ttt - Tausend Tele Tips - Jobs for the Boys
+ Werbesendung des DDR-Fernsehens von 1967
And Now for Something Completely Different:
+ Jobs for the boys: Biden's son signs for Ukraine gas giant (+ noch mehr dazu auf den NachdenkSeiten)
Da sind die Jungs aber flott: Selbst im schmutzigen Öl- und Gasgeschäft kommt es selten vor, dass die politische Klasse derart schamlos persönliche Interessen verfolgt. (Jens Berger) Naja, das wurde ja auch gut vorbereitet:
+ Jazenjuk made in USA
Der Premierminister der Ukraine betreibt eine Stiftung namens "OpenUkraine - Arseniy Yatsenyuk Foundation", deren Partnerliste so großartig ist, dass Fefe das erst für üble Nachrede oder Satire hielt. Offenbar ist sie nicht immer online, daher hier ein Sreenshot.
Als Sponsor für die Open Ukraine Foundation bot sich die Renaissance Foundation des Großspekulanten und Kapitalismus-Auswüchse-Kritikers George Soros an. Er hatte schon der Oligarchin Julia Timoschenko bei der »orangenen Revolution« in die Regierung verholfen. Als Sponsoren für die westkapitalistische Öffnung der Ukraine stießen Horizon Capital und Swedbank dazu. Horizon ist ein Fonds für außerbörsliches Eigenkapital (Private Equite Fund), der nach der »Heuschrecken«-Methode mittelständische Unternehmen in der Ukraine, in Weißrußland und Moldawien aufkauft, profitabel macht (»Abschöpfung bisher unverwirklichter Profite«), weiterverkauft und neue Opfer sucht. Swedbank, eine große schwedische Bank, faßte nachsozialistisch in den baltischen Staaten Fuß und würde sich gern in weiteren osteuropäischen Staaten festsetzen. Als weiterer Sponsor und als Stütze in der Ukraine selbst ist der Oligarch Wiktor Pintschuk eingebunden.
Zu Jazenjuks Stiftung gehört als internationale strategische Beratung Chatham House. Diese Stiftung, entstanden aus dem Königlichen Institut für internationale Angelegenheiten, ist ein global tätiger Think-Tank mit Sitz in London. Über 300 Konzerne und Banken sind Mitglied. Er arbeitet mit anderen Stiftungen wie der Rockefeller Foundation, der Bill & Melinda Gates Foundation und der Konrad-Adenauer-Stiftung ebenso zusammen wie mit der NATO und der Europäischen Union. Auch die US-Regierungsstiftung National Endowment for Democracy (NED) trägt zur Öffnung der Ukraine bei, etwa mit Stipendien und Medienhilfen [... und gilt, wie Fefe weiß - landläufig als CIA-Frontorganisation].
Für die übergeordnete Steuerung der Open Ukraine Foundation sind das US-Außenministerium sowie die NATO über ihr Informations- und Dokumentationszentrum zuständig. Der German Marshall Fund zielt mit seinem Black See Trust for Regional Cooperation auf das für die NATO so wichtige Schwarze Meer. (Werner Rügemer, Ossietsky 9 / 2014)
+ In the meantime: Steinmeier sucht den runden Tisch ...
... anstatt in der Ukraine ordentlich zu fracken
... und findet entsprechend (siehe Foto!) bei Turtschinow auch nur einen eckigen Tisch und sich damit ab, dass der Übergangspräsident der Kiev NATO neo-liberal neo-fascist junta eigentlich auch keinen runden will, weil er ja schon einen eckigen hat, oder wenn überhaupt nur einen kleinen runden will, an dem die Vertreter des mass movement in favor of self-rule and political independence from Kiev keinen Platz haben (Zitate von Pepe Escobar, s. u.). Dafür kann man Verständnis haben:
Schließlich haben wir ja '89 auch nicht jeden DDR-Dissidenten am Runden Tisch Platz nehmen lassen (Mach's noch einmal, Fred! - aus der Reihe: Schnauze Wessi. Zuweilen recht lustig!)
