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Daniel Hope
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GBlog&read - Nutzen Sie die Hinweise zur Orientierung und kaufen Sie dann beim Buchhändler um die Ecke




Heinrich Detering
Die Stimmen aus der Unterwelt



Christian Geissler
Wird Zeit, dass wir leben


Steffen Kopetzky
Risiko


José Saramago
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Der erste Lehrer


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Antonio Skarmeta
Mit brennender Geduld


Jose Saramago
Die Stadt der Blinden


Edgar Hilsenrath
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Rolf Dubs
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Ron Ritchhart
Making Thinking Visible

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Archäologie (DLXXV) : Brecht - Die neuen Zeitalter

Die neuen Zeitalter beginnen nicht auf einmal.
Mein Großvater lebte schon in der neuen Zeit
Mein Enkel wird wohl noch in der alten leben.

Das neue Fleisch wird mit den alten Gabeln gegessen.

Die selbstfahrenden Fahrzeuge waren es nicht
Noch die Tanks
Die Flugzeuge über unsern Dächern waren es nicht
Noch die Bomber

Von den neuen Atennen kamen die alten Dummheiten.
Die Weisheit wurde von Mund zu Mund weitergegeben.

Forms & Feelings (XX): Kürzlich an Tegern- und Maschsee. Heute in der Döhrener Masch.






3 Farben Nichtfarben Eis



Photos Ⓒ GBlog
Die GBlogSuche nach »Forms and Feelings« hat Resultate geliefert.

Archäologie (DLXXV) : Friedrich Luft im Gespräch mit Hildegard Knef (29.01.1962 ARD)


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Die GBlogSuche nach »Knef« hat 6 Resultate geliefert.

Archäologie (DLXXIV) : Blade on the Feather (1980) by Dennis Potter

Wiedergefunden: Wonderful as The Singing Detective and Pennies From Heaven are, Dennis Potter's numerous one-off television plays often contained some of his greatest and most incisive writing. Such is arguably the case with his masterful take on the Cambridge Spies, Blade On The Feather (http://www.imdb.com/title/tt0080443/).


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Post-factum Investigations (III) : Schwaframis in Polen, Ballade vom Nigger Jim und ein zweites Auge - FakeNews oder Propaganda?

Nun sag noch einer, die Polin_der Pole* wolle keine Menschen mit iwS afrikanischem Migrationshintergrund im Land haben!

Im Gegenteil: NATO-Operation "Atlantic Resolve": Polen begrüßt US-Soldaten in Zagan : Patricia und Paulina sind begeistert (tagesschau.de),
- vor allem, wenn der schwarze Mann auch Spielzeug für die Kinder mitbringt!





Nun wird ja aktuell empfohlen auf die Rechtschreibung zu achten, wenn es um die Identifizierung möglicher FakeNews geht. Hier ist offensichtlich nicht viel zu beanstanden:
    Norddeutschland war logistische Drehscheibe für den Transport von Personal und Material. Der US-Konvoi war vergangene Woche in Bremerhaven angekommen und von dort aus nach Ost- und Mitteleuropa aufgebrochen.
    In Litauen werden Ende Januar auch erste deutsche NATO-Soldaten erwartet auf dem Militärstützpunkt Rukla erwartet. Sie sollen einen Truppenverband von Soldaten aus Deutschland, den Benelux-Staaten und Norwegen anführen.
Das doppelte erwartet ist satzbaumäßig nicht so schön, soll aber vermutlich deutlich machen, wie erwartungsfroh die Litauerin_der Litauer* sind, dass endlich der Deutsche wiederkommt - und dann auch noch als Anführer!


Als problematischer erweist sich da
"Polen offiziell begrüßt US-Truppen" (TAGNEU.de)

Laut Impressum der gesamte Inhalt dieser Website ist von Press TV genommen. - Und Press TV ist ein iranischer Auslandsfernsehsender in englischer Sprache, der seit 2007 von der staatlichen Rundfunkgesellschaft Islamic Republic of Iran Broadcasting (IRIB) betrieben wird. ... Das Programm soll nach dem Chef des iranischen Auslandsrundfunks Mohammad Sarafraz „westlichen Zuschauern ein zweites Auge geben“ (wikipedia), was hierzulande seit 2012 daran scheitert, dass er auf Veranlassung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien nicht mehr von den Satelliten der SES Astra ausgestrahlt wird, da er keine Sendegenehmigung für Europa hatte.
Seitdem behilft er sich mit einer Übersetzungsmaschine, die die Meldungen (Poland officially welcomes NATO deployment of US troops) zeitnah und wie eine südkoreanische Gebrauchtsanweisung ins Deutsche übersetzt (Polen offiziell begrüßt US-Truppen). Die Bebilderung ist identisch ...

http://tagneu.de/bilder/148443302453.jpg

... aber als FakeNews bzw Propaganda ist das ja eindeutig zu identifizieren anhand der sprachlichen Unzulänglichkeiten:
    Die NATO hat ihrerseits alle praktische Zusammenarbeit mit Moskau unterbrochen und seither Truppen und Waffen in die baltischen Staaten - Lettland, Litauen und Estland - in der Nähe von Russland eingesetzt.
    Moskau ist vorsichtig vor dem militärischen Aufbau der US-geführten Allianz in der Nähe seiner Grenzen. Als Reaktion auf die aggressiven Maßnahmen hat Russland seine südwestlichen militärischen Kapazitäten aufgestockt, indem er nuklearfähige Iskander-M-Raketen an die baltische Enklave Kaliningrad angrenzt, die an Polen und Litauen grenzt.
Immerhin mehr Fehler als die stilistisch unschöne Verbdoppelung, die wir auch bei der Tagesschau fanden : So können wir FakeNews/Propaganda von Qualitätsjournalismus unterscheiden! ... - auch wenn sich die Inhalte nicht wesentlich unterscheiden ... (ich entschuldige mich für die unschöne Verbdoppelung!)
(Dass der iranische Staatssender wie sein deutscher Ableger ganz üble antisemitische Dreckschleudern sind, soll damit nicht verharmlost werden!)

