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Bergfried - Eine großartige Schauspielerin in einer Nebenrolle

FilmMittwoch im Ersten: Bergfried | Video der Sendung vom 21.09.2016 20:15 Uhr | Verfügbar bis 28.09.2016 | Quelle: Das Erste
Ein idyllisches Alpendorf in den 80er Jahren. Im Gasthaus quartiert sich Salvatore (Fabrizio Bucci) ein, ein Italiener um die 40, dem die Einheimischen mit Misstrauen begegnen. Ihnen gefällt nicht, dass er überall herum fotografiert, sich Notizen macht, unangemeldet fremde Häuser betritt und ihren Frauen den Kopf verdreht. So auch Erna (Katharina Haudum), zu der sich sogar eine zarte Liebesbeziehung entwickelt. Doch Erna ahnt nicht, was Salvatore wirklich in ihr Dorf führt - er sucht den Mann, der 1944 in seinem toskanischen Heimatdorf seine Mutter, Geschwister und Großeltern erschossen hat.
Sehenswert! Ganz großartig in einer Nebenrolle: Gisela Schneeberger!

Reread: Das Kreuz mit der Burka - Es ist verständlich, dass die christliche Kultur für ihre Zeichen mehr Toleranz aufbringt als für die der Nachbarn. Dennoch sollte klar sein, dass ihre Symbole nicht harmloser sind...

Ein Beitrag von 2010/05/20
    Ein unbedingt lesenswerter Artikel von Andrea Roedig im Freitag:

    Auszüge:
    Mal so gefragt: Wenn Jesus Burka tragen würde, dürfte er dann noch am Kreuz in Klassen- und Amtszimmern hängen? Vor einigen Wochen hatte die laxe, aber durchaus verfassungskonforme Äußerung der frisch gebackenen niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan, Kreuze gehörten nicht in staatliche Schulen, eine kurze Erregung ausgelöst...

    Ein paar Tage später machte die Nachricht Schlagzeilen, dass Belgien Burka und Nikab im öffentlichen Raum verbieten wolle; jetzt zieht Frankreich nach. Begeisterungsstürme lösen diese Gesetzesinitiativen nicht aus, wohl aber Verständnis. Immerhin ist das viel beschworene „mobile Gefängnis“, das in dieser Radikalität vom Koran nicht gefordert wird, weniger Ausdruck einer religiösen Pflicht als vielmehr horribles Instrument patriarchaler Gewalt. Frauen seien darin zu Insekten degradiert, so beschrieb es einmal die Journalistin Carolin Emcke, als sie unfreiwillig in eine Burka schlüpfen musste und sofort begann, sich vor sich selbst zu ekeln. Die Burka wirkt auf westliches Empfinden wie eine kafkaeske Verwandlung.

    kuaspr004Ganz so harmlos ist der morbide Charme des Christenkreuzes allerdings auch nicht. Was heißt es eigentlich, dass eine Kultur ein Folterinstrument zu ihrem Wahrzeichen erhebt? Aus distanzierter Perspektive muss der exhibitionistische Leidensfetischismus der westlich-christlichen Bildtradition ebenso befremdlich wirken wie die absurden Verhüllungsgebote mancher islamischer Staaten. Wenn man sich nicht so sehr daran gewöhnt hätte, könnte man die in manchen Landstrichen überzählig herumhängenden Kruzifix-Leichname, vor Schmerz entstellt und mit bluttriefend gemalten Wunden, durchaus als Erregung öffentlichen Ärgernisses einstufen...

    Das Kreuz, mit oder ohne Jesus, ist ein raffiniertes Symbol, es zeigt den Tod und bedeutet gleichzeitig seine Überwindung. Das Folterwerkzeug soll Zeichen der Hoffnung sein, weil ja der Gekreuzigte auferstanden ist. Aber das ist schwierig, denn fraglich ist, ob Bilder wirklich das Gegenteil von dem ausdrücken können, was sie zeigen. Jedenfalls kippt die feine Dialektik von Tod und Leben bedenklich in Richtung einer Überpräsenz dunkler Leidensmale, und in einer Gesellschaft, die an das Leben nach dem Tod nicht mehr glaubt, wird von all den Kreuzen als Zeichen der Erlösung wohl nur noch ein Friedhof übrig bleiben.

    Es ist verständlich, dass die christliche Kultur für ihre Zeichen mehr Toleranz aufbringt als für die der Nachbarn. Dennoch sollte klar sein, dass ihre Symbole nicht harmloser sind...


    Siehe auch: Weiblicher Körper - Scham heute
    und: Metamorphosis I

#UN4RefugeesMigrants

Die 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen haben sich auf einen besseren Schutz und mehr Hilfe für Flüchtlinge geeinigt. Auf dem ersten großen UN-Flüchtlingsgipfel verabschiedeten die Delegierten am Montag in New York per Akklamation die sogenannte New Yorker Erklärung. Damit reagiert die Weltgemeinschaft auf die größte globale Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg: Mehr als 65 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht.




View on YouTube - Hoşgelirsin – Cem Karaca
Alle via MiGAZIN

Der verwilderte Leviathan (XXXVI) und das globale Lagerregime

Tomasz Konicz: Outsourcing der Barbarei
Telepolis, 20.09.2016
Wie die überflüssige Menschheit, die der Kapitalismus produziert, zum Verschwinden gebracht werden soll


Die GBlogSuche nach »Die anomische Herrschaft der Rackets und der verwilderte Leviathan« hat 38 Resultate geliefert.

Was ist eigentlich aus den Exterritorialen Lagern der EU in den Pufferstaaten Libyen (??) und der Ukraine (!?) geworden?
Archäologie: Wenn ein Millionenheer von Flüchtlingen ... (XXVI) : Fatale Allianz - Zur Kooperation der Europäischen Union mit Libyen bei der Flucht- und Migrationsverhinderung

Und immer mal wieder:

Splitter: -Parteien (XIX): Wahlen in Zeiten der Postdemokratie: Die Hauptstadt

Früher hat De Lapuente immer das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis ausgerechnet. Immer sehr erhellend. Ich fürchte, er hat das aufgegeben, weil das jahrelange Rechnen nichts gebracht hat. Ich finde es weiterhin hilfreich zu wissen, was die Stimmanteile tatsächlich hergeben, wenn man sie auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten bezieht. Für Berlin hat u.a. das die Berliner Morgenpost auf der sehr interessanten Berlinwahlkarte 2016 erledigt (--> Wahlanalyse aktivieren --> Ehrliche Wahlkarte).



In 578 der 653 Wahlkieze sind die Nichtwähler mit 34,3 Prozent erneut stärkste Kraft geworden – wenn man sie als eine Partei betrachtet. In nur 75 Wahlkiezen konnte sich eine einzelne Partei gegen die Wahlverweigerer behaupten.
Der berlinweite Wahlsieger SPD ist eigentlich nur von 14 Prozent aller Berliner Wahlberechtigten gekürt worden – gefolgt von der CDU mit 10,7 Prozent, der Linken (10,6 Prozent) und den Grünen (9,7 Prozent). Die AfD wäre nach dieser Rechnung mit 9,3 Prozent auch im Parlament.


