Meine LieblingsHAZ berichtete seinerzeit von Maschmeyers Party zum 20jährigen Bestehen seiner Finanzoptimiergesellschaft:
Wahrscheinlich hätte man sich nicht mehr groß gewundert. Als am späten Sonnabendnachmittag in der TUI Arena die Filmmusik der Piratenkomödie „Fluch der Karibik“ ertönt, wäre wohl niemand der 9000 in der Halle außer Fassung geraten, wenn Oberpirat Johnny Depp persönlich einmarschiert wäre. Schließlich wusste man: Dies hier ist eine Party der Superlative. Schon im Vorfeld der Feier zum 20. Geburtstag des Finanzdienstleisters AWD war durchgesickert, wen Gründer und Chef «Carsten Maschmeyer» (49) alles auf der Bühne aufbieten würde: «Pink »(28), «Seal »(45), «Nelly Furtado» (29), «Melanie C.» (34) sowie seine hannoverschen Freunde von den Scorpions für die Show und den früheren UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger «Kofi Annan» (70) für die weltumspannende Rede. Tatsächlich entert zum pathetischen Soundtrack statt Kapitän Sparrow Maschmeyer selbst die Bühne. Er hat es geschafft, er hat alle Mann an Bord. Mit den Worten „Danke, danke, danke“, begrüßt er die AWD-Mitarbeiter aus zehn Ländern und die Ehrengäste zur gigantischen Geburtstagsparty auf dem Expo-Gelände, die außer in der TUI Arena auch auf der Plaza, im Deutschen Pavillon und in der Disko „Fun Park“ gefeiert wird. Dann geht es mit ordentlich Pathos weiter. „Wir haben Maßstäbe gesetzt und erfinden ständig neue“, ruft Maschmeyer.
Albrecht Müller im Interview in konkret 0708: Die Finanzindustrie hat wie bei der Entscheidung für die Privatisierung der Altersvorsorge ... - damals war es die Hannover-Connection Schröders zum Finanzunternehmer Maschmeyer von AWD - dafür gesorgt, dass wieder Futter auf die Finanzmärkte kommt. Diese Fremdbestimmung ist das eigentliche große Problem der SPD. Die SPD ist keine eigenständig handelnde Kraft mehr....
Es ging also fröhlich zu auf dieser weißen, leicht erhöht platzierten Ledersitzecke im VIP-Raum, auf der sich neben Ferres, Lauterbach und Gottschalk Altkanzler «Gerhard Schröder »(64), Ministerpräsident «Christian Wulff» (49), Exboxer «Henry Maske» (44) und Scorpions-Sänger «Klaus Meine» (60) niederließen. Wer dort saß, gehörte zur Clique. Oder, wie Maske sagte: „Erfolgreiche Leute kennen sich eben.“
... 1998 hatte der damals 38-jährige Unternehmer Carsten Maschmeyer Schröder unterstützt. Wie er später zugab, schaltete der Chef des Allgemeinen Wirtschaftsdienstes (AWD) in Hannover am Tag vor der Niedersachsenwahl eine von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt gestaltete Anzeige in niedersächsischen Zeitungen: "Der nächste Kanzler muss ein Niedersachse sein". Niedersachsens unterlegener CDU-Chef Christian Wulff und der damalige Kanzler Helmut Kohl (CDU) zeigten sich am Tag nach der Wahlniederlage empört über die anonyme doppelseitige Zeitungsannonce.
Maschmeyer räumte später ein, er habe 650.000 Mark in die Anzeigenkampagne gesteckt. Quelle
Nachtrag - Presseshow:
Das Mallorca-Magazin vom 21.04.2006: VIPs mit Meerblick Wie selten zuvor war Mallorca an Ostern Treffpunkt der Prominenz. Zu den gesellschaftlichen Highlights zählte ein Cocktail im Mardavall-Hotel
Wer zu diesem Oster-Cocktail eingeladen war, der konnte sich darauf schon etwas einbilden. Carsten K. Rath, Geschäftsführer der Arabella Hotel Holding, und Medien-Manager Manfred Schmidt hatten am Samstagvormittag eine illustre Schar von VIPs auf die Terrasse der Luxus-Herberge Mardavall (Costa d'en Blanes) gebeten. Es sollte der erste Event sein, den Sabine Christiansen mit ihrem neuen Lebensgefährten Norbert Medus besuchte. Bitte keine Fotos, so ließ die Talklady vorab verlauten. Dass die offensichtlich verliebte Christiansen einen ziemlich glücklichen Eindruck machte, kann daher nur von Anwesenden berichtet werden. Und wer war da? Hier einige Namen aus der Gästeliste: Tennis-Legende Boris Becker, Schauspielerin Veronica Ferres, Fußball-Manager Reiner Calmund, der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, Ex-Tennisprofi Charly Steeb, Golf-de-Andratx-Manager Stefan Blöcher, Campino-Wirt Pino Persico, WDR-Programmdirektor Ulrich Deppendorf, Air-Berlin-Geschäftsführerin Elke Schütt, Filmproduzent David Groenewold, Rechtsanwalt Peter Schmalisch, Filmproduzentin Gisela Marx, Kostümbildnerin Maria Lucas, Edda Kraft, Showchefin von Sat 1 und MM-Redaktionsdirektor Wolfram Seifert.
