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From The Court Of The Crimson King (Thou Dost Not Speak Thy Name): KoMaRa


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KoMaRa sind die drei Herren David Kollar (slowakischer Experimentaljazzgitarrist), Paolo Raineri (italienischer Trompeter) und der Schlagzeuger Pat Mastelotto (King Crimson, Mr. Mister, Stick Men, HoBoLeMa, ToPaMaRa und manch weiterer Zeitvertreib), die sich 2014 zusammengetan haben, um gemeinsam einer bemerkenswerten Spielart modernen Jazzes ihren Tribut zu zollen. Ihr gemeinsames Debütalbum, das ebenfalls, glaubt man dem Internet, den Namen „KoMaRa“ trägt, war im Jahr 2015 in mancher Bestenliste zu finden und hat sich meiner Aufmerksamkeit dennoch bisher erfolgreich entzogen. Zeit, das zu ändern. (hirnfick 2.0)
Inzwischen hat die Band ein weiteres Album angekündigt: KOMARA Band - Boundary-Breaking, Cinematic Industrial Ethno-Rock From King Crimson’s Pat Mastelotto and Renowned Avant-Experimentalists David Kollar and Paolo Raineri.

Und Neues von der besten Band, die jemals diesen Planeten mit Musik erschüttert hat: King Crimson Live in Toronto 20th November 2015

http://www.dgmlive.com/diary/photos/9egg10a.jpg
DGM announces an official Collectors Bootleg of the recent King Crimson concert in Toronto from 20th Nov 2015 - one of the standout performances by the new seven-piece, triple-drummer incarnation. It can be downloaded from www.dgmlive.com and will also be available from the site as a mail order Collectors Club Special Edition from March 17th.
This autumn, the band will be releasing a full live album, together with complete concert footage. For those who cannot wait, this "official bootleg" is the perfect teaser. The running time of the show is entirely untouched, with the exception of a shortened pause between the recorded announcement and the band's arrival on stage when Mel Collins and Tony Levin improvise over the opening soundscape.
Fripp has often stated that a band, however good and professional, cannot take a concert beyond 7/10. To go further requires the active participation of the other parts of the equation - the music and the audience. This concert was in the opinion of many who were lucky enough to be there precisely one of those magical events where "everything comes together" and we are all reminded that music can still change the world. It was therefore an obvious choice when an "official bootleg" was urgently needed to stem the current tide of poor sounding illegal offerings.
Set list includes Larks' Tongues in Aspic, Pictures of a City, VROOOM, Radical Action (to unseat the hold of Monkey Mind), Meltdown, The Hellhounds of Krim, The Construkction of Light, Red, Epitaph, Banshee Legs Bell Hassle, Easy Money, Level V, The Letters, Sailor's Tale, The Court of the Crimson King, 21st Century Schizoid Man.

Personnel
Robert Fripp Guitar Keyboards
Jakko Jakszyk Guitar and Voice
Mel Collins Saxes and Flute
Tony Levin Basses Stick Backing Vocals
Gavin Harrison Drums Electronic Percussion
Bill Rieflin Drums Electronic Percussion Keyboards
Pat Mastelotto Drums Electronic Percussion

Zum Download (1 Track for free!) hier bei dgmlive.com; zur Setlist hier; zur Homepage, die es nicht gibt (Thou Dost Not Speak Thy Name) - es sei denn diese; zur Suche nach »King Crimson« bei GBlog: 18 Resultate.

Die anomische Herrschaft der Rackets (XXXI): Plünderungsökonomie und Terror + SWIFT

Die hochprofitablen islamistischen Terrornetzwerke halten dem Westen den Spiegel vor
Kein politischer und weltanschaulicher Abgrund scheint größer als der zwischen dem neoliberal-kapitalistischen Westen und den Steinzeitislamisten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Und dennoch kommen etliche Beobachter im Westen nicht umhin, die evidenten Ähnlichkeiten bei Organisationsformen, Strukturen und Öffentlichkeitsarbeit zwischen der Terrortruppe und dem Rückgrat der westlichen „freien“ Marktwirtschaft, den transnationalen Großkonzernen, zu bemerken. Der IS operiere wie ein „multinationales Unternehmen“, titelte etwa der britische Telegraph im Juni 2014, während die in Wirtschaftsfragen bewanderte Financial Times zu der Schlussfolgerung gelangte, das Dschihadisten-Netzwerk strebe letztendlich danach, „Terror zu verkaufen“...

Tomasz Konicz in: prager frühling, Februar 2016

Vgl. dazu auch GBog 2014/06/29: Die anomische Herrschaft der Rackets (V): Gnadenlos platter, testosterongesättigter, marketingtechnisch zelebrierter Männlichkeitskult: The Badass Jihadis in Black vs. Blackwater

Die GBlog-Suche nach »Die anomische Herrschaft der Rackets« hat 51 Resultate geliefert.



Update:

Terrororganisation hat Zugriff auf internationales Bankensystem - Die Geldquellen des IS (03.03.2016 | 21:45 | Kontraste)
    ... haben Recherchen von "Kontraste" ergeben: Banken im IS-Gebiet sind noch immer mit den Finanzzentren der Welt verbunden. Über die Zentralbank in Damaskus und die Server des belgischen Bankdienstleisters Swift in La Hulpe. SWIFT vernetzt wiederum alle Finanzzentren der Welt. Der Bankdienstleister hält das Monopol für diesen globalen Datenaustausch.
    Auf der Homepage von SWIFT der aktuelle Status der Banken im IS-Gebiet.: „connected“, die Verbindung zwischen Finanzwelt und dem IS steht...
    Teilhaber von SWIFT sind unter anderem die Deutsche Bank und die Commerzbank. Keines der Finanzhäuser will sich gegenüber Kontraste zur IS-Connection äußern. Niemand schreitet ein. Auch nicht die EU-Kommission, die jederzeit anordnen könnte, dass SWIFT seine Leitungen zum IS kappt.
    Von der Kommission erfahren wir nur:
    Die EU richte sich nach der UN – und die habe keine Maßnahmen vorgesehen, den IS von SWIFT abzukoppeln.
    Wolfgang Schäuble ist eine der zentralen Figuren für Sanktionen im globalen Finanzbereich:
    Auch er steht für ein Interview nicht zu Verfügung. Schriftlich lässt der Minister zur globalen Terrorfinanzierung durch IS-Banken erklären:
    Zitat Schäuble
    "SWIFT ist … darum bemüht, dieses Risiko auf ein Minimum zu reduzieren.“
    ...
Sollten wir uns die Resolution 2249, verabschiedet auf der 7565. Sitzung des UN- Sicherheitsrats am 20. November 2015 vielleicht doch einmal genauer ansehen, Herr Schäuble?
Dort heißt es 6. fordert die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, ihre Anstrengungen zur ... zur Verhütung und Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung zu verstärken, und legt allen Mitgliedstaaten eindringlich nahe, die genannten Resolutionen auch weiterhin vollständig durchzuführen.