Eine sog. rot-rot-grüne Regierung wäre somit von 34,3% der Wahlberechtigten gewählt, die sog. bürgerlichen Parteien von ca. 23%.


Anmerkung von Burks:

„Die Arbeitslosigkeit liegt in Treptow-Köpenick bei 7,5 Prozent und somit deutlich unter dem Berliner Durchschnitt, das Nettoeinkommen der Haushalte übertrifft den Hauptstadt-Durchschnitt.“ Dort wurden die Salonfaschisten am stärksten. Nicht hier bei mir und meinen Nachbarn.

Road Movie Project: Headmaster's Delight goes Cologne to join Jeff Beck in E-Werk-Concert - Oder: Der notorische Verdacht aus dem Film Blow Up, dass man eine Leiche findet, wenn man die Bilder nur größer macht ...



GQ-magazine reports legendary Pub-Rockers Headmaster's Delight, famous for their 1990 hit-single Bei Plümecke, announced to re-unite in order to join Jeff Beck in his October 27 concert in Köln E-Werk.
The line-up of the band will feature new lead-singer Elvira Volland (the boyz know that Jeff likes women in the band!) and a spokesman told GQ they had asked famous german director DetlevBuck (Erst die Arbeit und dann?), ob der nicht ein Roadmovie draus machen will, wie sie mit der Deutschen Bahn anreisen, und ob er nicht Jeff Beck (Buck&Beck!!) fragen kann, ob der mitspielen will, so wie damals in Antonionis Blow Up*.
Reread for more information.

Forever-young-07


So ungefähr stellen wir uns das vor: Elvira Volland & Headmaster's Delight feat. Jeff Beck:



CU in Cologne!

_____________________________
*Der notorische Verdacht aus dem Film Blow Up, dass man eine Leiche findet, wenn man die Bilder nur größer macht ...
+ Zugabe: Ein tolles Mash-Up: "BLOW-UP" & "SYMPATHY FOR THE DEVIL" - Der Film in 6:20


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Zuweilen ... (XXV): Hilmar Thate ist tot ... "Ihrer Resignation fehlt der Zorn ..."

Zuweilen bemerkt man erst (wie ich schon häufiger - und neurdings immer öfter - feststellte), wenn man vom Tod eines Menschen erfährt, wie wichtig er einem war.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8e/Hilmar_Thate.jpg/554px-Hilmar_Thate.jpg

Er spielte die Widersprüchlichen, die melancholischen Rebellen: Der Schauspieler Hilmar Thate ist in Berlin mit 85 Jahren gestorben. Ein Nachruf. Von Christiane Peitz (Tagesspiegel, 17.09.2016)
    Die Gegenwart nannte er manchmal „unsere verhetzte Zeit“. Das erste, was einem einfällt bei Hilmar Thate, ist sein verstrubbeltes Haar, seine sonore, raue Stimme. Kantiger Typ, passend zum Namen, Lederjacke in Existentialistenschwarz, dickrandige Brille, Drei- Tage-Bart, aber im Gesicht eines Jungen. „Neulich, als ich noch Kind war“, hieß die 2006 erschienene Autobiografie des Schauspielers, der aus der DDR in den Westen gegangen worden war, weil er 1976 protestiert hatte gegen Biermanns Ausbürgerung, wie damals viele.
    Er spielte die Ungehaltenen mit gütigem Blick die melancholischen Rebellen: Thate ist zeitlebens ein in die Welt gefallener Wildfang gewesen, ein Kämpfer und Träumer, Meister des Widerspruchs, des Widersprüchlichen. Einer, der die Zerrissenheit in sich vereinte wie kaum einer sonst, sagte der Regisseur Siegfried Kühn über ihn...

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Wenn Sie sich mal die Liste der Filme ansehen, die er gemacht hat _ alles großartig (vielleicht bis auf den König von St. Pauli ...)

Zero G Sound erinnert an den großartigen Rezitator und Brecht-Interpreten Hilmar Thate:
Hilmar Thate singt Brecht (LITERA, 1968)


 photo hilmar-thate-singt-brecht-1.jpg

Wenn ein Millionenheer von Flüchtenden ... (XXXIII) : Ausgangssperre für Flüchtlinge in Bautzen - Sieg der Rassisten

Die Polizei in Bautzen lobt sich für die Wiederherstellung der Ruhe in der Stadt. Tatsächlich hat sie den Rechtsextremen das Feld überlassen, indem sie die Flüchtlinge in ihre Unterkünfte sperrt.
Ein Kommentar von Maik Baumgärtner, SPON 16.09.2016

+ Peter Nowak: Nationalbefreite Zone Bautzener Kornmarkt, Telepolis, 17.09.

Archäologie (DXLVIX) : Polaroid SX-70 - “The tool for supplying a rich texture for memory…”

In 1972 – Edwin Land created and released the iconic Polaroid SX-70 camera. He claimed 20,000 technological advancements in its design. “The tool for supplying a rich texture for memory…”
Schon interessant, wie Aufnahmetechnologie Wahrnehmung und Erinnerung verändert.



Bemerken Sie, dass die Ihnen Bekannten auf den Polaroids anders aussehen als Sie sie kennen - oder meinen zu kennen -? - Ich weiß nicht, was die Polaroid-Bilder abbilden: Kann es sein, dass sie ehrlicher sind als ein digitales Bild?

http://vashivisuals.com/wp-content/uploads/2016/09/andy-warhol-polaroids-640x360.jpg

http://vashivisuals.com/wp-content/uploads/2016/09/tarkovsky-polaroids-640x360.jpg

Something is happening, Mr. Jones: Ian Hunter & The Rant Band: "Fingers Crossed"

Glam-Rock, Blues und amerikanische Folkeinflüsse sind auf dem neuen Album von Ian Hunter zu hören, der mit "Fingers Crossed" sein 20. Soloalbum vorlegt.
Darauf beweist der mittlerweile 77-jährige Ex-Frontmann der Glam-Rock Band Mott The Hoople, dass er immer noch großartige Songs schreiben kann, so wie gerade zu hören mit "Dandy", einer Hommage an den alten Weggefährten David Bowie, der Mott The Hopple 1972 den Welthit "All The Young Dudes" lieferte. Und stimmlich ist Hunter immer noch unfassbar kraftvoll, erreicht mühelos die hohen Töne und raspelt wie Rod Stewart in seinen besten Tagen.
Musikalisch klingt das zugegeben ein wenig gestrig, macht aber ungeheuren Spaß. Ian Hunter unterstreicht auf seinem neuen Album mit großer Vitalität, dass er einer der besten noch aktiven Musiker der englischen Classic-Rock-Szene der 70er-Jahre ist.

