„Betsy DeVos ist eine brillante und passionierte Verfechterin von Bildung“, sagte Trump über seine Nominierung. „Unter ihrer Leitung werden wir das amerikanische Bildungssystem reformieren und mit der Bürokratie brechen, die unsere Kinder zurückhält, sodass wir allen Familien ein Weltklasse-Unterricht und Schulangebot anbieten können“, so der künftige Präsident.
Die Republikanerin war eine der Hauptsponsoren für Trumps Präsidentschaftswahlkampf. Über die amerikanische Bildungspolitik sagte die vierfache Mutter: „Der Status Quo in Bildung ist inakzeptabel. Zusammen können wir einen Wandel schaffen, der jedem Student in Amerika die Möglichkeit zusichert, sein oder ihr höchstes Potential auszuschöpfen.“ DeVos tritt seit Jahren für eine Reform des Schulsystems ein. Sie fordert Gelder dafür, dass Eltern über die öffentlichen Schulen hinaus entscheiden können, in welche Einrichtung sie ihr Kind schicken. (FAZ, 23.11.2016)
Lily Eskelsen García, president of the National Education Association, said: “Her efforts over the years have done more to undermine public education than support students. She has lobbied for failed schemes, like vouchers – which take away funding and local control from our public schools – to fund private schools at taxpayers’ expense. These schemes do nothing to help our most vulnerable students while they ignore or exacerbate glaring opportunity gaps.
“She has consistently pushed a corporate agenda to privatize, de-professionalize and impose cookie-cutter solutions to public education. By nominating Betsy DeVos, the Trump administration has demonstrated just how out of touch it is with what works best for students, parents, educators and communities.” (theguardian, 23 November 2016)
Wie das dann aussieht, kann man sehen aB Detroit — where DeVos has been active — : Detroit's Educational Catastrophe (The Atlantic, May 10, 2016) Via The Risk with Betsy DeVos (NYT, David Leonhardt, NOV. 24, 2016) Expect deregulation to be a priority.
According to Chalkbeat, DeVos’s family poured $1.45 million into an effort to prevent Michigan from adding oversight for charter schools. That effort ultimately failed. DeVos and her husband have been supporters of charter schools for decades and longtime opponents of regulation. And according to Chalkbeat, around 80 percent of the state’s charter schools are run by private companies. The lack of oversight has prompted concern from the Obama administration that some bad charters were being allowed to operate without improving or being forced to close. Civil-rights groups like the NAACP have also expressed concern that low-income children and children of color suffer when oversight is scaled back. (5 Things to Know About Betsy DeVos, Trump's Pick for Education Secretary - The Atlantic, Nov 23, 2016)
Nebenbei: Her brother is Erik Prince, the founder of Blackwater, a private security contractor, which is now called Academi. A bunch of sexy, badass patriots Civilian Warriors: The Inside Story of Blackwater and the Unsung Heroes of the War on Terror, by Erik Prince. (Reviewed by Pepe Escobar):
Erik Prince's "My Way" ... is the inside story of how Blackwater turned into "something resembling its own branch of the military" and "the ultimate tool in the war on terror". In the manner of Audi extolling the merits of Vorsprung Durch Technik, Prince hails it as a "proud tale of performance excellence and driven entrepreneurialism" - , with the obligatory pious references to a "life's mission" to "serve God, family and the United States" .... (!). Im Übrigen:
Additionally, as reported by The Intercept, Prince became the subject of a Department of Justice investigation earlier this year for money laundering and attempting to sell mercenary services in Libya, a violation of U.S. defense export regulations. Moreover, Prince has funded several anti-LGBTQ ballot measures over the years and wants to criminalize abortion, according the The Intercept.Prince, an avowed Mike Pence supporter, is an enemy to LGBTQ and women's rights ... (Bustle: Who Is Erik Prince?) Und zur Rolle des Bruders im Wahlkampf:
On Wednesday’s Breitbart News Daily with SiriusXM host Alex Marlow, former Navy SEAL and Blackwater CEO Erik Prince talked about how Hillary Clinton’s leaked emails “truly indicates that everything is for sale for the Democrats, that it really is pay-to-play – and if you don’t pay them, they crush you.”
Zurück zur Bildungspolitik - zusammengefasst: Der Auftrag lautet: (weitere) Privatisierung und Deregulierung des Bildungswesens!
Das ist nicht lustig! Sehen Sie sich mal die Werbung von White Hat Managment an (Oliver erwähnt die Firma)!!