Passiert nicht?! Musse feiffe inne Wind!

Augen-Blicke: Die Welt im Einglas

https://2.bp.blogspot.com/-Yu7ieIyQZE4/VsYRH9po12I/AAAAAAAA2ao/eh6JnxRnjBA/s640/p%2B027p.jpg
via POUR 15 MINUTES D'AMOUR [Siehe hier zum Studio Manasse]

POUR 15 MINUTES D'AMOUR empfiehlt dazu Nick Cave & The Bad Seeds - Wide Lovely Eyes zu hören. Schön.
Ich empfehle (Ex-Seeds-) Barry Adamson: The Sweetest Embrace


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... u.a. weil das erinnert an Scott Walker:

http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_400/MI0002/767/MI0002767371.jpg?partner=allrovi.com


Die GBlog-Suche nach »Augen-Blicke« hat 16 Resultate geliefert.

Archäologie (CDXCVII): Helge Schneider & Michel Petrucciani bei Willemsen


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Helge Schneider & Michel Petrucciani bei Willemsen

Nachtrag: Herr G. macht darauf aufmerksam, dass Hillu im Publikum in der ersten Reihe sitzt (zu sehen bei 3:25). Was der alles sieht.
[Man muss das vielleicht erklären: Hillu war mal verheiratet mit einem gemeinsamen alten Bekannten. Es gibt da aber schon lange keinen Kontakt mehr.]

Ausländer in Deutschland: In Cuxhaven leben vornehmlich Portugiesen, US-Amerikaner rund um Kaiserslautern

Aufschlussreiche interaktive Karte von brand eins Lab, auf der Sie für jeden Landkreis ermitteln können, wie hoch der Anteil hier lebender Ausländer ist und welches Herkunftsland die größte Gruppe stellt.
Auffällig: Vor allem im Norden und im Osten ist Polen das häufigste Herkunftsland und in Dessau-Roßlau liegen Kanadier vorn!

2015 hatte Deutschland eine starke Zuwanderung von Asylsuchenden, die auf der Karte noch nicht zu sehen sind, da die Daten von 2014 stammen. Was wird sich verändern?
Die Verteilung von Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Irak wird das Bild erheblich verändern. Möglicherweise stehen in Kreisen, in denen der Anteil von Vietnamesen und Bulgaren 2014 noch sehr hoch war, inzwischen Syrer oder Iraker an erster Stelle. Besonders in Kreisen, in denen der Ausländeranteil eher gering ist, wird es zu erheblichen Veränderungen kommen. Das betrifft vor allem ländliche Regionen und die neuen Bundesländer.


Interessant in diesem Zusammenhang: Aufnahme, Integration, Abschiebungen: Umgang mit Flüchtlingen - der Bundesländer-Vergleich (SPIEGEL-Online, 02.03.2016)

Archäologie (CDXCVI): Moratorium to End the War + Vietnam will Hunderttausende Leichen identifizieren

The Moratorium to End the War in Vietnam was a massive demonstration and teach-in across the United States against the United States involvement in the Vietnam War. It took place on October 15, 1969, followed a month later by a large Moratorium March on Washington.


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Dass er nicht dabei sein konnte, liegt an der deportation notice sent to John Lennon's house, informing him that 'his temporary stay in the USA was now over'. Vgl dazu auch The John Lennon FBI files.
Wenn Sie mehr wissen wollen, sehen Sie sich den Film The U.S. vs. John Lennon an:


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Zwei Fragen:
- Wer schreibt heute den Song zum Moratorium to End the War?
- Was können wir lernen aus dem 1969er Moratorium to End the War?


Eine Antwort ist das nicht, aber unbedingt bedenkenswert:
    Vietnam will Hunderttausende Leichen identifizieren
    Viele Zivilisten, die während des Vietnamkrieges starben, wurden in Massengräbern verscharrt. 40 Jahre nach Kriegsende will die vietnamesische Regierung den Toten endlich Namen geben - mithilfe eines Mammut-Projektes zur genetischen Identifizierung der Kriegsopfer. Daran sind auch deutsche DNA-Forensiker beteiligt. Wissenschaftsjournalist Michael Stang im Gespräch mit Ralf Krauter (Deutschlandfunk, Forschung Aktuell, 29.02.2016 - nachzuhören hier

Es bleibt eine Frage:
Wann und wie werden die DNA-Forensiker die Opfer der aktuellen Kriege - nach Kriegsende - identifizieren können?

Wahnproduktion und Stilformen der Menschenverachtung (V): Frau Steinbach aus dem Reichsgau Danzig-Westpreußen* postet ein Foto: "Deutschland 2030"

Dieses war es nicht:

http://img.welt.de/img/vermischtes/crop109769343/0859595227-ci3x2l-w540-aoriginal-h360-l0/zgbdc5-66z5co8zls31hx7e3n7o-original.jpg


Und dieses auch nicht:


http://cdn1.spiegel.de/images/image-962038-panoV9free-gawx-962038.jpg

Und dieses auch nicht.

Erika Steinbach, Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat ein mit "Deutschland 2030" überschriebenes Foto von einem blonden Kind gepostet, das von dunkelhäutigen Menschen umringt wird. Die Empörung ist groß.
"Geschmackloser geht's nicht", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der Nachrichtenagentur AFP. (Quelle: Die ZEIT)
Das verstehe ich nicht ganz. Das blonde Kind könnte doch eine der Töchter eines der grünen Professoren-Freunde von Boris Palmer sein ...
("Spätestens seit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln kommen selbst grüne Professoren zu mir, die sagen: Ich habe zwei blonde Töchter, ich sorge mich, wenn jetzt 60 arabische Männer in 200 Meter Entfernung wohnen." - SPIEGEL, 14.02.2016)

Im Übrigen wäre uns allen und den Bemühungen, so etwas wie eine Öffentlichkeit in diesem Lande aufrecht zu erhalten, geholfen, wenn Frau Göring-Eckardt und der gesamte politisch-mediale Komplex tweets [Die genaue Herkunft lässt sich ganz leicht aus dem Englischen ableiten, denn nachdem Twitter das englische Wort für Gezwitscher ist, ist Tweet das Zwitschern selbst – zwitschert vor ihrem Fenster ein Vogel, so tweeted er und teilt sich anderen Vögeln mit] ignorieren würden, statt diesen Pleiteladen und die dort Veröffentlichenden noch mit ihrer Aufmerksamkeit zu adeln.
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* Radosław Sikorski ostro skrytykował szefową niemieckiego Związku Wypędzonych Erikę Steinbach, która "przyszła do naszego kraju z Hitlerem". Podziękował też niemieckim władzom za "wrażliwość na polskie postulaty" i krytyczną postawę wobec Steinbach. (http://www.tvn24.pl)
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski sagte über sie: „[…] die mit Hitler in unser Land kam und mit Hitler wieder gehen musste“.
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Hilfreich: H I E R