Die Bunte 29/08
In der SuperIllu Nr. 33/2007
erschien ein für unser Thema aufschlussreiches Dokument.
Es ist eine Doppelseite mit einer als Bericht aufgemachten Werbung für die Privatvorsorge. In der Mitte sehen wir auf einem Foto, wie sich Walter Riester und Bert Rürup kräftig lachend die Hand reichen. Carsten Maschmeyer, Freund von Bundeskanzler außer Dienst Gerhard Schröder und Chef des Finanzdienstleisters AWD, legt gönnerhaft lächelnd seine Hand drauf. Links unten erfahren wir, dass dies eine gemeinsame Aktion von SuperIllu, FocusMoney und AWD ist. Und an den Seiten werben die Herren Riester und Rürup jeweils für die nach ihnen benannte Rente. Und mit was werben sie in der Schlagzeile? Nicht mit den angeblichen Vorteilen dieser Produkte. Sie weisen auf die staatliche Förderung hin. Abzocke nennt man das in anderem Zusammenhang. - Der Chef von AWD, Carsten Maschmeyer, hat übrigens gut lachen. Nach seiner Meinung steht die Finanzdienstleistungsbranche nach der Verlagerung von der staatlichen zur privaten Altersvorsorge „vor dem größten Boom, den sie je erlebt hat“. „Sie ist ein Wachstumsmarkt über Jahrzehnte.“ „Es ist … so, als wenn wir auf einer Ölquelle sitzen. … Sie ist angebohrt, sie ist riesig groß und sie wird sprudeln.“ (NETZEITUNG vom 8.6.2005) ....
Update 1208:
Er gehört zu Europas größten Finanzdienstleistern: AWD mit Sitz in Hannover. Rund 6.000 Mitarbeiter vertreiben Lebensversicherungen oder Geldanlagen zur Altersvorsorge. Doch die Praktiken des AWDs sind umstritten: Verbraucherschützer warnen vor aufdringlichen Verkaufsmethoden. Dass dahinter noch ein anderes System steckt, berichten ehemalige Mitarbeiter. Der AWD hätte sie in die Schuldenfalle getrieben. NDR, Dienstag, 9. Dezember 2008 im Ersten(nicht mehr verfügbar)
Update 0810: ... Womit wir im Jahr 1998 sind. In der SPD hatten Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine noch nicht ausgemacht, wer der Kanzlerkandidat bei den Wahlen im Herbst sein soll. Wenn der Niedersachse zuvor bei den Landtagswahlen gut abschneiden würde, so viel war allerdings klar, wird der Saarländer ihm den Vortritt lassen (mehr hier). Einen Tag vor der Wahl in Niedersachsen erscheint eine anonyme Anzeige in den Tageszeitungen: „Der nächste Kanzler muss ein Niedersachse sein.“ Das war nicht nur Wahlhilfe für die SPD, es war eine politische Kampfansage. Maschmeyer wird später vom Focus zitiert: „Mein Ziel war es, einen extremen Linksrutsch mit einem Kanzler Lafontaine zu verhindern.“ ...
Der aufschlussreiche FAZ-Artikel vom 11.08.2010 wird seltsamerweise bei der FAZ nicht mehr gefunden: er findet sich aber noch hier (... nun auch nicht mehr - erstaunlich!!). Vgl. dazu auch Sprengsatz
Die Erbfreundschaften von Hannover
Carsten Maschmeyer, Veronica Ferres, Christian Wulff, Götz von Fromberg, Gerhard Schröder - in Niedersachsens Landeshauptstadt pflegt die Prominenz eine Kumpanei hart an der Grenze zur Anrüchigkeit. Man sieht sich. Ständig.
Von Robert von Lucius, Hannover
...