Das ist vor allem auch deshalb nicht lustig, weil die charter (also die Verträge zwischen dem Schulmanagement und der Schulbehörde - Vertragsschulen erhalten per Vertrag Befreiung von den meisten staatlichen Verordnungen und Vorschriften!) das gleiche Kompetenzgehirnwäsche-Individualisierungs-Arschdenk enthalten wie viele hiesige sich fortschrittlich gebende pädagogische Diskurse:
Andererseits: Nun mal vorsichtig mit der Kritik der Individualisierungspädagogik. Man muss da sehr wohl trennen zwischen einer seriösen Didaktik, die das lernende Individuum im Blick hat, und einer Silicon-Valley-Education Technology-EdTec-getriebenen Betsy-Bertelsmann-Bildungsreform. Die Trump-Freunde von der AfD jedenfalls sind da noch bei der alten CDU - und man muss aufpassen, dass man sich nicht im Programm für Deutschland | Schule, Hochschule und Forschung der AfD wiederfindet:
8.2.1 Die Einheitsschule führt zu Qualitätsverlust
Ständig sinkende Anforderungen haben dazu geführt, dass
Schüler nicht mehr die Grundkenntnisse besitzen, die in der
Berufsausbildung oder im Studium benötigt werden.
Ebenfalls fehlt es an der erforderlichen Allgemeinbildung, die zur
verantwortungsvollen Wahrnehmung der staatsbürgerlichen
Rechte und Pflichten notwendig ist. Es ist falsch, Eltern und
Jugendlichen einzureden, nur derjenige Bildungsweg sei
erfolgreich, der zu einer Hochschule führe. Ein gegliedertes
Schulsystem muss die Begabungen und Stärken von Schülern
erkennen und fördern.
8.2.2 Wissensvermittlung muss zentrales Anliegen bleiben
Die Bildungsstandards in allen Schulformen müssen sich
an den höchsten in Deutschland ausrichten, um unseren
Schulabgängern die besten Chancen in Ausbildung und
Studium zu sichern. Die Wissensvermittlung (Kenntnisse,
Fähigkeiten, Fertigkeiten, Lernstrategien) muss zentrales
Anliegen der Schule bleiben. Wir wollen uns dafür einsetzen,
dass an den Oberschulen wieder Bildungsinhalte im
Mittelpunkt eines vom Fachlehrer geleiteten Unterrichts
stehen und Kompetenzen ihnen untergeordnet bleiben.
Leistungsanforderungen und Notengebung müssen bundesweit
vergleichbar sein. Zugangsvoraussetzung für das Gymnasium
dürfen allein landesweit verbindliche Leistungskriterien
sein. Das Abitur muss wieder eine Hochschulreifeprüfung
werden.
That all should give us to think, as we say in german .... Unübersichtliches Gelände.
Leistet die Bundesregierung Beihilfe für den Krieg der türkischen Regierung gegen die Kurden?
Die Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Fraktion der Linken bestätigt Befürchtungen, über die Telepolis schon vor Monaten berichtete: Die Türkei - und nicht nur sie - hat den vollen Zugriff auf die Daten und Fotos der Aufklärungsflüge der deutschen Tornados im Kriegsgebiet Türkei-Nordsyrien-Nordirak...
Auf die Frage, ob ausgeschlossen werden könne, dass die Türkei die Daten für die Bekämpfung der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die mit US-Unterstützung in Nordsyrien gegen den IS kämpft, benutzt werden, gab das Verteidigungsministerium eine erhellende Antwort:
"Die Aufklärungsergebnisse werden mit dem Freigabevermerk "For Counter-Daesh Operation only" (nur für die Anti-IS-Operation, Einf. d.A.) versehen. Grundsätzlich wird im vertrauensvollen Miteinander mit den Partnernationen davon ausgegangen, dass diese sich an diese zweckgebundene Verwendung der Aufklärungsergebnisse halten."
Ein alter Freund, Herr R., der lange nicht online war und nun mal wieder diese Seite besucht hat, meint, ich sei zu zornig geworden, verbittert geradezu. - Ich werde mich bemühen, Spuren von Maß und Schönheit wahrzunehmen und zu melden.
Was für ein Abend! Im Rahmen des Akkordeonfest Hannovers 2016 gestern Abend im Großen Sendesaal des NDR: Tango!
Wenn irgendwoirgendwann Sie Gelegenheit haben, eines dieser Stücke und einen dieser Musiker hörensehen zu können: Hingehen!
