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Revisited am 7. April: Archäologie CCXLXIII : Abel Meeropol und Billie Holiday - "Strange Fruit". Geschichte eines Liedes - A National Pattern

... aus Anlass des 100. Geburtstags von Billie Holiday: Lady Day - Das Leben der Billie Holiday. Von Grace Yoon und Alfred Koch. Deutschlandfunk. Hörbefehl!

meeropol

The Strange Story Of The Man Behind 'Strange Fruit' (npr):


"Strange Fruit" was written by the teacher Abel Meeropol as a poem.
Abel Meeropol (February 10, 1903 - October 30, 1986) was an American writer, teacher and song-writer, best known under his pseudonym Lewis Allan. He was the writer of countless poems and songs, including the Frank Sinatra and Josh White hit "The House I Live In" (*) and the libretto of Robert Kurka's opera "The Good Soldier Schweik". Later, he and his wife Anne adopted Julius and Ethel Rosenberg's two sons, Michael and Robert, after their parents' executions.

In the late 1930s Meeropol "was very disturbed at the continuation of racism in America, and seeing a photograph of a lynching sort of put him over the edge."

http://cowanauctions.com/itemImages/120088.jpg
On Aug. 7, 1930, Lawrence Beitler took what would become the most iconic photograph of lynching in America. Vgl. auch Rare Historical Photos ... And the story behind them…

Meeropol once said the photograph "haunted" him "for days." So he wrote a poem about it, which was first published in the Marxist publication The New Masses. An amateur composer, Meeropol also set his words to music. He played it for a New York club owner — who ultimately gave it to Billie Holiday.

When Holiday decided to sing "Strange Fruit," the song reached millions of people. While the lyrics never mention lynching, the metaphor is painfully clear:

Southern trees bear strange fruit,
Blood on the leaves and blood at the root,
Black bodies swinging in the southern breeze,
Strange fruit hanging from the poplar trees.

Pastoral scene of the gallant south,
The bulging eyes and the twisted mouth,
Scent of magnolias, sweet and fresh,
Then the sudden smell of burning flesh.

Here is fruit for the crows to pluck,
For the rain to gather, for the wind to suck,
For the sun to rot, for the trees to drop,
Here is a strange and bitter crop.



Und hier die Hommage von Beth Hart und Joe Bonamassa, different from the Billie Holiday rendition, but also bitter and desperate ...



Und hier the Tribute to Billie Holiday - Ein Abend mit Cassandra Wilson ( Arte Concert - bis 12/07/2015 ) Seh- und Hörbefehl!!
Ein phantastisches Konzert mit unglaublich guten Musikern, - über die Band findet sich leider nirgendwo eine Information ... Im Übrigen geht Cassandra Wilsons Interpretation von Strange Fruit auf ihrem neuen Album Coming Forth by Day noch anders unter die Haut als Billies und Beths. Diese Frau ist einfach überwältigend!


View on YouTube

"Du kannst nicht drogenabhängig sein und dann einfach so diese Musik erschaffen", sagt Cassandra Wilson über Billie Holiday, die vielleicht bedeutendste und ungebrochen populäre Jazz-Sängerin des 20. Jahrhunderts. "Irgendwie existiert diese Vorstellung, dass Leute wie Holiday rein zufällig zur Musik kamen und es einfach so aus ihnen rausfließt. Ich aber glaube das nicht. Es braucht eine Menge Disziplin." Wilsons Ärger gilt der stereotypen Zeichnung von Jazz-Sängern, die - im Gegensatz zu Instrumentalisten - oft als Randfiguren der Geschichte betrachtet werden. Dabei gilt Billie Holiday als Begründerin des modernen Jazz-Gesangs. Tatsache ist, dass Holiday ein tragisches Leben führte und an ihrer Drogenabhängigkeit letztlich zugrunde ging.


+ Archäologie CCXLXIII : Abel Meeropol "Strange Fruit". Geschichte eines Liedes
+ Augen-Blicke: Your voice, your eyes ... Nostalgia Strange Fruit

_________________________________
* "The House I Live In" was a 1945 short film written by Albert Maltz and made by producer Frank Ross and actor Frank Sinatra, words by Lewis Allan (s. o.) to oppose anti-Semitism and prejudice at the end of World War II.
_________________________________

Strange Fruit today: American police killed more people in March (111) than the entire UK police have killed since 1900

Vgl. Daily Kos und ThinkProgress vom 1. April 2015.
Es verwundert nicht: ...the deaths follow a national pattern: suspects were mostly people of color, mentally ill, or both.

Nachtrag: A propos mentally ill: Es war zu erwarten, dass sich schnell ein Quartalsirrer findet, der den Absturz von Flug 4U9525 [Die Ermittler gehen davon aus, dass der Copilot die Maschine in die Berge zwang. Was wir sicher über den Germanwings-Absturz wissen. Die ZEIT 10. April 2015 18:46 Uhr] nutzt, um ein Berufsverbot für Depressive zu fordern: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt sich tatsächlich hin und fordert ein Berufsverbot für psychisch erkrankte Menschen.

Archäologie (CCCLXXXVI): Hannover, 6. April 1945

Nur noch mal kurz zu der Frage, warum der Russe zuweilen so sensibel reagiert, wenn ihm der Deutsche die Geschichte des 20. Jahrhunderts erklärt. Aus hannöverscher Sicht:

Im Bereich der Stadt Hannover existierten vor der Befreiung am 10. April 1945 mehr als 500 Lager für mehr als 60.000 Zwangsarbeiter, die vor allem in Rüstungsbetrieben arbeiten mussten, darunter die Außenlager des KZ Neuengamme (Stöcken, Ahlem, Limmer, Misburg und Mühlenberg) für den Arbeitseinsatz von mehreren tausend Häftlingen. Als Anfang April 1945 die westalliierten Truppen bereits an der Weser standen, wurden ab dem 6. April 1945 circa 4.500 noch gehfähige KZ-Häftlinge auf einen der sogenannten „Todesmärsche“ nach Bergen-Belsen geschickt. Etwas mehr als 1.000 kranke KZ-Häftlinge – vor allem aus den beiden Lagern in Stöcken – wurden in Güterwagen verladen und dann in einer Scheune in der Nähe von Gardelegen von Angehörigen der SS erschossen.