Ach, Carsten Maschmeyer ist übrigens auch gut mit der aktuellen Ministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, befreundet, die er schon während des Medizinstudiums kennen gelernt hatte und seine aktuelle Firma berät das Familienministerium von Kristina Schröder bezüglich einer „Lohnvorschussausfallversicherung“. UnPolitik.de
Update 0111.2: Party in der Karstadt-Filiale am Kurfürstendamm - September 2010
... Senioren tragen Tabletts zu den festgeschraubten Tischen, einige blicken irritiert hinüber in den Mitarbeiterbereich, der nur durch eine Kordel vom öffentlichen Restaurant abgegrenzt ist. Alle wichtigen Protagonisten stellen sich vor eine Stellwand, um die Mitarbeiter öffentlich zu informieren und ihren Dank auszusprechen. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Beispiel dankte dem Deutsche-Bank-Vorstand Jürgen Fitschen, der eine große Hilfe gewesen sei... ... als Berggruen plötzlich in dem Restaurant links in einen abgesperrten, aber gut einsehbaren Bereich abbiegt und sich an einen Tisch mit sieben älteren Herren setzt. Mit dabei: Gerhard Schröder. Was hat der mit Karstadt zu tun?
Der Altkanzler genießt die Überraschung sichtlich, winkt Reportern und Besuchern zu. Die Männer essen eine Kleinigkeit, nur Berggruen bekommt keinen Bissen runter. Es stellt sich heraus: Schröder und die anderen Männer am Tisch, darunter Spaniens ehemaliger Ministerpräsident Felipe González und Fernando Henrique Cardoso, bis 2002 Staatspräsident Brasiliens, sind Mitglied in einem Think Tank, dem Nicolas Berggruen Institute. Sie treffen sich regelmäßig... Der Tagesspiegel vom 03.09.10
Doris Schröder-Köpf (47) ist zur Aufsichtsrätin der Karstadt-Warenhauskette bestellt worden.
Die Journalistin und Frau von Altbundeskanzler Gerhard Schröder habe einen freiwerdenden Aufsichtsratsposten übernommen, teilte das Unternehmen am Montag nach einer Sitzung des Gremiums mit. Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen dankte ihr für die Bereitschaft, sich für die Zukunft des Unternehmens zu engagieren. Der Tagesspiegel vom 17.01.2011
Wäre die heute 47-jährige Schröder-Köpf bei einem anderen Unternehmen in den Aufsichtsrat gegangen, noch dazu als Vertreterin der Arbeitgeberseite, hätte es in der SPD und nicht nur dort spitze Empörungsschreie gegeben. Aber Berggruen gilt als guter Kapitalist, dieses Problem ist mithin gelöst. Bleibt also noch die Frage, ob sie als Frau, die ihre Prominenz vor allem der Heirat mit einem späteren Bundeskanzler verdankt und die in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren vor allem als Ehefrau und Mutter dreier Kinder wahrgenommen wurde, ohne klassische Karriere in einem Aufsichtsrat tatsächlich ernst genommen wird.
Stimmt, Schröder-Köpf hat keine kaufmännische Ausbildung. Aber daheim in Hannover managt sie seit Jahren ein nicht so ganz kleines Familienunternehmen, in dessen Mittelpunkt der Staatsmann, Weltreisende, Wirtschaftsvertreter und Rechtsanwalt Gerhard Schröder steht. Süddeutsche Zeitung vom 18.01.2011
Schlussbemerkung (aus dem Jahre 2008):
Der Begriff Lumpenbourgeoisie geht auf André Gunder Frank zurück; - es wäre interessant den Ansatz im Hinblick auf Entwicklungsblockaden und Tendenzen zu populistischen Regimen hier und heute zu verfolgen!
ARTE ist nicht genug zu loben für dies hier:
Samstags vom 24. Juli bis zum 28. August 2010 um 21.55 Uhr. Ab 9. August beginnt die Wiederholung der 17-teiligen Serie montags bis freitags von 18.10 bis 19.00 Uhr. Nummer Sechs (The Prisoner)
Wo bin ich?
Sie sind da.
Was wollen sie?
Informationen.
Auf wessen Seite sind Sie?
Wir sind auf der richtigen Seite. Wir wollen Informationen, Informationen.
Ich sage nichts.
So oder so, sie werden sprechen.
Wer sind sie?
Die neue Nummer Zwei.
Wer ist Nummer Eins?
Sie sind Nummer Sechs.
Ich bin keine Nummer, ich bin ein freier Mensch!
Ha, ha, ha...!
Großbritannien, ITC, 17 Folgen, 1967-1968
Eine Serie von Patrick McGoohan
Executive Producer: Patrick McGoohan
Produzent: David Tomblin
Titelmusik: Ron Grainer
Kameraleitung: Brendan J. Stafford
Künstlerische Leitung: Jack Shampan
Wichtigste Drehbuchautoren: Patrick McGoohan, George Markstein, David Tomblin, Anthony Skene, Terence Feely.
