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Dietmar Dath: Für immer in Honig 23 / Maschinenwinter/The Sory Of Stuff

1

Die fehlenden Kapitel! Gerettet und nahezu vollständig rekonstruiert:

Dietmar Dath und Andreas Platthaus stellen in geschwinder Komplettlesung ein Buch vor, das eine Welt ist: Daths Roman Für immer in Honig.

Download

Länge: 46'09''




verbrecherverlag.de: "Für immer in Honig" ist ein historischer Roman über Dinge, die nie passiert sind und nicht passieren werden. Er erklärt alles, was in der Zeitung steht und im Fernsehen kommt und handelt von Leuten, die sehr viel wissen und trotzdem alles falsch machen. Die Geschichte umfasst mehrere Jahrzehnte, in denen Deutschland vor die Hunde geht und die Beziehungen der Vereinigten Staaten von Amerika zum Rest der Welt sich verschlechtern, während die Toten ins Leben zurückkehren, die Wissenschaft Fortschritte eher seitwärts als nach vorne macht und die Popmusik sich nicht gerade verbessert."
via Swen's Weblog

2
Dietmar Dath, Maschinenwinter.
Wissen, Technik, Sozialismus.
Eine Streitschrift. edition unseld 8,
Suhrkamp Verlag 2008


Aus der Rezension von H.J.Krysmanski:
... In den amerikanischen Klassenzimmern macht derzeit hunderttausendfach ein subversives
grünes Animations-Video, The Story of Stuff, die Runde, das auf unnachahmlich prägnante
Weise den kapitalistischen Stoffwechsel zwischen Natur und Gesellschaft darstellt und
verdammt, ohne das Wort Kapitalismus auch nur ein Mal zu verwenden. Der bekannte
Historiker Paul Kennedy von der Yale University macht sich lustig über die hilflosen
Verrenkungen der ‚Weltpolitiker’ auf den G-20-Gipfeln und der Finanzeliten in ihren
Glastürmen, wo doch die productive forces dieses Planeten schon längst eine ganz andere
Richtung der Entwicklung der Krise vorgeben.
In der Bundesrepublik ist selbst die Linke noch nicht so weit. Sie konzipiert dieses und jenes,
nur nicht eine demokratische Planwirtschaft auf der Basis der Rechnerkraft heutiger
Supercomputer (S. 45). Sie hat überhaupt nicht im Blickfeld, dass die Entmachtung der
instrumentellen Machtausüber der Kern moderner Klassenkämpfe ist (S. 27) – mit dem Ziel
der Befreiung der Technik. Denn das „Menschenwesen sollte aufgrund seiner
informationsverarbeitenden Potenzen in seinem Energie- und Informationsaustausch mit der
Natur nur durch die Naturgesetze insgesamt begrenzt sein“ (S.71). Da sind es denn dann doch
eher die wie Stückvieh behandelten Arbeiterinnen und Arbeiter mit ihren Brechstangen vor
den Fabriktoren, die allmählich wieder entdecken, wo es wirklich langgeht. „Die
Verhandlungsmacht der Arbeitenden“, zitiert Dath Wallerstein, „nimmt weltweit zu“. Dath:
„Nur: Wer verrät ihnen das?“ (S.126)
Derweil lesen die Fans von Sloterdijk (der auch wieder einmal den richtigen Riecher hatte)
dessen Monologe über ‚Anthropotechnik’, welche der Religion den Garaus machen müsse,
weil wirklich alles machbar sei.2 In den Talkshows wird verteilt und verteilt, aber nicht eine
fragt, wie das zu Verteilende hergestellt wird und wozu. Nur von Leistungsträgern ist die
Rede, die immer neuere und schönere und nutzlosere und technisch perfektere Exportartikel,
gegen alles Gebrauchsinteresse vernünftiger Menschen, durchpeitschen. Man gebe sich nur
den Werbespots von BMW und Mercedes hin, die ja mittlerweile im mehrfachen Sinne des
Wortes Brechmittel sind...


3

Story of Stuff - German from UTOPIA AG on Vimeo.

Das Original:
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via H.J. Krysmanski - Aspekte der Globalisierung: Politische Kultur
Dort auch: als Online-pdf-Version:
H.J. Krysmanski
Popular Science. Medien, Wissenschaft und Macht in der Postmoderne
Münster/New York: Waxmann 2001

Trackback URL:
https://gebattmer.twoday.net/stories/5999473/modTrackback

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

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