70 Tage Gewalt, Mord, Befreiung. Das Kriegsende in Niedersachsen

Ebenfalls am 6. April 1945 wurden sowjetische Kriegs- und Zivilgefangene von Ahlem aus auf einen Todesmarsch durch Hannover getrieben, die auf dem Seelhorster Friedhof selbst ihre Gräber ausheben, sich in Vierreihen aufstellen mussten und dann durch gezielten Kopfschuss durch Angehörige der Gestapo-Leitstelle Hannover erschossen wurden.
Insgesamt wurden so 526 Zwangsarbeiter und KZ-Insassen ermordet. (vgl. Wikipedia)

Den Todesmarsch hat wahrscheinlich kaum jemand mitbekommen; - wie sonst wäre es zu erklären, dass der Massenmord die Bevölkerung erst am 2. Mai 1945 erschüttert - wie die HAZ heute berichtet -, nachdem nämlich die Alliierten an diesem Tage Nazis zwingen, die Leichen zu zu exhumieren. Bürger müssen sich in den Trauerzug einreihen: Auf 15 Lastwagen werden die Leichen über die Hildesheimer Straße zum Ehrenfriedhof am Maschsee gefahren und dort würdig bestattet. Die Wagen sind mit weißen Fliederblüten geschmückt. Der Massenmord erschüttert die Bevölkerung....



Das wäre ein Echolot wert, die Gedanken derer zu rekonstruieren, die am Trauermarsch teilnehmen mussten. - Es war ja nicht die Rede davon, dass sich Erschütterte massenhaft spontan dem Trauerzug anschlossen ...

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/38/Deutsch-russische_Regierungskonsulationen_Kranzniederlegung_Pr%C3%A4sident_Dmitri_Medwedew_Bundeskanzlerin_Angela_Merkel_auf_dem_Ehrenfriedhof_am_Maschseeufer_Hannover_2011-07-19.jpg/1024px-thumbnail.jpg
Grabmal auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer in Hannover, 1945 von Muchin-Koloda entworfen, hier mit einem 2011 niedergelegten Kranz von Angela Merkel und Dmitri Medwedew

Ich empfehle für diese Tage dringend nochmals Night Will Fall - Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen
Vgl. auch Archäologie (CCCLXXIV): 27. Januar 1945 / 2015 - "Night Will Fall" hat mein Leben verändert - Zu spät? Antisemitische Reaktionen auf Tagesthemen-Kommentar und deutsche Identität mit und ohne Auschwitz: Nationaldrüsenfieber

Die Aussicht - Nils Koppruch & Gisbert zu Knyphausen


Die Studioversion hier.

Nils Koppruch (geb. am 27.Oktober 1965 in Hamburg, verstorben am 10.Oktober 2012 ebenda) war Musiker und Maler, er lebte und arbeitete in Hamburg.

http://www.tip-berlin.de/files/mediafiles/40/Nils-Koppruch_c_Kerstin-Schomburg.jpg

Zur Erinnerung an Nils Koppruchs Kirschen ... Und lebend gehn wir nicht mehr aus der Welt
Vgl. auch Archäologie (CCCLXXIX): Kid Kopphausen - Im Westen nichts Neues

Produkte des Weltbildapparates (VI): Ist das Penthouse echt? - Oder: Die Islamisierung der Bilder

Semiotik - Nicht nur mit dem Stinkefinger, auch mit seiner Homestory für „Paris Match“ ist Yanis Varoufakis offensichtlich in eine Zeichenfalle geraten. Georg Seeßlen im FREITAG 13/15
Unbedingt lesen!! In der Zeitung (- vielleicht ja später noch irgendwo online ...)!!
Dazu aus dem Archiv des Deutschlandfunks: Elevator Blues - Fahrstuhl zum Penthouse. Von Markus Metz und Georg Seeßlen


Und dahinter und hinter dem altuellen medialen Katastrophen-overload verschwindet:

Überharte Sparpolitik wesentlicher Grund für Absturz ...

... der griechischen Wirtschaft (Pressemitteilung der Hans Böckler Stiftung, via nds)

Griechenland befindet sich eine Minute vor Mitternacht“, lautet es in dem Artikel der FT, der eine Analyse bezüglich des verzweifelten Versuchs der Regierung, Gelder zu finden um die Raten zu zahlen, aber auch des letzten Schlags der Europäischen Zentralbank vornimmt, die Emission von Schatzbriefen in Griechenland über die Grenze von 15 Mrd. Euro hinaus zu verbieten... (Imerisia via Griechenland-Blog)

+ Deeskalation bei der Politik der Missgunst in Europa - Yanis Varoufakis auf Project Syndicate
+ Varoufakis bei GBlog

Produkte des Weltbildapparates (V): Live-Ticker: Der Online-Seitenstreifen mit Blut, Verzweiflung und Tod ohne Sicherheitsweste ... und ohne echtes Mitgefühl (compassion)

https://pbs.twimg.com/media/CA5SxuxWUAA35dI.png
via burk's blog

Live-Ticker sind der Online-Seitenstreifen, von dem aus wir Blut und Verzweiflung und Tod beobachten können, ohne selbst in Gefahr zu sein und ganz ohne Sicherheitsweste. Live-Ticker sind einerseits Echtzeitberichte, andererseits machen sie Katastrophen zu einer Art Theateraufführung, deren Zeugen wir sind. Wir sind betroffen, erschüttert, wir trauern, obwohl jeden Tag Menschen sterben, aus den unterschiedlichsten Gründen, Menschen, die wir nicht kennen, mit denen wir nichts zu tun haben. Aber Live-Ticker bringen uns die Katastrophen näher, ohne dass sie uns zu nahe kommen, wir blenden anderes Leid für einen Moment aus und fokussieren uns auf das, was wir im Minutentakt mitverfolgen können, ohne wirklich ein tiefes Gefühl dafür zu entwickeln... Jörg Wellbrock - blastingsnews

Schlimmer ist nur noch Post von Wagner, auf die Schlecky angemessen geantwortet hat!
Ich darf bei dieser Gelegenheit kurz daran erinnern, dass sich kürzlich viele Menschen mit dem .... Wagner gemein gemacht haben, als sie alle zusammen charlie waren!! Aber wie gesagt, jetzt sind sie ja alle schon wieder was anderes ... Hoffentlich nicht: Wir sind 4U9525 ...

Und noch eine Frage: Woher wussten die Medien eigentlich, dass es sich bei dem Germanwings-Absturz nicht um einen Terroranschlag handelt?
Fragt fefe.