Mit 10 Thesen zur Kultur gegen Nazis

How To Squeeze Greece (XXI): Der EU-FYROM-FRONTEX-NATO-Flüchtlings-Push-Back

Wassilis Aswestopoulos (Telepolis 26.02.2016) berichtet aus Griechenland:

Athen-0216
    Zehntausende Flüchtlinge und Immigranten irren durch Griechenland. Das von Straßenblockaden der Bauern (Proteste gegen die Pensions- und Steuerreformen, die Voraussetzung für weitere Hilfen der Geldgeber Griechenlands sind) faktisch in mehrere Teile geschnittene Land verfügt weder über die Finanzmittel, noch über die Infrastruktur der Lage Herr zu werden. Mehr als 20.000 Menschen sitzen an 18 Stellen im gesamten Land ohne Nahrung und ohne Obdach fest. Griechenland ist zu einem einzigen, landesweiten Hotspot geworden.
    "Zehn Tage bleiben uns, dann bricht die Schengenzone zusammen". Mit diesen dramatischen Worten versucht der für Migration und Flüchtlinge zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos die EU-Partner beim Flüchtlingskongress der Innen- und Migrationsminister zum gemeinsamen Handeln zu bewegen. Geholfen haben solche Appelle bislang ebenso wenig wie die diplomatischen Bemühungen Griechenlands in der Flüchtlingsfrage...

    Die Republik Österreich, als EU Mitglied eigentlich Partner Griechenlands, soll der mit Griechenland nicht unbedingt befreundeten EJR Mazedonien sogar die Entsendung von Soldaten zur Sicherung der Grenzen nach Griechenland angeboten haben.

    Die deutsche Regierung hat dagegen über Innenminister Thomas de Maizière den Athenern mitgeteilt, dass ihr Streit mit Österreich eine rein bilaterale Angelegenheit sei. Auf Schützenhilfe aus Berlin kann Griechenland nur bei einer juristisch dubiosen Aktion hoffen. Die NATO-Einsatzschiffe der Bundesmarine sollen in der See aufgegriffene Flüchtlinge entgegen dem Völkerrecht und der europäischen Asylgesetze kurzerhand in die Türkei zurückverfrachten. Davon verspricht sich die Politik eine abschreckende Wirkung (Nato in der Ägais: Krisenmanagement zur Abschreckung von Flüchtlingen)...
GBlog am 2016/01/27: Es gibt Hinweise, dass die EU-Strategie aktuell u.a. FYROM (aka Mazedonien, einen ethnisch zerrissenen, schwer korrupten Zigarettenschmuggler-Staat am Rande des US/EU-aufgemischten Balkans) instrumentalisiert, um Immigranten in Griechenland festzusetzen und Griechenland zu Push Backs zu zwingen, andernfalls man die Souveränität ignoriert und den Grenzschutz einer gewissen Warschauer Agentur (bzw. nun der NATO) übergibt (vgl. Politico: Juncker drops Greece, bets on Macedonia; via Griechenland-Blog: Juncker will Griechenland im Flüchtlingsthema isolieren)
So darf man annehmen, dass die Feststellung des deutschen Innenministers, es handele sich bei dem Streit um eine bilaterale Angelegenheit, blanker Zynismus ist.

Informationen zum Verlauf der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten über Griechenland in dem Zeitraum Oktober 2015 bis Februar 2016 finden Sie hier: dikaiologitika.gr via Griechenland-Blog

http://www.griechenland-blog.gr/wp-content/uploads/verlauf-der-fluechtlingsstroeme-durch-griechenland-440x425.jpg

Austerität und Ausgrenzung
Der Umgang mit der griechischen Regierung in der "Flüchtlingskrise" ist die Fortsetzung der Politik von Deutsch-Europa vom letzten Jahr – ein Kommentar von Peter Nowak, Telepolis 27.02.2016


How To Squeeze Greece

Update 01.03.:

Humanitäre Krise in Griechenland droht zu eskalieren - ProAsyl

Wahnproduktion und Denkformen der Menschenverachtung (IV): Links sein neben linken Antisemiten?

Lesenswerte Überlegungen von Bernhard Torsch/Der Lindwurm zu dem Problem, dass fast überall dort, wo sich im weiteren Sinne linke Gegenbewegungen formieren, auch Antisemitismus in variierenden Dosierungen mit von der Partie ist.

Vgl. auch GBlog 2014/07/21 : Gaza = Die Hölle, wieder einmal. Warum deutsche Kritik israelischer Politik sich (fast immer) den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen muss.

Waffenproduktion und Stilformen der Menschenverachtung (III): Der Wirtschaftsminister verkündet glänzende Verkaufszahlen

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte am Freitag eine schwere Aufgabe. Am Mittag nahm der SPD-Vorsitzende etwas genervt vor der Hauptstadtpresse Platz. Ausnahmsweise aber sollte es mal nicht um sinkende Umfragewerte seiner schwächelnden Partei gehen. Stattdessen hatte Gabriel gute Zahlen zu präsentieren, jedenfalls aus Sicht der deutschen Wirtschaft. Für satte 7,5 Milliarden Euro konnte die Rüstungsindustrie im Jahr 2015 Waffen und Militärmaterial in alle Welt verkaufen, eine deutliche Steigerung im Gegensatz zu 2014.
Trotzdem wirkte Gabriel gar nicht glücklich...
(SPON 19.02.2016)

Sozialdemokratische Stilform der Menschenverachtung: Machen, aber dabei nicht glücklich wirken.

