Maß dessen, was ersehnt wird, ist immer bis zu einem gewissen Grade Glück, das durch den Fortschritt der Geschichte verloren gegangen ist. Wer sich ganz auf der Höhe der Zeit befindet, ist immer auch ganz angepaßt, und will es darum nicht anders haben. Durch dies anachronistische Element ist aber zugleich auch der Versuch der Veränderung selber, eben weil er hinter den Verhältnissen eben so viel zurück wie ihnen voraus ist, immer auch aufs Schwerste gefährdet, und setzt sich bei denen, die es am wenigsten nötig haben, dem Vorwurf aus, reaktionär zu sein. So etwa wie Schelsky von uns sagt, unsere Vorstellungen seien eigentlich die des Hochliberalismus. Sie wissen ja auch, wem Herr Kux vorwirft, er sei ein ‚Romantiker‘, und man würde sich schon in eine hoffnungslose Situation begeben, wenn man das einfach bestritte, sondern gerade die Wahrheit dieses Moments ist in die Theorie aufzunehmen. Es läge alles daran, aus diesem Zirkel herauszukommen, und dazu gehört freilich zuerst, daß man ihn selber ganz ernst nimmt. Das wäre so ein Stück Geschichtsphilosophie.“ (Th.W. Adorno)
Via AISTHESIS ; - Dank an Bersarin!

Re: Archäologie (CCCLXVI): Une lettre à l'enfant que j'étais

... ein schöner Titel von Rester Vivant - le 49e album studio de Johnny Hallyday. Anregend.

Was schriebe ich in dem Brief an das Kind, das ich war ?




Schön wäre es, wenn mir so etwas Schönes einfiele:


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Neues Album: Benjamin Biolay - Volver


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Wasserlogik ... Luftlogik ... Brandlogik - Marktlogik

Stellvertretend für viele Meldungen (Ungefähr 91.700 Ergebnisse (0,76 Sekunden) hier der dlf am 12. Juni 2017:
    In vielen Regionen Deutschlands könnte Trinkwasser in Zukunft spürbar teurer werden.
    Grund ist die hohe Nitratbelastung, die aus einer Studie des Umweltbundesamtes hervorgeht. In mehr als einem Viertel der Wasserspeicher würden die zulässigen Grenzwerte überschritten. Sollte die Belastung nicht bald sinken, müssten viele Wasserversorger teurere Verfahren einsetzen, um das Trinkwasser sauber zu halten. Für den Endverbraucher könnte dies Kostensteigerungen um bis zu 45 Prozent bedeuten.
    Übermäßiger Einsatz von Gülle und stickstoffhaltigem Dünger, etwa im Obst- und Gemüseanbau gilt als Ursache für zu hohe Nitratwerte im Grundwasser... Auf eine vierköpfige Familie kämen dann Mehrkosten von bis zu 134 Euro im Jahr hinzu.
Mir erschließt sich die Logik nicht, die offenbar 91.700 mal unhinterfragt in die Öffentlichkeit geblasen wird: vierköpfige Familie zahlt 134 Euro im Jahr mehr für sauberes Trinkwasser....Verursacherprinzip. Weil die Familie Produkte der Intensivlandwirtschaft nachfragt. Oder wie?

Das Umweltbundesamt teilt mit: Atemluft könnte in Zukunft schweineteuer werden, weil die zulässigen Grenzwerte der EU-Richtlinie 2008/50/EG für Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide, Feinstaub (PM10), Schwefeldioxid, Benzol, Kohlenmonoxid und Blei schwer überschritten werden, weil übermäßiger Einsatz von Abschaltvorrichtungen im Automobilanbau ...
... keine Lust mehr .... Fuck me running ....
Aktuelle Meldung: VW einigt sich mit EU - Kein Geld für Dieselgate-Opfer, tagesschau 14.06.2017 19:43 Uhr

+ + + + + + + + + + + + + +

https://grenfellactiongroup.files.wordpress.com/2017/06/grenfell-tower-fire.jpg?w=640&h=363

Nachtrag, nicht zynisch: Man muss ergänzen: Wohn- bzw. Brandgefahrlogik
In London gab es .... einen fetten Hochhausbrand. Der Grund dafür war anscheinend gute alte Nachlässigkeit der Betreiber, die seit Jahren immer wieder öffentlich wegen ihrer schlechten Wartung gewarnt wurden.
Wie kann sowas geschehen? Gibt es da keine Gesetze gegen? Stellt sich raus: Die haben die Tories verhindert. (Fefe)

Sehr lesenswert: Die guardian-Berichterstattung zum Brand; zB. Grenfell Tower fire is corporate manslaughter, says Labour MP oder
Wealth and poverty sit side by side in Grenfell Tower's borough . Wir bleiben also bei Marktlogik.