Wichtigste Regisseure: Don Chaffey, Pat Jackson, Patrick McGoohan
Besetzung:
Nummer 6: Patrick McGoohan (Synchronsprecher: Horst Naumann)
Supervisor: Peter Swanwick
Butler: Angelo Muscat
Vierfache Premiere
Erstmals werden die vier Episoden in deutscher Synchronfassung ausgestrahlt, die uns 1969/70 vom ZDF vorenthalten wurden: FREIE WAHL (Free For All), DER DOPPELGÄNGER (The Schizoid Man), SINNESWANDEL (A Change of Mind), HARMONY (Living in Harmony).
Synchronstimmen
Die neue deutsche Stimme von Patrick McGoohan - Nummer 6 ist Bernd Rumpf. Horst Naumann, der vor 40 Jahren Patrick McGoohan seine Stimme lieh, stand für die Synchro nicht zur Verfügung. Einen Part übernimmt Ilja Richer. Vermutlich spricht er NUMMER 2 - Anton Rodgers - in DER DOPPELGÄNGER.
ein 2004 begonnenes, realfiktives dokuprojekt. die bilder beschreiben eine wirklichkeit eines sich zunehmend totalitär verdichtenden konsumismus.
»In einer Zeit, da uns der Kontrast zwischen Stadt und Land abhanden zu kommen scheint, sich die Umgebungen hinsichtlich Homogenisierungs- oder Programmierungs-Grad, hinsichtlich Kontrolle und Ordnung nicht mehr voneinander unterscheiden lassen, stellt sich die Frage, wie sich eine politische Grundhaltung mangels erworbener Wahrnehmungsfähigkeiten überhaupt noch ausbilden soll. Diese, durch die Medien eng intendierte und auf den Punkt fokussierte kultivierte Landschaft beschränkt die Interpretation und das Denken auf ein Minimum, damit ja kein abschweifender Gedanke von der Intention, man könnte auch sagen vom Konsum, entsteht. Es gibt die Natur nicht mehr *, die uns den Abstand ermöglicht, aus dem wir unsere kulturelle Leistung erkennen und kritisieren können. Für diesen Abstand sind wir nun selbst zuständig.«
* ... Vielleicht ist es möglich, von drei „großen Kränkungen“ der Natur (und damit von den Kränkungen des Menschen selber) sprechen. Die erste Kränkung der Aneignung: Blut, Elend und Ausbeutung im Kampf um den Besitz des Landes – und wir brauchen keine Immobilienkrise, um zu verstehen, dass sich Blut, Elend und Ausbeutung noch im Kampf um das Einfamilienhäuschen in Suburbia fortsetzen, das neben dem nicht minder demokratisch-destruktiven Automobil Freiheit und Ideal des Kleinbürgers, womöglich seinen Lebenssinn bildet und dabei in tragikomischer Verquickung Natur „fressen“ muss.
Der Kränkung der Aneignung folgt die zweite Kränkung von Ausbeutung und Zerstörung (auch um diese zu erkennen benötigen wir nicht wirklich noch eine Ölkatastrophe). So wird die Umweltkatastrophe viel mehr als eine strukturell unvermeidliche Katastrophe im Kampf des Kapitals gegen die Natur: Sie ist symbolische Politik. Sie vernichtet Natur in aller Regel dort, wo sie noch entweder „unberührt“ oder im „Allgemeinbesitz“ war. Durch jede neuerliche Umweltkatastrophe steigt der Wert jener Natur-Reservate, die sich die Gewinner angeeignet haben, und es sinkt der Wert allgemeiner Natur als Gegenpol zum Konsum- und Mediendasein.
Und schließlich liegt die dritte Kränkung der Natur (wie wir sie mit Marx in einer Dialektik mit dem Menschen sehen) in der Lektüre selbst, die sich längst nicht mehr mit klassisch-mechanischer Anschauung begnügt, der Freude der Entdeckung sogleich den Profit anhängt. Die Wissenschaft betreibt nun eine eingreifende Lektüre; es genügt nicht, die DNA zu „entschlüsseln“, nicht einmal bei Prävention und „Heilung“ bleibt man stehen. Es gilt als ausgemacht: Frankensteins Erben werden nicht ruhen, bis sie Leben erschaffen haben, entweder in der Form einer zweiten Schöpfung aus der Retorte oder in der Form einer Parallelschöpfung aus Mischwesen von Organ und Maschine, Virtuellem und „Realen“ etc...