Zugabe - wg. historischen Bewusstseins
Ballade Vom Nigger Jim, 2:48
Lyrics By – David Weber, Hanns Eisler
Vocals – Ernst Busch

Archäologie (DLXXIII) : Fakten zum 15.01.1919 - »Einer muß der Bluthund sein.«

Am 15. Januar abends wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in der Wohnung eines Freundes, Dr. Markussohn, in Berlin-Wilmersdorf von der Wilmersdorfer Bürgerwehr entdeckt, verhaftet und in das Eden-Hotel gebracht. Ihr Aufenthaltsort war wahrscheinlich durch die von Noske befohlene Telefonüberwachung bekannt geworden. Waldemar Pabst ließ die Gefangenen stundenlang verhören und misshandeln. Ein weiterer verhafteter KPD-Führer, Wilhelm Pieck, wurde Zeuge dieser Misshandlungen sowie von Telefonaten; eines davon führte Pabst wahrscheinlich mit der Reichskanzlei.

Der Mord sollte wie ein Attentat aussehen. Der Soldat Otto Runge (1875–1945) versetzte aus der Menge heraus Rosa Luxemburg beim Abtransport vom Hotel einen schweren Kolbenschlag. Bereits bewusstlos, wurde sie dann unterwegs im Wagen von Leutnant zur See Hermann Souchon mit einem aufgesetzten Schläfenschuss erschossen. Die Tote wurde in den Berliner Landwehrkanal geworfen, wo man die Leiche erst am 31. Mai 1919 fand. Liebknecht wurde kurz nach Rosa Luxemburg ebenfalls vom Hotel abtransportiert und fast bewusstlos geschlagen; er musste unterwegs aussteigen und wurde dann als „Flüchtender“ von hinten erschossen. Der Tote wurde einer Berliner Polizeistation als „unbekannte Leiche“ übergeben. Pieck erreichte, dass er in ein Gefängnis verlegt werden sollte; auf dem Weg dorthin gelang ihm die Flucht... (wikipedia)


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Ästhetik des Widerstands / Sodom und Gomorrha

Großartiger Linolschnitt in beeindruckenden Ausmaßen ( 200 x 70 cm, 12/2016). Von Herrn G. Veröffentlicht und kommentiert im youtube-Kanal von Elvira Volland.


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Vgl. auch
José Saramago: Kain

Nachdem Kain seinen Bruder erschlagen hat, irrt er von einem biblischen Schauplatz zum anderen und springt dabei nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich vor und zurück, bis er am Ende als Einziger die Sintflut überlebt. José Saramago beschäftigt sich in "Kain" mit der Theodizee. Unbarmherzig und nachtragend, ungerecht und willkürlich, böse und blutrünstig ist der Gott, den er hier beschreibt ... Was der Herr und die beiden Engel in der Gegend vorhaben? Sie wollen die Städte Sodom und Gomorrha zerstören, weil die männlichen Bewohner schwul sind.

Am nächsten Tag begleitet Kain den Gastgeber nach Sodom. Abraham will dort seinen Neffen Lot besuchen. Vor dessen Haus lärmt eine Gruppe von Männern, Bücher von Dieter Wunderlich die es mit Lots Gästen, den beiden männlichen Engeln, treiben wollen. Vergeblich versucht Lot, die Meute zu beruhigen, indem er den Männern Sex mit seinen beiden Töchtern anbietet. Die Engel raten Lot, die Stadt unverzüglich mit seiner Frau, den Töchtern und Schwiegersöhnen zu verlassen. Weil die jungen Männer den Rat missachten, bricht Lot mit den drei Frauen auf. Da regnet es Feuer und Schwefel vom Himmel. Die Stadt wird zerstört. Nicht einmal die unschuldigen Frauen und Kinder werden verschont. Obwohl die Engel gesagt haben, niemand dürfe zurückschauen, dreht Lots Frau sich um – und erstarrt zur Salzsäule.
Bis zum heutigen Tag kann niemand verstehen, wofür sie so gestraft wurde, wo es doch ganz natürlich ist, wissen zu wollen, was in unserem Rücken geschieht.
(Dieter Wunderlich: Buchtipps)

Kürzlich in Wildbad Kreuth - Mephistos Höllenrufe

gerd-und-fjs

Dank an Herrn P. für die tolle Montage und als Nachtrag zum Neuen Jahr:
Johann Strauss Jr. - Mephistos Höllenrufe, Walzer, Op. 101
New Year's Concert of the Vienna Philharmonic 2017
Conductor: Gustavo Dudamel


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Das komplette Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2017 hier.

Post-factum Investigations (II): Die Filmfrage - Oder: Was die Bilder im Kopf mit der Dehumanisierung der Flüchtlinge zu tun haben

Fefe stellt heute die Filmfrage: Was haltet ihr eigentlich von der These, dass wir mit Filmszenen wie dem Kampf um Helm's Deep oder World War Z oder jetzt neu The Wall auf eine bestimmte Einstellung bezüglich Flüchtlingen konditioniert werden?

Gute Frage! Es spricht ja einiges dafür, dass die großen Bilder im Kopf unsere Wahrnehmung prägen. Der/das Fremde als gesichtslose, anwallende Masse ...



... wie hier THE GREAT WALL Trailer 2 (2017) - ab 2:00
... oder hier in WorldWar Z-Jerusalem Scene / Over The Wall


- Eine besonders widerliche Szene, wie ich finde.


(das mögen jetzt nicht so viele sein, aber wir wissen ja, wie viele noch kommen werden ...)


... und der Lastwagen als tödliche Waffe: World War Z – Philadelphia (full scene) - ab 1:55


(i.Ü. eigentlich deutschen Ursprungs: FAUN TADANO Lauf an der Pegnitz, Germany!)


Nicht gerade meine Lieblingsfilme. Will sagen: ich kannte die nicht, aber in Betrachtung der ausgewählten Szenen kann ich nachvollziehen, wie Fefe zu seiner These kommt. Es sind ja nun nicht nur die Filmbilder, sondern auch die Alltags-Nachrichtenbilder, die ähnlich inszeniert sind und sich gleichermaßen einbrennen:



Auf die Frage, Warum so viele Flüchtlinge Silvester nach Köln kamen (RP Online, 10. Januar 2017) gibt es dann nur noch die eine Antwort und wenn sie nicht kommt, setzt Alice Schwarzer sie durch (Interview mit Alice Schwarzer und dem Kölner Polizeipräsidenten - via Fefe)
Differenzierte Wahrnehmung ist nicht so gefragt:
    Franco Clemens hat eine Flüchtlingseinrichtung geleitet und arbeitet als Streetworker im sogenannten Maghreb-Viertel in Düsseldorf. In einem Gastbeitrag erklärt er, weshalb es nordafrikanische Flüchtlinge immer wieder in die großen Städte zieht. Von Franco Clemens