DradioKultur, 16.09.2016 - Alben der Woche


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    Something is happening – Mr. Jones
    My brother says you’re better than the Beatles ‘n’ the Stones
    Saturday nite ‘n’ Sunday morning
    You turned us into ‘Heroes’ – can you hear the heroes sing?

    Dandy – you’re the prettiest star
    There ain’t no life on Mars
    But we always thought there might be
    Dandy – you opened up the door
    You left us wanting more
    And then we took the last bus home

    Who let the Genie – outta the lamp?
    And Little Lord Fauntleroy – who let him outta his amp?
    Saturday nite ‘n’ Sunday morning
    Trevor’s getting’ bolder – ‘n’ Woody loves to hit things

    Dandy – the world was black ‘n’ white
    You showed us what it’s like
    To live inside a rainbow
    Dandy – you thrilled us to the core
    You left us wanting more
    And then we took the last bus home

    You beat up Goliath – you had it all
    The voice, the look, the songs that shook
    The gift of the gab ‘n’ the gall
    Saturday nite ‘n’ Sunday morning
    All we had to look forward to was the weekend
    You made our lives worth living

    Dandy - you’re still the prettiest star
    There ain’t no life on Mars
    But we always thought there might be
    Dandy – You took us to the fair
    Cabaret Voltaire – and then we caught the last bus home

    Dandy – we’ve waited long enough
    They should put a statue up
    In Piccadilly Circus
    Dandy – you blew us all away
    Outta the drab ‘n’ the grey
    And then we caught the last bus home

    Dandy – the keeper of the flame
    We won’t see your like again
    No, Dandy was a one-off
    Dandy – look what you’ve become
    I guess I owe you one
    So thanks for the memories
Ist das nicht wunderbar?!!

Geht in Ordnung - sowieso -- genau --- Eckhard Henscheid zum Fünfundsiebzigsten

Eckhard Henscheid bildete zusammen mit F. K. Waechter, Hans Traxler und Robert Gernhardt das Herz der Neuen Frankfurter Schule um die Satire-Zeitschriften pardon und Titanic. Mit seinem autobiografisch gefärbten Romanwerk "Trilogie des laufenden Schwachsinns" - bestehend aus "Die Vollidioten", "Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972", "Geht in Ordnung - sowieso - genau" und "Die Mätresse des Bischofs" - erlangte er in den 1970er-Jahren Kultstatus.
Von Markus Metz und Georg Seeßlen - DLF 2016. Hörbefehl!!
Dass Metz und Seeßlen auf Henscheids späteren daherwalsernden Antisemitismus und seine Ausflüge in die Junge Freiheit nicht eingehen, müssten die mir nochmal erklären: Da war er selbst dummdeutsch und obszön (konkret).

Georg Schramm: Bayerischer Kabarettpreis 2016


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Resolution 88 - oder: Der 38. Breitengrad ... oder auch : How I Won the War

Brand new album out on 9th September 2016.
Bandcamp: http://goo.gl/g7SNjx


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Hörbefehl!!


Assoziative Archäologie:

United Nations Security Council Resolution 88, adopted on November 8, 1950, in accordance with rule 39 of the provisional rules of procedure, the Council summoned a representative of the People's Republic of China to be present during the discussion by the Council of the special report of the United Nations Command in Korea.
The resolution was adopted by eight votes to two (Republic of China, Cuba) and one abstention from the Kingdom of Egypt.


Das hat jetzt - im Hinblick auf die tolle Musik - erstmal nichts weiter zu bedeuten, kann aber eine Anregung sein, sich mal wieder mit dem Korea-Krieg zu befassen!


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Wie das Studium der Kriege und ihrer Ursachen heutzutage sowieso nicht schaden kann.

Assoziative Archäologie (II):

Auf den Spuren von John Lennon in Verden (NDR, 14.09.2016)
Das beschauliche Verden an der Aller hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Pilgerort für Beatles-Fans entwickelt. Der Grund: Vor 50 Jahren war John Lennon für Dreharbeiten zu Richard Lesters Anti-Kriegsfilm "How I won the War" ("Wie ich den Krieg gewann") in der Stadt. Der legendäre Beatles-Sänger und Gitarrist spielte in dem Film einen Soldaten, der in einer Szene eine Handgranate sechsmal gegen eine Haustür warf.


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Wenn Sie eine Möglichkeit haben, den Film anzusehen: Ansehbefehl!!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/c/cb/How_I_Won_the_War_DVD_cover.jpg

Ich sach ma so: Lester und Lennon waren da doch schon sehr viel weiter als Manger und die deutsche Sozialdemokratie:

Deutsche Leitkultur (IX) / Dispositiv (IX): Wieso Jürgen von Manger schon 1967 erklären konnte, warum auch die Arbeiterklasse zuweilen rechts wählt

These: Wenn man sich einen Text anhört, den der Komiker Jürgen von Manger 1967 im Auftrag des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit, also des Sozialdemokraten Hans-Jürgen Wischnewski bzw. seiner PR-Abteilung, verfasst hat (und den der große Kulturarchäologe Riffmaster kürzlich entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat), kann man eine Idee entwickeln, warum heute AfD, Front National, UKIP oder Donald Trump gewählt werden; - auch von Leuten, von denen man es eigentlich nicht erwartet hätte.

Hören Sie dazu zunächst Jürgen von Manger:

https://2.bp.blogspot.com/-_f2bNbmtGX0/V9g3tIccaQI/AAAAAAAAAt8/mvWdhVdWv_IpTI2FR0PzKtU-mw9ZzGezgCLcB/s1600/Adolf%2BTegtmeier%2BAls%2BEntwicklungsmuffel%2Bin%2BIm%2BAuftrage%2Bdes%2BBundesministers%2Bf.jpg

Das ist schon brillant, wie Manger das rassistische Denken der Zielgruppe in Figur und Rede des Adolf Tegtmeier aufnimmt, wie er seinen IG-Metall-Kollegen Wischnewski bei dessen sozialdemokratischer Facharbeiter-Ehre packt mit dem gleichen Argument, das Gabriel 2015 verwendet: „Und wir werden nicht die überzogenen Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung durch die deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien bezahlen lassen.“, - um dann die Zielgruppe damit für Entwicklungshilfe einzunehmen, dass die ja deutsche Arbeitsplätze sichert:
    Aber bitte schön, dat wissen die meisten nich: Daß dieses Geld, wat die sich ausleihen, wennse so mit ihre schwatte Aktentaschen in Bonn angewackelt kommen — dat dürfen die überhaupt nich mit zu Hause nehmen, sondern müssense hier in Deutschland gleich irgendwelche Traktoren oder auch schon mal Kunstdünger für kaufen, damit dieser Dünger dann gleich die deutsche Industrie wieder zugute kommt, und wir alle eine schöne Auftragslage, ne, also daß wir diese ganze Konjunktur nich mehr länger anne Talsohle „rumknabbern müssen, sondern die Wirtschaft schön am Laufen halten!
https://allerleibuntesausdeutschland.files.wordpress.com/2016/09/backcover17.jpg?w=652

Wir können festhalten:

1. Dass Jürgen von Manger richtig lag mit der Annahme, dass auch die sozialdemokratische Wählerschaft des Jahres 1967 so (rassistisch) denkt und also die (nationalistische) Aufschwung-Werbung verfängt, dürfte nicht von der Hand zu weisen sein.
2. Es gibt offenbar einen relativ konstanten Anteil der deutschen Bevölkerung, der über ein „geschlossenes rechtsextremes Weltbild“ verfügt bzw. empfänglich ist für „rechtsextreme Denkinhalte“ (vgl. auch SINUS)
3. Es gibt ein Legitimationsproblem, wenn auf Dauer das Wachstums-Versprechen, von dem man profitieren werde, sich als Fake erweist und Deklassierung droht bzw. erfahren wird.