Camorra Tango Ensemble:
Juan Jose Mosalini: ›Apretonados‹
Astor Piazzolla: ›Otono Porteno‹ | ›Escuao‹
Astor Piazzolla, Arr.: E. Ugarte: ›Oblivion‹ | für Orchester
Tango sin palabras:
Osvaldo Pugliese: ›La Beba‹
Juan de Dios Filiberto: ›Quejas de Bandoneon‹
Osvaldo Ruggiero: ›Bordoneo y 900‹
Feliciano Brunelli: ›Illusión de mi Vida‹
Juan José Mosalini, Goran Stevanovic, Konstantinos Raptis, Bandoneon: N.N. | Improvisation für drei Bandoneon
Astor Piazzolla, Arr. E. Ugarte: ›Libertango‹ | für Streicher, Jazztrio, E. Ugarte, J.J. Mosalini
Camorra Tango Ensemble: Goran Stevanovic, Bandoneon | Andrej Bielow, Violine | Felix Schilling, Kontrabass | Raul da Costa, Klavier | David Mohr, E-Gitarre
Juan José Mosalini, Bandoneon
NDR Radiophilharmonie
Enrique Ugarte, Leitung
Unglaublich, wie diese Musik, diese Musiker einen erreichen können. Das waren Klänge, die Akkordeon und Bandoneon - so noch nicht gehört - hören lassen und Musiker wie Enrique Ugarte und vor allem Juan Jose Mosalini und eben diesen Tango Nuevo. Ich würde das gern selbst beschreiben, kann ich aber nicht - und die Wiki-Definition finde ich einigermaßen treffend:
Zentral ist die kompositorische Erneuerung des Tangos zunächst mit Astor Piazzolla verknüpft: Seine Kompositionen eines Tango Nuevo, die ab 1955 nach seiner Rückkehr nach Argentinien entstanden, sind als Konzertmusik angelegt und somit „nicht tanzbar, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Sie fordern vielmehr zum konzentrierten Hören auf. Piazzolla entwickelte den Tango weiter und assimilierte für diesen Zweck höchst unterschiedliche Einflüsse.“[1] Anstelle der immer gleichen Wiederholung der vorhersehbaren rhythmischen Muster, dem Rückgriff auf das vertraute harmonische Vokabular und den einfachen Formen des traditionellen Tango modernisierte Piazzolla den Tango, indem er durch Rückgriff auf die europäische Kunstmusik, die argentinische Folklore und den Jazz seine Form veränderte und seine Rhythmen modifizierte. Er verwendete den Kontrapunkt und die Fugenform. Zudem griff er auf harmonische Neuerungen und die Tonsprache von Béla Bartók, Sergei Prokofjew, Igor Strawinsky und Heitor Villa-Lobos zurück, womit ihm Dissonanzen, kantige Melodien und fortschrittliche formelle Konzepte zur Verfügung standen. Unter Rückgriff auf den Progressive Jazz und den Third Stream entstanden auch Konzepte, um den Improvisationsanteil in seinen Kompositionen zu strukturieren (etwa auf dem Album Summit mit Gerry Mulligan). Ab 1974 wanderte sogar die Elektronische Musik in seine Kompositionen ein. Dennoch verlor Piazzollas Tango Nuevo nie das Romantische und die Leidenschaft, Dramatik, Erotik und Heftigkeit des traditionellen Tango, so dass stets der Tango spürbar bleibt.
Am Ende möchte ich noch einmal auf den Anfang zurückkommen. Mein Eindruck ist, dass vor allem die Tendenz zur Vermathematisierung und Ausrichtung der Politikwissenschaft auf empirisch-quantitative Methoden der Kontingenz des Politischen nicht gerecht werden kann. Die Fixierung auf Quantitäten entspringt nicht zufällig Anleihen aus der Wirtschaftswissenschaft, die mit ihren Modellen und Prognosen der Politik exakte Vorgaben für ihr Handeln an die Hand zu geben verspricht – wenngleich die Prognosen sich selten als richtig erweisen.
Statistische Berechnungen und Zahlen spiegeln eine Scheinobjektivität vor, die sie niemals einlösen können. Sie konstruieren gesellschaftliche Realität nicht weniger oder mehr als politische Mythen, die gegebenenfalls sogar eine größere diskursive Wirkungsmacht entfalten können als Zahlen. Ja, letzten Endes ist der Anschein von Objektivität und wissenschaftlicher Exaktheit in solchen Berechnungen selber nur ein Mythos.