Und noch eine weitere Frage
, nämlich die, warum Niemand fragt, ob die Faktenlage schon eindeutig klar ist und ob aus dem Mund der französischen Staatsanwaltschaft stets die Worte Gottes zu hören sind. Stumm sind jene zahlreichen Akteure, die sonst stets kritisch die Stimmen von Staatsvertretern kommentieren. Eine gewisse Vorsicht bei der Einordnung, Einschätzung und Wiedergabe von hochaktuellen Ereignissen wäre ein Gebot der selbstkritischen Vernunft.
Die Staatsanwaltschaft Marseille nannte am Donnerstag den Namen des Co-Piloten, der offenbar allein im verschlossenen Cockpit sass, als das Germanwings-Flugzeug abstürzte. Im Nu verbreitete sich der Name in den digitalen Kanälen der Nachrichtenanbieter. In den sozialen Netzwerken staut sich die Wut. Ein offensichtlich gefälschtes Twitter-Konto gibt den Mann den Schmähungen preis. Die Jagd ist eröffnet...
(Der Co-Pilot, der Täter. Von Rainer Stadler, NZZBlog)

Music Masterclass (?): Hannes Wader s(w)ingt



Was ist denn mit dem Hannes los? Schon ist er bei Universal, gibt's drums 'n' video ....
Nostalgisch, pointiert und poetisch (dradiokultur)

Music Masterclass: Chilly Gonzales

Ich habe bereits vor einiger Zeit Chilly Gonzales empfohlen (Music & BookFinder - oder: How To Take A Good Chill Pill - oder: Chilly Connolly)

solo_2

Anlässlich seines neuen Albums "Chambers" muss ich das dringend wiederholen.
An album for piano and string quartet, CHAMBERS re-imagines Romantic-era chamber music as today's addictive pop. Gestures from rap, ambient, easy listening and the avant-garde co-exist as always in Chilly Gonzales’ musical universe - this time with strings attached!
To guide fans into his Chambers, Gonzo introduces each song with a short note of intention and a dedication, download it here.

Alex Rühle ist ebenfalls begeistert: Chilly Gonzales Ah! und Oh! statt E und U (Süddeutsche, 24. März 2015)

Außerdem:
Chilly Gonzales, the musical genius has been asked by the radio station WDR 1Live to explain some of today's pop music including Get Lucky (Daft Punk), Hold On (Drake), Entertainment (Phoenix), Fancy (Iggy), No Rest For The Wicked (Lykke Li) and Shake It Off (Taylor Swift).
This playlist contains Chilly Gonzales' other piano lessons as well: Chilly Gonzales - Pop Music Masterclass (1Live)

Ein schönes Beispiel für Gonzales' Schaffen: CHILLY GONZALES How a drummer plays piano | Soundboard.ca



+ Chilly Gonzales' streams on SoundCloud
+ Klavier spielen lernen mit Chilly Gonzales - Hausmusik zum Selbermachen

Reisepläne: W115/P3-Ride vs. Dragoon Ride

Als mein Freund Herr G. noch seinen /8-W115 hatte, wollten wir eigentlich mal damit von Tallinn nach Triest fahren.
Das hätte ungefähr so ausgesehen und die 2438 km hätten wir sicherlich nicht in 29 Stunden abgerisssen, sondern in vielen interessanten Orten auf dem Weg angehalten.



Das wäre wahrscheinlich besser gewesen als das, was die US Army jetzt unter dem Titel "Dragoon Ride" veranstaltet:
    1800 Kilometer, fünf Staaten, immer entlang der östlichen NATO-Grenze: "Dragoon Ride" nennt die US-Armee ihre Machtdemonstration Richtung Russland. Der Konvoi aus modernstem Militärgerät soll Anfang April in Bayern enden...

    Die Übung sei als Zeichen der Verbundenheit der USA mit ihren NATO-Partnern zu verstehen, sagte der Kommandeur der US-Truppen, Christopher Boldt beim Zwischenstopp in der estnischen Stadt Turi. Normalerweise würde schweres Militärgerät auf der Schiene oder per Schiff transportiert. "Der 'Dragoon Ride' ist für uns etwas ganz Besonderes, denn es ist das erste Mal, dass eine Stryker-Einheit mit Radschützenpanzern so etwas macht. Es hilft uns, unsere Flexibilität zu stärken und zeigt, dass wir in der Lage sind, mit unseren NATO-Partnern zusammenzuarbeiten quer durch Europa, über fünf Grenzen hinweg." ...

    Die Einwohner von Turi hatten die Gelegenheit, das moderne Kriegsgerät der US-Streitkräfte aus der Nähe zu bestaunen. Kinder durften hinter dem Steuer der Fahrzeuge sitzen und in die Panzer klettern.


    A soldier of the U.S. Army 2nd Cavalry Regiment deployed in Estonia adjusts a helmet on the boy's head during the stop at the "Dragoon Ride" exercise in Riga
    Dragoon Ride: US-Militärkonvoi durch östliche NATO-Staaten, Bernd Musch-Borowska, NDR, 22.03.15
Die Kinder in Turi hätten wir gern mal den W115 bestaunen und sich auch mal hinter das Steuer setzen lassen ...

https://c2.staticflickr.com/4/3398/3496309557_34ac886472.jpg

... und das wäre sicherlich auch für den Russen nicht so provokativ gewesen; - zumal man wissen kann:


Als Dragoner bezeichnete man ursprünglich berittene Infanterie, die ihre Pferde primär zum Transport, nicht aber für den Kampf verwendeten. Im Lauf der Zeit entwickelten sie sich fast überall zur Schlachtenkavallerie.

http://static2.akpool.de/images/cards/31/319003.jpg

Weltgeschichtlich oder zumindest geostrategisch gesehen wäre es also besser gewesen, Herr G. hätte den W115 nicht verkauft und wir anstatt der US Army hätten die Reise gemacht. Konnte man das wissen?? Siehe unten: Wir sind an der Schwelle zu einer Erzählungsstruktur ..., die auch das zur geschichtlichen Realität werden lässt, was nicht passierte ...

Update:Herr G. schlägt vor die Reise alternativ mit diesem P3/Badewanne durchzuführen, ist mit mir aber einer Meinung, dass es besser wäre, wenn wir anstatt des 2nd Cavalry Regiment die Tour übernehmen:



Er würde den Taunus 17m sogar sauber machen. - Halte ich für sinnvoll, weil der Balte sonst vielleicht an uns nicht so interessiert wäre ...

Archäologie (CCCLXXXV): Lokomotive Kreuzberg - Verfassungslied


Irgendwas Neues seit der Veröffentlichung dieses Liedes im Jahre 1975??


- Andi Brauers Spring Flowers

- Popular Lokomotive Kreuzberg Videos

CRISIS , WHAT CRISIS ? (XCV): Impossible Trinity

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44401/44401_1.jpg

Das Inkonsistenzproblem, das Phänomen Syriza und die Perspektiven der Eurozone
Mit dem Wahlsieg der linken Partei "Syriza" in Griechenland steht die EU vor einer neuen Herausforderung: Die als "Brüssel-Frankfurt-Konsens" bezeichnete Austeritätspolitik als Antwort auf die Krise der öffentlichen Haushalte wird von der Regierung eines EU-Mitgliedsstaates offen und vehement abgelegt - hierfür hat ihr der griechische Demos ein klares Mandat erteilt. Im vorliegenden Aufsatz wird argumentiert, dass diese Entwicklung, die auch andere EU-Mitgliedsstaaten erfassen könnte, das Ergebnis einer "unmöglichen Euro-Trinität" ist, in der sich die Unvereinbarkeit von neoliberaler Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik, dem Erhalt einer gemeinsamen Geld- und Währungspolitik und einer Legitimation der europäischen Integration zeigt, die sich auf die Erwartung wachstums- und beschäftigungsförderlicher Impulse des weiteren Zusammenwachsen der EU stützt...
(Arne Heise, tp 21.03.2015) Lesen!!