Rüstungsexport: Wie man einen Rekord beichtet - Otfried Nassauer in Das Blättchen (01.03.2016)

Archäologie (CDXCVI): Takin' A Chance - Hazel Scott


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Hazel Scott w/ Charles Mingus, Rudy Nichols. "Autumn Leaves"

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Stilformen der Menschenverachtung (II): Drehbücher zum „Ernst machen“

    Ernst machen in Einsiedel – das geschieht schon, aber was, wenn die Busse kommen? Räumt man dann einfach das Feld? Blockiert man die Straße? Wird aus den Bussen ein Castor-Transport? Und überhaupt: Wenn es Einsiedel 20x gäbe und an jedem Abend in Sachsen irgendwo 2,5 x 2000 Leute schweigend durch ihre Dörfer gingen und verhinderten, dass die Busse durchkommen – was dann? Endlich ein Effekt?“. (Götz Kubitschek in der acht Folgen umfassenden Textserie „Widerstandsschritte“ auf dem Online-Auftritt der „Sezession“ - no link!).
    Klingt wie eine Blaupause für „Clausnitz“.
Alex Rühle weist heute in der Süddeutschen auf einen wichtigen Beitrag von Liane Bednarz bei starke-meinungen.de hin:

Clausnitz ist kein Zufall – Die gefährliche „Widerstands“-Saat der Neuen Rechten geht auf
    Die schockierenden Ereignisse in Clausnitz dürfen nicht als isolierte Vorfälle betrachtet werden. Hier geht eine Strategie auf, welche die Neue Rechte schon länger propagiert. Auch Blockaden von Bussen mit Flüchtlingen gehören dazu. Im Herbst 2015 hat Götz Kubitschek, die Zentralfigur dieser Szene, seine Vorstellungen in einer achtteiligen Artikelserie namens „Widerstandsschritte“ zusammengefasst.
    ... Abermals zeigt sich, dass sich erst aus der Lektüre der Primärquellen der Neuen Rechten erschließt, warum die Radikalisierung im Bürgertum so rasant voranschreitet, wie sie das derzeit tut. Und wie so oft ist hier Götz Kubitscheks „Sezession“ sehr aufschlussreich. Eine Zeitschrift, die der AfD-Vizevorsitzende und Herr in Tweed, Alexander Gauland, übrigens als „konservativ“ bezeichnet. Es sind Verharmloser wie er, die mitverantwortlich dafür sind, dass der Firnis der Zivilisation in Deutschland immer dünner wird.
    Lesebefehl!!

Warum die Radikalisierung im Bürgertum so rasant voranschreitet, wie sie das derzeit tut, hat sicherlich auch mit der ideologischen Munitionierung der Neuen Rechten durch die Lieblingsdenker des Bürgertums zu tun: Sloterdijk, Safranski, Sarrazin oder Heinsohn

Überrollung, Lügenäther, keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung, territorialer Imperativ ...

HeinsohnZit


__________________
Wiedergefunden und für treffend befunden:
”Die Politik der kulturellen Identität besteht darin, Minoritäten innerhalb von Majoritätsgesellschaften anzustiften, ihre je kulturelle Autonomie zu behaupten, zur Not mit Gewalt. (...) Die Begriffserfindung der kulturellen Identität hat keine reale Entsprechung, sie ist ein Kontrafaktum, eine Konstruktion zur Erpressung der zu ihr gehörigen und zur ausbeuterischen Ausgrenzung aller nicht zu ihr gehörigen.”
Bazon Brock: Krieg und Kunst - Kulturelle Regelsysteme

https://3.bp.blogspot.com/-Yd4RGAIgvHo/Vs5i6DMOJTI/AAAAAAAALrs/TOL-FLp9z7o/s640/harry-gruyahert-blog-definitiva-mas-corta-1-copia.jpg
__________________
Liane Bednarz hat im August 2015 gemeinsam mit Christoph Giesa das Buch „Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte“ im Carl Hanser Verlag veröffentlicht (München 2015. 220 Seiten).

Wenn ein Millionenheer von Flüchtlingen ... (XX) : Tageskontingente

Die von Österreich angekündigten Asyl-Obergrenzen verstoßen laut EU-Kommission gegen internationales Recht. "Österreich hat die rechtliche Verpflichtung, jeden Asylantrag zu akzeptieren, der auf seinem Territorium oder an seiner Grenze gestellt wird", heißt es in einem Brief der EU-Behörde. Die Bundesregierung in Wien will dennoch an den geplanten Tageskontingenten ab Freitag festhalten.
...
"Eine solche Politik wäre klar inkompatibel mit Österreichs Verpflichtungen unter europäischem und internationalem Recht", heißt es in dem Brief vom Donnerstag. Die EU-Kommission kritisiert in dem Schreiben von EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner insbesondere einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, die Genfer Konvention und Artikel 18 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union....
(Salzburger Nachrichten, 18.02.2016)

Diese Botschaft des EU-Migrationskommissars Dimitris Avramopoulos hindert CDU-Spitzenkandidaten in irgendwelchen Landtagswahlkämpfen (vgl. Splitter: -Parteien) , zB Julia Klöckner und Guido Wolf, nicht daran Tageskontingente zu fordern.

Ich schrieb hier 2015/12/21 19:16 - Wenn ein Millionenheer von Flüchtlingen zu Gast ist bei der reichen Frau (XII): "Obergrenze" - der Belastbarkeit unserer Werte ?


“Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann.”
Mark Twain – ‘Der geheimnisvolle Fremde’ - via Kritik und Kunst

Archäologie (CDXCV): L'Opportuniste - Chansons gegen Menschenverachtung

Jacques Dutronc - L'Opportuniste - ursprünglich von 1968, am besten auf dem großartigen Album Dutronc au Casino (1992) ... fiel mir noch ein im Zusammenhang mit Stilformen der Menschenverachtung bei Sloterdijk, Safranski und anderen.


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Bei dieser Gelegenheit gilt es an drei weitere große Franzosen zu erinnern:
1. Alain Bashung († 14. März 2009) - Son dernier concert à l'Olympia:


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2. Charlélie Couture, - hier live in Genf 2014:


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L'homme se fait discret comme un drone mais a toujours maintenu un contact avec la tour de contrôle. Le bel aéronef dont il est question ici lui avait permis de décoller en 1981 pour un très grand vol encore inachevé et c'est tant mieux. Ses poèmes rock et ses petites histoires aigres-douces sous le bras, ce grand artiste polyvalent, assembleur d'autres indicibles plaisirs comme la peinture, la photographie etc...continue de gérer de main de maître une remarquable carrière d'où semblent exclus les fautes de goût. On écoute encore avec jubilation : la voix du vent....qui glisse, glisse, sous la porte....on peut toujours changer de lit, changer de vie, changer de jour...mais surtout pas d'amour, enfin de celui que l'on porte à cette magnifique "machine" à coudre les rêves et tricoter les mots qu'est cet étincelant Charlélie !

Und 3. einzigartig: Léo Ferré récital au Théâtre des Champs Elysées


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Reisegenuss: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Stilformen der Menschenverachtung

Sascha Lobo geht heute in seiner SPON-Kolumne der Frage nach:
Die AfD denkt laut über Schüsse auf Flüchtlinge nach und eilt weiter von Umfrageerfolg zu Umfrageerfolg. Wie kann das sein?