    Der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies hat sich kürzlich öffentlich darüber gewundert, warum wieder so viele Menschen aus den Maghreb-Staaten zu Silvester nach Köln gekommen sind. Deshalb habe ich unter den marokkanischen Flüchtlingen, aber auch unter den Alteingesessenen im so genannten Maghreb-Viertel in Düsseldorf nachgefragt, aber auch mal einige meiner alten Kontakte zu Flüchtlingen aufgewärmt, von denen ich allein 800 ein Dreivierteljahr pädagogisch betreut habe. Angereichert mit den praktischen Erfahrungen als ehemaliger Leiter einer Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge kann ich deshalb ein paar kurze Antworten darauf liefern. Allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder mit den Ansprüchen einer repräsentativen empirischen Studie.
    Franco Clemens arbeitet als Streetworker in Düsseldorf. FOTO: Rheinflanke gGmbH

    Viele Flüchtlinge kennen sich bereits aus den Bundescamps und später aus den Erstaufnahme-Einrichtungen in NRW. Danach sind sie auf unterschiedliche Kommunen in NRW als Kontingentflüchtlinge verteilt worden. Viele davon in ganz kleine Kommunen in der Nähe der großen Städte, oder auch irgendwo in die tiefste Provinz. Seit dieser Zeit sind sehr viele über Facebook und andere soziale Netzwerke vernetzt. Viele waren auch schon auf der Flucht gut vernetzt, weil sie in großen Gruppen geflohen und Richtung Deutschland marschiert sind.

    Zu Silvester traf man sich dann mal wieder zu einem besonderen Anlass in den größeren Städten, reiste aus den umliegenden Kommunen an, weil in den Städten eben ein entsprechendes kulturelles Angebot ist. Auch hat die Zusammenführung von Familien und Bekannten in den Kommunen nicht so geklappt, wie es wünschenswert wäre. In unserem Teil von NRW sind die wichtigsten Anlaufadressen Düsseldorf und Köln.

    In Düsseldorf gibt es bereits eine sehr große, alteingesessene Community von Nordafrikanern als Anlaufadresse, und Köln hat sich als Partymeile rumgesprochen, zum Teil auch, weil hier viele als Kontingentflüchtlinge zugewiesen wurden. Köln ist eine schöne und sympathische, multikulturelle Stadt, die zieht halt magisch an. Es waren vor allem nordafrikanische Flüchtlinge, die nach Köln gereist sind. Die seit Jahrzehnten hier integrierten Marokkaner und Algerier haben Silvester meistens in der Nähe ihrer Wohnungen mit ihrer Familie gefeiert, so wie alle anderen Bürger auch.
    Geld für ein Auto haben Flüchtlinge nicht, also fahren sie mit der Bahn nach Köln und sind am Hauptbahnhof gleich mitten in der Stadt. Einfacher geht es nicht, und wenn man sich nicht auskennt, ist man doch da schon direkt mittendrin, und das vor einer tollen Kulisse.

    Warum sind die Menschen aus den Maghrebstaaten aber wiedergekommen, obwohl sie durch die vergangene Silvesternacht wegen einer kleinen Minderheit krimineller Sexualstraftäter als Kulturgruppe so in Verruf geraten sind? Wussten sie, was sie dieses Jahr am Dom erwartet?

    Nein. Die Allermeisten lesen keine deutschen Medien, die Sprachkompetenz ist noch zu gering und unsere Bemühungen, in der Kommunikation die Menschen zu erreichen, bleiben leider weiterhin bescheiden.

    Ja, natürlich gab es auch einen kleineren Teil vernetzter Flüchtlinge, die die Übergriffe aus dem Vorjahr wieder nach Köln gezogen haben. Oder es hatte sich bis zu ihnen rumgesprochen. Diese Art Stimmung hat ihnen die Polizei zum Glück kräftig versaut.

    Wirklich wichtige sensible Themen werden oft nicht klar angesprochen

    Durch die Berichterstattung über die Kölner Vorfälle von Silvester vor einem Jahr haben viele engagierte Ehrenamtler Angst bekommen, ihre Meinung geändert, oder sie wurden von ihrem sozialem Umfeld unter Druck gesetzt, so dass sie ihre Tätigkeit beendeten. Sie waren aber eine wichtige Unterstützung für schnelle Integration und Kontakte zu Deutschen, auch um einer kulturellen Isolation frühzeitig entgegenzuwirken.

    Auch werden die wirklich wichtigen sensiblen Themen und Spannungsfelder, die fürs Leben in einer emanzipierten demokratischen Gesellschaft wichtig sind, oft aus Scham nicht klar angesprochen. Die Kurse beschränken sich meist auf Sprachkompetenz oder politische Strukturen unserer Demokratie. Ich habe in meiner Zeit als Leiter eines Camps allerdings regelmäßig genau diese schwierigen Alltagsthemen angesprochen, wie auch Silvester und Karneval mit Bezug auf Sexualität und Emanzipation. Bei so vielen jungen Männern ist das zwingend notwendig.
So genau wollen/sollen wir da aber gar nicht hinsehen. Es reicht, wenn der Maßnahmenstaat sich als effektiv darstellen kann: Wenn ein Millionenheer von Flüchtlingen zu Gast ist bei der reichen Frau (X): Der Doppelstaat (Ernst Fraenkel: The Dual State. A Contribution to the Theory of Dictatorship (1941)

Nachtrag:
Polizei und „Nafris“ Einfach mal die Klappe halten
Die Kölner Polizei hat an Silvester doch nicht so viele „Nafris“ kontrolliert, aber eigentlich weiß sie auch das nicht so recht. (FAZ)

Post-factum Investigations: Selbstgespräche - oder: Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht

Am Ende des Jahres blickt Kulturjournalist Konstantin Pfau mit drei außergewöhnlichen Menschen zurück auf die vergangenen Monate. Wer steht hinter dem Sensationserfolg eines deutschen Filmstars in der arabischen Welt? Welche bisher unbekannten Motive machten den heutigen britischen Außenminister Boris Johnson zum Brexit-Befürworter? Und weshalb verlässt ein deutscher Botschafter nach nur achtmonatiger Amtszeit die Türkei? Zu diesen und weiteren wichtigen Fragen dieses Jahres bittet Konstantin Pfau drei Gäste zum Einzelgespräch an seinen Tisch. (Frankfurter Rundschau » Kultur » TV-Kritik 29.12.16)

Gr0ßartig!!! Ansehbefehl!! - Das ist nicht Comedy, das ist eine geniale Analyse des status praesens der medialen Meinungsproduktion - von Olli Dittrich mit bewunderswerten künstlerischen Mitteln:



Zu der in diesem Zusammenhang sich aufdrängenden Frage - die eigentlich lauten müsste : Wie entsteht eine Meinung in einem Kopf? - gibt es einen sehr alten, aber doch immer noch lesenswerten Versuch, die Frage zu beantworten (auch wenn es damals noch kein Internet gab):

E. A. Rauter
Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht . Oder das Herstellen von Untertanen
- 1971 !!! -
Immer noch lesenswert: Text hier: http://tadema.de/thesen/e_a_rauter.pdf
War nicht ganz doof:



Noch älter: Hans Magnus Enzensberger
Einzelheiten I - Bewußtseins-Industrie
von 1964
... als E. feststellte, der gesellschaftliche Auftrag der Bewusstseins-Industrie sei „heute überall derselbe: die existierenden Herrschaftsverhältnisse, gleich welcher Art sie sind, zu verewigen. (…) Materielle Ausbeutung muss hinter der immateriellen Deckung suchen und die Zustimmung der Beherrschten mit neuen Mitteln erwirken. (…) Gepfändet wird nicht bloß Arbeitskraft, sondern die Fähigkeit, zu urteilen und sich zu entscheiden.“

Das verdient die Note "Erstaunlich" (mit der bekanntlich Arnold Hau sein Abitur bestand), dass man schon 1960 wissen konnte, was gerade eben als große Entdeckung gefeiert wird: Dass es so etwas wie Propaganda, Manipulation, Mindfuck - aktuell aka FakeNews - gibt. Es gab auch mal einen interessanten Ansatz von Ideologiekritik: Ideologie wurde da verstanden als falsches Bewusstsein ...
Schon länger gibt es leider kein falsches Bewusstsein mehr:

Vorher: Wenn Zucker draufsteht, muß auch Zucker drinsein. Nachher: Steht Zucker drauf und Salz ist drin, müssen wir umdenken. Forthin ist Zucker das, was man in die Suppe streut. (Wolfgang Pohrt)


Zum Problem sprach Jens Wernicke kürzlich mit dem Politikwissenschaftler und Propagandaforscher Jörg Becker. (Nachdenkseiten)


Naja, es ist halt Krieg da draußen:

Die anomische Herrschaft der Rackets und der verwilderte Leviathan (XXXIX): Alternative Fascism (?)

The term “fascism” has been thrown around left circles for decades as a proxy for authoritarianism, racism, or both. This inability to properly define and understand how fascist movements erupt and grow has created a deficit in organizing, and as we head into a Trump presidential administration and the massive growth of the Alt Right and white nationalism organizers across the left need the tools to break down these movements and how they work.... :

The Complete Anti-Fascist Reading List
(Anti-Fascist News
via the fevered imagination of exilestreet)

Archäologie (DLXXII) : The Lord Of The Rings (Post-factum Investigations 1944)

Archäologie (DLXXI ) : Mit Eisen und Blut, Judenhass und Hexenwahn (mit Bismarck und dem Hassprediger Luther) in eine neue Zeit

Berlin, Incirlik, Kundus, Ramstein (dpo) Wir gehen ins neue Jahr, erleichtert, dass niemand den Sinn und Zweck der deutschen Kriegsbeteiligungen im Nahen Osten hinterfragt. Und wir gehen schwer verwirrt ins Luther-Jahr ...


1. Der "Ernstfall Frieden" und die Einflüsterungen der Revisionisten

    Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt. Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz, sondern als das schlechthin Böse und Falsche, als ein Mittel, aus dem nie und unter keinen Umständen Brauchbares entstehen könne. […] Statt […] immer von Neuem die pazifistische Melodie zu singen, wäre es klug, eine politische zu intonieren, weil eben militärische Gewalt […] nicht an sich schlecht, sondern nur als falsche Politik schlecht ist. Das aber setzt voraus, dass die Deutschen wieder eine Tatsache der Weltgeschichte akzeptieren lernen, die Bismarck in seiner ersten Regierungserklärung als preußischer Ministerpräsident 1862 in die berühmten Worte fasste: "Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden - das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen - sondern durch Eisen und Blut.
    Alexander Gauland (damals noch CDU, im Tagesspiegel, 23.07.2012)
So denken die! Damit setzte sich Peter Bürger seinerzeit (Telepolis, 16. August 2012) auseinander. Heute kommt er darauf zurück und empfielt das soeben erschienene Werk "Ernstfall Frieden" von Wolfram Wette ... als herausragendes pazifistisches Buch-Ereignis zur Jahreswende 2016/2017. (Der "Ernstfall Frieden" und die Einflüsterungen der Revisionisten - Telepolis, 28. Dezember 2016)
Die Empfehlung sei hiermit weitergegeben!

https://www.heise.de/scale/geometry/700/q75/tp/imgs/89/1/9/4/8/5/1/6/8ad5620b94576c54.jpeg


2. Mit Aufklärung hatte Luther nichts zu tun: Der Islamismus des Christentums

    Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird zur Sühne für die Ermordung des Gesandtschaftsrates vom Rath durch Judenhand die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiete im neuen Deutschland endgültig gebrochen und damit der gottgesegnete Kampf des Führers zu völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. (…) In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der als der Deutschen Prophet im 16. Jahrhundert einst als Freund der Juden begann, der, getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.
    Martin Sasse (damals der evangelische Landesbischof von Thüringen)
Die Deutschen verehren gern, und nächstes Jahr ist wieder mal einer ihrer größten Antisemiten dran.
Dass Martin Luther alles andere als eine Lichtgestalt der deutschen Geschichte war, sollte eigentlich niemand mehr überraschen. Freilich dauern in Deutschland die Klärungen immer etwas länger. Luthers Karriere als Hassprediger hat weder die laufende "Lutherdekade" verhindert, noch wird sie das "Reformationsjubiläum" und die speziellen Festspiele zu seinen Ehren im kommenden Jahr beeinträchtigen.
(Marcus Hammerschmitt: Ein deutscher Held - Telepolis, 26. Dezember 2016)

Für sehr wichtig im Hinblick auf die aktuellen Islam-Debatten und den wohl doch bunzdummen Konsens, dem Islam fehle eine Aufklärung, halte ich Arno Widmanns These, Martin Luthers Reformation sei der Islamismus des Christentums und habe mit Aufklärung aber auch gar nichts zu tun. (Frankfurter Rundschau, 30. Oktober 2016)

Was über den bis heute hoch verehrten Dr. Martin Luther zu wissen nötig ist: Über die antisemitische Hetzschrift »Von den Juden und ihren Lügen«
Von Wiglaf Droste, Junge Welt vom 11.07.2016


https://www.jungewelt.de/img/700/84256.jpg
Via Deutsche Leitkultur (IV): Handreichung zum Pogrom

TTvGB: Blackfield V ... "a bit dark and a bit proggy"



Aviv Geffen / Blackfield / Interview

Reinhören: Blackfield - Blackfield V FULL ALBUM - Buy this album to support the artist. Thats the right thing to do !!

