Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit II
Ein feiner Leserbrief in der HAZ von hoite:
Zu dem Bericht „An den Gymnasien wird es eng“ vom 2. November:
Lehrermangel ist nur das vordergründige Problem unserer Gymnasien. In Wahrheit liegt es an der Vielzahl derjenigen Schüler, welche die Klassen überfüllen und mangels der erforderlichen Mindestbegabung für diese Schulform nicht zum Abitur kommen. Gymnasiallehrer sind nicht dazu da, Lernbehinderte durch eine verfehlte Schullaufbahn zu quälen.
Hannover Prof. Dr. G... A...off
Wie schon das Nds. Kultusministerium verlauten ließ, gibt es nicht unterversorgte oder überforderte Gymnasien, sondern nur zu hoch gegriffene Ansprüche (wo doch gerade den Unterschichten attestiert wurde, sie hätten den Aufstiegswillen verloren!). Der Herr Professor setzt nun noch einen drauf, wenn er von erforderlicher Mindestbegabung zu reden weiß (die man doch am besten mit Wiedereinführung des Probeunterrichts am Gymnasium feststellen könnte! Ich habe das 1960 mitgemacht...) und den nicht-gymnasialen Rest zu Lernbehinderten erklärt. So deutlich war das bisher nicht zu hören (und man darf fragen, warum die HAZ solch gruppenbezogen menschenfeindliches Geseire ins Blatt nimmt).
Na, da hat einer aber fein das "Mietmaul der C-4-Klasse" gemacht, zumal einer (wenn es der ist, den die einschlägigen Suchmaschinen finden, - mehr von ihm/über ihn allerdings auch nicht!), der selbst mit Lernbehinderten zu tun hatte, wenn auch nur (zumindest bis 1985, als die Pädagogischen Hochschulen in die Universitäten überführt wurden) an einem akademisch sozusagen zweitklassigen Insitut.
Ist es nicht seltsam, dass überall die Profiteure der sozialdemokratischen Bildungsexpansion der 70er Jahre nun für sich oder die eigene Brut oder auch nur als Mietmaul fordern, die Schotten dicht zu machen, um die Passagiere vom Unterdeck aus den Salons der höheren Bildung fernzuhalten?? - (Auch wenn sie selbst nicht so besonders gut mit der deutschen Sprache umgehen können, was das Anschließen von Relativsätzen und das Einziehen von Sinngeländern angeht ...)

Zu dem Bericht „An den Gymnasien wird es eng“ vom 2. November:
Lehrermangel ist nur das vordergründige Problem unserer Gymnasien. In Wahrheit liegt es an der Vielzahl derjenigen Schüler, welche die Klassen überfüllen und mangels der erforderlichen Mindestbegabung für diese Schulform nicht zum Abitur kommen. Gymnasiallehrer sind nicht dazu da, Lernbehinderte durch eine verfehlte Schullaufbahn zu quälen.
Hannover Prof. Dr. G... A...off
Wie schon das Nds. Kultusministerium verlauten ließ, gibt es nicht unterversorgte oder überforderte Gymnasien, sondern nur zu hoch gegriffene Ansprüche (wo doch gerade den Unterschichten attestiert wurde, sie hätten den Aufstiegswillen verloren!). Der Herr Professor setzt nun noch einen drauf, wenn er von erforderlicher Mindestbegabung zu reden weiß (die man doch am besten mit Wiedereinführung des Probeunterrichts am Gymnasium feststellen könnte! Ich habe das 1960 mitgemacht...) und den nicht-gymnasialen Rest zu Lernbehinderten erklärt. So deutlich war das bisher nicht zu hören (und man darf fragen, warum die HAZ solch gruppenbezogen menschenfeindliches Geseire ins Blatt nimmt).
Na, da hat einer aber fein das "Mietmaul der C-4-Klasse" gemacht, zumal einer (wenn es der ist, den die einschlägigen Suchmaschinen finden, - mehr von ihm/über ihn allerdings auch nicht!), der selbst mit Lernbehinderten zu tun hatte, wenn auch nur (zumindest bis 1985, als die Pädagogischen Hochschulen in die Universitäten überführt wurden) an einem akademisch sozusagen zweitklassigen Insitut.
Ist es nicht seltsam, dass überall die Profiteure der sozialdemokratischen Bildungsexpansion der 70er Jahre nun für sich oder die eigene Brut oder auch nur als Mietmaul fordern, die Schotten dicht zu machen, um die Passagiere vom Unterdeck aus den Salons der höheren Bildung fernzuhalten?? - (Auch wenn sie selbst nicht so besonders gut mit der deutschen Sprache umgehen können, was das Anschließen von Relativsätzen und das Einziehen von Sinngeländern angeht ...)

gebattmer - 2006/11/13 20:55
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