Das Politische ist dagegen niemals widerspruchsfrei und die allem Sozialen innewohnenden Konflikte können nicht mit Zahlen und vermeintlich exakter Wissenschaft gebändigt bzw. aus der Welt geschafft werden.
Lothar Probst: Was ist Politik? Für eine Politikwissenschaft jenseits von Mathematik und Moralphilosophie.
(aus: »Blätter« 10/2016, Seite 105-114)
... Das ist ein düsteres Gemälde, bei dessen Anblick daran zu erinnern ist, daß Prozesse der Globalisierung Grenzen haben. Sie haben regionale, aber auch ökonomische und soziale Grenzen. Dennoch drängt der Schluß sich auf, daß die Entwicklungen zur Globalisierung und ihre sozialen Folgen eher autoritären als demokratischen Verfassungen Vorschub leisten. Autoritäre Verfassungen aber können dauern; sie sind weder so katastrophenträchtig noch so prekär wie totalitäre Diktaturen. Ein Jahrhundert des Autoritarismus ist keineswegs die unwahrscheinlichste Prognose für das 21. Jahrhundert.
Für eine solche Prognose sprechen unter anderem diese Gründe:
Die Internationalisierung des Wirtschaftens hat Folgen, denen sich einzelne nicht ohne weiteres entziehen können. Menschen sind Objekte, nicht Subjekte von Prozessen, deren Subjekte möglicherweise überhaupt nicht als Personen identifiziert werden können.
Die einzige Alternative, die aggressive Regionalisierung oder der Fundamentalismus (Integrismus), ist fast strukturnotwendig von Führungsstrukturen geprägt, die man nur als autoritär beschreiben kann...
Lesebefehl!!
Wie der große GIL SCOTT-HERON seinerzeit (als Reagan gewählt wurde) sagte: Well, the first thing I want to say is: Mandate my ass!
Now the University of Glasgow is offering a short course entitled D’oh! The Simpsons Introduce Philosophy.
Promotional material for the course, which costs £30, says: “The Simpsons is one of the modern world’s greatest cultural artefacts, partly because it is so full of philosophy. Aristotle, Kant, Marx, Camus, and many other great thinkers’ ideas are represented in what is arguably the purest of philosophical forms – the comic cartoon.
“This day-school will explore philosophy’s most inspiring ideas as presented in Matt Groening’s monument to the absurdities of human existence ...
Das ist etwas anderes als die Simpsons demnächst philisophisch zu betrachten, und dass der eintägige Kurs nicht allen Interessierten offensteht, sondern schlappe £30 kostet, erfährt der HAZ-Leser, der schon kurz davor ist, einen Flug nach Glasgow zu buchen, auch nicht ...
Aber das bringt uns immerhin zu wirklich interessanten Einsichten über Prekarität im akademischen Milieu: Der zititierte Dozent, der an meheren Hochschulen in Glasgow als Convenor, Course Designer, Lecturer, Tutor arbeitet und dessen main research interests are in the philosophy of mind, particularly the metaphysics of mind: the problem of mental causation, the mind-body problem, and the prospects for materialist accounts of mental phenomena. I also take an interest in reductive versus non-reductive projects in science more generally, the development of the philosophy of mind in the twentieth century, defending intentionalism in the philosophy of art, and Hume's philosophy of religion, ist vermutlich dringend auf die £30 angewiesen ...
Außerdem erfahren wir heute in der HAZ unter Kurz gemeldet noch:
Studenten in Thailand lernen den Tod zu studieren
Bangkok. „Schöner Tod“ – so heißt ein neues Seminar, das die renommierte thailändische Chulalongkorn-Universität in Bangkok im Januar auflegt. Studenten sollen lernen, sich auf den Tod vorzubereiten und keine Angst davor zu haben, wie Dozentin Aim-utcha Wattanaburanon am Donnerstag berichtete.
′The classroom activities will be designed to offer the students the opportunity to lament the loss of loved ones and to understand that it’s OK to cry′, said the ′beautiful death′ teacher, Aim-Utchim.
The purpose of the course is to help the students to prepare for death, which should be seen as a natural event, and not be afraid of it. The professor added that this training should be both a mental and financial one.