Er verfolgt dabei seine Hypothese einer Eskalation des Social-Nationalismus weiter; ausgehend von der Wahrnehmung eines unfassbaren Mangels an Empathie:
    Es sammeln sich Leute, die in der Entscheidung zwischen dem Leben eines fremden Kindes und dem Verlust eines gebrauchten Papptellers erkennbar zum Pappteller neigen. Ein Teil dieser Antimenschlichkeit mag nur Pose sein, aber es ist nicht alles gespielt. Darauf weist der unfassbare Anstieg der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte hin, also verschiedene Formen der Gewalt, die auf der Geringschätzung des Lebens anderer beruhen, diese sogar voraussetzen. Die entsprechenden Zahlen vom BKA lauten:

    2011: 18
    2012: 23
    2013: 69
    2014: 199
    2015: 1.005

    Eine Verfünfzigfachung innerhalb von fünf Jahren. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, stellt zur Erklärung dieser Statistiken selbst einen direkten Zusammenhang her: "…rechtsextremistische Hetze in sozialen Netzwerken […] ist der Nährboden für Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit." Meine Beobachtungen genau dieses Nährbodens in den letzten Wochen haben mir neben der kaum vorhandenen Empathie einige andere, wiederkehrende Kommunikationsmuster gezeigt. Herausgekommen ist eine Reihe von Argumenten und Stilfiguren des Rechtspopulismus und der Menschenverachtung....
Lesebefehl!!

Es ist mE unverzichtbar, die Argumentations- und Stilfiguren des Rechtspopulismus und der Menschenverachtung zu kennen, um damit - politisch, im persönlichen Umfeld oder insbesondere als Menschen mit besonderer Verantwortung, zB als Politiklehrer/in - umgehen und darauf angemessen reagieren zu können. Wobei für mich noch unklar ist, was "angemessen" ist (- was sicherlich auch von der jeweiligen Kommunikationssituation abhängt und also nicht nur normativ zu bestimmen ist). Wie auch immer, - es bedarf eines Erklärungsansatzes für diesen unfassbaren Mangel an Empathie.
Hilfreich könnten sein die Ergebnisse von Heitmeyers Langzeituntersuchung zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF, group-focused enmity).
Der Begriff „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ basiert auf dem Bielefelder Desintegrationsansatz und zielt darauf ab, feindselige Einstellungen zu Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft sowie mit verschiedenen Lebensstilen in einer Gesellschaft mittels eines Begriffes von großer Spannweite zu erfassen und zu systematisieren.

Ich habe bereits mehrfach darauf verwiesen, erstmals hier (2006/10/22 - also vor 10 Jahren!) .
Dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Stilformen der Menschenverachtung sich seitdem epidemisch ausgebreitet haben, kann man mit dem verstärkten Ansteckungsrisiko im Netz, aber auch in der Kohlenstoffwelt zu erklären versuchen. Hilfreich ist hier mE Seeßlens Analyse des neuen deutschen Dispositivs:
    ... Wenn man sagt, eine postdemokratische Regierung „nutze“ die Dispositive, so beschreibt man zugleich ihre Macht (regieren, ohne dass die Regierten merken oder sich erklären können, dass sie regiert werden) und ihre Ohnmacht (das Dispositiv erfasst die Regierung so sehr wie „das Volk“; keine von beiden kann zurück oder „zur Vernunft kommen“)...
»Gouvernementalität« oder die »Regierung der Menschen«: Was ist ein Dispositiv?


Zu Stilformen der Menschenverachtung fallen mir noch Sloterdijk und Safranski ein.

Überrollung, Lügenäther, keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung, territorialer Imperativ ...


Nachtrag - Fragen:

1. Welche Verantwortung trägt der Verfasser solcher - wenn wir das denn so nennen wollen - Stilformen der Menschenverachtung für das Handeln derer, die eineinhalb Stunden lang im Trupp den Autobus, der Flüchtlinge in eine Unterkunft im sächsischen Dorf Rechenberg-Bienemünde bringen soll, belagern und dabei unentwegt „Wir sind das Volk“ brüllen?

http://bilder.t-online.de/b/77/03/05/74/id_77030574/610/tid_da/verstoerende-szenen-aus-dem-ort-clausnitz-ein-wuetender-mob-schimpft-gegen-frauen-und-kinder-.jpg

2. Im Zusammenhang mit dem bei Spiegel-Online dokumentierten Video aus Clausnitz, Sachsen stellt sich mir dann auch die Frage, ob man nicht den Begriff Stil schändet, wenn man von Stilformen der Menschenverachtung spricht: Das sind ja nicht mal Formen, das ist formlos - entmenschlicht (vgl. Der Lindwurm).

Die Frage bleibt - bleiben wir bei der Ansteckungsmetapher -: Wieso versagen passive und aktive Immunisierung?


Nachtrag:

Deutsches Menetekel Günter Hayn in Das Blättchen (29.02.2016)
    ... Sieht man sich die zitierten Umfragewerte und das diffuse Weltbild, das dahintersteckt, etwas genauer an, so wird man unwillkürlich an ein Geschehnis erinnert, das sich im Buch Daniel des Alten Testamentes findet. Dort wird im fünften Kapitel das Gastmahl des Königs Belsazar von Babylon beschrieben. Dieser schmäht volltrunken während eines rauschenden Festes den Jahwe. Da erscheint plötzlich eine rätselhafte Schrift an der Wand: „Mene mene tekel u-parsin“. Nur der Prophet Daniel kann dem Belsazar das aramäische Wortspiel übersetzen und deuten. „Gezählt – Gewogen – Zerteilt“ – das war die Ankündigung des Unterganges des babylonischen Reiches. Belsazar wurde noch in derselben Nacht umgebracht....

Rechtslage: Lücke oder Lüge

Die Presse berichtet gern über das Strafrecht: Das tatsächliche, das erwünschte, das fiktive. Notfalls erfindet sie es selbst.
Die Rechtskolumne von Thomas Fischer (ZEIT ONLINE 16. Februar 2016)

Wie immer lesenswert!