2. Nachtrag: Waldbrandlogik

https://www.heise.de/scale/geometry/700/q75/tp/imgs/89/2/2/2/4/2/9/4/publico-2056c777fa36ba6e.jpeg


Wie Austerität und kapitalistischer Klimawandel die mörderischen Waldbrände in Portugal zusätzlich anfachen
19. Juni 2017 / Tomasz Konicz / Telepolis


Tödliche Waldbrände mit Ansage in Portugal
20. Juni 2017 / Ralf Streck / Telepolis

Mensch und Tier: Der Rabe

https://static.twoday.net/gebattmer/images/Tipi-with-raven.jpg

Raben lernen bereits nach einer einzigen Begegnung, welcher Mensch ihnen Unrecht tut - und vergessen es auch so schnell nicht wieder. In Versuchen der Kognitionsbiologen um Jorg Massen von der Universität Wien mieden die Vögel noch nach einem Monat Menschen, die sich ihnen gegenüber einmal unfair verhalten hatten (Animal Behaviour via Süddeutsche, 12. Juni 2017, Verhaltensbiologie - Nur nicht böse sein zum Raben)


Kürzlich in der Howachter Bucht: Friedliche Koexistenz

Friedliche-Koexistenz

Archäologie (DXCXVII) : Valaida Snow in smokin' pre-war Europe


View on YouTube - Valaida Snow war eine US-amerikanische Jazztrompeterin und Sängerin. Sie war eine der ersten Frauen, die den Jazz um den Erdball trugen und trat unter anderem mit Louis Armstrong auf, der sie einmal als den „zweitbesten“ Jazztrompeter der Welt, nach sich selbst, bezeichnete. (- gendermäßig nicht ganz in Ordnung, Louis!)

Toll finde ich, wie hemmungslos die da in dem Laden rummölmern!
Vgl. Eine letzte Zigarette - Eine Kultur gewöhnt sich das Rauchen ab.



Zugabe: Valaida Snow - I Can't Dance I've Got Ants In My Pants


View on YouTube, dort auch: Ziggy Talent, accompanied by Vaughn Monroe & His Orchestra, performs the spastic novelty number "I Can't Dance (I Got Ants in My Pants)" from the MGM film "Meet the People" (1944).

metamorphosen 05

Herr G. hat sich weiter an Metamorphosen abgearbeitet:


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Und woher weiß die Wahrheitsmaschine, dass dazu dies passt?? : Pretty Things - Parachute Plus 1970

Vgl. Archäologie (DXCII) : Headmaster's Metamorphosen

Archäologie (DXCXVI) : Chuck Berrys letztes Album: Leg deinen Kopf auf meine Schulter

Anrührender Abschiedsgruß des Rock-’n’-Roll-Königs: Chuck Berrys beweist in seinem letzten Album „Chuck“ noch einmal, was für ein toller Erzähler er war.

Being released just three months after his death, Chuck Berry’s first album since 1979 includes songs that originate as far back as the 1980s. There are three generations of Berry guitarists and guest appearances from the likes of Nathaniel Rateliff and Rage Against the Machine’s Tom Morello. Perhaps this explains why it doesn’t sound anything like the work of a 90-year-old man. The riffs are instantly familiar as those with which Berry defined rock’n’roll in the 1950s and his themes are mostly youthful: teen queens, sweet 16s and schoolboy naughtiness. Lady B Goode revisits his signature tune in honour of his long-suffering wife, Themetta, and only the slower, bluesy Darlin’ and Eyes of Man include direct ruminations on mortality and ageing. Elsewhere, Jamaican Moon rewrites 1956’s Havana Moon for Berry to sing in patois and there are innumerable echoes of Roll Over Beethoven, Maybellene et al. Still, if Chuck sounds like a nostalgic tribute to his pioneering self, he certainly deserves one.


