Schön formuliert: Tatort & Al Qaida
1. Alexander Gorkow in der Fernsehkritik zum Tatort 26/2011:

... Sibylle Canonica spielt diese Frau in einem irren, rothaarigen, blassen, gleichsam zarahleander- wie auch rammsteinhaften Zartbitter ..
Es ist echt eine Schande, dass sich im öffentlich-rechtlichen TV ständig pausbackige Trullas im Kreise drehen - und dass wir Sibylle Canonica so selten sehen ... wieso wir in einem Eilantrag dafür plädieren, dass sich SC bis auf weiteres nur auf Knien zu nähern ist ...
(sz vom 1./2./3. Oktober, S. 23)
2. Libyens gefährlicher Übergang - ave kommentiert den Rückzug Mahmud Dschibrils in der sz (1./2./3. Oktober, S. 4):
Der libysche Übergangspremier, der lange im Westen gelebt hat ..., scheiterte am Widerstand der Islamisten. Die Fundamentalisten, unter ihnen einige frühere Al-Qaida-Männer, haben beim Sturm auf Tripolis in vorderster Front gekämpft ... Der weltgewandte Dschibril war es, der in den europäischen Regierungszententralen die Klinken geputzt und so die Nato-Luftunterstützung für die Rebellen möglich gemacht hat. Nach dem Sieg intersssiert das keinen mehr. Längst wird um die Machtverteilung gekämpft im Zirkel der alten Aufständischen und der neuen Herren. Wie es aussieht, haben dabei Islamisten und Traditionalisten derzeit die Oberhand...
Wie ich seinerzeit schrieb: Da feiern sie den Sieg des Bündnisses von NATO, Taliban, Stammesführern, Sklavenhändlern und neoliberalen Öljunkies - wie weiland, als die NATO die Luftwaffe der UCK machte ...
... und nun steht es so in der Zeitung und der Kommentator wundert sich und fragt nicht, wie doof die englischen, französischen und amerikanischen Geheimdienste eigentlich waren in ihrer Einschätzung der libyschen Rebellen, bevor sie ihren Herren empfahlen, deren Luftwaffe zu machen. - Es sei denn, man hat es gewusst, - was naheliegt und die Schlussfolgerung näher legt - , dass die Al-Qaida-Karte anders gespielt wird als öffentlich getönt, d.h. so wie seinerzeit in Afghanistan oder auf dem Balkan. Aber solche Schlussfolgerung würde wohl wieder unter Verschwörungstheorie-Verdacht gestellt ...

... Sibylle Canonica spielt diese Frau in einem irren, rothaarigen, blassen, gleichsam zarahleander- wie auch rammsteinhaften Zartbitter ..
Es ist echt eine Schande, dass sich im öffentlich-rechtlichen TV ständig pausbackige Trullas im Kreise drehen - und dass wir Sibylle Canonica so selten sehen ... wieso wir in einem Eilantrag dafür plädieren, dass sich SC bis auf weiteres nur auf Knien zu nähern ist ...
(sz vom 1./2./3. Oktober, S. 23)
2. Libyens gefährlicher Übergang - ave kommentiert den Rückzug Mahmud Dschibrils in der sz (1./2./3. Oktober, S. 4):
Der libysche Übergangspremier, der lange im Westen gelebt hat ..., scheiterte am Widerstand der Islamisten. Die Fundamentalisten, unter ihnen einige frühere Al-Qaida-Männer, haben beim Sturm auf Tripolis in vorderster Front gekämpft ... Der weltgewandte Dschibril war es, der in den europäischen Regierungszententralen die Klinken geputzt und so die Nato-Luftunterstützung für die Rebellen möglich gemacht hat. Nach dem Sieg intersssiert das keinen mehr. Längst wird um die Machtverteilung gekämpft im Zirkel der alten Aufständischen und der neuen Herren. Wie es aussieht, haben dabei Islamisten und Traditionalisten derzeit die Oberhand...
Wie ich seinerzeit schrieb: Da feiern sie den Sieg des Bündnisses von NATO, Taliban, Stammesführern, Sklavenhändlern und neoliberalen Öljunkies - wie weiland, als die NATO die Luftwaffe der UCK machte ...
... und nun steht es so in der Zeitung und der Kommentator wundert sich und fragt nicht, wie doof die englischen, französischen und amerikanischen Geheimdienste eigentlich waren in ihrer Einschätzung der libyschen Rebellen, bevor sie ihren Herren empfahlen, deren Luftwaffe zu machen. - Es sei denn, man hat es gewusst, - was naheliegt und die Schlussfolgerung näher legt - , dass die Al-Qaida-Karte anders gespielt wird als öffentlich getönt, d.h. so wie seinerzeit in Afghanistan oder auf dem Balkan. Aber solche Schlussfolgerung würde wohl wieder unter Verschwörungstheorie-Verdacht gestellt ...
gebattmer - 2011/10/03 22:45


























































Wie ich erst jetzt erfahre (vom 

Hat vielleicht Kant diese Resurrektion nicht bloß des alten Lampe wegen, sondern auch der Polizei wegen unternommen? Oder hat er wirklich aus Überzeugung gehandelt? Hat er uns eben dadurch, daß er alle Beweise für das Dasein Gottes zerstörte, recht zeigen wollen, wie mißlich es ist, wenn wir nichts von der Existenz Gottes wissen können? Er handelte da fast ebenso weise wie mein westfälischer Freund, welcher alle Laternen auf der Grohnderstraße zu Göttingen zerschlagen hatte, und uns nun dort, im Dunkeln stehend, eine lange Rede hielt über die praktische Notwendigkeit der Laternen, welche er nur deshalb theoretisch zerschlagen habe, um uns zu zeigen, wie wir ohne dieselben nichts sehen können.




»Bücher sind Wege, die nirgendwohin führen, auf die man sich aber dennoch begeben muss, um sich zu verirren und wieder zu finden oder um etwas zu finden, was auch immer, ein Buch, eine Geste, einen verlorenen Gegenstand, irgendetwas, vielleicht eine Methode, mit etwas Glück: das Neue, das, was immer schon da war.«







Tripolis (dpo) - Der Nationale Übergangsrat hat angekündigt, dass die libysche Rebellenarmee täglich zwischen fünf und sieben Uhr morgens die Suche nach dem weitgehend entmachteten Ex-Diktator Muammar Gaddafi einstellen will. Begründet wurde der Schritt damit, dass während dieser zwei Stunden praktisch jeder Mensch über 25 aussieht wie der Revolutionsführer.
17:44 ff. Es stört mich ungeheuer, wie selbstverständlich auch von SPD und Grünen nach Bomben gerufen wird. ... Ich bin jetzt in der Situation, Außenminister Westerwelle verteidigen zu müssen, was ihm wahrscheinlich gar nicht recht ist. (Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister: Stimmt!) ... 