+ In the meantime: The IMF goes to war in Ukraine
Was hat die neue, unter äußerst fragwürdigen Bedingungen ins Amt gekommene Regierung also dem Fonds in Washington versprochen? Erwartungsgemäß sollen Löhne und Renten gedeckelt werden. Die bereits beschlossene, schrittweise Anhebung des Mindestlohns wird zurückgenommen. Die Lohnuntergrenze bleibt bis zum Ende des Jahres eingefroren. Zur Zeit müssen in der Stunde mindestens 7,3 Ukrainische Hryvnia (UAH, 0,45 Euro) und bei einer Vollzeitbeschäftigung monatlich mindestens 1218 UAH (75,43 Euro) gezahlt werden. Zum ersten Juli sollten diese Beträge auf 7,49 und 1250 UAH und zum 1. Oktober auf 7,8 und 1301 UAH erhöht werden ...
Auch für Gas und Wärme müssen die ukrainischen Bürger künftig tiefer in die Tasche greifen. Schon zum 1. Mai sollte der Endverbraucherpreis für Gas um 56 Prozent angehoben werden, ... Zum 1. Juli wird die Fernwärme mit einem Preisaufschlag von 40 Prozent folgen. 2015 sollen dann sowohl Gas als auch Wärme noch einmal um 40 Prozent verteuert werden, und auch für nachfolgenden Jahre bis 2018 einschließlich sind weitere Aufschläge um dann jeweils 20 Prozent vorgesehen.
Ziel sei es, den staatlichen Energiekonzern Naftogas aus der Verlustzone zu holen. Wir dürfen gespannt sein, ob er im Anschluss privatisiert werden wird und ob die etwaigen Käufer vielleicht E.on, Gaz de France oder RWE heißen ...
Ein interessantes Detail ist schließlich, dass der ausgelaufene Mehrwertsteuer-Erlass für Getreideexporte erneuert werden soll. Damit wird ein Anreiz für Ausfuhren geschaffen. Angesichts der besonderen Fruchtbarkeit des Landes und der hohen Weltmarktpreise für die meisten Grundnahrungsmittel liegt der Verdacht nahe, dass landwirtschaftliche Exporte besonders gefördert werden sollen... (Ukraine: Die Auflagen des IWF - Wolfgang Pomrehn, tp 15.05.2014)
Vgl. zur besonderen Fruchtbarkeit des Landes, was die Planungen des Generalsiedlungsplans im Rahmen des Generalplan Ost angeht, auch: Agrarwirtschaft und Agrarpolitik im Deutschen Reich (1933–1945)
+ Die skandalöse Großbaustelle - Kleine Skizze zu großen Baustellen
Wir sehen im Finanzkapitalismus als Kapitel der neoliberalen Transformation der Ökonomie vor allem jene Verschärfung der Ausbeutung und des Krieges von Kapital gegen Arbeit (und gegen Menschen, die arbeiten, aller Ideologie zum Trotz). Sein größeres Programm aber besteht im Auseinanderbrechen von ökonomischen, sozialen und technischen Fortschritt. Der Finanzsektor will sich von der Produktion, der Innovation, der Gesellschaft und der Politik lösen...
Ein Symptom für das Auseinanderbrechen von Ökonomie, Arbeit und Technik ist das technische und soziale Scheitern der Mehrzahl der architektonischen und infrastrukturellen Projekte der letzten Zeit, die gleichwohl ihr ökonomisches Ziel, die Bewegung von Geld in die Taschen der Oligarchen und zwischen diesen Taschen hin und her. Die „skandalöse Großbaustelle“ ist das Ideogramm des neoliberalen Wahnsinns geworden, aber zur gleichen Zeit auch das perfekte Transfermodell zur Generierung von Profit aus unnützer Arbeit... (Georg-Seeßlen-Blog)
+ Umweltministerin Hendricks will Fracking verbieten
... so hörte ich noch am vergangenen Samstag die Ministerin selbst im Radio (wohl anlässlich der Konferenz der Umweltminister im Steigenberger Hotel auf der Dominikaner-Insel im Bodensee). Na, dachte ich, dann kommt Fracking bestimmt! Wie das bei Sozialdemokrat/inn/en so ist ...