Da kann man wenigstens ahnen, wie die Meldung ins Blatt kam: der news-robot merkte bei financial auf, verfasste den Text und setzte ihn unter Culture&Arts ab ... Wenn es noch verantwortungsvolle Redakteure gäbe, müssten die klarstellen: Leonard Cohen Taught Us How to Die
... Es gibt also sowohl eine an politische Unterscheidungen angelehnte Differenzierung der Medienlandschaft als auch ein dementsprechendes, je nach Kanal unterschiedlich stark ausgeprägtes Rezeptionsverhalten. Der Unterschied zwischen „online“ und „offline“ ist aber nicht besonders groß.
Wer besorgniserregende Ergebnisse sucht, findet sie im Kleingedruckten. So stand zwar ein Datensatz von insgesamt 1,2 Millionen Nutzern zur Verfügung, ausgewertet wurden aber nur die Daten von 50 000, weil lediglich vier Prozent des Samples das Kriterium „aktiver Nachrichtenkonsum“ erfüllen. Und dass die befürchtete Selektivität der sozialen Medien keine große Rolle spielt, hat auch damit zu tun, dass nur jeder dreihundertste Klick auf Facebook zu einer Nachrichtenseite geht. Katzenvideos und andere unterhaltende Inhalte haben wesentliche größere Bedeutung...
Ich fürchte, die Strategie des HAZ-Content-Managements, in Konkurrenz zu sog. sozialen Medien ebenfalls auf mehr Katzenvideos und andere unterhaltende Inhalte zu setzen führt direktemang in die Tonne: Warum soll ich dafür noch 1,70 € ausgeben?
Fuck the Bubble!
Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge, die mich wirklich berühren. (Maxim - laut.de-Biographie) Electronic munt minimalist punk-hop rants for the working class: Die Sleaford Mods aus Nottingham pflegen etwas, das hierzulande seit langem verschwunden ist: Klassenbewusstsein (Sleaford Mods)
Nehmen wir die beiden Konzepte/Künstler/folgenden Videos mal metaphorisch für die akutelle Debatte: An Trumps Wahlerfolg seien vor allem linksliberale Intellektuelle schuld (Schöne Gegenrede von Katja Kullmann), - könnte man doch fragen, wo überhaupt das Problem ist: Lasst doch Kritik von allen Seiten blühen. Wir wollen das gern hören/sehen/lesen, wenn es gut durchdacht/gemacht ist. Wenn dann noch gute Ideen zum Handeln diskutiert würden ... Insofern: Ich finde diese Songs großartig:
Die Ärzte meinen, du hättest kürzer treten sollen
Du hattest eine Überdosis Glück
Bist wohl irgendwelchen Irrlichtern gefolgt
Und kamst nie wieder ganz zurück
Jetzt sitzt du da in deinem viel zu großen Hemd
Malst Comichefte aus
Auch wenn du's Ferien in der Nervenklinik nennst
Ist es halt doch ein Irrenhaus
I was supposed to be going out, that took ages
Kids are hardcore, aren't they?
They don't mess about
Madhouse, chit-chat, duties, more nappies
Then I manage to get out
The sharp night whistled around my coat, as I motioned up to the main road
The wails of your offspring behind ya, cracking window
It's hard, innit, when you plan to do something
But at that moment you realize it's not quite right
Not really something you should be doing tonight
Well before me a few hellos, expectant mums with blokes that I know
The bus whirred, three-fifty all-day ticket
But I knew deep down I wasn't going to use it later
TCR Total Control Racing
1. Der US-Präsident wird am Athener Flughafen von Verteidigungsminister Panos Kammenos empfangen. (picture alliance / dpa / Pantelis Saitas)
Das ist insofern pikant, als der zu den „Unabhängigen Hellenen“ (Anel) gehört:
... Der einzige Anel-Abgeordnete im Europaparlament sitzt mit der deutschen AfD und der polnischen PiS in einer Fraktion. Und der autoritäre Parteiführer Kammenos betont seine geistige Verwandtschaft mit Nigel Farage und den EU-Gegnern der britischen Ukip.
Dabei verkörpert Kammenos eine sehr eigene griechische Melange, deren Grundsubstanz das Dogma einer „christlich-orthodoxen“ Identität der griechischen Nation ist. Das erklärt das Misstrauen gegen Muslime, Juden und jedwede „fremde“ Religion, die militante Homophobie, den Kampf gegen „Überfremdung“ und Einbürgerung von Migrantenkindern, aber auch eine chauvinistische Außenpolitik, die mit den serbischen und russischen Glaubensbrüdern eine „orthodoxe“ Achse schmieden will. Und das alles verquirlt mit einer neoliberalen Wirtschaftsdoktrin, die den meisten Syriza-Anhängern ein Gräuel ist. Der einzige Berührungspunkt zwischen beiden Koalitionspartnern ist der Widerstand gegen die Troika, den Kammenos allerdings als „nationalen Kampf“ gegen die deutschen Okkupanten sieht und nicht etwa als soziale Protestbewegung gegen die ungerechte Verteilung der Krisenlasten...
