Archäologie (CCCLIX): Children from Hoxton Visit Charlie Chaplin at the Ritz in 1921
Wunderbar recherchiert und mit Bildern und Filmen versehen bei Another Nickel In The Machine, a blog about 20th century London ...
Ansehen!

The Kid
The Kid – Free – This was Charlie Chaplin’s first full-length film as a director, and it is still considered one of his best. (1921) - 65 Free Charlie Chaplin Films Online bei Open Culture
Mein Lieblingsfilm: AKing In New York (1957)

Mein Lieblingslied (des Komponisten Chaplin): Smile - hier: Quatuor Ebène
Hörbare Pantomime
Das, was Chaplin schuf, ging über konventionelle Filmmusik weit hinaus. Mauricio Kagel etwa
bescheinigte ihm, dass er „nicht mit Klangfarben, sondern hörbar gewordenen
pantomimischen Gesten“ komponierte, und schwärmte von der „millimetergenauen
Unauffälligkeit dieser Begleitmusik“ und einem „pausenlosen Kommentar der Handlung“. Als
Chaplin 1909 in Paris gastierte, ließ ihn Claude Debussy nach einer Vorstellung wissen: „Sie
haben einen angeborenen Instinkt für Musik und Tanz.“ Auch Vaslav Nijinsky begeisterte sich
für Chaplins Filme, besuchte ihn in seinem Studio und schwärmte: „Ihre Komödien sind
balletique: Sie sind ein Tänzer.“ Chaplin selbst sagte in einem späteren Interview: „Alles, was
ich mache, ist Tanz. Ich denke in Begriffen des Tanzes.“
Man denke nur an den in jeder Nuance szenisch wie musikalisch durchchoreographierten
Boxkampf aus „City Lights“, an den Tramp in „Modern Times“ und sein hinreißendes Ballett
am Fließband oder daran, wie Chaplin in „The Great Dictator“ (1940) zum
„Lohengrin“-Vorspiel mit der Weltkugel tanzt, bis sie zerplatzt. Musik und Bewegung
verschmelzen hier auf unnachahmliche Weise und zeugen vom immensen musikalischen
Talent Charlie Chaplins. (Magazin der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Der Tramp und die Musik)
Chaplin als Beispiel eines nicht-eindimensionalen Menschen ...
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The Kid
The Kid – Free – This was Charlie Chaplin’s first full-length film as a director, and it is still considered one of his best. (1921) - 65 Free Charlie Chaplin Films Online bei Open Culture
Mein Lieblingsfilm: AKing In New York (1957)

Mein Lieblingslied (des Komponisten Chaplin): Smile - hier: Quatuor Ebène
Hörbare Pantomime
Das, was Chaplin schuf, ging über konventionelle Filmmusik weit hinaus. Mauricio Kagel etwa
bescheinigte ihm, dass er „nicht mit Klangfarben, sondern hörbar gewordenen
pantomimischen Gesten“ komponierte, und schwärmte von der „millimetergenauen
Unauffälligkeit dieser Begleitmusik“ und einem „pausenlosen Kommentar der Handlung“. Als
Chaplin 1909 in Paris gastierte, ließ ihn Claude Debussy nach einer Vorstellung wissen: „Sie
haben einen angeborenen Instinkt für Musik und Tanz.“ Auch Vaslav Nijinsky begeisterte sich
für Chaplins Filme, besuchte ihn in seinem Studio und schwärmte: „Ihre Komödien sind
balletique: Sie sind ein Tänzer.“ Chaplin selbst sagte in einem späteren Interview: „Alles, was
ich mache, ist Tanz. Ich denke in Begriffen des Tanzes.“
Man denke nur an den in jeder Nuance szenisch wie musikalisch durchchoreographierten
Boxkampf aus „City Lights“, an den Tramp in „Modern Times“ und sein hinreißendes Ballett
am Fließband oder daran, wie Chaplin in „The Great Dictator“ (1940) zum
„Lohengrin“-Vorspiel mit der Weltkugel tanzt, bis sie zerplatzt. Musik und Bewegung
verschmelzen hier auf unnachahmliche Weise und zeugen vom immensen musikalischen
Talent Charlie Chaplins. (Magazin der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Der Tramp und die Musik)
Chaplin als Beispiel eines nicht-eindimensionalen Menschen ...
gebattmer - 2014/12/04 20:09
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