Produkte des Weltbildapparates (IV), in denen das Gehirn seiner eigenen Funktionsweisen ansichtig wird: On/Off-Beat-Illustration - Pauline Rogers - I'm Just A Woman



http://1.bp.blogspot.com/-AXMUgQuGwVU/VPw5G7BPvTI/AAAAAAAA0ac/4awiMkIap5Q/s1600/16741935645_e4e25a34fa_b.jpg

Produkte des Weltbildapparates (III), in denen das Gehirn seiner eigenen Funktionsweisen ansichtig wird: The War Photo No One Would Publish - Off-Beat-Illustration

When Kenneth Jarecke photographed an Iraqi man burned alive, he thought it would change the way Americans saw the Gulf War. But the media wouldn’t run the picture.



= eine weitere Variante des Umgangs mit Bildern: Nicht zeigen. Damit ist das Bild nicht - oder nur indirekt - Teil des Weltbildapparates.
Vgl. The Empire Of Chaos Vs. The Badass Djihadis in Black: "Tragisches Unglück in Kobane" - Oder: Das Antlitz des Gemetzels. The War Photo No One Would Publish - And A Caliph In A Wilderness Of Mirrors

Nicht zeigen weist doch wohl immer noch auf einen gewissen Respekt resp. Angst des Weltbildapparates vor der potentiellen Macht echter Bilder hin, die er nicht integrieren kann in sein System der Weltwahrnehmung. Es bleibt die Frage, wie wir echte Bilder identifizieren können!?

Produkte des Weltbildapparates (II), in denen das Gehirn seiner eigenen Funktionsweisen ansichtig wird: Migranten als Zombies - On-Beat-Illustration

Mal wieder was von Georg Seeßlen gelernt - zur Wirkungsweise der Manipualtion, diesmal nicht der Bilder selbst (siehe unten #varoufake), sondern durch ihre Verwendung als Illustrationen in der Tagespresse.
    Seit der deutschen Qualitätspresse zu Ohren gekommen ist, dass ihren Käufern das Lesen längerer zusammenhängender Texte zwischen den Werbungen schon arge Probleme bereitet, haben sie irgendwo in ihren Redaktionsräumen einen besonders forschen Praktikanten (er wollte ja eigentlich zum Fernsehen, aber, ach, da war er irgendwie überqualifiziert) sitzen, der sucht extrem endgeile Bilder heraus, wenn es zu einem Text jetzt eigentlich also so richtig gar keine Bilder bräuchte....,
... was mir bei meiner Lieblings-HAZ auch schon aufgefallen ist: Immer mehr und größere, text- und farblich belästigende Anzeigen (die als "Sonderveröffentlichungen" vom redaktionellen Text zuweilen kaum zu unterscheiden sind) und immer größere Fotos zu Illustration von Irgendetwas (Frühlingsgefühlen, Straßenschäden, Flüchtlingen ...). Seeßlen zeigt an einem akutellen Beispiel die perfide Wirkungsweise solcher Komposition:
    Jetzt hat man ... in der Süddeutschen Zeitung als Aufmacher für das Feuilleton (16. März 2015) einen Text über die Drohung der griechischen Regierung „mit einer Flüchtlingswelle“. In dem Text wird kurz auch der Film World War Z erwähnt, in dem „Migrantenströme als mörderische Zombiemasse gezeigt werden“, was man eine, sagen wir, ein wenig vereinnahmende Interpretation lesen kann, aber sei’s drum. Darüber aber sehen wir ein großes Bild aus dem Film, in dem eben jene „Zombiemasse“ eine gewaltige Mauer erstürmt.
http://oyster.ignimgs.com/wordpress/stg.ign.com/2014/05/world_war_z_2013_pic05.gif
    Der emotionale Überschuss eines solchen Bildes gegenüber einem Text, den man ohne es vielleicht ein wenig, äh, diskursiver läse, gehört der On-Beat-Schule der neuen Zeitungsillustration an ..., die FAZ, Süddeutsche und Welt pflegen [und die bezweckt] nichts als Verstärkung und Bestätigung, manchmal mit einer bildungshuberischen oder mit einer popkulturellen Nerd-Note. Und mit übrigens kognitiv verheerenden Folgen. Die Migrations-/Zombie-Analogie stellt die Metapher, die George A. Romero und die besseren seiner Nachfolger anboten (Zombies als Wiederkehr der „Verdammten dieser Erde“, wie Romero sagt), sozusagen auf den Kopf. Romero hat in den Zombies die Migranten gesehen; die FAZ [Seeßlen meint die Süddeutsche] sieht in den Migranten die Zombies....
Eins auf die Presse, mein Herzblatt (36) - Das Schönste an Deutschland ist die Autobahn = Georg-Seeßlen-Blog. Zu lesen empfohlen, um die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu schärfen ...

Was die Ästhetik als Lehre von der Wahrnehmung angeht, kommt man, will man lernen, der eigenen Wahrnehmung neue Reflexionsebenen zugänglich machen, an Bazon Brock nicht vorbei:


Produkte des Weltbildapparates, in denen das Gehirn seiner eigenen Funktionsweisen ansichtig wird.

Inszeniertes Leben – inszenierte Fotografie
… beruht auf der Möglichkeit Medien objektivierend oder manipulierend einzusetzen.

„Wir fordern Sie auf, alles in Ihrer Macht stehende zu unterlassen!“

(letztes Zitat aus der Aktion: Zivilisierung der Kulturen, 2006-2009 - Bazon Brock Wundergreis, die ersten beiden aus: Lock-Buch, S. 174)

Prof. Bazon Brock zum Thema Simulation und Virtualität
; 3sat Dokumentarreihe "Games Odyssey", 2002 (!!):

Mit anderen Worten: Wir sind an der Schwelle zu einer Erzählungsstruktur ..., die auch das zur geschichtlichen Realität werden lässt, was nicht passierte ...