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Fake News 4.0 : Merkel an Trump: "Nichts wird uns aufhalten"

Das tägliche Trump-bashing der hiesigen Mainstream-Medien nervt mittlerweile genauso wie der Mann selbst. Eine merkelianische Inszenierung. Ein Versuch der Erklärung a.B. des Klimagipfels:

Naomi Klein rechnet mit dem Pariser Klimagipfel ab.
    The fact that the agreement only commits governments to keeping warming below an increase of 2 degrees, rather than a much safer firm target of 1.5 degrees, was lobbied for and won by the United States.

    The fact that the agreement left it to individual nations to determine how much they were willing to do to reach that temperature target, allowing them to come to Paris with commitments that collectively put us on a disastrous course towards more than 3 degrees of warming, was lobbied for and won by the United States.

    The fact that the agreement treats even these inadequate commitments as non-binding, which means governments apparently do not have anything to fear if they ignore their commitments, is something else that was lobbied for and won by the United States.

    The fact that the agreement specifically prohibits poor countries from seeking damages for the costs of climate disasters was lobbied for and won by the United States.

    The fact that it is an “agreement” or an “accord” and not a treaty — the very thing that makes it possible for Trump to stage his action-movie slow-mo walk away, world in flames behind him — was lobbied for and won by the United States.

    I could go on. And on. Often the U.S. had help in this backroom bullying from such illustrious petro-states as Saudi Arabia...
    Whatever the reasons, the end result was an agreement that has a decent temperature target, and an excruciatingly weak and half-assed plan for reaching it. Which is why, when it was first unveiled, James Hansen, arguably the most respected climate scientist in the world, called the agreement “a fraud really, a fake,” because “there is no action, just promises.”
Das ist wohl so; es handelt sich um ein Übereinkommen; - um einen klassischen „Papiertiger“: Seine einzige Legitimation besteht darin, dass alle Länder Zusagen gemacht haben – doch diese Versprechen müssen nicht eingehalten werden.
Tatsächlich macht Trumps Handeln deutlich, was wir bereits seit geraumer Zeit wissen: Das Pariser Abkommen ist nicht geeignet, das Problem der globalen Erwärmung zu lösen.
Selbst wenn jede Nation ihre Versprechungen – einschließlich Obamas Zusagen – erfüllen würde, würden wir nicht einmal ansatzweise das viel gehypte, unrealistische Ziel des Vertrags erreichen, nämlich den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.
(Björn Lomborg | Die WELT am 01.06.2017)

Vgl. dazu:
- Nick Reimer : Deutsche Doppelmoral (Freitag Ausgabe 2317)
Seit Donald Trump das Paris-Protokoll sabotiert, hauen alle auf ihn ein – sogar die, die selber schludern
- Deutsche Klimaziele nur noch mit Liste des Schreckens erreichbar

Aber was hören und lesen wir: Merkel an Trump: "Nichts wird uns aufhalten" (Süddeutsche Zeitung, 2. Juni 2017) ... Und so ist Merkel wieder auf der Höhe, die sie vor der Flüchtlingskrise hatte: Merkels Projekt heißt: Ich bin ich (Prantl in der Süddeutschen, 11. Juni 2017)


Ground Control to Major Tom: Nothing New Under The Sun: Merkelianismus

...besteht aus einfachen Grundzutaten: Erzeugung eines Nebels von Harmonie, egal wie erkauft, gelogen, geträumt. Darunter: Stärkung der staatlichen Gewalt, Polizei, Überwachung, Militär, Geheimdienst. Darunter: Abbau des Staates als fürsorgendes und beschützendes Instrument der Gemeinschaft, Übereignung des Geschehens an die großen Spieler des Marktes. Darunter (und da schließt sich der Kreis): Erzeugung eines neuen Wir-Gefühls, in dem die Politik des Neoliberalismus als Schicksal angesehen wird, dem gegenüber nur familiäre Wärme und gleichzeitig Härte helfen kann.


Seeßlens Definition in einem meiner Beiträge von 2006: anything new under the sun?