Die Frage ist dann: Warum wählen die jahre/jahrzehntelang die SPD (oder auch die Linke oder gar nicht) und jetzt AfD?

Erhellend dazu: Wie aus Linken Rechte werden, Teil II - Der rassistische Reflex und das Ende der Solidarität
Von Didier Eribon (»Blätter« 9/2016, Seite 85-92)
    Mir ist durchaus bewusst, dass das Programm und der Erfolg des Front National in vielerlei Hinsicht von den Gefühlslagen der Arbeiterklasse in den 1960er und 70er Jahren geprägt bzw. hervorgerufen wurden. Hätte man aus dem, was tagtäglich in meiner Familie gesprochen wurde, ein politisches Programm stricken wollen, es wäre, obwohl man hier links wählte, dem der Rechtsextremen wohl ziemlich nahegekommen: Forderungen, Einwanderer wieder abzuschieben; „nationales Vorrecht“ auf Arbeitsplätze und Sozialleistungen; Verschärfung des Strafrechts und der Strafverfolgung; Beibehaltung und Ausweitung der Todesstrafe; die Möglichkeit, die Schule bereits mit vierzehn Jahren zu verlassen, usw. ...
    Seine zentrale These:
    Wenn die Linke die Mobilisierbarkeit aus dem Selbstwahrnehmungshorizont der Gruppe löscht, dann rekonstruiert diese sich anhand eines anderen, diesmal nationalen Prinzips, anhand der Selbstwahrnehmung als 'legitime' Population eines Territorums, das einem anscheinend weggenommen wird und von dem man sich vertrieben fühlt ...
Lesebefehl!!! *
Dazu sollte man auch lesen:
Hauke Brunkhorst: Für eine demokratische Neugründung Europas. Die »Flüchtlingskrise« als Rückkehr des Verdrängten (in »Blätter« 9/2016, Seite 63-74)
    Es gibt keine Flüchtlingskrise, wohl aber eine Krise der Menschenrechte in Europa, schreibt Brunkhorst:
    Und es ist eine Krise der öffentlich konstruierten Selbstwahrnehmung Europas - also gerade keine Krise der in Europa noch immer mehrheitlich überwiegenden Mentalitäten, sondern eine Krise des Systems der veröffentlichten Meinung. Dieses System ist völlig in die Rolle des Luhmann'schen Beobachters zweiter Ordnung geschlüpft: Es beschränkt sich darauf, dem Publikum die Politik nur noch so zu erklären, wie Eltern ihren unmündigen und unwissenden Kindern die komplizierte Welt, die sie nur berühren, an der sie aber nicht teilnehmen können ...
Sehr treffend: So fühle ich mich jeden Morgen in der Badewanne, wenn mir junge Menschen auf NDR-Info die Welt erklären.

Nicht erstaunlich, so Brunkhorst, wenn derart ausgeschlossene Bürger Diskussionforen nutzen, in denen sie ihre eigenen Differenzen, Kontroversen und Konflikte ausdrücken und austragen können. Dass das, nicht mehr moderiert durch verantwortungsbewusste Redakteure, vielmehr befeuert durch prokante Deutungsangebote, die Aufmerksamkeit garantieren (vgl. Petry und der Begriff "völkisch"), in die rechte Tonne geht, sollte nicht verwundern!

Schwierig darauf zu reagieren:
- "Ihr könnt nicht glauben, ihr wärt das Volk"
Für Nation und Heimat, gegen Oligarchie und Finanzelite: Linke Bewegungen wie Podemos und Nuit Debout klingen oft wie Rechtsradikale, sagt der Soziologe Didier Eribon. (ZEIT-Online, 4. Juli 2016)


- „Ein Ernstnehmen der „einfachen“ Bevölkerung als „Intellektuelle“ ihres eigenen Alltags und die Nutzung des Alltagsverstandes, des „senso comune“ als Sockel eines linken, emanzipatorischen Projekts. Ohne dieses Ernstnehmen wird es keinen radikalen Bruch mit dem herrschenden kapitalistischen Krisendiskurs, der rapide verwildert, geben können ...

Oder so: "Das Identitätsgequatsche nervt!"
Der Liedermacher Funny van Dannen im Interview mit dem Deutschlandfunk. (Deutschlandradio Kultur)


Die GBlogSuche nach »Dispositiv« hat 19 Resultate geliefert.
Die GBlogSuche nach »Deutsche Leitkultur« hat 17 Resultate geliefert.
* Vgl. auch Bersarins lesenswerte Rezension von Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ (AISTHESIS)

Wenn ein Millionenheer von Flüchtenden ... (XXXII) / Archäologie (DXLVIII): Italians in the Wind ... and german Forty-Eighters in America

Italy has a long history of emigration. Between 1869 and 1939 eighteen and a half million Italians left their home country, travelling to all corners of the world.After the Second World War emigration started up again, particularly towards northern Europe, and there was massive internal migration as five million southern Italians came to the north of Italy to power ‘the economic miracle’, above all, in Turin, Genoa and Milan. Italy followed the trajectory of all industrializing nations, and emigration fell off as the country grew fat. However, and this is one of modern Italy’s dirty secrets, emigration has revived. From 2005 to 2015 emigration grew by an incredible 49%: and recent figures suggest that the trend is accelerating. Not only this, but the new migrants include a surprising number of young graduates and post graduates, many from the wealthier parts of northern Italy ...

Beachcombing's Bizarre History Blog. Lesen!!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Leaving_Italy_for_a_better_life_1890s.jpg


Germans in the Wind: Auswanderung 1845–1865

... Wiederum lösten Pauperismus und eine anhaltende Wirtschaftskrise eine Massenemigration – die größte des 19. Jahrhunderts – aus; nun zogen die Auswandererströme fast ausnahmslos in die Vereinigten Staaten...
Zu der wirtschaftlich motivierten Auswanderung kam um 1848 auch eine politische, die ihren Höhepunkt nach der gescheiterten Märzrevolution fand. Diese Emigranten werden gemeinhin als Forty-Eighters („Achtundvierziger“) bezeichnet.
Nach 1855 ließ die Stärke der Auswanderung nach und kam während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861–1865) fast vollständig zum Erliegen. Friedrich Naumann bezifferte 1916 die Zahl der zwischen 1821 und 1912 in die USA gegangenen deutschen Auswanderer auf 5,45 Millionen.
(wikipedia: Auswanderung)

Hat das jetzt auch noch was mit deutscher bzw. europäischer Leitkultur zu tun??