Der Student der Germanistik Kouadio Atobé interpretiert vor dem Hintergrund des bewaffneten Konflikts in seinem Heimatland Elfenbeinküste den Text des Solidaritätslieds von Bertolt Brecht gegenwartsbezogen. Atobé arrangierte den Text des Solidaritätslieds über einen modernen Beat und realisierte zusammen mit dem Chor des Deutschclubs der Universität Cocody, befreundeten Germanistik-Studenten und meiner Wenigkeit eine Poetry-Performance: In staubigen Strassen, auf afrikanischen Märkten und vor Ruinen der Universität von Bouaké wird Brechts Text eine überraschende Aktualität verliehen. LokBlog via Metalust & Subdiskurse Reloaded
Die Elfenbeinküste ist der größte Kakaoproduzent der Welt und gehört zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Beim Südwind-Institut gibt es dazu eine Studie:
Friedel Hütz-Adams | Von den dunklen Seiten der Schokolade – Große Preisschwankungen – schlechte Arbeitsbedingungen der Kleinbauern
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Zum Vergleich das Original:
... von heute aus betrachtet: wohl zu kurz gesprungen: die Arroganz "dieses Herrn hier" war vermutlich begründet: ihm gefiel sie ja gar nicht wie sie war ... Wahrscheinlich gefilele sie ihm, wie sie jetzt ist ....
Es war einmal, da musste eine regierende Gewalt damit rechnen, dass Leute, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben konnten, sich etwas ihre Not Wendendes einfallen ließen.
Darüber ist viel unruhige Zeit hinweggegangen bis zum heutigen Tag, wo die unbegrenzte Leidensfähigkeit als moralische Herausforderung verstanden wird: „Sozial ist, wenn du überhaupt Arbeit hast.“.
Und weil sie davon nicht gestorben sind, bedanken sie sich auch noch auf hohem Niveau.
a lot musicians birthdays today! after i've missed out some birthdays last week (paul mccartney (68) on the 18th june, rod argent (65) on the 14th june) it's even hard to catch up today, as on the 24th june three 60s heroes were born: first, arthur brown and jeff beck, who were born on the same day in 1944, and of course colin blunstone of the zombies, who became 65 today.
Pete Quaife, the original bassist in the Kinks who played with the British Invasion band from their formation in 1961 through 1969, has died, according to a source close to the band. He was 66. The exact cause of death is unknown, but he had been undergoing kidney dialysis for over a decade. Quaife played on all of the early Kinks classics, including "You Really Got Me," "All Day and All of the Night," "Dedicated Follower of Fashion" and "Waterloo Sunset," which also features his background vocals.... Rolling Stone June 24, 2010
Pete with the Rickenbacker bass that is pictured on the cover of The Kink Kontroversy
... What’s the economic logic behind the government’s moves? The answer, as far as I can tell, is that there isn’t any. Press German officials to explain why they need to impose austerity on a depressed economy, and you get rationales that don’t add up. Point this out, and they come up with different rationales, which also don’t add up. Arguing with German deficit hawks feels more than a bit like arguing with U.S. Iraq hawks back in 2002: They know what they want to do, and every time you refute one argument, they just come up with another.
Here’s roughly how the typical conversation goes (this is based both on my own experience and that of other American economists):
German hawk: “We must cut deficits immediately, because we have to deal with the fiscal burden of an aging population.”
Ugly American: “But that doesn’t make sense. Even if you manage to save 80 billion euros — which you won’t, because the budget cuts will hurt your economy and reduce revenues — the interest payments on that much debt would be less than a tenth of a percent of your G.D.P. So the austerity you’re pursuing will threaten economic recovery while doing next to nothing to improve your long-run budget position.”
German hawk: “I won’t try to argue the arithmetic. You have to take into account the market reaction.”
Ugly American: “But how do you know how the market will react? And anyway, why should the market be moved by policies that have almost no impact on the long-run fiscal position?”
German hawk: “You just don’t understand our situation.”
The key point is that while the advocates of austerity pose as hardheaded realists, doing what has to be done, they can’t and won’t justify their stance with actual numbers — because the numbers do not, in fact, support their position. Nor can they claim that markets are demanding austerity. On the contrary, the German government remains able to borrow at rock-bottom interest rates...
Germans tend to think of running deficits as being morally wrong, while balancing budgets is considered virtuous, never mind the circumstances or economic logic. “The last few hours were a singular show of strength,” declared Angela Merkel, the German chancellor, after a special cabinet meeting agreed on the austerity plan. And showing strength — or what is perceived as strength — is what it’s all about.
There will, of course, be a price for this posturing. Only part of that price will fall on Germany: German austerity will worsen the crisis in the euro area, making it that much harder for Spain and other troubled economies to recover. Europe’s troubles are also leading to a weak euro, which perversely helps German manufacturing, but also exports the consequences of German austerity to the rest of the world, including the United States....
