zwei augen sehen mehr als zweihunderttausend
WIGLAF DROSTE über JÖRG FAUSER:
Schlecht ist Fauser immer da, wo er sich stilisiert und sein Verlierertum heroisiert. Aber wenn er sich zwingt, genau zu beobachten, wird er richtig gut. Vier Augen sehen manchmal wirklich mehr als zwei - wenn Liebe ihren Blick für das Wesentliche schärft. Aber immer sehen zwei Augen mehr und besser als zweihunderttausend. Fauser wusste das: Der Mensch taugt vielleicht nicht viel, aber er taugt allemal mehr als die Meute.
taz Nr. 7686 vom 10.6.2005
Schlecht ist Fauser immer da, wo er sich stilisiert und sein Verlierertum heroisiert. Aber wenn er sich zwingt, genau zu beobachten, wird er richtig gut. Vier Augen sehen manchmal wirklich mehr als zwei - wenn Liebe ihren Blick für das Wesentliche schärft. Aber immer sehen zwei Augen mehr und besser als zweihunderttausend. Fauser wusste das: Der Mensch taugt vielleicht nicht viel, aber er taugt allemal mehr als die Meute.
taz Nr. 7686 vom 10.6.2005
gebattmer - 2005/06/15 19:55























































Herzdenken an Soldaten in schwierigen Situationen; da könnte Prof. Trommsdorff helfen: „Die reine Information ist gar nicht mehr gewollt“, sagt Prof. Volker Trommsdorff von der Technischen Universität Berlin. „Die Menschen kaufen heute ein emotionales Gefühl“, beobachtet Stefan Kolle von der Hamburger Agentur KolleRebbe. Seine Firma hat bereits zweimal einen Goldenen Löwen in Cannes gewonnen. Traditionelle Muster werden auf Dauer keinen Erfolg haben, meint Kolle. „Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend auch bei den Kunden durch.“ Ein wichtiger Trend ist nach Ansicht Kolles die Bildersprache. Immer mehr Anzeigen und Filme verzichteten ganz auf Texte. „Die Botschaft muss heute visuell gedacht werden, in einer Sekunde muss die Botschaft vermittelt werden.“ Trommsdorff, der auch Studien zur Werbewirkung erstellt hat, weiß, dass auf den Verbraucher heute immer mehr Werbung einprasselt. So verweilt ein Zeitschriftenleser heute maximal ein bis zwei Sekunden auf einer Anzeige. „In dieser Zeit muss etwas passieren“, sagt er. - So die
Versuch einer altmodischen Fernsehkritik: gerade gesehen:
So
Tom Lehrer schrieb nach "Vatican II", also Anfang der 60er Jahre, 