Archäologie (DXLVII): Der andere 11. September : "Das Leben im Stadion ist bei sonnigem Wetter recht angenehm." ... gehe ich fort, neuen Möglichkeiten entgegen ...

https://allerleibuntesausdeutschland.files.wordpress.com/2016/09/allende02.jpg?w=581&h=304
Eines der letzten Bilder von Salvador Allende …
Es ist immer wieder zu erinnern an den anderen 11. September:
Augusto Pinochet war nicht nur ein blutiger Diktator. Er bereitete auch dem Neoliberalismus den Weg ...
Die Bedeutung des "Pinochetismus" geht zugleich über die Grenzen seines unmittelbaren Einflussgebietes hinaus. Der Putsch, 18 Tage, nachdem Pinochet der Regierung Allende seine Treue geschworen hatte, war schließlich nicht nur Höhepunkt eines Stellvertreterkrieges zwischen den damaligen Großmächten UdSSR und USA. Auf den Trümmern der gestürzten Regierung wurde auch das weltweit erste neoliberale Regime errichtet. Von Chile aus wurden die Militärregierungen in Südamerika ein Versuchslaboratorium für wirtschaftspolitische und arbeitsrechtliche Maßnahmen, die, bewährten sie sich, im Westen übernommen wurden...
GBlog: Tod eines Mörders ... 0 langhaariger Zauberer, komm zurück .... Pablo Neruda -Voy a vivir / Ich werde leben
Ich schrieb damals:
Nach aktuellen Kriterien der Bundesrepublik Deutschland, die keine sind, wäre Pablo Neruda auf der Flucht immer eine Person mit erkennbarer Nicht-Bleibeperspektive gewesen, weil immer eingereist aus rückkehrpolitisch relevanten Drittstaaten [neusprech.org]

Ich werde leben

Ich werde nicht sterben. In diesen Tagen
voller Vulkane gehe ich fort,
neuen Möglichkeiten entgegen, dem Leben zu.
Ich lasse alles geordnet zurück,
heute, da Banditen sich herumtreiben
mit der "westlichen Kultur" im Arm,
mit Händen, die in Spanien morden,
und den Galgen, die schwanken in Athen,
und der Schande, die Chile regiert,
und ich schweige.
Ich bin bereit,
mich auf die neuen Worte, Menschen und Wege
einzulassen, die mich erwarten,
die mit Bangen an meine Tür klopfen.


https://allerleibuntesausdeutschland.files.wordpress.com/2016/09/allende03.jpg?w=652

Der Riffmaster erinnert dankenswerterweise an eine großartige AMIGA-LP von 1974: Die Rose von Chile
https://allerleibuntesausdeutschland.files.wordpress.com/2016/09/backcover113.jpg?w=652

... typischer Fall von verordnetem Antifaschismus: Die Rockbands, Singegruppen und Schlagerfuzzies der DDR mussten was gegen den Putsch singen. (Ich bin nicht sicher, ob Leser/in in der Formulierung erkennen kann, dass ich für verordneten Antifaschismus bin!) - Hierzulande sagte CDU-Generalsekretär Bruno Heck, zurückgekehrt nach seiner "solidarischen" Reise aus Chile der Süddeutschen Zeitung am 18.10.73:
"Das Leben im Stadion ist bei sonnigem Wetter recht angenehm."

Archäologie (DXLVI): From Armstrong to Zappa - Music Documentaries from the BBC-Radio 4 Archive

https://3.bp.blogspot.com/-U5tBdUV2yMI/V9aW1X9IfnI/AAAAAAABbR0/7JNYo-aew646LloTVvZL256Og7N5S_CSgCLcB/s400/p01dqmwz.jpg

Re-releasing music documentaries from the Radio 4 Archive.
Browse the archive
Free download


ZB
- The Voices of Robert Wyatt
- Stuart Maconie talks to the reclusive singer/songwriter Scott Walker, recorded at the time of the seminal album 'Tilt' which broke an 11 year silence.
- Star Spangled Hendrix
When Jimi Hendrix returned to his native America as a star, the country he knew had changed. This programme, presented by Tom Robinson to tie in with the 40th anniversary of the guitarist's death, explores the pressure Jimi was under to make an explicit political declaration...
....
Browse!! But don't get lost ...
Via the fevered imagination of exilestreet

Hannover Proms - Investigating The Rhapsody (II) / Angel Joy Blue

Ganz großartig gestern Abend die NDR Radiophilharmonie unter Andrew Manze im Kuppelsaal der Stadthalle.
Sie können das hier in der NDR-Mediathek nachsehen (ich weiß nicht wie lange) - Lassen Sie sich nicht vom Moderator abschrecken (Rolf Seelmann-Eggebert) und auch nicht von Titel, Inszenierung und Auswahl ("Stars and Stripes"). Was man dazu anmerken könnte, lasse ich mal weg.

http://www.musik-heute.de/wp-content/uploads/musik_heute_de/2016/09/Andrew-Manze-NDR-Radiophilharmonie.jpg

Ich empfehle drei Höhepunkte:
00:05:30 Gershwins Rhapsody in Blue mit dem Pianisten Makoto Ozone. Ich dachte ja schon, dass Gustavo Dudamel und Herbie Hancock das rausgeholt haben, was man - Investigating The Rhapsody - da rausholen kann, aber was Ozone da reinimprovisiert hat, habe ich so noch nie gehört. (Wobei "improvisiert" nicht ganz trifft; - es geht um die parts der Rhapsody, die Gershwin dem Pianisten offen gehalten hat, und die wird der ja nicht jedes Mal neu füllen. Insofern können Sie auch George Gershwin's Rhapsody in Blue, performed by Makoto Ozone mit dem New York Philharmonic ansehen&hören = ähnlich faszinierend, wenn's die Mediathek nicht mehr hat):

View on YouTube - Bis ca 6'50 spielt er es, wie sie's alle spielen, und dann geht's richtig ab ...

