Splitter: -Parteien VI
Roberto J. De Lapuente hat wieder nachgerechnet. Das ist angenehm, weil verlässlich; - man muss nicht jedesmal selbst umrechnen.
Bei der Landtagswahl in Schleswig Holstein wählten...
... 39,9 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
... 18,2 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
... 18,0 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
... 7,8 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
... 2,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SSW.
... 1,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
... 1,2 Prozent aller Wahlberechtigten ungültig.
Die als möglich erachtete Koalition aus SPD, Grünen und SSW hätte somit einen Rückhalt von 28,5 Prozent. Sie stützte sich damit auf etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigen. Selbst eine denkbare Große Koalition deckte mit 36,2 Prozent nur etwas mehr als ein Drittel ab und hätte weniger Wahlberechtigte hinter sich stehen, als die Partei der Nichtwähler. Diese ist in Schleswig-Holstein so groß wie nie.
I.Ü.: Die CDU hat im Vergleich zu 2009 fast 100 000 Zweitstimmen verloren ( = - 0,7!!), die SPD fast 4000 dazugewonnen (= + 5% !!!!)!?
In Griechenland ist es ähnlich:
Hier wählten
... 34,9% aller Wahlberechtigten niemanden;
... ca 12% aller Wahlberechtigten die Nea Dimokratia


Wo ist das Problem?
"Wenn du erst fragen musst, wirst du es nie verstehen.“ (s. o.)
Bei der Landtagswahl in Schleswig Holstein wählten...
... 39,9 Prozent aller Wahlberechtigten niemanden.
... 18,2 Prozent aller Wahlberechtigten die CDU.
... 18,0 Prozent aller Wahlberechtigten die SPD.
... 7,8 Prozent aller Wahlberechtigten die Grünen.
... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten die FDP.
... 4,9 Prozent aller Wahlberechtigten die Piraten.
... 2,7 Prozent aller Wahlberechtigten die SSW.
... 1,3 Prozent aller Wahlberechtigten die Linke.
... 1,2 Prozent aller Wahlberechtigten ungültig.
Die als möglich erachtete Koalition aus SPD, Grünen und SSW hätte somit einen Rückhalt von 28,5 Prozent. Sie stützte sich damit auf etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigen. Selbst eine denkbare Große Koalition deckte mit 36,2 Prozent nur etwas mehr als ein Drittel ab und hätte weniger Wahlberechtigte hinter sich stehen, als die Partei der Nichtwähler. Diese ist in Schleswig-Holstein so groß wie nie.
I.Ü.: Die CDU hat im Vergleich zu 2009 fast 100 000 Zweitstimmen verloren ( = - 0,7!!), die SPD fast 4000 dazugewonnen (= + 5% !!!!)!?
In Griechenland ist es ähnlich:
Hier wählten
... 34,9% aller Wahlberechtigten niemanden;
... ca 12% aller Wahlberechtigten die Nea Dimokratia
- die dafür nach dem griechischen Wahlgesetz 108 von 300 Sitzen erhält!!
- die sich damit von 3.012.542 Stimmen im Jahre 2009 auf 833.036 geschreddert hat. Ein schöner Fall für Parteienforscher!


Wo ist das Problem?
"Wenn du erst fragen musst, wirst du es nie verstehen.“ (s. o.)
gebattmer - 2012/05/07 15:49
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