Die aktuelle Krise in der Wochenendpresse
Die Bundesrepublik und die Kernenergie - Atomarer Glaubenskrieg
Ein Kommentar von Kurt Kister in der Süddeutschen Zeitung
Grammatk der Gefühle
Ein kulturelles Missverständnis: Warum die Japaner nur scheinbar gelassen auf die Katastrophe reagieren
Christoph Neidhart in der Süddeutschen Zeitung
Abschaffung der Komfortzone
Die Atomkatastrophe in Japan sollte uns Anlass geben, vom Versprechen des unaufhörlich wachsenden Wohlstands abzukehren. Allerdings sind wir mit unseren verschwenderischen Gesellschaftsmodell viel stärker verwachsen, als wir uns eingestehen wollen.
Harald Welzer in der FAS
"Katastrophen geben den letzten Kick"
Warum sind so viele Deutsche gegen die Kernkraft? Wie fing das überhaupt an mit dem Öko-Bewusstsein? Wieviel Egoismus steckt im Umweltschutz? Der Historiker Joachim Radkau über Ursprünge und Tabus.
Julia Schaaf in der FAS
Im Feuilleton und im Gesellschaftsteil die Bedenken, im Wirtschaftsteil kommt man dann zur Sache:
Der Preis des Ausstiegs - Atomkraft, nein danke!
Frischauf ins grüne Abenteurland, in dem die Sonne scheint, der Wind weht, das Wasser sprudelt und der Kuhmist gärt. Deutschland kommt gut ohne Kernkraft aus. Doch das hat seinen Preis. Der Strom wird teurer, schmutziger und unzuverlässiger.
Winand von Petersdorff in der FAS
Den Unsinn, der zur eigenwilligen Auslegung der letzten UN-Sicherheitsrats-Resolution zu Libyen veröffentlicht wurde, lasse ich besser unerwähnt. - Vorläufig hilfreiche Anmerkungen dazu von Rudolf Stumberger bei tp:
Der deutsche Kommentator begibt sich gerne in den publizistischen Schützengraben
Wir melden: Die publizistische Heimatfront steht! Während Außenminister Guido Westerwelle sich in der Frage eines Kriegseinsatzes – denn nichts anderes ist eine militärische Intervention in Libyen – enthält, begeben sich die deutschen Kommentatoren längst in die Schützengräben. Gewehr bei Fuß, das geht wieder ganz schnell und Krieg ist wieder zu einem normalen Mittel der Politik geworden ...
Dazu: Oskar Lafontaine am 26.03.2009 im Deutschen Bundestag: Die NATO wurde als Verteidigungsbündnis konzipiert und verpflichtete sich auf die Charta der Vereinten Nationen. Sie ist heute ein Interventionsbündnis, das Kriege um die Öl- und Gasfelder des vorderen Orients führt. Das Völkerrecht wurde missachtet im Jugoslawienkrieg, im Irakkrieg und in Afghanistan. Wir wollen diese NATO ersetzen durch ein Bündnis kollektiver Sicherheit, das in erster Linie auf Frieden und Abrüstung verpflichtet ist. Ich grüße von hier aus diejenigen, die für den Frieden demonstrieren wollen...
Daran darf man ja vielleicht nochmal erinnern, oder?!

























































... Wenn ich das Konzert in Mailand zu einem meiner Favoriten erkläre, dann hat das mit Denny Freeman an der Lead guitar zu tun. Denn die leichten Qualitätsschwankungen zwischen den verschiedenen Shows hängen - neben der Songauswahl - eng mit Freemans Tages- beziehungsweise Abendform zusammen. Oft hat man das Gefühl, Freeman suche nach seinen Soli, so als wisse er nicht genau, wie weit er gehen darf. In Mailand hatte er alle Scheu abgeworfen. Er ging sehr weit. Tony Garnier am Baß hält den Laden mit seinem ständig wechselnden Personal noch immer zusammen. Und George Recile an den Drums treibt die Band mit Peitschenhieben voran. Der Mann ist großartig. Raffiniert ist auch die Setdramaturgie, die 

Im Hinblick auf die Bier- und Zigarettenfrage wäre anzuregen, die abgebildete Kleidung mit einem Emblem versehen zu lassen, so dass an den Kassen geprüft werden kann, ob der Träger überhaupt berechtigt ist, Alkohol und Tabakwaren zu erhalten. Der entsprechende Aushang müsste dann entsprechend geändert werden: 