01:01:30 Die Sopranistin Angel Blue mit Leonard Bernsteins "Somewhere" und ab
01:12:00 gemeinsam mit Makoto Ozone: "My Funny Valentyne"

http://www.ndr.de/orchester_chor/radiophilharmonie/hannoverproms478_v-vierspaltig.jpg

Ein interessantes Phänomen möchte ich noch schildern, das ich nicht übersinnlich nennen möchte, sondern gerade eher sinnlich:
Immer wenn Angel Blue im Konzert zu singen begann, hatte ich das Gefühl, dass diese Stimme mich im Innersten berührt. In der Aufzeichnung, also in der elektronischen Reproduktion der Stimme stellt ich das nicht ein; - wiewohl ich großartig finde, wie sie Berlin, Rogers, Gershwin und Bernstein singt.
Auch hier ein anderes Angebot, diese einzigartige Stimme zu hören:
Chamber Orchestra of Spain, OCE, Angel Blue (soprano),
José Miguel Pérez Sierra (conductor), May 2010, Auditorio Nacional Madrid

View on YouTube

Splitter: -Parteien (XVIII): Wahlen in Zeiten der Postdemokratie: meckpomm.de - Oder: Was 167.453 Menschen anrichten können ...

Früher hat De Lapuente immer das Wahlergebnis hinter dem Wahlergebnis ausgerechnet. Immer sehr erhellend. Ich fürchte, er hat das aufgegeben, weil das jahrelange Rechnen nichts gebracht hat. Ich finde es weiterhin hilfreich, wenigstens grob zu überschlagen, was die Prozentzahlen tatsächlich hergeben, wenn man sie auf die tatsächlich abgegebenben Stimmen bezieht. Wie ich schon einmal bemerkte, macht das ja jetzt auch die Tagesschau:



Von 1.333.298 Stimmberechtigten gaben 821.645 (61,1 %) ihre Stimme ab. 806.396 Stimmen waren gültig.
Wir können also zunächst feststellen:
- Wenn SPD und CDU eine Regierung bilden, repräsentiert diese 29% der wahlberechtigten Bevölkerung.
- Wenn SPD und Linkspartei eine Regierung bilden, repräsentiert diese 26% der wahlberechtigten Bevölkerung.
- Und nun der Knaller: 12% der wahlberechtigten Bevölkerung (= 167.453 Menschen) haben AfD gewählt
+ 24.365 die NPD, also ungefähr so viele wie die FDP (24.475) oder über den Daumen 14.000 weniger als die Grünen (38.834)

Nochmal anders:



Wenn ich das korrekt addiert habe, sind das 133 000 Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern leben und am letzten Sonntag die AfD gewählt haben und beim letzten Mal was anderes gewählt hatten. Addieren wir die NPD-Wähler sind wir bei ca. 158 000 Problemfällen. Bezogen auf die wahlberechtigte Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland (64,4 Millionen) sind das grob überschlagen 0,25%. Ich gebe zu, dass meine Rechnung unterschlägt, dass in anderen Bundesländern der Anteil der (potenziellen) AfD-Wähler möglicherweise ähnlich hoch liegt wie an der Küste; - nur:
Wie wird aktuell mit diesen 0,25% Politik gemacht?!?

- Markus Söder: "Die Bevölkerung ist verunsichert", 05.09.2016, 23:00 Uhr, BR
+ STERN: So kommentiert die Presse den AfD-Triumph bei der Landtagswahl
Die Presse sieht im Erfolg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern einen symbolischen Wert - für Bundeskanzlerin Angela Merkel, für Berlin und für ganz Europa. Eine internationale Presseschau.
Anmerkung/Frage: Was also treibt einen Lohnschreiber, angesichts des Wahlverhaltens von 133 000 Wahlberechtigten von "AfD-Triumph bei der Landtagswahl" daherzureden? Weil es überall auch so daherredet ? - Ich habe den Eindruck, dass sind sich selbst verstärkende Null-Inhalts-Spiralen, die aber sehr wohl Botschaften transportieren (Vgl. Ulrich Teusch, tp 08.09.2016: Lückenpresse - Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten).

Ich muss mich hier mal einer Kommentatorin des SPIEGEL anschließen:
AfD in Mecklenburg-Vorpommern Wir basteln uns eine Nazi-Apokalypse
Alle starren in den Nordosten, als wäre dort Hitler höchstpersönlich am Strand erschienen. Kann man überhaupt noch Urlaub in Meck-Pomm machen? Wenn solche Sorgen die linke Antwort auf die AfD sind, muss man sich über deren Erfolg nicht wundern.
Eine Kolumne von Margarete Stokowski


Seriöse Analysen:

- Georg Seeßlen: Wie das über’s Land kam; getidan 9. September 2016
- Tomasz Konicz: Von der Angst zur Transformation, 06. September 2016
- Heiner Flassbeck, Das Schweriner Fanal und die Weltsicht der Verlierer; Makroskop 05.09.2016
    ... Was sollen Menschen wählen, denen praktisch alle Parteien sagen, Deutschland habe alles richtiggemacht, die Sünder seien die anderen? Was sollen Menschen wählen, denen fast jeden Tag – unwidersprochen von der Politik – von einem „Experten“ erzählt wird, der deutsche Steuerzahler werde früher oder später in großem Stil zur Kasse gebeten, weil Südeuropa ein Fass ohne Boden ist? Was sollen Menschen wählen, denen die Politiker und die Medien tagein tagaus erzählen, Deutschland gehe es ungeheuer gut, die aber an ihrer eigenen Lebenssituation feststellen, dass es offenbar die Millionäre im eigenen Land sind, denen es gut geht?

    Dann kommt die Flüchtlingsfrage. Die wird medial systematisch totgeritten und wird von den Politikern mit einer Irrationalität behandelt, die nicht mehr zu überbieten ist. Eine Million Flüchtlinge aufzunehmen, kann man durchaus schaffen. Aber man kann das nur dann ohne gravierende politische Auswirkungen à la Schwerin schaffen, wenn man gleichzeitig sehr viel Geld in die Hand nimmt. Einerseits muss man dafür sorgen, dass die Asylsuchenden schnell in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden können und andererseits muss man den Inländern zeigen, dass die Dynamik der Wirtschaft groß genug ist, um auch ihnen gerade jetzt neue Chancen zu bieten. Beides ist in nur fahrlässig zu nennender Weise von der großen Koalition versäumt worden. Dass Sigmar Gabriel darüber klagt, ist richtig, dass er daraus immer noch keine Konsequenzen zieht, ist lächerlich.

    Statt zu handeln, haben sich die deutschen Politiker monatelang mit der Frage beharkt, ob es eine „Obergrenze“ für Asylsuchende geben sollte. Statt zu investieren, haben sie sich im Glanze des staatlichen Haushaltsüberschusses gesonnt, der sinnlosesten Errungenschaft seit dem goldenen Kalb...

Archäologie (DXLVI): March 9, 1968 - The Yardbirds live at the "Bouton Rouge" French TV show

Echte Fundstücke: die letzte Yardbirds-Besetzung vor dem Wechsel zu New Yardbirds = Led Zeppelin

Archäologie (DXLV): The Anaheim, Azusa & Cucamonga Sewing Circle, Book Review And Timing Association. Und weshalb man schon lange wissen konnte, dass Mike Love ein Arschloch ist ...