... "a bit dark and a bit proggy" - I love it!

CRISIS , WHAT CRISIS ? (CIVI): Einstürzende Überbauten - Europe, EU: Crises and Crash?

europa1
In das Vakuum der Demokratie- und Repräsentationskrise stoßen rechte Bewegungen und Parteien. LuXemburg 3/2016 über die Ursachen dieser Krise und linke Handlungsoptionen. http://www.rosalux.de/publication/42914
Mit Beiträgen von Michael Brie, Christine Buchholz, Mario Candeias, Jodi Dean, Alex Demirovic, Thomas Goes, Arlie Russell Hochschild, Paul Mason, Marco Revelli, Rainer Rilling, Hilary Wainwright u.a....


View on YouTube - Vgl. Etienne Balibar: Stunde der Wahrheit (ZEIT Online, 22. Oktober 2015)
    Inzwischen dürfte deutlich geworden sein, dass Europa keine Grenzen im klassischen Sinne "hat": weder wirkliche föderale Grenzen noch Grenzen der Nationen. Europa ist selbst eine "Grenze" neuer Art, ein Grenzland beziehungsweise ein Komplex von Institutionen und Sicherheitsmaßnahmen, die sich auf sein gesamtes Territorium erstrecken, um Bevölkerungsbewegungen in mehr oder weniger gewaltsamer Weise zu "regeln". Für seine Bürgerinnen und Bürger ist dieser Zustand nur schwer zu verstehen.

Das verständlich zu machen als Aufgabe jeder (insbesondere aber linker) Politik.
Lesenswert auch: Étienne Balibar: Universalismus - Diskussion mit Alain Badiou

Die GBlogSuche nach »CRISIS , WHAT CRISIS ?« hat 140 Resultate geliefert.

In eigener Sache: Google schmeisst GBlog raus - Oder auch: Penguin 4.0 und Zensur - Beweislastumkehr - Kafka

Seit Mitte Oktober ist diese Website nicht mehr über Google zu erreichen. 10 Jahre lang war sie unter Google zu finden. Lange Zeit auch unter Google News. Wer jetzt Key Words eingibt, egal ob es sich um Namen von Politikern handelt, Autoren, oder zB meinen schönen Beitrag >Die anomische Herrschaft der Rackets: The Badass Jihadis in Black vs. Blackwater< wird nicht mehr hierher verlinkt.

oraclesyndicate.twoday.net
und anderen geht das auch so
Ein Kollege hat da mal juristischen Beistand in Anspruch genommen:
    ... in oben bezeichneter Angelegenheit haben wir uns Ihre Seite einmal genauer angeschaut.
    Im Anhang finden Sie die Sichtbarkeit Ihrer Seite sowie die der Keywords mit Ranking Stand 20.11.2016.
    Am 16.10.2016 gab es ein umfangreiches Google Update: Pinguin 4.0. Danach ging es mit der Sichtbarkeit Ihrer Seite bergab. (Foto)
    Es ist davon auszugehen, dass Ihre Seite direkt von dem Update betroffen war und es immer noch ist. Google dürfte große Teile Ihrer Seite nun wohl eher als Spam einstufen. Derzeit sind alle US-Konzerne bestrebt, Falschmeldungen und Fakes aus den eigenen Reihen zu verbannen. Dabei kann e sicherlich vorkommen, dass hiervon auch Seiten betroffen sind, die über mögliche Falschmeldungen berichten.

    Was ist Penguin 4.0?

    Penguin 4.0 ist nun Teil des Kernalgorithmus der Suchmaschine. Damit werden die Penguin-Daten, die der Google-Bot beim Crawlen der Website in Bezug auf Links feststellt, in Echtzeit aktualisiert. Google spricht dabei von „Spamsignalen“, die beim Crawlen auffallen – dies kann also neben Links auch Keyword-Stuffing oder Cloaking betreffen. Dies bedeutet, dass Google Signale aus anderen Update-Paradigmen – wie etwa dem Panda – zusammenfasst.

    Mit Penguin 4.0 werden künftig unsaubere Links nach ihrer Entdeckung durch den Google-Bot sofort als Signal für die spezifische URL gewertet bzw. disawowed – zumindest in der Theorie. Veränderungen betreffen künftig aber nur die einzelne URL und nicht die komplette Domain, wie dies bei früheren Penguin-Updates der Fall war.

    Allerdings wird es damit auch schwieriger, Backlinks als Ursache für einen Abfalls der Visibility zu identifizieren. Werden etwa Ranking-Verluste für eine URL festgestellt, liegt es zunächst nahe, die Landingpage im Hinblick auf Content, Nutzerintention und Struktur zu optimieren. Wenn trotzdem keine Verbesserungen verzeichnet werden, könnte es am Backlinkprofil liegen, welches die konkrete URL nach unten zieht – ohne dass dies auf den ersten oder zweiten Blick auffällt. Etwa, weil es ein Mitarbeiter zu gut gemeint hat, ein Konkurrent schlechte Links streut oder beim Testing zufällig die Seite als Target ausgewählt wird. Künftig wird es also schwieriger, die Beurteilung von Links durch Google präzise zu bestimmen. Klar aber ist, dass es in Zukunft weniger “Negative-SEO” geben wird, denn man kann keine Domains mehr “abschießen”, indem viele schlechte Links auf diese “Gegner”-Websites gesetzt werden.

    Mit Penguin 4.0 gehört der frühere taktische SEO-Blick auf Backlink-Aufbau oder einzelne Keywords der Vergangenheit an; langfristige Maßnahmen werden immer wichtiger. Ein kontinuierlicher Backlink-Audit muss ein fester Bestandteil im SEO-Jahresplan sein, um sich vor diesen negativen Signalen zu schützen. Ebenfalls sollte der Fokus auf der Etablierung einer Content-Strategie und der Produktion von relevantem, einzigartigem Content liegen, der die Nutzerintention perfekt bedient. Nur so wird die Website von Nutzern auch konsumiert, aktiv verlinkt, geliked und geteilt – und auch durch Google langfristig mit guten Platzierungen belohnt werden.