... Die Geschichte wird um dem Teil der Ereignisse bereichert, die nicht geschahen, weil sie etwa verhindert wurden, und dieses Verhindern ist eine viel größere historische Tat als das tatsächliche Ausführen.
http://www.bazonbrock.de/getmedia.php/_media/brock/201108/1313161877-orig.jpg?s=grid_16

Produkte des Weltbildapparates: #varoufake - Den Finger in die richtige Richtung gestreckt. Oder : Humour, satire & self deprecation

The Subversive Festival is an annual international fortnight of political, activist, cultural, educational, literary and artistic events that takes place in Zagreb, Croatia every May. Die Gästeliste enthält viele intreressante Persönlichkeiten.
Srećko Horvat hat Varoufakis damals zum Vortrag auf seinem Festival eingeladen. Er sagt: Zeichen wie der Mittelfinger werden als Waffen benutzt. Was etwas bedeutet, entscheiden die Mächtigen. (Süddeutsche Zeitung, 20. März)
Mitveranstalter des Festivals von 2013 war Slavoj Zizek:



.. der kürzlich bei SPON klargestellt hat, was man vorher schon wissen konnte:
    Als zwei der Organisatoren und Teilnehmer des Subversive-Festivals in Zagreb im Mai 2013 freuten wir uns sehr, dass Giannis Varoufakis unserer Einladung gefolgt war, einen öffentlichen Vortrag auf dem Festival zu halten und sein Buch "Der globale Minotaurus" vorzustellen. Als Antwort auf eine Frage aus dem Publikum zeigte Herr Varoufakis damals nicht Deutschland oder den Deutschen den Mittelfinger. Er bezog sich auf die Situation im Januar 2010. Sein Ansatz war, dass Griechenland damals besser bei seinen privaten Gläubigern hätte in Verzug geraten sollen, als riesige Anleihen bei seinen europäischen Partnern - einschließlich natürlich Deutschland - zu tätigen....
Das konnte allerdings jeder spätestens seit dem 12.02.2015 = dem Upload dieses Mitschnitts des Vortrags (mit anschließender Aussprache) von Yanis Varoufakis: The Global Minotaur: America, Europe and the Future of the Global Economy (6th Subversive festival, 15/05/2013, 18h, cinema Europa, Hall Müller, Zagreb, Croatia) wissen.
Hier können sie den kompletten Mitschnitt sehen;- die inkriminierte Stelle finden Sie ab 39:55. Sie können da auch den Zusammenhang erkennen, - aber es lohnt sich auch den gesamten Vortrag anzuhören.



Worum also die Aufregung um the doctored third middle finger bei Jauch?? ... Update: Was doctored technisch bedeuten kann zw. gerade nicht, untersucht DOCMA.Maganzin für Bildbearbeitung aB des Fingers in eben diesem Original(?)video.

Genial, wie Jan Böhmermann und sein „Neo Magazin Royale“-Team der ganzen (Medien-)Welt zeigen kann, wie bunzdumm und unfähig sie ist, wenn es im Laufe des heutigen Tages der Klarstellung bedurfte, dass es sich um Satire handelt. Das ist wunderbar: jeder Depp ist Chalie (oder besser: war vor kurzem Charlie, hat das aber schon wieder vergessen, weil er jetzt schon wieder wer anders ist ...), aber man muss ihm erklären, was Satire ist (vgl. Was ich durch #Varoufake gelernt habe - Stefan Niggemeier). Das ist in der Tat ein genialer Coup von Böhmermann.


NEO MAGAZIN ROYALE vom 19.3.2015 - Jan Böhmermann zeigt der deutschen Presselandschaft den #Varoufake-Stinkefinger

Und Yanis Varoufakis @yanisvaroufakis Nachricht @janboehm : Humour, satire & self deprecation are great solvents of blind nationalism. We politicians need you badly.
... wenn sie denn existiert und nicht auch ein fake ist, lässt ja hoffen, dass er weiß, was er da sagt ...

Vgl. The Cliches Are Having a Ball: Highway To Hellas - V For Varoufakis ... Jedenfalls scheint dieser Griechenkerl bei den Deutschen akute kollektive Impotenzängste zu aktivieren ...


Nachtrag:
Böhmermanns spanischer Cutter erklärt Varoufake
Das ZDF wollte die Kohle für eine deutsche Fachkraft nicht springen lassen, also macht Gastarbeiter Juan Joya Borja den Job... (Schlecky Silberstein via phänomene)

The Signal And The Noise: RADIO BUBBLEGUM

Aus aktuellem Anlass hochgezogen: Asian Dub Foundation - The Signal And The Noise:



Vgl. auch Les Métèques morts: Fortress Europe

The Cross and The Sword - The Making of a Christian Taliban in Ukraine = Update Ukraine (XL)

Marcin Mamon schreibt in seiner Reportage aus Kiew, dass der Kampf einiger ukrainischer Nationalisten im Osten des Landes einen überraschenden religiösen Charakter habe.
"Korchynsky is nearly a caricature of a Russian-hating Ukrainian nationalist. His silver hair contrasts with his dark, bushy mustache, which is turned down at the edges in the Cossack style. The St. Mary’s Battalion, which is one of more than a dozen private groups fighting alongside the Ukrainian Army against Russian-backed separatists in eastern Ukraine, is Korchynsky’s creation. It is also one of the more unusual volunteer formations in the ragtag forces taking on the separatists, incorporating an ideology that manages to mix Christian messianism with Islamic jihadism."
(The Intercept vom 18.03.2015)



Immer wieder
zur Lektüre empfohlen:
- Theweleit: Play Station Cordoba. Yugoslavia. Afghanistan etc. Ein Kriegsmodell (nur noch hier oder hier: Booklooker)
- Bazon Brock: Krieg und Kunst - Kulturelle Regelsysteme
    ”Die Politik der kulturellen Identität besteht darin, Minoritäten innerhalb von Majoritätsgesellschaften anzustiften, ihre je kulturelle Autonomie zu behaupten, zur Not mit Gewalt. (...) Die Begriffserfindung der kulturellen Identität hat keine reale Entsprechung, sie ist ein Kontrafaktum, eine Konstruktion zur Erpressung der zu ihr gehörigen und zur ausbeuterischen Ausgrenzung aller nicht zu ihr gehörigen.”

Update Ukraine

Politische Lieder von erhabener Schönheit: Robert Wyatt - interviewed by George Galloway (RT Sputnik)

Es gibt ja nicht viele Marxisten unter den großen Rockmusikern. Robert Wyatt ist einer. Dass das der Qualität musikalischen Schaffens nicht abträglich ist - im Gegenteil - kann man hier erforschen:
- Seine beiden schönsten Lieder: Wise man says (IV) - oder: la plus belle déclaration de vie au monde
- Politische Lieder von erhabener Schönheit - Robert Wyatt wird 70 (dradioKultur) (Download hier)

http://www.deutschlandradiokultur.de/media/thumbs/f/f52eed275014d6b8096484bcfd369c03v1_max_635x357_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg

Robert Wyatt, a music legend and a vindication of John Lennon's observation that a working-class hero is something to be. With Soft Machine, as a solo artist and as a collaborator with the likes of Elvis Costello, he transformed the British music scene; but just as important, he has clung all his life to the need of a still greater transformation: that of society as a whole. He has had his shoulder to the wheel in many great British struggles, not the least of them the miners’ strike 30 years ago. He came into the Sputnik studio to talk about politics, music and much more.