Ausgewählte Fakten (nur der letzten Tage) hinter dem Nebel des neuen Wir-Gefühls:

- Atom-Urteil: Merkels 25-Milliarden-Peinlichkeit (Nico Fried, Süddeutsche, 11. Juni 2017)
    Versprochen, gebrochen: Im schwarz-gelben Sparpaket von 2010 wollte die Kanzlerin auch die Wirtschaft einen Beitrag zur Gerechtigkeit leisten lassen. Davon ist fast nichts übrig. Nur an Sozialausgaben wurde wie geplant gespart... In Zahlen liest sich das so: Seit 2012 hätte die Transaktionsteuer jeweils zwei Milliarden Euro bringen sollen, das Haushaltsjahr 2017 mitgerechnet also insgesamt zwölf Milliarden Euro. Die Brennelementesteuer war sogar von 2011 an mit 2,3 Milliarden Euro jährlich veranschlagt worden, der Ertrag fiel aber als Folge des Atomausstiegs ohnehin alsbald deutlich niedriger aus und brachte bis einschließlich 2016 statt etwa 13 Milliarden Euro nur etwa die Hälfte. Und die muss nun auch noch zurückgezahlt werden. Für den Schaden dürfen die Steuerzahler aufkommen. Der Fehlbetrag beläuft sich auf ganze 25 Milliarden Euro.
- Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte (Tagesschau: 07.06.2017)
    Dubiose Deals, mehr als 100 verdächtige Banken und eine kleine Gruppe Investment-Banker: Durch sogenannte Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte mit Steuern sind dem Staat enorme Summen entgangen. Laut Panorama und "Zeit" soll es um mindestens 31,8 Milliarden Euro gehen.
Schlappe 57 Milliarden Euro verbrannt, - das muss Trump erstmal hinkriegen!
Nun versucht Kanzlerin Angela Merkel, für den G20-Gipfel im Juli in Hamburg eine Koalition der Vernunft gegen Trump zu organisieren.
(SPON, wer sonst ...) ... Vor dieser Vernunft graut es mir mindestens so wie vor der Trumps.

Nachbemerkung: Der von mir sehr geschätzte Blog Kritik und Kunst - ein neuer, alter Blog über Kritik, Kunst, Barmbekiana und sonstwie Schräges von Hartmut Finkeldey ist nicht mehr aktiv. Schade. Ich kann das aber verstehen, weiß ja auch nicht, ob es lohnt sowas nochmal aufzuschreiben ...

Fake News 1.0

„Wer vorsätzlich eine unwahre oder gröblich entstellte Behauptung tatsächlicher Art aufstellt oder verbreitet, die geeignet ist, das Wohl des Reichs oder eines Landes oder das Ansehen der Reichsregierung oder einer Landesregierung oder der hinter diesen Regierungen stehenden Parteien oder Verbänden schwer zu schädigen, wird, soweit nicht in anderen Vorschriften eine schwere Strafe angedroht ist, mit Gefängnis bis zu zwei Jahren und, wenn er die Behauptung öffentlich aufstellt oder verbreitet, mit Gefängnis nicht unter drei Monaten bestraft.“ (Verordnung des Reichspräsidenten zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung vom 21. März 1933)
Vielen Dank für den Hinweis an Burks' Blog

Als Cumshot (auch Moneyshot) ...

.... bezeichnet man in der Pornobranche Fotos oder Filmszenen, die .... (wikipedia) in der Investmentbranche performt werden als

Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte

Dubiose Deals, mehr als 100 verdächtige Banken und eine kleine Gruppe Investment-Banker: Durch sogenannte Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte mit Steuern sind dem Staat enorme Summen entgangen. Laut Panorama und "Zeit" soll es um mindestens 31,8 Milliarden Euro gehen. (Tagesschau: 07.06.2017)

http://images.boerse-online.de//images/aaa/sonstige/fallback002-gr-bo.jpg






Hard Core: Power, Pleasure, and the "frenzy of the Visible"
von Linda Williams, Published April 27th 1999 by University of California Press (first published 1989)


http://images.gr-assets.com/books/1362006795l/661937.jpg

Man muss das mögen : Geld heckendes Geld; - sonst sind Vorstellung wie Anschauung eher widerlich ...