Der in ökonomischen Fragen völlig
unbedarfte US-Präsident besaß jüngst die Frechheit, die großen
Exportnationen dazu aufzufordern, ihre Binnennachfrage zu erhöhen. Dass
das ein völlig blödsinniger Vorschlag ist, erklärt ihm jetzt Frau
Merkel: Deutschland sei nämlich Teil des globalen Binnenmarktes und die
Handelsbilanz eines Planeten ohne Raumkolonien und außerirdische
Handelskontakte müsse doch wohl per Definition ausgeglichen sein. So what, stupid?
Eben meint eine junge Frau, die im ZDF am Ende der Pause die zweite Halbzeit des Spiels Deutschalnd -Australien anmoderieren soll und deren Namen rauszusuchen ich keine Lust habe, es sei dem Miroslav Klose bestimmt ein innerer Reichsparteitag gewesen, das zweite Tor zu schießen. Das passt doch zu einem jungen Mann aus dem Generalgouvernement, der in der deutschen Nationalmannschaft spielen darf. Zu erwarten ist für die zweite Halbzeit vor dem australischen Tor wahrscheinlich ein Gedränge wie in Auschwitz ...
Für mich hat Eros den Freudschen Sinn von Liebes- und Friedensfähigkeit, als Gegenprinzip des Thanatos, dem Todestrieb; so verwendet ist der pädagogische Eros eine Leidenschaft der Erkenntnisvermittlung, des lustvollen Herstellens von Zusammenhang.
Wollte man jedoch genauer wissen, was charakteristische Züge einer guten Lehrerin, eines guten Lehrers sind, dann müsste diese Leidenschaft präzisiert werden und sich mit spezifischen Kompetenzen des Lehrerberufs aufladen. Erst diese Kompetenzen, die über das Sachwissen hinausgehen, werden Kindern und Jugendlichen das an den Dingen Glaubwürdige auf der Basis der Aufrichtigkeit von Lehrtätigkeit vermitteln.
Vier solcher Arbeitsprozesse will ich skizzieren:
• Es ist erstens die Dialektik von Nähe und Distanz; von Dialektik, diesem heute diskreditierten Begriff, spreche ich, weil Nähe und Distanz die Tendenz in sich tragen, in ihr Gegenteil umzukippen. Die Totalisierung von Nähe im pädagogischen Feld verschließt die Entwicklung zur Mündigkeit. Die Gefühlswelt des Wärmestroms ergießt sich über die erkalteten Verhältnisse, die unverändert bleiben. Die auf Reflexion und Sachlichkeit gehende Distanz erzeugt dagegen Ersatzbedürfnisse nach Nähe. So ist für den Lehrenden die Balancearbeit zwischen Nähe und Distanz das eigentlich produktive Vermögen. Es ist eine Form der praktischen Situationsklugheit, die hier gefordert ist; die Griechen nannten es Phronesis. Die Berufsethik der Lehrenden ist zwar durch normative Prinzipien abgesteckt, aber im konkreten pädagogischen Handlungsfeld spielen Balancearbeit und Einschätzung von Maßverhältnissen eine entscheidende Rolle. Für eine gute Lehrerin, für einen guten Lehrer beruht die geglückte Tätigkeit auf Aneignung von Wissen und auf Übung.
• Es ist zweitens eine Balancearbeit zwischen Strukturierung des pädagogischen Feldes und der Selbstregulierung. Wo dieses Spannungsverhältnis durch Vereinseitigung gestört ist, spalten sich die Bedürfnisse und Phantasien der Kinder und Jugendlichen vom offiziellen pädagogischen Geschehen ab und verkapseln sich in Produktionsherde, die nicht selten Auswege in zerstörerische Wut suchen. Keine vernünftige Erziehung und Persönlichkeitsbildung ist möglich, ohne den jungen Menschen einen gewissen Erfahrungsraum von Selbsttätigkeit und eigenen, auch aggressiven Auseinandersetzungen zu überlassen. Das seit einem Jahrhundert beklagte Stoffelend, das heute durch die bedrückende Gewalt der Bologna-Vorgaben wieder aktuell ist, entzieht den zu Erziehenden jenen Lebensraum, der für jede Form der Aufarbeitung von Konflikten notwendig ist. Andererseits ist der Rückzug des die Prozesse strukturierenden Lehrers mit Realitätsentzug verknüpft, der den Abhängigen sogar die Möglichkeit und Chance nimmt, sich an der konkreten Person des Lehrers zu reiben und im Konflikt abzuarbeiten. Auch diese Kompetenz besteht wesentlich in einer Balancearbeit, sie ist eine zentrale Arbeitseigenschaft des guten Lehrers, der guten Lehrerin. Denn wenn es zutreffen sollte, was in der keineswegs geheimen Botschaft der ersten PISA-Studien enthalten ist, dass nämlich frühe Selektion von guten und schlechten Schülern fatal für Lernprozesse ist und dass deren Förderung das Leistungsniveau insgesamt beträchtlich erhöht, dann erhält die Kompetenz in dieser Balancearbeit zunehmendes Gewicht.