Wie ich finde: einer der interessantesten Titel der Popmusik-Geschichte; - nicht musikalisch, rein titelmäßig!
[Für nicht Beach-Boys-Brian-Wilson-Interessierte: Es folgen Interna! --> also eher unten das schöne Video zu Jan&Dean ansehen ...]

Stichwort ist erstmal: Book Review (New York Times _ Books of The Times. By JANET MASLIN AUG. 29, 2016):

In ‘Good Vibrations,’ Summer Fun Soured by Mike Love’s Score Settling
    This fall will bring a gold rush of books by and about musicians, with Bruce Springsteen’s memoir as the big kahuna. But the ripe Americana of surf music will be well represented too, as it was in the superb indie film “Love and Mercy.” Mr. Love’s book ranks high in gossip and readability, even if it’s stuffed with tedious chart positions for Beach Boys records. Brian Wilson has “I Am Brian Wilson” coming out in October. (Mr. Wilson, with his brothers Carl and Dennis, their cousin Mr. Love and their friend Al Jardine, constitute the core group of Beach Boys; there have been many personnel changes.)

    Dean Torrence’s “Surf City: The Jan & Dean Story” arrives next week. And last year “Long Promised Road,” a full biography of the enormously talented and most overlooked Wilson brother, Carl, was published. Mr. Love goes out of his way to diss Carl and ignore his contributions to the group, both musical and diplomatic, whenever he can.

    But his biggest beef is with Brian Wilson, who has been called a genius for most of Mr. Love’s lifetime. In “Good Vibrations,” Mr. Love would like to correct that impression, although in a peace-loving, roundabout way. Though he writes, “I’ve never been competitive with Brian,” he also tosses in zingers like, “I’m a Pisces, and Brian, a Gemini; and it is said that a Pisces writes out of inspiration while a Gemini writes out of desperation.” The biggest bone of contention in the book is Mr. Love’s claim that he wrote many of the lyrics credited to Mr. Wilson and was knowingly cheated out of credit and royalties by him and by Murry Wilson, the Wilson boys’ famously abusive father.

    Mr. Love, who cherry picks his facts carefully, devotes a lot of space to a lawsuit he filed, seeking to regain the credit and money he lost. He leaves out a later, more specious suit he brought in 2005, just as he is very careful to give only a fleeting, cautiously worded mention of his political affiliations. He is above that sort of thing, he maintains — any savvy performer knows that partisanship is bad for business — and would gladly perform for non-Republican presidents if they ever invited him. His personal views don’t matter. His dodginess, here and throughout the book, does....
Simple Definition of dodgy
: false or dishonest
: causing a lack of trust or confidence ...

https://1.bp.blogspot.com/-nqJZcEnNgIM/V80mOjEduhI/AAAAAAABbOo/BQm5HUMm_CMBHaa7qV9vXQTfDwkbB1SDACLcB/s400/love14211965_10205300479349997_6191715352929851273_n.jpg

Dennis hat das übrigens früh erkannt:
https://4.bp.blogspot.com/-V7VMjZICzRI/V80mKJYFISI/AAAAAAABbOk/2EGse9iR80IKjEpDfNOXIQhuKGxH3v0xwCLcB/s1600/love14232986_1285879631445936_5490706348714671412_n.jpg
Via the fevered imagination of exilestreet: As if we needed another reason to despise Mike Love

Und jetzt endlich: The Anaheim, Azusa & Cucamonga Sewing Circle, Book Review And Timing Association


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Archäologie (DXLIV): Upper Class Burka??

https://1.bp.blogspot.com/-KPZc6BRFkpc/V8jyvNpLChI/AAAAAAAAMdw/tcqLKxH-JNk5JqOfOXeUm98meJ3QrsLCQCLcB/s640/Actualidad_103501048_1403207_1706x1280.jpg
via PLANET MOCHO
- Das Gesicht und die Freiheit
- Fleischburka vs. Burkini

Archäologie (DXLIII): Raymond Chandler invents Google in 1953

https://4.bp.blogspot.com/-m4eq9jQmzT4/V8nOLR3KnvI/AAAAAAABbMc/Vqhchpli8sY-_YsieOMKskqx5wIfIkDiwCLcB/s400/CrSIBOnWcAY-G7S.jpg
Via The fevered imagination of exilestreet

Vier Aufforderungen an einen Mann von verschiedener Seite zu verschiedenen Zeiten

Wenn Sie trennen können den immerhin interessanten Rezitator vom möglicherweise privaten Schwein (vgl. auch Fischer im Recht vom 30. August 2016), dann kann ich empfehlen, im UbuWeb das Archiv der Rezitationen des Klaus Kinski (1926-1991) durchzuarbeiten. ZB:

Bertolt Brecht: Vier Aufforderungen an einen Mann von verschiedener Seite zu verschiedenen Zeiten
1.
Hier hast du ein Heim
Hier ist Platz für deine Sachen
Stelle die Möbel um nach deinem Geschmack
Sage, was du brauchst
Da ist der Schlüssel
Hier bleibe.

2.
Es ist eine Stube da für uns alle
Und für dich ein Zimmer mit einem Bett
Du kannst mitarbeiten im Hof
Du hast deinen eigenen Teller
Bleibe bei uns

3.
Hier ist deine Schlafstelle
Das Bett ist noch ganz frisch
Es lag erst ein Mann drin.
Wenn du heikel bist
Schwenke deinen Zinnlöfel in dem Bottich da
Dann ist er wie ein frischer
Bleibe ruhig bei uns.

4.
Das ist die Kammer
Mach schnell, oder du kannst auch dableiben
Eine Nacht, aber das kostet extra.
Ich werde dich nicht stören
übrigens bin ich nicht krank.
Du bist hier so gut aufgehoben wie woanders.
Du kannst also dableiben.

Göttliche Komödie: “Let’s talk of Catherine the Great, let’s talk of love and the power of the state” + 'If I Ever Was a Child'

OK, yeah, why not? Catherine II of Russia was, after all, the most renowned and longest-reigning female leader in the country’s history (thanks, Wikipedia!) and hers is a story worth exploring. Or, on the other hand, she could be the subject of a three-minutes-and-five-seconds pop ditty on an indie band's first album in six years. Of course. Welcome back, then, to The Divine Comedy.

The sleeve notes inform us that Foreverland is 'written by Neil Hannon' and, considering this is a man who wrote the theme tune to Father Ted, two concept albums about cricket named after an obtuse mathematical formula and whose biggest hit was about a British coach company, it should be no surprise that the album’s lead single combines trite observations about her having “great hair and a powerful gait” with references to Voltaire, Diderot and Stanislaw II August. Studio album No11 may spring no surprises but it isn’t half fun...
(DROWNED IN SOUND)

Was mich i.Ü. für Böhmermann einnimmt: Dass er Hannon gestern/heute im NEO MAGAZIN ROYALE präsentiert:


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Hannons geniale Soundtüfteleien (die an den anderen großen Soundmeister erinnern = Brian Wilson) kommen live nicht so rüber; - hören Sie hier mal rein: The Divine Comedy - The Pact

+ The Divine Comedy, la grande classe atemporelle
+ "Foreverland" von The Divine ComedyKlangkunst eines Exzentrikers (dradio kultur, heute)

_________________________


+ Hear Wilco Reminisce on Wistful New Song 'If I Ever Was a Child'


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Ganz anders, aber nicht minder großartig. Da kommen schöne Sachen raus im September!