Yanis Varoufakis' Google Lecture: Geld als Ware (Moneyshot II)

Von Fefe kürzlich empfohlen: Yanis Varoufakis hält bei Google einen Vortrag über Investment. Also nicht wie man gut investiert, sondern was Investment bedeutet, und wie es kommt, dass Leute nicht investieren, obwohl sie viel Kohle machen könnten. Hochspannend für jeden, der gut Englisch kann und sich für Wirtschaft interessiert.


View on YouTube

Dazu passt:
Deutschland spart sich sein Wachstum kaputt (Süddeutsche!, 12. Juni 2017)
http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e554397/www/_image_desktopw1880h1880q70.jpg

ALEGRIA

https://3.bp.blogspot.com/-ZiYAo6KI4Ww/WTW0sLs30MI/AAAAAAAANp4/29_qoB0Ct6kNZ0tfoHRFgY2B5OyLxUlzgCLcB/s640/tumblr_odi81tEMuW1sf9k2xo1_500.gif
Posted by mocho

Bob Dylan's Nobel Lecture

© THE NOBEL FOUNDATION 2017. The Nobel Foundation has not obtained the right to assign any usage right to the Nobel Lecture to any third party, and any such rights may thus not be granted. All rights to the Nobel Lecture by Bob Dylan are reserved and the Nobel Lecture may not be published or otherwise used by third parties with one exception: the audio file containing the Nobel Lecture, as published at Nobelprize.org, the official website of the Nobel Prize, may be embedded on other websites.


Bob Dylan's Nobel Lecture

When I first received this Nobel Prize for Literature, I got to wondering exactly how my songs related to literature. I wanted to reflect on it and see where the connection was. I’m going to try to articulate that to you. And most likely it will go in a roundabout way, but I hope what I say will be worthwhile and purposeful...

Re: 2. Juni 1967 - Der Polizeistaatsbesuch und die Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg

http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/bennoohnesorg2_v-zweispaltig.jpg

Klaus Gietinger, Margot Overath und Uwe Soukup – Wie starb Benno Ohnesorg ? TV-Dokumentation (2017)
- im Sammelsurium sorgfältig dokumentiert



View on YouTube
+ Benno Ohnesorg - Sein Tod und unser Leben Doku (2017)
+ Zufallsfund: Film von Ohnesorg-Beerdigung entdeckt
    Der Film zeigt Aufnahmen von der Beisetzung des Studenten Benno Ohnesorg auf dem Friedhof im hannoverschen Stadtteil Bothfeld am 9. Juni 1967. Außerdem zeigen die Bilder einen Trauermarsch von 7.000 Studenten durch die Innenstadt von Hannover und eine Versammlung am selben Abend in der Stadionsporthalle. Insgesamt mehr als 20 Minuten lang ist das Filmmaterial. "Die Bilder machen deutlich, wie umfangreich die Demo mit 7.000 Studenten aus ganz Deutschland war. Sie zeigen auch, wie groß die moralische Empörung war. Für die weitere Entwicklung der Studentenbewegung hat dies eine große Bedeutung gehabt: sowohl der 2. Juni in Berlin, aber auch dieser Tag der Beerdigung von Benno Ohnesorg in Hannover".
+ Archäologie CLXXXII_update: 2. Juni 1967 - Der Polizeistaatsbesuch und die Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg

    View on YouTube - Der ganze Film hier:

    Zeitdokument: Der Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern
    Roman Brodmanns später mit einem Grimme-Preis ausgezeichnetes Feature »Der Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern« aus der SDR-Reihe »Zeichen der Zeit«

    Sehen Sie den Film unbedingt in voller Länge an:
    Bilder aus einer völlig fremd gewordenen Zeit
    . Aus einer seltsam fremden Zwischen-Zeit, von einem getilgten Zwischen-Ort, als habe es zwischen den bunten Bildern aus Berlin '45 und Berlin '89 grau-grauenhaftes Schwarz/Weiß nur in der DDR gegeben. Hey! Das war die BRD!
    Kann es sein, dass es gelungen ist, im neueren deutschen Geschichtsnarrativ diese BRD verschwinden zu lassen?

