The Fine Art Of Record Covers II
gebattmer - 2011/02/09 21:57




Glaser hat's von Dieselpunk und mich erinnert es an Robert Harris' Roman Vaterland, auf den ich seinerzeit Gotenhafen-revisited verwies, wo sich auch der Hinweis auf diese Europa-Karte findet. 













Interessanter noch als die Frage, wie die BRD, die nach der Islamischen Republik Afghanistan, den USA und der Französischen Republik sich beeilte, die völkerrechtlich zumindest fragwürdige Sezession des Kosovo (Kosovo – eine islamische Parallelgesellschaft wird zum „Staat“) anzuerkennen, damit umgehen wird, ist die danach, was die UCK-Thaci-Freunde von 99, als RotGrünSchröderFischer zum ersten Mal Krieg spielen durften, wissen konnten:
Die 38-Jährige ist bei der TUI für Hotelkonzepte
verantwortlich und hat mithilfe von Marktforschern eine „Lebensstilkarte“ entworfen: Statusbewusste Kunden mit hohem Sicherheitsbedürfnis stehen am oberen Rand, unten findet man die Gruppe der Qualitätsbewussten, links die spaßorientierten Abenteurer und rechts die eher sparsamen Traditionalisten. „Niemand hat sein Ohr so nah am Kunden wie die TUI“, sagt die Managerin. Aus dem Geflecht der unterschiedlichen Wünsche und Wertvorstellungen gilt es, neue Zielgruppen zu destillieren.
Inzwischen umfasst das Handbuch für die Hoteliers 320 Seiten. Alles ist penibel geregelt: Das Einchecken am Empfang darf nur zwei Minuten dauern, die Zimmer müssen mindestens 28 Quadratmeter Platz bieten, und im Kleiderschrank müssen immer zehn Bügel hängen. Ein Computer steuert zentral die Beleuchtung in allen Gängen und Bars, der Geruch ist das Ergebnis eines ausgeklügelten Duftmanagements. Die Musik dudelt via Internet aus Deutschland ins Haus: „Wenn der Barkeeper unglücklich verliebt ist und den ganzen Tag Celine Dion hört, ist das für den Gast nicht so schön“, sagt Pospiech. Auch das Essen ist genau geplant. Wem selbst das nicht überladene Büfett zu üppig ist, kann auf leichte Mittelmeerküche ausweichen oder auf Naturkost und andere „glutenfreie“ Mahlzeiten in einem der anderen Restaurants. Einmal in der Woche lädt man zum „Directors Galadinner“, bei dem auch das gesamte Management anzutreten hat.
... als Berggruen plötzlich in dem Restaurant links in einen abgesperrten, aber gut einsehbaren Bereich abbiegt und sich an einen Tisch mit sieben älteren Herren setzt. Mit dabei: Gerhard Schröder. Was hat der mit Karstadt zu tun?
Wäre die heute 47-jährige Schröder-Köpf bei einem anderen Unternehmen in den Aufsichtsrat gegangen, noch dazu als Vertreterin der Arbeitgeberseite, hätte es in der SPD und nicht nur dort spitze Empörungsschreie gegeben. Aber Berggruen gilt als guter Kapitalist, dieses Problem ist mithin gelöst. Bleibt also noch die Frage, ob sie als Frau, die ihre Prominenz vor allem der Heirat mit einem späteren Bundeskanzler verdankt und die in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren vor allem als Ehefrau und Mutter dreier Kinder wahrgenommen wurde, ohne klassische Karriere in einem Aufsichtsrat tatsächlich ernst genommen wird.