Nachtrag:

Der streitbare Bundesrichter Thomas Fischer über Angst und Fremdenhass, die Instrumentalisierung der Kölner Silvesternacht und das Wesen des Kapitalismus. STERN (Vorsicht: selbststartende Videos)

Peak Music

Interessant: 11k2 machte kürzlich darauf aufmerksam: Im abgelaufenen Jahr 2015 wurden im weltgrössten Musikmarkt USA erstmals mehr Alben verkauft, die vor mehr als 18 Monaten veröffentlicht worden waren, als aktuelle Titel. Dasselbe passierte bei Downloadverkäufen.
Genauere Daten finden Sie hier bei Chart Attack : Old music is outselling new music for the first time in history

Man könnte fragen, ob Peak Music Peak Oil und whole lotta peaks vergleichbar ist ... (vgl. Peak Oil & Peak Fish)

In diesem Zusammenhang ist anzuzeigen, dass eines der great lost albums der Rockgeschichte wieder aufgetaucht ist:
Alan Price’s Savaloy Dip, set for January 15, 2016 release on Omnivore Recordings, is one of pop music history’s great lost albums. It was recorded as a full-length clearly intended for official release, accidentally issued for a nanosecond (on 8-track!) and then recalled—the circumstances behind its fate murky to this very day...
Siehe auch: AllMusic Review


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2016-02-16-21_24_57-Liner-Notes-Savaloy-Dip-2016-pdf-Adobe-Acrobat-Reader-DC


In diesem Zusammenhang darf auch noch einmal (vgl. The FineArt of Playing the Guitar (IV): Michael Bloomfield) daran erinnert werden, dass Michael Bernard „Mike“ Bloomfield am 15. Februar 1981 gestorben ist. Zur Erinnerung an einen der ganz großen Gitarristen:


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http://www.guitaraficionado.com/wp-content/uploads/2013/09/580.jpg

In Memoriam Michael Bloomfield

Archäologie (CDXCIV): Animalisms

https://2.bp.blogspot.com/-p2E-xymT400/Vr1osgG1GoI/AAAAAAAAPrY/86v4_zf9xyg/s640/Hitler%2Band%2BHis%2BBeloved%2BDog%2BBlondi%2B%252819%2529.jpg

Interesting Vintage Photos of Hitler and His Beloved Dog Blondi
German Shepherd dog Blondi was a gift from Martin Bormann for Hitler, stayed with him even after his move into the Führerbunker located underneath the garden of the Reich Chancellery on January 16, 1945. She played a role in Nazi propaganda by portraying Hitler as an animal lover, and died in 29 April 1945.

Warum könnten dies Interesting Vintage Photos sein?
Weil Blondi played a role in Nazi propaganda by portraying Hitler as an animal lover?

Ein fröhliches Gesicht, ein freundlicher Ton: Hunde erkennen und deuten die Emotionen und die Mimik des Menschen besser als jedes andere Tier. Wie weit können sie aber ihre Besitzer durchschauen? (Süddeutsche Zeitung, 12. Februar 2016)
Was also wusste Blondi?
Und warum geht Blondi dem Besucher an die Hose und Eva (?) bemerkt das, aber die Männer nicht?

Bilder von entspannten Politikern mit Tieren gehören zur Medienroutine, heute: Kanzlerin Merkel mit Lemur

Archäologie (CDXCIII): "Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt..."

... wenn sich dort Bedrohungen für unser Land, wie im Falle international organisierter Terroristen, formieren. Im Übrigen wird unsere Sicherheit, um auf den Kollegen Schmidt einzugehen, auch in Hindelang verteidigt, ich kann allerdings gegenwärtig dort beim besten Willen keine Bedrohung unserer Sicherheit erkennen. Wir müssen Gefahren dort begegnen, wo sie entstehen. Denn sie können unsere Sicherheit auch aus großen Entfernungen beeinträchtigen, wenn wir nicht handeln.
Peter Struck, Regierungserklärung, Berlin, 11. März 2004, bmvg.de
[... oft zitiert als: "Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt."]

Von der Sicherheit (resp. der Freiheit) der Afghanin und des Afghanen war nicht Rede.

... Fiel mir eben auf beim Lesen von Stefan Kleins lesenswerter Reportage
Rettet den Mittelstand - Es sind nicht die Geschundenen in den umkämpften Provinzen, die jetzt aus Afghanistan nach Deutschland flüchten. Es sind die aus den Städten, die es sich leisten können. Wovor flüchten sie? (Süddeutsche Zeitung, 15.02.2016)

Vgl. auch: Fast 1700 ehemalige afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr und deutscher Behörden in Afghanistan wollen nach Deutschland, weil sie sich in ihrer Heimat bedroht fühlen. Nicht einmal jeder zweite Antrag wird angenommen. In 661 Fällen sei eine Gefährdung festgestellt und die Aufnahme in Deutschland genehmigt worden, teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Das entspricht 40 Prozent der bearbeiteten Aufnahmeanträge. Im Vergleich dazu lag die Anerkennungsquote bei Asylanträgen afghanischer Flüchtlinge in Deutschland mit 43 Prozent sogar noch etwas höher. (Tagespiegel, 01.10.2015) - Das war aber, bevor die Bundesregierung beschloss verstärkt nach Afghanistan abzuschieben, da sie feststellen konnte:

In Afghanistan gebe es auch sichere Gebiete, so Innenminister de Maizière bei seinem Besuch in Kabul. (tagesschau.de, 01.02.2016)

http://www.nwzonline.de/rf/image_online/NWZ_CMS/NWZ/2014-2016/Produktion/2016/02/02/POLITIK/ONLINE/Bilder/cropped/3ucy3055-U411467100396oYH--600x337@NWZ-Online.jpg
Hübsches Kleid. Kabul scheint ein eher unsicheres Gebiet zu sein: Selbstmordanschlag während de Maizières Besuch in Kabul

Zwar wird man wohl nicht so weit gehen, Afghanistan zum sicheren Herkunftsland zu erklären, doch will die Regierung in Zukunft vermehrt abschieben und zu diesem Zweck, wie es heißt, "innerstaatliche Fluchtalternativen" nutzen. Das bedeutet, dass man Afghanen in solche Landesteile abschieben will, die in dem Bürgerkriegsland am Hindukusch noch als sicher gelten können.
Auf die Frage, ob es solche sicheren Regionen in Afghanistan überhaupt gibt, sagte der ehemalige nationale Sicherheitsberater Rangin Dadfar Spanta der Süddeutschen Zeitung, die Zahl der afghanischen Städte und Ortschaften, die man als sicher bezeichnen könne, würden "von Tag zu Tag weniger". Außerdem gebe es dort keinerlei Möglichkeiten, Menschen zu beherbergen und zu versorgen. Flüchtlingsminister Hossain Alemi Balkhi hatte unlängst 31 von 34 Provinzen als unsicher eingestuft, was britische Gerichte zum Anlass genommen hatten, Abschiebungen auszusetzen...
(Süddeutsche Zeitung, 1. Februar 2016)


Berlin (dpo)
- Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen in Deutschland hat sich die CSU für die Aufnahme von Ausland in die Liste "sicherer Herkunftsstaaten" nach §29a Asylgesetz ausgesprochen. Zuvor hatte eine Studie im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei ergeben, dass die überwältigende Mehrheit aller Flüchtlinge aus dem Ausland kommt. Sie könnten dann leichter abgeschoben werden...