    Quelle:
    http://blog.searchmetrics.com/de/2016/10/20/penguin-update-4-analyse/

    Wir dürfen Sie daher bitten, Ihre Seiten und die jeweiligen Inhalte einer direkten Überprüfung zu unterziehen und mit den Penguin 4.0 Vorgaben abzugleichen.Vom derzeitigen Standpunkt aus macht es keinen Sinn, Google zu kontaktieren, da wir die Antwort bereits jetzt kennen: Verantwortlich für das Absinken der Seite ist das Update, bzw. sind die eigenen Inhalte, die den Maßgaben Googles nicht entsprechen.
    Wie bereits in der Vorkorrespondenz erwähnt, gibt es keinen generellen Anspruch auf Indexierung einer Seite mitsamt all ihrer Unterseiten.
Ich halte diesen Blog nicht für besonders bedeutend, aber es ist schon die Frage, ob er - aufgrund welcher Kriterien auch immer - blockiert werden kann: Frage an twoday.net!?!

Ich fürchte i.Ü, dass ein Umzug - mit dem gleichen Namen - nichts bringt. GBlogs Klon bei blogspot.de (!) ist auch raus! ... Das spricht auch gegen die Vermutung, das sei eine ganz banale, aber verheerende Google Penalty wg. zig Verstößen Twodays gegen das in den letzten Jahren mehrfach geänderte und verschärfte Crawling-Regelwerk..


Beweislastumkehr - Kafka


Wir dürfen Sie daher bitten, Ihre Seiten und die jeweiligen Inhalte einer direkten Überprüfung zu unterziehen und mit den Penguin 4.0 Vorgaben abzugleichen.


Das ist genial, wenn wir nicht einmal wissen, was Penguin 4.0 als Teil des Kernalgorithmus der Suchmaschine als Spamsignale interpretiert... Erinnert irgendwie an
Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet...

- The Trial (1962) Trailer
- Kafka 1991

https://www.film-rezensionen.de/wp-content/uploads/2009/10/Der-Prozess-Frontpage.jpg


Nachtrag: Immerhin - bei Bing , DuckDuckGo und MetaGer ist dieser Beitrag zu finden !!

http://www.willardswormholes.com/wp-content/uploads/2011/11/Picture-17-1024x547.png

C´est la guerre: Akt des faschistischen Terrors - egal wer die Täter waren - C´est la guerre: Wenn man Krieg führt ...

Vorbemerkung: Es geht nicht um Verharmlosung oder Relativierung. Es muss um das Bemühen gehen, zu verstehen ...

... Ob es Islamfaschisten, Brevik- oder Hitler-Anhänger waren, ist für die Ermittlungen wichtig. Für die politische Beurteilung aber sind es verschiedene Spielarten des Faschismus, die bei allen Unterschiedlichkeiten eines eint: Sie sollen Terror und Schrecken bei allen Menschen erzeugen. Alle Menschen sollen an jedem Ort und zu jeder Zeit in Gefahr sein. Und all die unterschiedlichen Faschisten verehren den Tod und hassen das Leben...
(Telepolis, 20. Dezember 2016 | Peter Nowak)

Es ist schon seltsam. Die Bundesrepublik Deutschland nimmt zum zweiten Mal in ihrer jungen Geschichte an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg teil und kaum ein Deutscher ist sich wirklich darüber im Klaren. Natürlich, der IS ist nicht unbedingt dafür verdächtig, einen Sympathiepreis einzuheimsen und so mancher unserer Mitbürger mag sich denken „In Syrien herrscht doch eh das komplette Durcheinander, Jeder gegen Jeden, da stört es doch auch nicht, wenn deutsche Tornados sich auch noch beteiligen“. Das mag vom deutschen Sofa aus ja durchaus „logisch“ klingen. Der IS und die Angehörigen ziviler Opfer der von Deutschland mitverantworteten Luftschläge werden dies jedoch ein wenig anders sehen. Machen wir uns doch bitte nichts vor: Unser Land führt Krieg und da wir als erwachsene Bürger die volle Verantwortung für unser Handeln tragen, müssen wir auch die Risiken und Nebenwirkungen, die Kriege im Gemeinen mit sich bringen, akzeptieren.
(NDS, 20. Dezember 2016 | Jens Berger: Die richtigen Antworten auf „Berlin“)


In größerem Zusammenhang: Who profits from Turkey’s 'Sarajevo moment'?
Russian ambassador killed in Turkey:
Let’s cut to the chase: Ankara 2016 is not Sarajevo 1914. This is not a prelude to WWIII. Whoever plotted the assassination of the Russian Ambassador to Turkey Andrey Karlov – a cool, calm, collected old-school diplomat - risks a mighty blowback.
The assassin, Mevlut Mert Altintas, was a 22-year-old police academy graduate. He was suspended from the Turkish National Police (TNP) over suspected links to the Fethullahist Terrorist Organization (FETO) after the failed July 15 putsch against Erdogan but returned to duty in November.
It’s no secret Gulenists heavily infiltrate the TNP; so a particular outcome of the attack will be an, even more, relentless Erdogan/AKP crackdown on the Gulen network. The Turkish investigation will have to focus not only on the (major) security service fail at Ankara’s modern art center – but way beyond. It’s not very reassuring that Turkish Interior Minister Suleyman Soylu put out a terse statement a very long three hours after the facts...

(Pepe Escobar, RT 20 Dec, 2016)

Lesen!!
Auch wenn der Zusammenhang sich nicht sofort erschließt: Escobars Analyse eröffnet eine andere Perspektive und fordert uns, mehr wissen zu wollen über Berlin-Ankara-NATO-GCC ...

Re: Aleppo und Mossul - Die Guten und die Bösen (II)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f3/Sana%27a_after_airstrike_20-4-2015_-_Widespread_destruction-_14.jpg/320px-Sana%27a_after_airstrike_20-4-2015_-_Widespread_destruction-_14.jpghttps://www.heise.de/scale/geometry/350/q75/tp/imgs/89/2/1/0/8/1/4/8/mossul3-d6c2e5901d3c1da7.jpg

Märchen: Eine einseitig ausgerichtete Presse prägt die Deutung der Schlachten von Aleppo und Mossul: Ein Essay von Daniela Dahn
Wunderbar zornig
im FREITAG 4816:
    Es war einmal ein militärischer Angriff auf eine islamische Al-Qaida-Hochburg, der war von Anfang an verwerflich, ja ein Kriegsverbrechen. Einfach weil die Muschiks, die russischen Soldaten, machen konnten, was sie wollten, es kam immer ein abscheuliches Verbrechen heraus. In diesem Fall Aleppo, das nun in Assads Hände zu fallen droht. Es war ein Kampf gegen Aufständische mit Anstand, die mit westlichen Waffen wacker gegen den Despoten kämpfen, der unsere Absichten stört. Sicher, auch sie sind Islamisten, die ein Kalifat anstreben, aber ein demokratisches. Es sind nämlich unsere Islamisten. Die wir jederzeit fallen lassen können, wenn sie tatsächlich für ihre Interessen kämpfen und nicht für unsere. Zeugen zum Treiben dieser Glaubensbrüder waren bedauerlicherweise unauffindbar. Diktator Assad und die Russen führen gegen sie dennoch keinen der humanitären Kriege, wie bei uns üblich, sondern einen Krieg ohne Erbarmen. Mit verbrecherischen Bomben.

