Die irdische Vertreterin der Schutzheiligen Barbara - erschienen, den Mineuren Glück zu bringen: Gerlinde Kretschmann
Heute - wahrscheinlich nicht nur in meiner Lieblings-HAZ - in der Rubrik Zur Person eine wunderbare Meldung, die wahrscheinlich eher von Sonneborn als von rtr ist und die mein Scan-Programm so gesetzt hat:
Ich sehe die tapferen Tunnelbauer, wie sie sich grämen seit dem Frühjahr, als die Landesmutter ihre untertänigst vorgetragene Bitte, als Patin für einen Tunnel Ehre ihnen zu erweisen, schnöde zurückwies, und wie sie nun - zu Mineuren (!) promoviert - Ehrung erfahren dürfen, die ihnen wie der Deutschen Bahn - nun von oben - zuteil wird, wenn die Landesmutter doch bereit sich findet, die irdische Vertreterin der schützenden Barbara zu machen. Jener Barbara von Nikomedien, die von ihrem Vater enthauptet wurde, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben und ihre jungfräuliche Hingabe an Gott aufzugeben.
Dass die zu vertreten kein schöner, wohl eher ein abgesoffener, verstrahlter Scheißjob ist, mag man ahnen, wenn man weiß, dass die Die Heilige Barbara auch in Schreinen im Eisenerzbergwerk Schacht Konrad (links) und im Salzbergwerk Asse (rechts) ihren Dienst tun muss, den dortigen Mineuren (im Bild ganz rechts) Glück zu bringen.
- Ob der Winfried dieses alles wusste, als er mit sanftem Nachdruck und einem kurzen Exkurs zur Vita der Barbara die Gerlinde überzeugte, der Tunnelbauer fromme Bitte doch nicht länger auszuschlagen, das können wir nicht sagen. Vermuten dürfen wir's.

- Gerlinde Kretschmann,
Ehefrau des
baden-württembergischen
Ministerpräsidenten
Winfried Kretschmann (Grüne),
hat sich am Mittwoch
überraschend
bereit erklärt, die Patenschaft für einen
der 25 geplanten Tunnel
des Bahnprojekts „Stuttgart 21“
zu übernehmen.
Dies sei eine große Ehre für
die Deutsche Bahn und die Tunnelbauer,
erklärte der Projektsprecher für „Stuttgart 21“,
Wolfgang Dietrich, am Mittwoch in Stuttgart.
Im Frühjahr hatte Gerlinde
Kretschmann den Tunnelbauern auf die
Bitte um Patenschaft für den Fildertunnel
bei Stuttgart noch einen Korb gegeben, da
sie „Stuttgart 21“ ablehne.
Nun ist Gerlinde
Kretschmann doch bereit,
als irdische Vertreterin der Schutzheiligen Barbara
den Mineuren Glück zu bringen.
Ich sehe die tapferen Tunnelbauer, wie sie sich grämen seit dem Frühjahr, als die Landesmutter ihre untertänigst vorgetragene Bitte, als Patin für einen Tunnel Ehre ihnen zu erweisen, schnöde zurückwies, und wie sie nun - zu Mineuren (!) promoviert - Ehrung erfahren dürfen, die ihnen wie der Deutschen Bahn - nun von oben - zuteil wird, wenn die Landesmutter doch bereit sich findet, die irdische Vertreterin der schützenden Barbara zu machen. Jener Barbara von Nikomedien, die von ihrem Vater enthauptet wurde, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben und ihre jungfräuliche Hingabe an Gott aufzugeben.

Dass die zu vertreten kein schöner, wohl eher ein abgesoffener, verstrahlter Scheißjob ist, mag man ahnen, wenn man weiß, dass die Die Heilige Barbara auch in Schreinen im Eisenerzbergwerk Schacht Konrad (links) und im Salzbergwerk Asse (rechts) ihren Dienst tun muss, den dortigen Mineuren (im Bild ganz rechts) Glück zu bringen.
- Ob der Winfried dieses alles wusste, als er mit sanftem Nachdruck und einem kurzen Exkurs zur Vita der Barbara die Gerlinde überzeugte, der Tunnelbauer fromme Bitte doch nicht länger auszuschlagen, das können wir nicht sagen. Vermuten dürfen wir's.

gebattmer - 2013/11/07 17:55
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