Via [E.O.M.S.]: Start at 13:02 to avoid all the wank beforehand!




Zugabe:
River - Jeanette Lindstrom ft. Robert Wyatt (2009)



Archäologie: Robert Wyatt Documentary on ARTE Tracks 2007

Dieser Eintrag für Herrn G. zum morgigen Geburtstag.

Archäologie (CCCLXXXIII): The great Cab Calloway

... strips any pretense from Harold Arlen & Ted Koehler’s “Kickin’ The Gong Around,” acting out the lyric’s coke-snortin’ shakes in 1932’s The Big Broadcast.
Als Ergänzung zu meinem Hinweis neulich auf das phantastische musikalische Universum des Hal Wilner und da insbesondere auf Stormy Weather - The Music of Harold Arlen :



Kann es sein, dass dies in einer Zeitschleife The Artist formerly known als P or MJ ist?
Vgl. auch - was die Bühnenpräsenz angeht - Cab Calloway & his Band - Geechy Joe (Cab Calloway, Jack Palmer & Andy Gibson), with Lena Horne, dancer; Bill "Bojangles" Robinson, drummer; Zutty Singleton, bassist; Slam Stewart, Trumpeter; Benny Carter...

Archäologie (CCCLXXXII): Lichtenberg reloaded! Eine Hommage

... ist der Titel einer sehr sehenswerten Ausstellung im Wilhelm Busch — Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst (auch wenn eigentlich nicht alles neuerdings reloaded sein müsste ...).
Wenn Sie also in Hannover oder in der Nähe sind, sollten Sie sich das nicht entgehen lassen:



So 08.03.2015 - Mo 25.05.2015
Der Göttinger Philosoph, Physiker und Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) gilt als einer der wichtigsten Impulsgeber der Aufklärung und wird als Mitbegründer deutschsprachiger Satire gerühmt. Bis in die Gegenwart begeistern sich Künstler für Lichtenbergs Humor, die Präzision seiner Formulierungen und seine tiefe Menschlichkeit. Die Ausstellung versammelt künstlerische Aussagen aus der jüngeren Vergangenheit und ergänzt sie durch zahlreiche exklusiv für das Projekt entstandene Werke. So werden Arbeiten aus den berühmten Lichtenberg-Zyklen von Horst Janssen, Rainer Ehrt und Robert Gernhardt gezeigt, ebenso wie Arbeiten von Loriot, Franziska Becker, F. W. Bernstein, Gerhard Glück, Rudi Hurzlmeier, Jakob Kirchmayr, Frank Hoppmann, Nicolas Mahler, Jub Mönster, Frank Kunert, Susannah Martin, Arndt Möller, Javier Mayoral, Til Mette, André Poloczek, Dorthe Landschulz, Piero Masztalerz u. v. a. - h1 Fernsehen zur Ausstellung.

Ganz großartige Bilder, angeregt durch die in den Sudelbüchern gesammelten Aphorismen (Empfehlung: Stöbern!!), zB dies



oder dies von Rainer Ehrt

Nach Lichtenberg Tusche/Acryl 29x42 cm 2009 (LesArt)

... oder dies, bei dem ich an Gert Hofmanns Die kleine Stechardin denken muss: Es ist rührend, wie der 38 Jahre alte Universitätsprofessor und die 15-jährige Analphabetin sich einander vorsichtig nähern, bis sie sich endlich in den Armen liegen. "Die kleine Stechardin" ist ein naiv wirkender, skurriler, wehmütiger und melancholischer Roman. - meint Dieter Wunderlich. Lesen!! - (auch wenn das heute Edathy-mäßig unter Kindermissbrauchsverdacht geriete ...)

Historische Anthropologie: Louie Louie - Double Fantasy

Historische Anthropologie begreift Geschichte als historische Praxis. Im Zentrum stehen Vielfalt und Veränderlichkeit kulturell geprägter Lebens- und Erfahrungsweisen. Alltagswirklichkeiten gelten in dieser Perspektive als von historischen Akteuren und Akteurinnen geformt und getragen, verändert oder zerstört. Nicht ‚anthropologische Konstanten' sollen erkundet werden. Fragen richten sich vielmehr auf das konkrete ‚Machen', ‚Tun' und ‚Ausdrücken' von Ereignissen und Konfigurationen sowie auf deren Wahrnehmungen. Die materialen Alltage der Menschen erweisen sich als veränderliche, zugleich als ihrerseits verändernde Momente historischer Prozesse. Dazu gehören die Profile von Interessen und Emotionen in ihren praktischen Wirkungen und Umsetzungen, aber auch in ihren medialen wie symbolisch-rituellen Voraussetzungen und Vermittlungen. Situative Verknüpfungen werden erschlossen; parallel gilt das Interesse gesellschaftlichen Kräftefeldern und Handlungsräumen, zugleich deren je unterschiedliche Zeitlichkeiten.

Den Ansatz fände ich interessant, aber wahrscheinlich etwas abgehoben-verschwurbelt, hätte ich nicht heute dies erlebt:

Ich hatte dienstlich in der L-Schule in H. zu tun und stand am Nachmittag vor dem Gebäude, das ich vor 50 Jahren selbst als Schüler täglich zu betreten hatte, und bemerkte, dass aus einem der hinterem Räume - leise und verweht und zunächst nicht auszumachen - eine irgendwie bekannte Tonfolge herüberklang.... Offenbar eine Schülerband, die sich der Rockmusik annähern will ... da da ... dadada ... ein Riff, das mir irgendwie bekannt vorkam, aber noch nicht zu erkennen war .... da da ... dududu ... Mehrmals im Kopf angestimmt hatte ich es: Louie Louie!! Double Fantasy: die gleichen Klänge, die die Schülerband meines alten Freundes Jürgen Rosenthal hervorgebracht hat, - vor fast 50 Jahren!!



Ist das nicht faszinierend, dass in den materialen Alltagen der Menschen, so veränderlich und veränderend sie sein mögen, doch so etwas wie historische Konstanten eingelagert sind, die ein simples, aber offenbar gleichermaßen zugängliches wie herausforderndes Riff wie das von Louie Louie in je unterschiedlichen Zeitlichkeiten Emotionen in ihren praktischen Wirkungen und Umsetzungen, aber auch in ihren medialen wie symbolisch-rituellen Voraussetzungen und Vermittlungen auslösen lassen, die seltsam überzeitlich sind??
Das war jetzt ziemlich verquast: Die Frage ist also: Wie lässt es sich erklären, dass ein 60 Jahre altes Riff die gleiche Motivation bei Jugendlichen hervorruft, es nachspielen zu wollen, wie das vor fast 50 Jahren - und später immer wieder (The Clash) - der Fall war? - Und woher kommt solch ein kultureller Fundus? Wie wird der tradiert?

