(K)ein Kommentar zu "P....da"
Ein schönes Fundstück: Vera Lynn - When I Grow too Old to Dream (A salute to the few who defended Great Britain in its finest hour.)

Sir Arthur 'Bomber' Harris talks about the Dresden Holocaust
und

Sir Arthur 'Bomber' Harris talks about the Dresden Holocaust
und
- Es ist warm an diesem Augustabend des Jahres 2005, deshalb tragen die meisten Herren auch kurzärmlige Hemden, als sie sich draussen vor der Gaststätte des Münchner Nockherbergs zum Gruppenphoto versammeln. Die meisten kannten sich vor diesem Treffen nicht, aber nun waren sie zusammen gesessen, hatten die Reden der Prominenten gehört und nichts weniger geplant, als das Wertesystem des Westens zu retten. Hoch waren die Erwartungen im Vorfeld, vielleicht sollte gar eine neue Bewegung, eine neue Partei gegründet werden. Soweit kam es nicht, aber man hatte sich vernetzt, Strategien besprochen und überlegt, wie man im Internet dem damals, in Zeiten des Irakkrieges nicht gerade amerikafreundlichen Mainstream etwas entgegen setzen könnte. Mit dabei bei diesem „prowestlichen Heimatabend“ waren das Autorenduo Maxeiner und Miersch, der Welt-Autor Hannes Stein und der damals für den Spiegel arbeitende Henryk M. Broder. Auf dem Bild sticht er unter all den Recken heraus, denn er ist klein, weissbärtig und trägt eine Kappe. Neben ihm steht ein Mann mit einem blauen Hemd. Auf den Aufklebern steht sein Name; Stefan Herre. Und der Name seines Blogs: Politically Incorrect....
Versagen im Bett mit Pegida - 24. Dezember 2014 von Don Alphonso/FAZ-Deuts ex Machina
- „Das Vorurteil“, heißt es bei Max Horkheimer, „ist ein Mittel, um eingepresste Bosheit loszulassen“.
Erst ist der Antisemit da, dann erfindet er „den Juden“. In seinem Galeerentagebuch schreibt Kertész:
„Zum letzten Mal über meine sogenannte ‚Identität‘: Ich bin einer, den man als Juden verfolgt, aber ich bin kein Jude.“
Kennzeichen rechtsextremer Bewegungen ist, dass sich die Verfolger aufspielen, als wären sie die Verfolgten.
Dem kann man nur sehr begrenzt mit aufklärerischen Lobreden auf „unsere ausländischen Mitbürger“ begegnen und
auch der vielfach geforderte „Dialog mit den Bürgern“ scheint nicht sonderlich erfolgsversprechend.
Wann wäre je ein Wahn einer vernünftigen Argumentation gewichen? Der ständige Verweis auf die Steuern,
die die ausländischen Mitbürger zahlen, auf ihrenBeitrag zur Sicherung „unseres Rentensystems“,
auf den „Fachkräftemangel“, den Zuwanderung beheben könnte, geht ins Leere, weil sie den Ausländerfeind nicht
wirklich erreicht und er sie mit einem lässigen „Papperlapapp“ vom Tisch wischt.
Außerdem ist der ständige Verweis auf den hart arbeitenden Ausländer im Sinne Adornos eine
„Rancune-Argumentation“: Indem man so spreche, sagte er in seinem Vortrag Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute
aus dem Jahr 1962, begebe man sich selber auf die Ebene des Gegners, auf der man stets im Nachteil sei.
Weil man selbst glaube, hart arbeiten zu müssen oder es wirklich muss, und weil man im tiefsten wisse,
dass harte physische Arbeit heute eigentlich bereits überflüssig ist, denunziere man diejenigen, von denen
zu Recht oder Unrecht behauptet werde, sie hätten es leichter. Man dürfe nicht so tun, als wäre „der Schweiß an sich etwas Verdienstliches und etwas Positives“. Was wäre denn, wenn „Ausländer“ im Sinne eines ökonomischen Effizienz-Begriffs nutzlos wären? Dürfte man sie dann umbringen? ...
Götz Eisenberg: Platonischer Ausländer-Hass und die Grenzen der Aufklärung (Auswege - Perspektiven für den Erziehungsalltag, 17. Dezember 2014, vgl. auch den Kommentar von Hasso Rosenthal)
gebattmer - 2015/01/06 20:22
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