Und schon Kommt Fracking in Deutschland durch die Hintertür? ! (Die WELT 13.05.14)
+ The Bonzo Dog Doo Dah Band - I Predict A Riot
The Bonzo Dog Doo Dah Band - 40th Anniversary Celebration
And Now for Something Completely Different:
+ Jobs for the boys: Biden's son signs for Ukraine gas giant (+ noch mehr dazu auf den NachdenkSeiten)
Da sind die Jungs aber flott: Selbst im schmutzigen Öl- und Gasgeschäft kommt es selten vor, dass die politische Klasse derart schamlos persönliche Interessen verfolgt. (Jens Berger) Naja, das wurde ja auch gut vorbereitet:
+ Jazenjuk made in USA
Der Premierminister der Ukraine betreibt eine Stiftung namens "OpenUkraine - Arseniy Yatsenyuk Foundation", deren Partnerliste so großartig ist, dass Fefe das erst für üble Nachrede oder Satire hielt. Offenbar ist sie nicht immer online, daher hier ein Sreenshot.
Als Sponsor für die Open Ukraine Foundation bot sich die Renaissance Foundation des Großspekulanten und Kapitalismus-Auswüchse-Kritikers George Soros an. Er hatte schon der Oligarchin Julia Timoschenko bei der »orangenen Revolution« in die Regierung verholfen. Als Sponsoren für die westkapitalistische Öffnung der Ukraine stießen Horizon Capital und Swedbank dazu. Horizon ist ein Fonds für außerbörsliches Eigenkapital (Private Equite Fund), der nach der »Heuschrecken«-Methode mittelständische Unternehmen in der Ukraine, in Weißrußland und Moldawien aufkauft, profitabel macht (»Abschöpfung bisher unverwirklichter Profite«), weiterverkauft und neue Opfer sucht. Swedbank, eine große schwedische Bank, faßte nachsozialistisch in den baltischen Staaten Fuß und würde sich gern in weiteren osteuropäischen Staaten festsetzen. Als weiterer Sponsor und als Stütze in der Ukraine selbst ist der Oligarch Wiktor Pintschuk eingebunden.
Zu Jazenjuks Stiftung gehört als internationale strategische Beratung Chatham House. Diese Stiftung, entstanden aus dem Königlichen Institut für internationale Angelegenheiten, ist ein global tätiger Think-Tank mit Sitz in London. Über 300 Konzerne und Banken sind Mitglied. Er arbeitet mit anderen Stiftungen wie der Rockefeller Foundation, der Bill & Melinda Gates Foundation und der Konrad-Adenauer-Stiftung ebenso zusammen wie mit der NATO und der Europäischen Union. Auch die US-Regierungsstiftung National Endowment for Democracy (NED) trägt zur Öffnung der Ukraine bei, etwa mit Stipendien und Medienhilfen [... und gilt, wie Fefe weiß - landläufig als CIA-Frontorganisation].
Für die übergeordnete Steuerung der Open Ukraine Foundation sind das US-Außenministerium sowie die NATO über ihr Informations- und Dokumentationszentrum zuständig. Der German Marshall Fund zielt mit seinem Black See Trust for Regional Cooperation auf das für die NATO so wichtige Schwarze Meer. (Werner Rügemer, Ossietsky 9 / 2014)
+ In the meantime: Steinmeier sucht den runden Tisch ...

... und findet entsprechend (siehe Foto!) bei Turtschinow auch nur einen eckigen Tisch und sich damit ab, dass der Übergangspräsident der Kiev NATO neo-liberal neo-fascist junta eigentlich auch keinen runden will, weil er ja schon einen eckigen hat, oder wenn überhaupt nur einen kleinen runden will, an dem die Vertreter des mass movement in favor of self-rule and political independence from Kiev keinen Platz haben (Zitate von Pepe Escobar, s. u.). Dafür kann man Verständnis haben:
Schließlich haben wir ja '89 auch nicht jeden DDR-Dissidenten am Runden Tisch Platz nehmen lassen (Mach's noch einmal, Fred! - aus der Reihe: Schnauze Wessi. Zuweilen recht lustig!)