    Es war auch einmal ein militärischer Angriff auf eine IS-Hochburg, der war von Anfang an rechtschaffen, ja eine heldenhafte Großoffensive. Mit humanitären Bomben, deren gezielter Tod nicht so qualvoll ist. Eine echte Alternative zum IS-Alltagsterror im irakischen Mossul. Um diese Einsicht zu befördern, kann man dessen unbezweifelbaren Schrecken nicht anschaulich genug schildern. Reporter konnten sich, im Gegensatz zu Aleppo, auf geflüchtete Augenzeugen berufen, um unsere berechtigte Wut wachzuhalten: brutale Hinrichtungen, Frauen, selbst hochschwangere, werden gefoltert, sie müssen nicht nur Vollschleier, sondern auch Handschuhe tragen. Kinder dürfen nicht mal Ball spielen und erzählen von abgehackten Händen...
Lesebefehl!!
Vgl. dazu auch voll auf den Punkt Der Postillon:
Regime-/Regierungstruppen zerbomben/besiegen Opposition/Terroristen in Aleppo/Mossul
Aleppo/Mossul (dpo) - Assads Schergen/irakische Soldaten haben bei der Rückeroberung der Stadt Aleppo/Mossul einen brutalen/bedeutenden Sieg erkämpft...


Vgl. auch Aleppo: Warum gibt es in Deutschland kaum Erleichterung über ein Ende der Kämpfe... (Peter Nowak; Telepolis, 16. Dezember 2016) - mit dem Hinweis auf das n-tv-Interview mit der Journalistin Karin Leukefeld, ... die aber wahrscheinlich wg. RT-Interviews für die Bellizist**innen der HB-Stiftung als Putin-Trollette durchgeht... (mir tut der Böll so leid, dessen Namen und Andenken die da dauernd schänden!) ...

Und vgl. ebenfalls heute bei Telepolis: Dirk Eckert - Waffenfabriken des Islamischen Staats in Mossul
Auch Eckert weist auf die die unterschiedliche Wahrnehmung der Kämpfe in Aleppo und Mossul in der westlichen Öffentlichkeit hin.
Darüber hinaus finden sich interessante Informationen über die hoch moderne Waffenproduktion des IS (vgl. The Badass Jihadis in Black vs. Blackwater)
    Seit ziemlich genau zwei Monaten läuft die Offensive der irakischen Armee, mit der der Islamische Staat (IS) aus Mossul vertrieben werden soll. Das Ziel ist längst nicht erreicht, aber Teile der Stadt sind bereits zurückerobert. Das ermöglicht Einblicke in die Funktionsweise des Dschihadisten-Regimes: Waffenexperten haben jetzt Fabriken untersucht, die den Gotteskriegern zur Rüstungsproduktion dienten. Ihr Befund, veröffentlicht in einem Report der Gruppe Conflict Armament Research (CAR), zeigt: Die Islamisten haben Mörser, Raketen etc. in industriellem Stil hergestellt...

    Der IS legt nach den Erkenntnissen der CAR-Experten Wert auf eine einheitliche Qualität der verwendeten Ausgangsmaterialien. Das sollte einheitliche Ergebnisse, also einen gleichbleibenden Standard der produzierten Waffen, garantieren. Der türkische Inlandsmarkt sei dabei die Hauptquelle, die Versorgung laufe von der Türkei über syrisches Gebiet nach Mossul. Sichergestellt wurden verschiedene Säcke und Behälter, etwa für Kaliumnitrat, Zucker oder Schmierfett, die türkische Warenbezeichnungen und Herstellerangaben hatten:
      Neben dem lokal verfügbaren Material wie Stahl bezieht der IS die meisten seiner Produkte zur Herstellung explosiver Waffen aus der Türkei. Das zeigt, dass die Organisation in der Türkei ein größeres Einkaufsnetzwerk hat und dass es zweitens eine Versorgungsroute von der Türkei durch Syrien in den Irak gibt. (CAR) ...
    In dieselbe Richtung wie der CAR-Bericht gehen Recherchen der Zeit. Demnach setzt der IS in Mossul Roboter ein, um feindliche Kampfflugzeuge in die Irre zu führen. Mit Hilfe von Propangas würden die Roboter das Mündungsfeuer schwerer Waffen simulieren. Ein Sprecher der Anti-IS-Koalition bestätigte, dass die Islamisten alles daran setzten, Ablenkungsmanöver effektiv durchzuführen.
    Die Wochenzeitung beruft sich auf ein internes IS-Memo, das in der nordsyrischen Stadt Manbidsch (Manbij) gefunden wurde, als der IS dort im August vertrieben wurde. Dort hätten sich auch Hinweise gefunden, dass der IS an der Entwicklung von Drohnen arbeitet. Der IS sei inzwischen in der Lage, ein komplettes Minenfeld durch fliegende Kameras zu überwachen und die einzelnen Sprengsätze gezielt zu zünden.

Mittelalter ist was anderes!! Wohl doch eher: Geschäftsfeld: Barbarei - Der Islamische Staat als global agierender Terrorkonzern ...
(vgl. The Badass Jihadis in Black vs. Blackwater)

____________________________
Übrigens: Das erste Bild zeigt gar nicht Aleppo, sondern Sana'a (By Ibrahem Qasim (Own work) [CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons)!! Der Krieg des KSA im Jemen: Aushungern der Bevölkerung, akut unterernährte Kinder und das Erstarken von Dschihadisten in der Region. Wie sieht es mit der Verantwortung des Westens aus?

Was wir hier in der Berichterstattung gegenwärtig erleben, ist mit Fake News unzureichend beschrieben: Call it Mindfucking!