1. Zugabe : Pictures of The World 50 Years Ago, in 1965
2. Zugabe: A little over 30 years ago, John Lennon and Yoko Ono posed for their “Double Fantasy” album cover. The resulting image, by photographer Kishin Shinoyama, was taken during one of the couple’s last photo shoots at Central Park, New York, just three months before Lennon’s untimely death in December 1980. Shinoyama made other photographs that day, but many of them have never been shown until now. (via vintage everyday)

(T)ERROR: Ναὶ ναί, οὒ οὔ (III): The doctored third middle finger. Nebst einer Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral.

Heute ist in den einschlägigen Blogs viel die Rede von Varoufakis' Stinkefinger und davon, ob der nun doctored ist oder nicht und aus welcher Perspektive Jauchs Redaktion den hätte eindringen lassen müssen.



Stinkefinger-Gate statt Griechenland-Diskussion. Ich frage mich, warum man sich diese unerträgliche Jauche überhaupt ansieht!

[Aufschlussreicher: Die nächste Runde der Eurokrise - Griechenland und EU: Politiker streiten über Personalfragen, öffentliches Auftreten und Indiskretionen; Wassilis Aswestopoulos, tp 16.03.2015 und Varoufakis: Hat er oder hat er nicht?, ebd. 17.03.]

Klaus Staeck
hat 1971 einen kleinen Aufkleber unter die Leute gebracht, den man mal erneuern könnte:
http://europeanastatic.eu/api/image?uri=http%3A%2F%2Fhdl.handle.net%2F10848%2FCAAC7102-1E62-4A76-A86A-B47BFBCCEC6F%3Flocatt%3Dview%3Alevel2&size=FULL_DOC&type=IMAGE
Das war der hier, sozusagen der Pegida/AfD-Vorläufer der 80er Jahre:


Many years later:
http://41.media.tumblr.com/6a14d9fd1ee0ed677bfeb2ca510fcd4e/tumblr_nkopt3ADPE1qa5w4eo1_500.jpg

Dazu treffend egghat: Dumpfbacke, aber von alleine kommt auch ne Dumpfbacke nicht auf diese Ideen. Da braucht es schon die seit langem bewährte Kombination aus volksverdummenden Boulevardzeitungen, schlechten Talkshows und populistischen Politikern …

Siehe dort auch: Griechenland: Haste mal 'nen Euro? Europa: Nöh, geh arbeiten!

Es war eigentlich schon in den 30er Jahren absehbar, dass das nichts werden würde: Wir arbeiten uns hier den Arsch ab, um aus der Krise 1929ff. rauzukommen und der Grieche sitzt da und glotzt auf's Meer ...



Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral

... und der Heinrich Böll (der hierzulande offenbar als toter Hund gilt und den die ihn - fälschlich - vereinnahmende - grüne - Stiftung immer mal wieder endgültig erledigen will) romantisiert das auch noch in einem Text, den er vermutlich geschrieben hat, um Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht zum sog. Nachdenken anzuregen.
Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral schrieb Heinrich Böll für eine Sendung des Norddeutschen Rundfunks zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai 1963.
Wenn man das weiß und Ironie wahrzunehmen und historische Zusammenhänge mitzudenken in der Lage ist, dann lohnt es, die Anekdote nochmal zu lesen; - sonst sollte man es lassen.

Archäologie (CCCLXXXI): Perception and Realitiy ... 40 maps that explain where the internet comes from and what it is + 1 chart that explains where the oil comes from ...

Sehr interessant bei Vox.com! Via Burk's Blog

http://cdn0.vox-cdn.com/assets/4463411/G69Dec.jpg
Dazu immer wieder die großen Fragen:

Wie sind die Menschen eigentlich ins Internet gekommen, als es noch keine PCs gab? Und woher kommt eigentlich das Öl?

Americans have no idea where their oil comes from, in one chart

http://cdn1.vox-cdn.com/assets/4334369/ut_energy_poll.png
Vgl. auch: The less Americans know about Ukraine’s location, the more they want U.S. to intervene.

Interessant auch: 40 maps that explain the Middle East

Archäologie (CCCLXXX): It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing): Manfred Krug - Paul Jones

Dann, ganz am Schluss, könnte man doch noch einen Kloß im Hals bekommen. Dann, wenn Manfred Krug "Ade" anstimmt, wenn er singt: "Es ist viel zu spät". Seine Stimme klingt so brüchig, so verletzlich, so hinfällig, als würde er nun bald tatsächlich Abschied nehmen müssen. Der Song ist alt, aus den späten 70ern, aber nun bildet er den allzu passenden Abschluss zu "Auserwählt", dem neuen Album von Krug, das er mit seiner langjährigen Weggefährtin Uschi Brüning eingesungen hat. Ein Album, das, sehen wir den Umständen ins Auge, sein letztes sein könnte. (ALTERSWERK Manfred Krug und Uschi Brüning veröffentlichen mit "Auserwählt" ein neues Album. taz)



Ich habe mir das Album vor kurzem als 180gr-Doppel-LP bei Buschfunk gekauft - ein ganz großes Erlebnis! - auch wenn ich dem Rezensenten der taz zustimmen muss, dass Krugs Stimme sehr brüchig klingt, eher merkwürdig hoch im Vergleich zu seinen frühen Aufnahmen, aber anhaltend wunderbar schräg wie damals ...

Man kann ja gegen Manfred Krug, geboren 1937, wegen seines Telekom-Fehlttritts alles Mögliche und Fragen wegen einiger Merkwürdigkeiten anlässlich seiner Übersiedlung von DDR nach BRD haben, aber einer, der mal in einem Tatort (als Stöwer) gesagt hat: "Manchmal beschleicht mich eine ungeheure Inländerfeindlichkeit" (oder so ähnlich, ich kann das nicht wiederfinden, jedenfalls mein erstes Lieblingszitat) und der mit Jurek Becker befreundet war (einem der wichtigsten deutschsprachigen Autoren überhaupt), der (mein zweites Lieblingszitat) in einem SPIEGEL-Interview 1980 einmal wunderbar den Interviewer abgebürstet hat:
    SPIEGEL: SED-Chef Honecker hat nach dem Ausschluß der neun Schriftsteller ...
    BECKER: Ach, sagen Sie doch bitte Staatsratsvorsitzender oder Erster Sekretär.

