Archäologie (DXXVII): Muhammad Ali – A music tribute
Vermutlich findet sich hierzulande noch wieder ein Arschdenker, der zum Tod von Muhammad Ali (* 17. Januar 1942 in Louisville, Kentucky als Cassius Marcellus Clay Jr.) am 3. Juni 2016 anmerken kann, dass das ein toller Boxer war, dass aber viele Leute ihn nicht gern als Nachbarn gehabt hätten; - der war ja schließlich nichtr nur schwarz, sondern auch noch radikaler Moslem! Man kann das auch so ausdrücken:
„Boxlegende Cassius Clay ist verstorben. 1964 bestand Clay darauf, Muhammad Ali genannt zu werden, nachdem er zum radikalen Islam konvertiert war.“ Mit diesen Worten verkündete der französische Sender „France2“ den Tod Muhammad Alis. Es gibt drei Gründe, warum diese Meldung vor Widerwärtigkeit trieft. Zum einen wird Ali, der viel mehr war als eine „Boxlegende“, lediglich zu einer sportlichen Persönlichkeit heruntergebrochen. Zum anderen wird Alis abgelegter Name, Cassius Clay, sein „Sklavenname“ wie er ihn selbst bezeichnete, bewusst hervorgehoben. Zu guter Letzt, und das ist womöglich das Widerwärtigste am Ganzen, wird Alis Konvertierung zum Islam negativ in den Vordergrund gestellt und direkt mit Extremismus und Radikalität in Verbindung gebracht....
Ein etwas anderer Nachruf. Von Emran Feroz. Auf den NachDenkSeiten.

Der sehr geschätzte Any Major Dude With Half A Heart schreibt:
I rarely post special tributes on the death of non-music public figures. The last time I did that was for Nelson Mandela in 2013 (still available), and, as an anti-tribute, Margaret Thatcher. Here is a tribute to the boxer Muhammad Ali, who has died at 74....
und stellt ein großartiges musical tribute zusammen:
View on YouTube
Nachträge:
- Burks' Blog - You are the greatest!
- Fight the System: Zum 70. Geburtstag von Muhammad Ali schrieb Martin Krauß in konkret 1/12 über den Boxer mit weltpolitischer Symbolkraft
„Boxlegende Cassius Clay ist verstorben. 1964 bestand Clay darauf, Muhammad Ali genannt zu werden, nachdem er zum radikalen Islam konvertiert war.“ Mit diesen Worten verkündete der französische Sender „France2“ den Tod Muhammad Alis. Es gibt drei Gründe, warum diese Meldung vor Widerwärtigkeit trieft. Zum einen wird Ali, der viel mehr war als eine „Boxlegende“, lediglich zu einer sportlichen Persönlichkeit heruntergebrochen. Zum anderen wird Alis abgelegter Name, Cassius Clay, sein „Sklavenname“ wie er ihn selbst bezeichnete, bewusst hervorgehoben. Zu guter Letzt, und das ist womöglich das Widerwärtigste am Ganzen, wird Alis Konvertierung zum Islam negativ in den Vordergrund gestellt und direkt mit Extremismus und Radikalität in Verbindung gebracht....
Ein etwas anderer Nachruf. Von Emran Feroz. Auf den NachDenkSeiten.

Der sehr geschätzte Any Major Dude With Half A Heart schreibt:
I rarely post special tributes on the death of non-music public figures. The last time I did that was for Nelson Mandela in 2013 (still available), and, as an anti-tribute, Margaret Thatcher. Here is a tribute to the boxer Muhammad Ali, who has died at 74....
und stellt ein großartiges musical tribute zusammen:
- 1. Cassius Clay – ‘Rumble – Float like a butterfly, sting like a bee (1963)
2. The Alcoves – The Ballad Of Cassius Clay (1964)
3. The Best Ever – The People’s Choice (1975)
4. Alvin Cash – Ali Shuffle (1976)
5. Eddie Curtis – The Louisville Lip (1971)
6. Ali and His Gang – Who Knocked A Crack In The Liberty Bell (1976)
7. Sir Mack Rice – Muhammed Ali (1976)
8. Johnny Wakelin – In Zaire (1976)
9. Faithless – Muhammad Ali (2001)
10. LL Cool J – Mama Said Knock You Out (1990)
11. The Fabulous Thunderbirds – Tuff Enuff (1986)
12. Big Head Todd and the Monsters – Muhammad Ali (Tribute to The Greatest) (2010)
13. Jon Hardy & The Public – Cassius Clay (2015)
14. Skeeter Davis – I’m A Lover (Not A Fighter) (1969)
15. Cassius Clay with Sam Cooke – The Gang’s All Here (1964)
16. De Phazz – Something Special (2010)
17. Dennis Alcapone – Cassius Clay (1973)
18. Mark Foggo – The Day I Met Muhammad Ali (2010)
19. Verne Harrell – Muhammed Ali (1971)
20. Nirvana – Watch Out Cassius Clay (1973)
21. Don Covay – Rumble In The Jungle (1974)
22. Mister Calypso – Muhammad Ali (1971)
23. Johnny Wakelin – Black Superman (Muhammad Ali) (1975)
24. Jorge Ben – Cassius Marcelo Clay (1971)
25. Ben Folds – Boxing (live, 2005)
26. Muhammad Ali – ‘I’m the real champion’ (1974)
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Nachträge:
- Burks' Blog - You are the greatest!
- Fight the System: Zum 70. Geburtstag von Muhammad Ali schrieb Martin Krauß in konkret 1/12 über den Boxer mit weltpolitischer Symbolkraft
gebattmer - 2016/06/05 18:26
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