    Und interessante aktuelle Bezüge
    , geeignet, dieses Narrativ zu stören:
      Die Abendnachrichten meldeten es: Seine Majestät, der Schah von Persien, hatte höchstselbst Anstoß genommen an den Studenten, die während seines Besuches gegen ihn demonstrierten. In einer offiziellen Note verlangte seine Regierung Strafe und Rechenschaftsbericht.
      Untertänigst leitete das Auswärtige Amt des Sozialdemokraten Brandt die Strafnote des morgenländischen Potentaten an das Justizministerium des Sozialdemokraten Heinemann weiter, und dieses verlangte gehorsam von den Landesministern Bericht, welche Maßnahmen zu der vom Schah angeordneten Bestrafung der schuldigen Demonstranten eingeleitet seien.
      Am gleichen Abend, da diese sozialdemokratischen Bemühungen um die verletzte Schah-Ehre bekannt wurden, duldete der Christdemokrat und Intendant des Süddeutschen Rundfunks, Hans Bausch, daß sein Sender das hochempfindsame Ehrgefühl des persischen Alleinherrschers womöglich aufs neue kränkte.
      "Der Polizeistaatsbesuch" hieß die Sendung, und sie könnte dem Schah deshalb besonders mißfallen, weil ihr Autor Roman Brodmann nicht wie die 58 Millionen deutscher Untertanen des Pfauenthrones per Amtshilfe zur Rechenschaft gezogen werden kann, sondern sich als Schweizer Bürger der kaiserlichpersischen Rechtssuche entzieht...
      Letzte Nachricht aus Bonn: Der Bundespräsident hat inzwischen zwei Manuskriptabzüge der Sendung anfordern lassen.

      Otto Köhler VERWANDTE ZÜGE, DER SPIEGEL, 31.07.1967 (hier als pdf)
Ergänzung: Hörenswerte Features im Audioarchiv kritischer Theorie & Praxis: Der 2. Juni 1967 und die Folgen

Verlierer und Gewinner (IV): Der Preis der digitalen Welt aB The Band

"The Band" war so etwas wie der Mittelstand der Rockmusik. Bis die digitalen Plattformen die Musiker in die Armut trieben.
Von Jonathan Taplin, Süddeutsche Zeitung 25. Mai 2017)
    ... Für Fans von The Band ist das Ungleichgewicht bei der Verteilung der Tantiemen immer noch Grund für Streit, Wut und Trauer. Bei Levon wurde 1999 Kehlkopfkrebs diagnostiziert, der seine Singstimme schwer beeinträchtigte. Er schrieb ein Buch über sein Leben, in dem er seinem Ärger über Robbie Robertson Luft machte, der die Songwriter-Tantiemen nicht teilte. Aber ich war 1969, 1970 und 1971 täglich in Woodstock. Robbie Robertson stand eben jeden Morgen auf, ging ins Studio und schrieb bis zum Mittag Songs. Manchmal schrieb er nach dem Mittagessen weiter. Levon und Richard schliefen aus. Dafür dass ich mich auf Robbies Seite stellte, verachtete Levon mich ebenfalls.

    Levons Krankenhausrechnungen waren hoch, weshalb er sich genötigt sah, Anfang 2000 eine Reihe von Konzerten in seiner Scheune zu veranstalten. Er nannte sie "Midnight Rambles". Zu Beginn spielte er nur Schlagzeug, und ein paar Freunde sangen dazu. Schließlich konnte er ein wenig singen, jedoch nur unter großen Schmerzen. Während Levon sich damals gerade so über Wasser halten konnte, wurden die Platten von The Band von neuen Musikergenerationen gehört, wie zum Beispiel von Mumford and Sons. Da die Fans aber auf illegalen Streamingportalen oder auf Youtube hörten, hatte Levon trotz dieses wunderbaren Portfolios keinerlei Einnahmen. Als er 2012 starb, veranstalteten seine Freunde ein Benefizkonzert im Izod Center außerhalb von New York City, damit seine Frau Sandy das Haus in Woodstock behalten konnte.