+ In the meantime: The IMF goes to war in Ukraine
Was hat die neue, unter äußerst fragwürdigen Bedingungen ins Amt gekommene Regierung also dem Fonds in Washington versprochen? Erwartungsgemäß sollen Löhne und Renten gedeckelt werden. Die bereits beschlossene, schrittweise Anhebung des Mindestlohns wird zurückgenommen. Die Lohnuntergrenze bleibt bis zum Ende des Jahres eingefroren. Zur Zeit müssen in der Stunde mindestens 7,3 Ukrainische Hryvnia (UAH, 0,45 Euro) und bei einer Vollzeitbeschäftigung monatlich mindestens 1218 UAH (75,43 Euro) gezahlt werden. Zum ersten Juli sollten diese Beträge auf 7,49 und 1250 UAH und zum 1. Oktober auf 7,8 und 1301 UAH erhöht werden ...
Auch für Gas und Wärme müssen die ukrainischen Bürger künftig tiefer in die Tasche greifen. Schon zum 1. Mai sollte der Endverbraucherpreis für Gas um 56 Prozent angehoben werden, ... Zum 1. Juli wird die Fernwärme mit einem Preisaufschlag von 40 Prozent folgen. 2015 sollen dann sowohl Gas als auch Wärme noch einmal um 40 Prozent verteuert werden, und auch für nachfolgenden Jahre bis 2018 einschließlich sind weitere Aufschläge um dann jeweils 20 Prozent vorgesehen.
Ziel sei es, den staatlichen Energiekonzern Naftogas aus der Verlustzone zu holen. Wir dürfen gespannt sein, ob er im Anschluss privatisiert werden wird und ob die etwaigen Käufer vielleicht E.on, Gaz de France oder RWE heißen ...
Ein interessantes Detail ist schließlich, dass der ausgelaufene Mehrwertsteuer-Erlass für Getreideexporte erneuert werden soll. Damit wird ein Anreiz für Ausfuhren geschaffen. Angesichts der besonderen Fruchtbarkeit des Landes und der hohen Weltmarktpreise für die meisten Grundnahrungsmittel liegt der Verdacht nahe, dass landwirtschaftliche Exporte besonders gefördert werden sollen... (Ukraine: Die Auflagen des IWF - Wolfgang Pomrehn, tp 15.05.2014)
Vgl. zur besonderen Fruchtbarkeit des Landes, was die Planungen des Generalsiedlungsplans im Rahmen des Generalplan Ost angeht, auch: Agrarwirtschaft und Agrarpolitik im Deutschen Reich (1933–1945)
+ Die skandalöse Großbaustelle - Kleine Skizze zu großen Baustellen

Ein Symptom für das Auseinanderbrechen von Ökonomie, Arbeit und Technik ist das technische und soziale Scheitern der Mehrzahl der architektonischen und infrastrukturellen Projekte der letzten Zeit, die gleichwohl ihr ökonomisches Ziel, die Bewegung von Geld in die Taschen der Oligarchen und zwischen diesen Taschen hin und her. Die „skandalöse Großbaustelle“ ist das Ideogramm des neoliberalen Wahnsinns geworden, aber zur gleichen Zeit auch das perfekte Transfermodell zur Generierung von Profit aus unnützer Arbeit... (Georg-Seeßlen-Blog)
+ Umweltministerin Hendricks will Fracking verbieten
... so hörte ich noch am vergangenen Samstag die Ministerin selbst im Radio (wohl anlässlich der Konferenz der Umweltminister im Steigenberger Hotel auf der Dominikaner-Insel im Bodensee). Na, dachte ich, dann kommt Fracking bestimmt! Wie das bei Sozialdemokrat/inn/en so ist ...
Und schon Kommt Fracking in Deutschland durch die Hintertür
+ The Bonzo Dog Doo Dah Band - I Predict A Riot
The Bonzo Dog Doo Dah Band - 40th Anniversary Celebration
gebattmer - 2014/05/14 19:00
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