• In den Normenkanon der Berufsethik von Erziehern und Lehrern gehört drittens eine Sensibilität, die in anderen Berufsfeldern nicht in gleicher Weise und in gleichem Maße erforderlich ist: eine sensible Wahrnehmungsfähigkeit für die Unterschiede im Zeitrhythmus von Entwicklungsprozessen. Gerade die schärfer werdende Kritik an der für das deutsche Bildungssystem charakteristischen Selektionswut und der Aufteilung heranwachsender Menschen nach Leistungskategorien macht eine Blickerweiterung der Lehrenden erforderlich, nicht nur für die verschiedenen Zeitverhältnisse kognitiver, emotionaler oder sozialer Entwicklungen, sondern auch des Begabungsgefälles in dem selben pädagogischen Feld; sind kognitive Leistungen der einzige Maßstab für den Entwicklungsstand des Kindes oder Jugendlichen, dann kann man das leicht durch Punktsysteme festhalten; wie wirkt sich aber der emotionale Zustand auf kognitive oder soziale Fähigkeiten aus? Welcher Zusammenhang stellt sich überhaupt in der konkreten pädagogischen Situation zwischen diesen drei sehr verschiedenen Leistungsbegriffen her? Und es kommt eine weitere Komponente hinzu, die es notwendig macht, ganz im Geiste der Schulreformer die Ausbildung der Lehrenden umzustellen. Es ist die Forderung nach inklusiven, also nicht bloß integrierten Schulen. „Die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen geht davon aus, dass nur ein inklusives Bildungssystem die Grundlage für eine diskriminierungsfreie Bildung behinderter Menschen ist“ ...
• Diese verschiedenen Zeiten der Reifung Heranwachsender wahrzunehmen und durch eingreifendes Handeln zu fördern, ist eine eigentümliche, dem Lehrerberuf in besonderer Weise zuzusprechende Kompetenz...
Es fordert DL-Präsident Josef Kraus im Interview mit Deutschlands größter Boulevardzeitung allen Ernstes:
“Wenn Mitteilungen an Eltern übergewichtiger Kinder in den Wind geschlagen werden, muss das Jugendamt informiert und in letzter Instanz Kindergeld oder Hartz IV gekürzt werden.”
via Portugal
Was dabei herauskommt, wenn man unbedingt beim Unterschichten-Bashing, das vom Unterschichten-Vernichtungsdiskurs nur graduell sich unterscheidet, meint mitmachen zu müssen, wie der Herr Gymnasiallehrer aus Vilsbiburg, der philologenverbandsmäßig dem Deutschen Lehrerverband vorsteht, - und das auch noch in der BILD-zeitung, kann man an dem oben zitierten Titel der WELT sehen, dessen Verfasser offensichtlich schon im ersten Satz so denkt, wie Herr Kraus erst in letzter Instanz...
Was des letzteren Verrohung nicht entschuldigt; - der Mann hat immerhin am Willibald-Gymnasium in Eichstätt sein Abitur bestanden, wechselte dann nach Würzburg. Dort studierte er von 1971-1977 Deutsch und Sport für das Lehramt an Gymnasien; sein 2. Staatsexamen legte er in Ingolstadt ab. Ein Jahr darauf machte er ebenfalls in Würzburg sein Psychologie-Diplom .... ( na, woher wohl: wikipedia!).
Die Verrohung der Mittelschicht bzw. der ehemals als gebildet erscheinenden Stände schreitet voran.
Europameister der Sorgen
Nürnberg. Die Deutschen sind mal wieder die Miesepeter. Glaubt man einer Umfrage des Nürnberger GfK Vereins, machen sich die Menschen in keinem europäischen Land mehr Sorgen über die Zukunft. Vor allem die Arbeitslosigkeit bereitet den Bundesbürgern Kopfzerbrechen, wie die Marktforscher in einer am Montag veröffentlichten Studie zur Stimmung in Europa ermittelten. GfK-Geschäftsführer Raimund Wildner befand, dass die Zahl der Sorgen der Deutschen „praktisch explodiert“ sei. „Also ich kann mich nicht erinnern, dass wir je so einen Sprung gehabt haben – die letzten 20 Jahre jedenfalls nicht. Im letzten Jahr hatte ein Deutscher im Durchschnitt 2,8 Sorgen, und jetzt sind es im durchschnittlich 3,2“, erklärte Wildner. Der Schwede hat nur 1,1 Sorgen. Zwei Drittel der Deutschen – 66 Prozent – zeigen sich besorgt über den Arbeitsmarkt, neun Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr...