... der kann kein schlechter Mensch sein.




Paul Jones, born 1942, the legendary Manfred Mann frontman has only released two solo albums in the past 30 years and here’s the second – Suddenly I Like It. Paul’s produced and backed by the same team as 2009’s Starting All Over Again. Paul’s hits with Manfred Mann include Do Wah Diddy Diddy, Sha La La, Pretty Flamingo, Come Tomorrow, 5-4-3-2-1 (the Ready Steady Go TV theme), Oh No Not My Baby, If You Gotta Go – Go Now and The One In The Middle. Paul has had a BBC2 radio blues program for decades and he tours the world both with The Manfreds and The Blues Band.
Once again produced by Carla Olson Paul’s second solo album Suddenly I Like It is a great mix of classic and original blues & soul songs. Special guests on this album include Joe Bonamassa (lead guitar on Beggar For The Blues) and Jools Holland (piano/hammond B3 on Mountain Boogie, Trouble in Mind and Remember Me.)
Siehe hier for more Paul Jones!

The Blues Band feat. Paul Jones - Suddenly I like It [2011]

Dave Kelly; Guitar,Vocals,
Gary Fletcher; Bass,Guitar, Vocals
Rob Townsend; Drums,
Paul Jones; Vocals, Harmonica,
Tom McGuinness, Guitar, Mandolin, Vocals

(T)ERROR: Ναὶ ναί, οὒ οὔ (II) · μέτοικος - Zur Metökisierung des Griechen durch den deutschen Minister der Finanzen (und die deutschen Medien)

Ein Metöke (griechisch μέτοικος métoikos ‚Ansiedler‘) war in der griechischen Antike, insbesondere in Athen, ein dauerhaft in der jeweiligen Stadt lebender Fremder, der kein Bürgerrecht (und damit keine politischen Mitwirkungsrechte) besaß, aber meist auch Grieche war. Die Metöken mussten in Athen eine spezielle Steuer (μετοίκιον metoikion, vermutlich eine Drachme im Monat) entrichten und standen dafür unter einem gewissen Schutz des Staates. Vor Gericht und bei Rechtsgeschäften mussten Metöken sich durch einen Bürger vertreten lassen. Sie durften in Athen keinen Grundbesitz erwerben und waren daher überwiegend in Handel und Gewerbe tätig, wurden aber wie die Bürger zum Kriegsdienst herangezogen. Metöken konnten das Bürgerrecht nur durch einen Beschluss der Volksversammlung aufgrund besonderer Verdienste erlangen. .
Das Wort lebt pejorativ im französischen métèque und nahe verwandten Sprachen (katalanisch: metec; okzitanisch: metèc) fort und bezeichnet einen ungeliebten Fremden. Besonders bekannt geworden im deutschsprachigen Bereich ist dieser französische Begriff durch das gleichnamige Chanson
Le Métèque von Georges Moustaki.

Diese Definition scheint mir vorzüglich zuzutreffen auf das Bild, das Herr Schäuble vom Griechen in Europa hat:



Problematischer als der borniert-arrogante Umgang des Ministers mit dem Griechen, der ihn eigentlich nur selbst als ökonomisch und politisch unfähig entlarvt, ist, dass das hierzulande offenbar gar nicht mehr wahrgenommen werden kann:
    Deutschlands Medien haben sich, von wenigen lobenswerten Ausnahmen abgesehen, seit der Wahl der neuen griechischen Regierung in einen Kampfmodus hineingeschrieben, der seinesgleichen sucht. Da wird mit nicht einmal mehr verhohlener Diffamierungsabsicht von der “links-rechten Populistenregierung” geschrieben (SZ), mit erfundenen und aufgebauschten Vorwürfen gearbeitet. Es darf angenommen werden, dass dieses Bashing den beteiligten Journalisten nicht einmal mehr selbst auffällt. Man schreibt sich im Herdentrieb in einen Mainstream hinein und glaubt selbst noch, man würde die Realität objektiv abbilden. […]
    Wagt man einen Blick in internationale Zeitungen wie den Guardian, den konservativen Telegraph, oder in die des Linksradikalismus völlig unverdächtige Financial Times und dem Wall Street Journal, dann bietet sich ein völlig anderes Bild: Nicht, dass diese Zeitungen durchgehend Syriza-freundlich berichten und kommentieren würden – aber es kommen eben unterschiedliche Stimmen zu Wort und die Mehrheit der Kommentatoren verschweigt nicht, dass die neue griechische Regierung grundsätzlich die makroökonomische Vernunft auf ihrer Seite hat: Austerität funktioniert nicht; das oktroyierte Sparprogramm hat den Krisenländern eine soziale Katastrophe beschert; die ganze Eurozone ist in eine Depression gestürzt und die Schulden könne man nie zurückzahlen, wenn man Länder wie Griechenland weiter stranguliere. In der New York Times wird gar mit der autoritativen Autorenzeile “By the Editorial Board” (was üblicherweise annonciert, dass es sich hierbei um die Meinung der Gesamtredaktion, nicht um die eines Journalisten handelt) gefordert: “Gebt Griechenland Raum zum Manövrieren.”
    Von all dem bekommt der deutsche Leser nichts mit. Deutschland wird zum großem „Tal der Ahnungslosen“.
    (Robert Misik via Gegenblende via nds)
Wozu das führt, konnte man heute zB beim BILD-ähnlichen Nachrichtenportal von t-online beobachten, wo gemeldet wurde, dass sich laut "ZDF-Politbarometer" 52 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger gegen einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone aussprachen , im Februar waren es zuletzt 41 Prozent. Nur noch 40 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Griechenland im Euro bleiben sollte, zuvor waren es noch 52 Prozent.

Bei der nicht repräsentativen Umfrage* von t-online.de kommt dann sowas heraus:





* Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Online-Umfragen sind einem hohen technischen Missbrauchsrisiko ausgesetzt, die Ergebnisse dieser Umfrage könnten eventuell von Dritten manipuliert worden sein.
Dass Sie dennoch veröffentlicht wird, lässt darauf schließen, dass der Veröffentlichende als Vierter gern selbst manipuliert, maW gern irgendwie rumfingert, um das von den Blödmaschinen angeregte Griechenbashing weiter anzuheizen. Die Kommentare jedenfalls zeugen überwiegend von völliger Unkenntnis der komplexen Sachverhalte und entsprechen damit dem Standard der Gesamtredaktion (s.o.), womit zur Erscheinung kommt, was offenbar das Wesen der deutschen Qualitätsmedien ist:

Keine Ahnung, aber wird sind ja Charlie und dürfen alles in die Gegend blasen, was wir für eine Meinung halten ...
Ναὶ ναί, οὒ οὔ ...
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein - oder 1/0

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

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