Zur Erinnerung: Die Anstalt vom 22.9.2015

Wenn ein Millionenheer von Flüchtlingen ... (XIX) : Asyl und Arbeit

Gustav Seibt empfiehlt heute in der Süddeutschen Zeitung einen Aufsatz von Dirk Hoerder - Arbeitsmigration und Flucht vom 19. bis ins 21. Jahrhundert (Mittelweg 36, Heft 1 – Februar/März: Wandern. Zur Globalgeschichte der Migration)
Ein Auszug aus Hoerders Aufsatz als teaser:
    Schon einer der Urtexte westlicher Zivilisation thematisiert Migrationsbewegungen. Das Alte Testament berichtet von zwei mit prinzipiellen Fragen befassten Dissidenten, Eva und Adam genannt, die mit dem Schwert des Landes vertrieben wurden. Für diejenigen, die diese Begebenheit einst aufgezeichnet haben, war die Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten eine ihre Identität stiftende Erzählung. (...)
    Mehr als zwei Jahrtausende später, etwa um 1800, litten die Menschen in der »Europa« genannten Großregion schlimme Not. In vielen Landstrichen gab es weder Milch noch Honig und trotz harter körperlicher Arbeit nicht einmal genug Brot zum Leben. Viele traten, zur Migration genötigt, die Wanderung za chlebem, ad panem an. Allerdings boten sich ihnen in den Städten Europas kaum Erwerbsmöglichkeiten. (...) Bereits nach dem Einschnitt der Französischen Revolution und der sich seit dem Wiener Kongress 1815 europaweit formierenden Reaktion hatten viele Millionen Männer und Frauen mitsamt ihren Kindern Europa verlassen. Die Verheerungen der beiden Weltkriege sorgten im 20. Jahrhundert dafür, dass der Strom derer, die dem Kontinent den Rücken zukehrten, nicht abriss. Bis 1955 waren etwa 55 Millionen Menschen abgewandert, darunter allein aus den Gebieten, die seit 1871 das Deutsche Reich ausmachten, etwa 7 Millionen Deutschsprachige. Die allermeisten von ihnen waren, um es in der polemischen Diktion der Gegenwart zu sagen, Wirtschaftsflüchtlinge. (...)
Seibt referiert Hoerders Froschungsergebnisse:
    ... Langfristig haben Migrationssysteme die Tendenz, sich selbst zu regulieren - wo Chancen fehlen, bleiben bald auch die Migranten aus. Allerdings setzt das die Abhilfe bei elementarer Not voraus - im jüngsten Fall Syrien hat es eine kurzsichtige europäische Politik sogar daran fehlen lassen. Fatal ist auch die Steuerung durch den Flaschenhals eines Asylrechts, das nur unvollkommen auf die Wirklichkeit und die völkerrechtlichen Regelungen der Fluchtbewegungen vor Krieg und Verfolgung antwortet. Hier hat sich, wie Didier Fassin im selben Heft (Vom Rechtsanspruch zum Gunsterweis. Zur moralischen Ökonomie der Asylvergabepraxis im heutigen Europa) darlegt, seit den Siebzigerjahren eine fatale Veränderung vollzogen: Je exklusiver und moralisch höher bewertet das Recht auf Asyl wurde, umso misstrauischer wurden diejenigen geprüft, die es in Anspruch nehmen wollen.
    Heute liegen in Mitteleuropa die Ablehnungsquoten bei neunzig Prozent, während in den Siebzigerjahren die meisten Bewerber noch anerkannt wurden - Folge eines veränderten Arbeitsmarkts, der wirtschaftliche Migration fast ausschließt und das Phantasma des "Asylschwindlers" hervorbrachte.
    Damit geht eine bezeichnende Veränderung der Anerkennungsgründe einher: Die besten Aussichten haben nicht mehr politisch oder religiös Verfolgte, sondern Frauen, die vor drohender Genitalverstümmelung fliehen, und Homosexuelle. Die Gewährung von Asyl wird zur Demonstration genderpolitischer Liberalität im Kampf der Kulturen, zur globalen Maßnahmepädagogik.
Der Blick des Historikers kann ja hilfreich sein; -im Übrigen treffend formuliert.


http://1.bp.blogspot.com/-XykykhPh4UA/VrCvRHVgo1I/AAAAAAAALQQ/AvO4duvKWwI/s1600/Cat_004_KnockKnock.jpg
Knock Knock (1961) - This Week's Lichtenstein #28 - If Charlie Parker Was a Gunslinger

Kommen Sie rein, nehmen Sie bitte noch im Wartezimmer Platz ...

Im Wartezimmer: Zentnerschwere Leichtigkeit, die Stimmung gelassen unheilvoll - Tindersticks: "The Waiting Room"

Ich habe die Gruppe um Stuart A. Staples schon einmal empfohlen - wegen ihres großartigen Werks Ypres - Music for the permanent exhibition at the In Flanders Fields Museum, Ypres, Belgium - Archäologie (CCCXL): 20. Oktober 1914: The First Battle Of Ypres.

Heute empfehle ich: »The Waiting Room«.
    Es klingen Soul, Chanson, Blues, Filmmusik und Folk an, es wird behutsam einiges ausprobiert, dennoch bleibt die Stimmung gelassen unheilvoll. Die Tindersticks wirken noch eine Spur orchestraler (zuständig für die Arrangements war Julian Siegel), mal beinahe unpeinlich Muscial-artig, mal erinnern sie an Nick Drakes zentnerschwere Leichtigkeit. Und mit Nancy und Lee wird auch gespielt, wenn Staples erst mit der 2010 verstorbenen Musikerin Lhasa de Sela und dann Jehnny Beth von den Savages im Duett singt ... Monomedialität ist nicht das Ding der Tindersticks, weswegen sie mit einem zum Album gehörigen Filmprojekt beim renommierten französischen Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand und bei der Berlinale auftreten werden. »Don’t let me suffer!«, klagt Staples im Titelsong. Und leidet. (Tindersticks »The Waiting Room« / Review, spex 22. Januar 2016)

    Nun, wir haben die Filmemacher gebeten, eher ein Umfeld zu schaffen, das wie ein Kontrapunkt funktioniert. Wie so eine Art visueller Ort, in dem die Songs leben können. Und jedem ist das auf andere Weise gelungen ... Das Album existierte vor einem Jahr nur sehr skizzenhaft. Die Instrumentation und die Texte waren noch nicht fertig. Einige der Filmemacher hatten von uns nur sehr rohe Song-Ideen bekommen. Aber so entwickelte sich eine Konversation mit ihnen. Und ich glaube diese Konversation lebt in den Filmen weiter... (Stuart A. Staples im DRadio Kultur, 22.01.2016)
Hörensehen Sie selbst:


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Tindersticks
- 'The Waiting Room Film Project'
a collaboration with the Clermont-Ferrand International Short Film Festival, produced by La Blogoteque, Lucky Dog and City Slang

1. follow me - by stuart a. staples & suzanne osborne
2. second chance man - by christoph girardet
3. were we once lovers - by pierre vinour
4. help yourself - by claire denis
5. hey lucinda - by rosie pedlow and joe king
6. this fear of emptiness - by stuart a. staples
7. how we entered - by gregorio graziosi
8. the waiting room - by stuart a. staples
9. planting holes - by david reeve
10. we are dreamers! - by gabraz and sara nao tem nome
11. like only lovers can - by stuart a. staples & suzanne osborne

belleville7.jpg

Die anomische Herrschaft der Rackets und der verwilderte Leviathan (XXX): "Zusätzliche Truppen gegen Putin: Nato plant Aufrüstung ..." - The War Room Scene feat. Hans-Lothar Domröse

Das ist augenblicklich der schönste Titel aus dem Angebot zu Ausführlicher Hintergrund (zum Beschluss der NATO-Verteidigungsminister von Mittwoch) ... and the winner is: FOCUS!

Eine differenzierte Darstellung von Stoltenbergs Ankündigung einer enhanced forward presence finden Sie hier (Augen geradeaus!).

Das Denken, das hinter der enhanced forward presence steckt, veröffentlicht- wie ich finde ganz großartig, weil einerseits militärisch-schnarrend, andererseits NATO-speak-technokratisch mit Zitzewitz-Humor = insgesamt Helmut-Schmidt-mäßig verbindliche Lagebeurteilung liefernd, keinen Widerspruch zulassend - der Hans-Lothar Domröse (* 28. Dezember 1952 in Hannover), ein General des Heeres der Bundeswehr. Seit dem 14. Dezember 2012 ist er Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command Brunssum*, - offenbar auf einer Tagung der CDU-CSU-Fraktion im vergangenen Jahr.

Sehr schön auch: in dem Wikipedia-Eintrag wird Ihnen erklärt, welche Auszeichnungen er da am Jackett trägt! ... u.a. auch die NATO-Medaille „Former of Yugoslavia“. - Was das sein soll, verstehe ich ehrlich gesagt nicht; - ich dachte immer, das sei Tito gewesen. Vielleicht ist aber auch gemeint: „Former of What Came After NATO Smashed 'The Socialist Federal Republic of Yugoslavia".
Was mir auch zu denken gibt: Die NATO Einsatzmedaille KOSOVO + Bandspange im Verleihungsetui original bekommt man hier bei BetterShops.de für schlappe EUR 24,90 + EUR 3,89 Versand!?!


View on YouTube - Via opablog

Als anerkannter Kriegsdienstverweigerer (vgl. hier)
schwärme ich eigentlich nicht so für Generäle und Oberbefehlshaber, aber des Herrn Domröses Rede empfehle ich, um dieses Denken zu studieren, das dazu führt:
    Heute morgen sind wir angekommen, und man empfing uns nicht gut, denn es war niemand am Strand außer einem Haufen Toter und Stücke von Toten, Tanks und demolierten Lastwagen. Aus allen Ecken Kugeln, und ich mag das nicht, diese Unordnung zum Spaß. Wir sind ins Wasser gehüpft, aber es war tiefer, als es aussah, und ich bin auf einer Konservenbüchse ausgerutscht. Dem Vogel, der genau hinter mir war, hat die Kugel dreiviertel seines Gesichts weggerissen, und ich habe mir die Konservenbüchse zur Erinnerung behalten. Die Stücke von seinem Gesicht habe ich in meinen Helm getan, ihm gegeben, und er ist weggegangen, um sich behandeln zu lassen, aber offenbar den falschen Weg, denn er ist ins Wasser gegangen, bis er nicht mehr stehen konnte, und ich glaube nicht, dass er unter Wasser genug sieht, um sich nicht zu verlaufen...

    Ich stehe immer noch auf der Mine. Heute morgen sind wir auf Patrouille gegangen, und wie immer ging ich als letzter, sie sind alle daran vorbei gelaufen, aber ich habe das Klicken unter meinem Fuß gehört und bin sofort stehengeblieben. Die Dinger gehen erst los, wenn man seinen Fuß wegnimmt. Ich habe den anderen zugeworfen, was ich einstecken hatte und habe ihnen gesagt, sie sollen weggehen. Ich bin ganz allein. Ich soll warten, bis sie wiederkommen, aber ich habe ihnen gesagt, sie sollen nicht wiederkommen, und ich könnte versuchen, mich flach auf den Bauch zu werfen, aber ich habe Angst, dann vielleicht ohne Beine leben zu müssen. Ich habe nur mein Notizbuch und den Bleistift behalten. Ich werde sie wegwerfen, bevor ich mich auf das andere Bein stelle, und das muß ich, weil ich den Krieg satt habe und weil mir die Ameisen kommen
Immer wieder der Hinweis auf Boris Vian - Die Ameisen
+ Tucholsky: Der bewachte Kriegsschauplatz
+ GBlog: Die anomische Herrschaft der Rackets und der verwilderte Leviathan
+ Zum Vergleich im Hinblick auf dieses Denken, da wir doch offenbar wieder im Kalten Krieg sind: Archäologie (CCCXLII) : Dr. Strangelove (1964) - The War Room Scene




____________________________________
* Brunssum ist übrigens nur ein Ort in den Niederlanden, Sitz des Kommandos; - ich dachte erst, das sei so eine Furcht einflößende NATO-Abkürzung (BrutalenationaleSouveränitätsUmgehungs-Strategie oder so ...).
Hier das Vereinswappen des JFC Brunssum (- klingt jetzt doch ein wenig nach 3. Liga, aber ich will mich da nicht auf das Domröse-Niveau von wegen Ich mit meinen 3 Panzern einlassen ...):

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5e/NATO_HQ_AFCENT_Wappen-2-2.jpg/298px-NATO_HQ_AFCENT_Wappen-2-2.jpg

Enhanced forward Vereinswappen ... Fuck me running!

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

Haftungsausschluss

The music featured on this blog is, of course, for evaluation and promotion purposes only. If you like what you hear then go out and try and buy the original recordings or go to a concert... or give money to a down on his luck musician, or sponsor a good busker, it may be the start of something beautiful. If your music is on this blog and you wish it removed, tell us and it shall be removed.

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