Archäologie (CCCXCVIII): 8. Mai 1945: "Tag der Befreiung"? - Inszenierungen
Befreiung wozu?
His orders come from far away no more

Die historische Chance zu erkennen
They come from him, and you, and me
and brothers can't you see
this is not the way we put an end to war
und die entsprechenden Schlüsse zu ziehen, wurde nicht genutzt, war vielleicht auch gar nicht gegeben.
Verlogen aber ist Heinrich August Winklers politische Botschaftt, unablässig den zunächst west-, dann gesamtdeutschen "Weg nach Westen" zu preisen, den einst die Kapitulation der Hitlerwehrmacht öffnete. Die Gelegenheit ist günstig, um deutsche Treue zu den USA (trotz mancher Unstimmigkeiten) zu beteuern. So lässt sich also, nachdem der östliche deutsche Teilstaat Vergangenheit ist, als geschichtsepochaler Effekt der "Befreiung" Deutschlands im Jahre 1945 die Zugehörigkeit der Bundesrepublik zum nordatlantischen Bündnis feiern. (Klönne, s.o.)
Die andere Perspektive:
9. Mai – Siegestag im Zweiten Weltkrieg
View on YouTube
- Merkel nennt Annexion der Krim „verbrecherisch“ (FAZ)
- Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage. (FAZ)
Zugabe:
View on YouTube - National Anthem of the USSR 57:21
Vgl. No More Pomp and Circumstance - Dass solche Inszenierungen von Herrschaft obsolet geworden sind, scheint klar zu sein. Wo wir sie noch sehen, empfinden wir sie als albern und aus der Zeit gefallen. Das ist einerseits sicherlich gut, andererseits kann man fragen, welche Integrationskräfte Herrschaftsverbände überhaupt noch haben ...
His orders come from far away no more

Die historische Chance zu erkennen
They come from him, and you, and me
and brothers can't you see
this is not the way we put an end to war
und die entsprechenden Schlüsse zu ziehen, wurde nicht genutzt, war vielleicht auch gar nicht gegeben.
Verlogen aber ist Heinrich August Winklers politische Botschaftt, unablässig den zunächst west-, dann gesamtdeutschen "Weg nach Westen" zu preisen, den einst die Kapitulation der Hitlerwehrmacht öffnete. Die Gelegenheit ist günstig, um deutsche Treue zu den USA (trotz mancher Unstimmigkeiten) zu beteuern. So lässt sich also, nachdem der östliche deutsche Teilstaat Vergangenheit ist, als geschichtsepochaler Effekt der "Befreiung" Deutschlands im Jahre 1945 die Zugehörigkeit der Bundesrepublik zum nordatlantischen Bündnis feiern. (Klönne, s.o.)
Die Inszenierung von Gedenken ...
Warum wurde gerade der Historiker Heinrich August Winkler eingeladen, zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs zu sprechen? (NDS)Die andere Perspektive:
9. Mai – Siegestag im Zweiten Weltkrieg
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... und die Rede von der "verbrecherischen Annexion der Krim"
- Merkel nennt Annexion der Krim „verbrecherisch“ (FAZ)
- Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage. (FAZ)
Zugabe:
View on YouTube - National Anthem of the USSR 57:21
Vgl. No More Pomp and Circumstance - Dass solche Inszenierungen von Herrschaft obsolet geworden sind, scheint klar zu sein. Wo wir sie noch sehen, empfinden wir sie als albern und aus der Zeit gefallen. Das ist einerseits sicherlich gut, andererseits kann man fragen, welche Integrationskräfte Herrschaftsverbände überhaupt noch haben ...
gebattmer - 2015/05/08 19:15
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