KDF-Wagen 2.0
Meine LieblingsHAZ leistet sich heute auf Seite 1 des Lokalteils ein sehr schönes Beispiel für ein werbewirksames Berichterstattungsumfeld oder besser: ein potentiellen Werbekunden (hier VWN Hannover) angenehmenes Umfeld oder auch nur Signal an VWN oder
eine Hand wäscht die andere oder Journalismusbestattung, wenn ein Herr Sch. von der hannoverschen Leopardenfellunterhosenband Scorpions (die seinerzeit mit Ilse Werner, Juri Gorbatschov und Gerhard Schröder den Kommunismus zu Fall brachte), ein VW Amarok und offensichtlich ein Fotograf der HAZ den Kaliberg in Wunstorf-Bokeloh besteigen, damit Herr Sch. ebendort „Hammer! Wahnsinn! Tierisch!“ ausruft, um dabei zu Werbezwecken fotografiert zu werden, um das Ganze dann als redaktionelle Meldung mit Großbild ins Blatt zu heben.
Mit dem Amarok tritt Volkswagen erstmals in der Liga der Pick-Ups an, die wie ich kürzlich las in den USA eher dinosauriermäßig gerade ausstirbt und die ansonsten beherrscht wird von japanischen Herstellern, wobei ich immer das Bild der massenhaft Toyota-fahrenden Taliban in Erinnerung habe. Ebenso gelungen: Der Amarok durchbricht erstmals die in dieser Klasse als Schallmauer geltende CO2-Emissionsgrenze von unter 200 g/km. Das drückt ja den Flottenverbrauch fulminant in Richtung der Selbstverpflichtung der deutschen Automobilhersteller von 1998!
Noch gelungener ist das Rockstarmobil, das Herrn Sch. von VW Nutzfahrzeuge zu Werbezwecken vermacht wurde, - ein fahrbarer Skorpion mit 164 PS, Airbrush-Bemalung und einem blinkenden Stachel. „Das ist Rock ‘n‘ Roll!“, erläuterte Schenker.
Anfang des Jahres träumte der Musiker laut von einem Scorpions-Auto. In Braunschweig machten sich VW-Tüftler an die Arbeit, schließlich hatte ein Rockstar gesprochen. Der Stachel des im Forschungslabor entstandenen Rockstarmobils wird vom Aschenbecher per Knopfdruck gesteuert. Er kann mit 125 LED-Birnen blinken, leuchten und ein- und ausgefahren werden.
Nur abschleppen, könne man damit niemanden, so die Entwickler. Schenkers Lebensgefährtin Tanya Sazonova will das Auto auch lieber für Picknickausflüge nutzen. Aber auch dafür ist der Stachel ja irgendwie geeignet: als Haltevorrichtung für den Picknickkorb.
Abgesehen davon, dass es LED-Birnen nicht gibt und Baby that is rock'nroll keine Erläuterung ist, sondern früher mal ganz was anderes war, und man sich fragen muss, was die im VW-Forschungslabor so machen, wenn dabei herauskommt, das ein Stachel vom Aschenbecher per Knopfdruck ein- und ausgefahren werden kann, so dass Frau Sazonova ihren Picknickkorb daran aufhängen kann, bleibt eigentlich nur noch die Frage, was der alte Porsche und der Führer dazu gesagt hätten!
Wenn Sie mehr erfahren wollen, müssen Sie hier NTV-Russia sehen ...
Vgl auch: Revisited: Der Frettchen-Cayenne-Krimi

Mit dem Amarok tritt Volkswagen erstmals in der Liga der Pick-Ups an, die wie ich kürzlich las in den USA eher dinosauriermäßig gerade ausstirbt und die ansonsten beherrscht wird von japanischen Herstellern, wobei ich immer das Bild der massenhaft Toyota-fahrenden Taliban in Erinnerung habe. Ebenso gelungen: Der Amarok durchbricht erstmals die in dieser Klasse als Schallmauer geltende CO2-Emissionsgrenze von unter 200 g/km. Das drückt ja den Flottenverbrauch fulminant in Richtung der Selbstverpflichtung der deutschen Automobilhersteller von 1998!
Noch gelungener ist das Rockstarmobil, das Herrn Sch. von VW Nutzfahrzeuge zu Werbezwecken vermacht wurde, - ein fahrbarer Skorpion mit 164 PS, Airbrush-Bemalung und einem blinkenden Stachel. „Das ist Rock ‘n‘ Roll!“, erläuterte Schenker.
Anfang des Jahres träumte der Musiker laut von einem Scorpions-Auto. In Braunschweig machten sich VW-Tüftler an die Arbeit, schließlich hatte ein Rockstar gesprochen. Der Stachel des im Forschungslabor entstandenen Rockstarmobils wird vom Aschenbecher per Knopfdruck gesteuert. Er kann mit 125 LED-Birnen blinken, leuchten und ein- und ausgefahren werden.
Nur abschleppen, könne man damit niemanden, so die Entwickler. Schenkers Lebensgefährtin Tanya Sazonova will das Auto auch lieber für Picknickausflüge nutzen. Aber auch dafür ist der Stachel ja irgendwie geeignet: als Haltevorrichtung für den Picknickkorb.

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Vgl auch: Revisited: Der Frettchen-Cayenne-Krimi
gebattmer - 2010/11/17 19:17
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