Deutsche Leitkultur (VIII): Rethinking Content Leadership - The Role of the Chief Content Officer

Bereits vor einiger Zeit las ich eine Meldung, die mich aus mehreren Gründen interessierte:
    Wolfgang Büchner wird zum 1. Januar 2017 als Chief Content Officer zur Madsack Mediengruppe wechseln. Dies gab das Verlagshaus am Mittwoch bekannt und bestätigte damit eine Meldung des Branchendienstes Horizont. Der 50-Jährige solle in der neugeschaffenen Funktion die digitale Transformation und Medienentwicklung verantworten, hieß es. Zudem wird Büchner die Chefredaktion des RedaktionsNetzwerkes Deutschland (RND) übernehmen. (Meedia, 10.08.2016)
1. Meine "Lieblings-HAZ" ist oder war mal das Flaggschiff der Madsack-Gruppe (an der die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (Medienbeteiligungsgesellschaft der SPD) einen Anteil von 23,1 % hält. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) ist eine tolle Sache; - es sorgt dafür, dass ich, wo ich auch bin (zuletzt in Stralsund), immer die gleiche Grütze zu lesen kriege - versorgt werden sowohl MADSACK-Titel und -Beteiligungen (u.a. Leipziger Volkszeitung, Hannoversche Allgemeine, Märkische Allgemeine) sowie externe Partner (z.B. Kieler Nachrichten, Hildesheimer Allgemeine).

2. Karrieren: Die Vita von Wolfgang Büchner. Er studierte Politikwissenschaft in Heidelberg und Hamburg. Seine journalistische Ausbildung erhielt er am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp). Büchner arbeitete u.a. für die Nachrichtenagenturen Associated Press und Reuters und die Financial Times Deutschland, bevor er 2001 zu Spiegel online wechselte. Dort hatte er verschiedene Führungspositionen inne, zuletzt als Chefredakteur. Ab 2009 war Büchner für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) tätig, zunächst als stellvertretender Chefredakteur und ab 2010 als Chefredakteur. Im September 2013 wurde er Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel sowie von Spiegel Online. Wolfgang Büchner ist seit Juli 2015 Geschäftsführer der Blick-Gruppe in der Schweiz. (s.o. Meedia)

3. Blick und SonntagsBlick sind Boulevardzeitungen nach einem deutschen Vorbild. Sie sind die Flaggschiffe des Ringier-Konzerns, den der Sozialdemokrat Gerhard Schröder offenbar immer noch berät, auch wenn er kein Büro in Zürich mehr hat (vgl. Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010)

4. Was ist überhaupt ein Chief Content Officer?
Bei 'Officers' denke ich immer zuerst ans Militär und hier also an die Propagandakompanie (PK), die zur Zeit des Nationalsozialismus eine Truppengattung der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS war, die der Abteilung, später Amtsgruppe für Wehrmachtpropaganda (WPr) im Oberkommando der Wehrmacht unterstellt war ... (wikipedia)
Ganz so ist die Position offenbar nicht konzipiert (aber auch nicht unähnlich). - Für Leser/innen, die ebenso wenig wie ich wussten, was ein CCO ist:

- Der heißeste Job im ’sozialen Zeitalter‘ in 2014: Chief Content Officer (Digital Naiv)
- Chief Content Officer: 2014's Hottest Social Career (SocialMediaToday)
- Changing Channels: The Role of the Chief Content Officer (Spencer Stuart)

Fuck me running! ... Ich habe neulich gelesen, weiß aber nicht mehr wo und wer es war, auf jeden Fall einer aus diesem C-Level, - sinngemäß:
Es ist eigentlich furchtbar, dass die klügsten Köpfe meiner Generation sich nur damit befassen herauszufinden, wie man Leute dazu kriegt, bestimmte Buttons anzuklicken.

Deutsche Leitkultur (VII): Aus dem Abseits - Peter Brückner

In den 1970er Jahren wird Peter Brückner zu einer Symbolfigur der Neuen Linken und bekommt als erster deutscher Hochschullehrer Berufsverbot. Sein Sohn Simon erzählt die Lebensgeschichte. Das dokumentarische Porträt stellt die Familiengeschichte Brückners, die von den 1930er Jahren bis in den Deutschen Herbst führt, in den Kontext der Zeitgeschichte und der politischen Prozesse, in die er sich eingemischt hat, geprägt von Erfahrungen im Dritten Reich.

http://www.vorwaerts.de/system/files/styles/large_15x_node_full/private/images/peter-vor-gericht-copyright-credofilm_0.jpg?itok=-dP04ZgF

Das Leben des Sozialpsychologen Peter Brückner, Jahrgang 1922, war stets von Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht geprägt - mit den Nazis, mit der sowjetischen Administration im geteilten Deutschland und mit den Behörden der Bundesrepublik. Diese belegten ihn während seiner Zeit als Professor in Hannover gleich zweimal mit Berufsverbot.
Aus dem Abseits - 3SAT - Film ansehen!

Peter Brückner und die deutschen Verhältnisse
"Aus dem Abseits" bringt uns einen linken Intelektuellen wieder näher, der zur Zielscheibe des Modell Deutschlands von Helmut Schmidt wurde. Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Peter Nowak


Im Rückblick: Wir hatten ja doch einige ganz großartige Professoren an der (Technischen) Universität Hannover, der die Fak 5 Anfang der 70er Jahre ein Fremdkörper war: Hans Mayer, Peter Brückner, Jürgen Seifert, Horst Kern, Oskar Negt u.a.

Lesebefehl: Hans Mayer:
Peter Brückner: Leben und Denken: Selbstbefreiung in der normalisierten Welt
Die ZEIT, 23. November 1984

Deutsche Leitkultur (VI): Pop Noir vertreibt die Leere


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Großartig - diese Stimme: für mich sind das
Marlene, Hildegard und Ingrid gleichzeitig revisited und ganz neu:
Neues Album von Andrea Schroeder - "Void" - Andrea Schroeder im Gespräch mit Carsten Beyer (dradiokultur, 26.08.2016)

Ghosts Of Berlin - Andrea Schroeder

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

Haftungsausschluss

The music featured on this blog is, of course, for evaluation and promotion purposes only. If you like what you hear then go out and try and buy the original recordings or go to a concert... or give money to a down on his luck musician, or sponsor a good busker, it may be the start of something beautiful. If your music is on this blog and you wish it removed, tell us and it shall be removed.

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