    Das ist der Preis, den Menschen für die Internetrevolution bezahlen müssen.
      Der Autor ist emeritierter Professor für Innovation an der University of Southern California. In den Sechzigerjahren arbeitete er als Road Manager für u.a. Bob Dylan und "The Band". Als Filmproduzent war er unter anderem für Martin Scorseses "Mean Streets" und "The Last Waltz" verantwortlich. Der Text ist ein Auszug aus seinem Buch "Move Fast and Break Things: How Facebook, Google, and Amazon Have Cornered Culture and What It Means For All Of Us" (Little, Brown and Company), in dem er detailliert beschreibt, wie digitale Plattformen das Geschäftsmodell der Kulturindustrie zerstören.
Wenn ich hier nochmal Levon Helm einspiele, dann tue ich das, um dieses großen Künstlers zu gedenken, - jetzt mit mehr Wissen um die Problematik dieses Einspielens (womit ich nicht das disruptiv zerstörte Geschäftsmodell der Kulturindustrie abfeiern möchte) ...



GBlog Verlierer und Gewinner

Archäologie (DXCXV): Lend your ear to the 50th anniversary Sgt. Pepper remix and hear the difference // Imagine there’s no Sgt Pepper. It’s all too easy in the era of Trump and May

Der interessanteste Beitrag zum großen 2017-It was fifty years ago today-Projekt, den ich gefunden habe:


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Eine kritische Würdigung hier (Alexis Petridis im Guardian), die aber auch nicht leugnet, dass Giles Martin’s remix is a vast improvement on the old stereo version – more muscular, with an unexpected emphasis placed on Ringo Starr’s drums – although the original mono mix, also here, is the one with the Beatles’ fingerprints on it. - Wenn Sie irgendwo mal reinhören können, zögern Sie nicht: Der TitleTrack zB. brettert richtig los ...

Imagine there’s no Sgt Pepper. It’s all too easy in the era of Trump and May (John Harris, theguardian)
    Go back 50 years, and you perhaps hear early stirrings of those ideas, soaked in patchouli oil and put to tape at EMI’s Abbey Road studios. Try George Harrison’s Indian-flavoured Within You Without You: Try to realise it’s all within yourself/No one else can make you change. Or what about John Lennon’s response to the rebels of ’68 in Revolution (on the so-called White Album)? You tell me it’s the institution/Well, you know/You’d better free your mind instead. As for a picture of globalised utopia, after the Beatles had broken up, Lennon released that saccharine anthem Imagine, with its key line: Imagine there’s no countries.

    And now? “If you’re a citizen of the world, you’re a citizen of nowhere,” says our new prime minister. If we do indeed live in the post-liberal times endlessly analysed in academic papers, it is the inheritance of the 60s that is in question. For sure, many of the changes that originated then have become irreversibly embedded in millions of lives. Attitudes to marriage, sexuality and matters of race are seemingly more liberal than ever; wherever you go, you’re never very far from the whiff of marijuana smoke.

    But the dominance of post-60s individualism and globalisation is being weakened by the resurgence of collective identities meant to have withered away: class, nation, region. And if the events of 2016 and 2017 are anything to go by, political success now often goes to people whose values appear the polar opposite of the old counterculture.

    Duty, nationhood, and regular trips to church: whatever values Theresa May affects to represent, they are surely redolent of a world that existed long before the 1960s (consider also her parliamentary record, which includes votes against equalising the age of consent, gay adoption and the repeal of section 28).

    Last year, a New York Post article contrasted Hillary Clinton’s embodiment of the “campus 1960s” with the sense that Donald Trump was an unexpected throwback to the Rat Pack, those macho exemplars of everything the hippies wanted to sweep away. Trump, said the author, represented “pre-Feminist Man, the guy who brags about never having changed a diaper and expects subservience from his wives”.

    Sgt Pepper arrived two decades after the second world war’s end: roughly the same historical distance that separates the Brexit/Trump age from the high point of the Clinton/Blair era. Given a 21st-century polish, the album’s music sounds as thrilling as ever, though with a bittersweet sense of a credo suddenly falling victim to a counter-revolution.

    On the last track of the old side two, the bell-like piano chords that begin A Day in the Life used to sound like the death knell of all the inward-looking, fusty, moralistic ideas the Beatles came to do away with. How strange to tune in half a century later and find all that stuff back – with a vengeance.

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

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The music featured on this blog is, of course, for evaluation and promotion purposes only. If you like what you hear then go out and try and buy the original recordings or go to a concert... or give money to a down on his luck musician, or sponsor a good busker, it may be the start of something beautiful. If your music is on this blog and you wish it removed, tell us and it shall be removed.

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