TTvA: Oft Gefragt


View on YouTube

Von Straßenmusikern zu Klickwundern: AnnenMayKantereit - erstaunlich: 9.936.451 Aufrufe !!!!!!

Ganz offensichtlich auch Erben der Scherben - und erinnert schwer an Nils Koppruch & Gisbert zu Knyphausen
Ich erinnere immer gern an Kirschen (wenn Der Sommer Kommt)

Kriminalität und Massenmedien (II): Madonna über Women In Music


    "I stand before you as a doormat. Oh, I mean, as a female entertainer," Madonna said. "Thank you for acknowledging my ability to continue my career for 34 years in the face of blatant sexism and misogyny and constant bullying and relentless abuse."

    Madonna's sprawling, revealing speech took us back to her life as a teenager when she first moved to New York.

    "People were dying of AIDS everywhere. It wasn’t safe to be gay, it wasn’t cool to be associated with the gay community," Madonna recalled. "It was 1979 and New York was a very scary place. In the first year I was held at gunpoint, raped on a rooftop with a knife digging into my throat and I had my apartment broken into and robbed so many times I stopped locking the door. In the years that followed, I lost almost every friend I had to AIDS or drugs or gunshots." ..
Respekt! Tolle Rede!!
Madonna Delivers Her Blunt Truth During Fiery, Teary Billboard Women In Music Speech (Billboard 12/9/2016)

Kriminalität und Massenmedien

1. Kein "Mord wie jeder andere"

Thomas Fischer auf „Zeit online“ über „Eine Tote in Freiburg, die ‚Tagesschau‘ berichtet nicht. Die Nichtmeldung führt zum Sturm der Berichterstattung – Deutschland im kommunikativen Krisenmodus.“
    ... Wie viele "Morde wie jeder andere" kennen Sie denn, liebe Leser, liebe Chopiniterpretinnen, liebe Ingeborg-Bachmann-Verehrer und liebe Kriminologiesachverständige? Was ist für Sie ein "normaler" Mord? Wie viele malträtierte, aufgeschnittene, zerschlagene, entstellte Leichen haben Sie in Ihrem Leben schon gesehen, berührt, beweint? Was ist für Sie ein "gewöhnlicher", ein berichtenswerter, ein regionaler Mord?

    Muss die Tagesschau berichten, wenn in Leipzig ein verfaulter Obdachloser mit zertrümmertem Schädel und "Tierfraß" im Gesicht auf der Müllkippe gefunden wird? Möchten Sie zur besten Sendezeit unterrichtet werden über die Spuren, welche die "mindestens zehn Stampftritte auf den Kopf des bewusstlosen Jugendlichen" hinterließen, die täglich vor deutschen Schwurgerichten verhandelt werden? Haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie viele Brückenvenen in den Hirnen von Säuglingen und Kleinkindern jährlich durch heftiges "Schütteln" abreißen, ausgelöst von Müttern oder Vätern, überfordert oder gestresst, besoffen oder bloß wütend, und wie diese Mütter und Väter drauf waren am Abend des "tragischen Todes" ihres Kindes oder bei jener Tat, die das Kind als Schwerbehinderten zurückließ? Und vor allem: Wann haben Sie sich zum letzten Mal darüber beschwert, dass die Tagesschau Ihnen all diese Informationen vorenthielt? ...
Lesebefehl!!
    + Christian Pfeiffer macht kurz Pause vom Videospiele-Verteufeln (Fefe) und bringt ein paar Zahlen und hinreichend begründete Hypothesen - um nicht zu sagen Fakten - auf den Tisch (des WDR):
      ... Die Zahl der vollendeten Vergewaltigungen ist zwischen 2004 und 2015 um etwa ein Fünftel gesunken. 2004 waren es 7.505, 2015 noch 5.934 - und dies parallel zum einem ständigen Wachstum des Anteils von Menschen, die aus dem Ausland zu uns gekommen sind. ... wie hoch jeweils das Risiko sei, durch Deutsche oder Ausländer vergewaltigt zu werden ... ist die falsche Fragestellung. Richtigerweise müsste gefragt werden: Wie sind die Merkmale von Männern, die Frauen vergewaltigen? Dann merken Sie, dass Nationalität bei Kriminalität keine Rolle spielt, aber sehr wohl Faktoren, die in der Kindheit prägend sind...

      Auch die Prägungen in einer bestimmten Kultur sind gelernte Vorgänge. Wir haben in Deutschland sehr viele Menschen aus Ländern bekommen, in denen es männliche Dominanz gibt wie etwa in der Türkei. Wir haben 1998 damit begonnen, solches Macho-Verhalten systematisch zu erfassen und in Verbindung mit Kriminalitätsverhalten zu bringen. Am Beispiel Hannover zeigte sich, dass etwa 30 Prozent der männlichen jungen Türken gestandene Machos waren. Das Spannende ist, dass wir 2013 dieselbe Untersuchung wiederholt haben und einen steilen Rückgang auf zehn Prozent festgestellt haben. Parallel dazu hat eine Integration ins Bildungswesen und in Sportvereine stattgefunden.

      Macho-Kultur baut sich also drastisch ab durch einen kulturellen Lernprozess. Das sind keine festen Merkmale bestimmter Nationen, sondern kulturell gelernte Verhaltensmuster, die sich sehr schnell auch verflüchtigen, wenn die Menschen eine Integrationschance haben.

2. "Menschen werden gejagt, niemand schreit auf"

"Übergriffe wie der in Sömmerda sind zu häufig geworden, als dass die Gesellschaft empathisch reagieren könnte. Diese Stille ist beunruhigend." Kommentar von Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung)

TTvB: Radio Garden

Toller Tipp von Burks: Unzählige Radiostationen der Welt live hören!

Wenn Sie was Bestimmtes suchen, brauchen Sie allerdings geographisches Basiswissen!

TRUMPAUTOMAT & TRUMPITECTURE (II): A Guide to Donald Trump's Huge Debts ...

—and the Conflicts They Present (Mother Jones - via Fefe)
Raten Sie mal, bei welcher systemrelevanten Bank mit $350,000,000 der größte Posten offen ist! Bingo!

+ Interessante Linklisten
- (bei nerdcore): Podcasts: Trump, Post-Truth, Populismus und Didier Eribon über den Rechtsruck der Arbeiter
- Links 15.12.2016: Mindfucking, Facebook is the World and the Rythm of Clicks (--> Mindfucking)

Archäologie (DLXVIII) : TRUMPAUTOMAT & TRUMPITECTURE

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

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