... meldet heute meine Lieblings-HAZ auf Seite eins.
Ich finde das sozialforschungsmäßig hoch interessant, weil ich mit meinen gefühlten 10,7 Sorgen ja statistisch dafür sorge, dass ganz viele keine haben können. Das erklärt natürlich noch nicht, warum der Schwede nur 1,1 Sorgen hat...
Der Verfasser aus dem Ressort: POLI liefert auch noch Erklärungen, die die GfK nicht gibt:
Erklärungen für die miese Stimmung bietet die GfK nicht. Lag es daran, dass die Deutschen im Februar und März befragt wurden? Da wollte der Winter nicht enden, Lena hatte noch nicht in Oslo gesiegt, die Fußball-WM war fern... und bemüht einen Göttinger Angstforscher namens Borwin Bandelow, den ich jetzt eher für einen DSDS-Gewinner gehalten hätte, - der in solch einem Bratzartikel aber vielleicht ehr fehl am Platze ist ...
Besarin stellt fest:
Solches (Bild-)Material hätte vor zwanzig Jahren eine Kampagne ausgelöst. Für das Entsetzen reichte in jener guten alten Zeit ein Öltanker, der zerbrach, oder ein notabgeschaltetes Atomkraftwerk aus. Als Shell die „Brent Spar“ versenkte, wurde zu einem massiven Tankboykott an Shellstationen aufgerufen. (Den Sinn einer solchen Aktion, die damals breite Resonanz fand, kann man lange diskutieren, da das Grundsätzliche, sprich gesellschaftlich Allgemeine, ausgeblendet wurde zugunsten des unmittelbaren Effekts.) Zumindest jedoch wurde in einer bestimmten gesellschaftlichen Phase der BRD ökologisch kommuniziert. Es hat sich heute die Kommunikation verschoben. Ökologische Kommunikation und Alarmismus
Herr Beise von der Süddeutschen Zeitung hatte schon recht früh festgestellt, warum das so ist und dass das gut so ist und nicht zu ändern:
Dass der Mensch immer tiefer ins Meer vordringen muss, um an Öl und damit an Energie zu kommen, ist nachvollziehbar; es ist Teil unseres Lebensstandards, von dem sich nur die wenigsten zu verabschieden bereit wären. Die Zeiten, da das Leben auf der Erde ohne nennenswerte Belastung für die Natur und nennenswertes Risiko für den Gesamtorganismus Erde verwaltet werden kann, sind vorbei. Das mag man bedauern, aber es ist nicht mehr zu ändern.
via autismuskritik: assoziation: zum öligen menetekel am golf - zwei sätze, weitergedacht (2)
Die IEA stellt fest:
Ein Drittel der Ölreserven liegt unter dem Wasser - Peak Oil!?
... Zu jenen, die bereits einen sprunghaften Anstieg der Ölpreise befürchten, falls die umstrittenen Tiefseebohrungen gestoppt oder eingeschränkt werden sollten, gehört die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris. Die sogenannte Offshore-Förderung sei ein sehr wichtiger Teil der Ölproduktion, bekräftigte Chefökonom Fatih Birol diese Woche. Er warnte außerdem vor den politischen Auswirkungen solcher Eingriffe, weil dadurch die Abhängigkeit der Welt von einigen wenigen ölreichen Nationen steigen werde.
Gemeint sind damit Länder wie Saudi-Arabien, Iran, Venezuela oder Russland, die politisch als unzuverlässig gelten. Schon heute steuern nationale Ölunternehmen drei Viertel zur weltweiten Ölproduktion bei. Ein Anteil, der zu Lasten von BP und anderer börsennotierten Konzernen seit Jahrzehnten wächst... Apokalypse in Öl - sz 12.06.10
Ich stelle fest:
"Eine Exxon Valdez pro Woche" (oder nach neuesten Schätzungen schon pro Tag!?))
- Im Falle der Exxon Valdez war nur einer besoffen: der Kapitän. In diesem Fall sind alle besoffen: siehe unten: "Dear future generations: Please accept our apologies. We were rolling drunk on petroleum." Öljunkies auf Entzug!!
Wie wir ölbasiert sozialisiert wurden:
sofa.rites de passage erinnert an ein Würfelspiel aus den 60er Jahren: Öl für uns alle (- ich hatte etwas später die Idee, das mit Monopoly zu kombinieren ...)
I. Ü. schon damals sehr schön gezeichnet die mulikulturelle Crew und aktuell: der BP-Tanker im Hintergrund ...
"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt."
Charles Lewinsky, Der A-Quotient
Wise Man Says II
"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater."
Frank Zappa
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