In einem leidenschaftlichen Appell in Athen beschwor Obama Werte wie Religionsfreiheit, Gewaltenteilung und Menschenrechte. Die frühesten Formen der Demokratien seien nicht perfekt gewesen, dennoch sei die Regentschaft des Volkes unersetzbar, unterstrich Obama. Die Geschichte zeige, dass Länder mit demokratischer Führung gerechter, stabiler und erfolgreicher seien. Der US-Präsident räumte ein, der Fortschritt folge einem schwierigen Pfad, manchmal gebe es Rückschritte. Zugleich würdigte Obama die Europäische Union als eine der wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Errungenschaften in der Welt....
(s.o. Deutschlandfunk, mehr Zitate hier)
Na gut, einen Tritt vor Schäubles Schienenbein hat er untergebracht:
Obama machte sich mit Blick auf die gewaltigen Staatsschulden Griechenlands erneut für Erleichterungen stark. „Eine Entlastung ist entscheidend“, sagte Obama. Das Land, das nach der Finanzkrise schmerzhafte Einschnitte hinter sich habe, müsse auf einen nachhaltigen Pfad zurückgeführt werden, die Jugend brauche Perspektiven. Mit seiner Forderung steht Obama im Widerspruch zur Bundesregierung. Finanzminister Wolfgang Schäuble hält Schuldenerleichterungen für Griechenland nicht für angebracht und liegt deswegen seit längerer Zeit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Clinch...
Aber ansonsten: Wertegesülze, blanker Zynismus und Allgemeinplätze à la "Die wichtigste Rolle in einem Land ist nicht die des Präsidenten oder des Ministerpräsidenten. Die wichtigste Rolle im Land ist die des Bürgers."
Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann Feind wird. Thomas Münzer (1490 - 1525 hingerichtet)
Andreas Fisahn untersucht in seinem Buch erstens den strukturellen Zusammenhang von kapitalistischer Ökonomie und bürgerlichem Staat. Er fragt, ob die Strukturen der bürgerlichen Gesellschaft eine Trennung von politischer und ökonomischer Herrschaft begünstigen. Im zweiten Schritt zeichnet er die historischen Entwicklungen nach, welche diese Trennung hervorbrachten, um drittens die Relation von parlamentarischer Demokratie und kapitalistischer Ökonomie als Folge dieser Trennung zu untersuchen. Dabei zeigt er, dass der Kapitalismus sich nur auf der Grundlage der spezifischen abendländischen Entwicklung durchsetzen konnte. Die Konkurrenz der Staaten in Europa war seine Voraussetzung. Diese konnten außerdem auf ein weit entwickeltes, römisches Rechtssystem zurückgreifen. So lässt sich die Trennung von ökonomischer und politischer Macht auch historisch nachvollziehen, was schließlich die Frage nach der parlamentarischen Vertretung der ökonomischen Macht im politischen Betrieb aufwirft. Der Mythos von Kadmos mit seinem unbeantworteten Verhältnis zur Gewalt versinnbildlicht für Fisahn die Staatsgründung treffender als der „Mythos“ vom Gesellschaftsvertrag und der einfach unterstellten Aufgabe von Gewalt.
Gedruckt erhältlich beim Verlag Westfälisches Dampfboot
Dieses Buch wird unter den Bedingungen einer Creative Commons License veröffentlicht: Creative Commons Attribution-Non- Commercial-NoDerivs 3.0 Germany License - Free download bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung!!
Dort auch: Zur Renaissance der europäischen Konservativen Revolution. Analysen von Volkmar Wölk
... Wenn Hajo Funke auf die Konservative Revolution als Quelle jener neuen rechten Bewegung verweist, auf jenen von Armin Mohler geprägten Begriff, jenen «Kunstgriff, der mit einigen gewagten Konstruktionen, Auslassungen und Legenden aufwartet», so trifft dies zweifellos ebenso zu wie die Warnung, es greife zu kurz, diese neue rechte Bewegung als faschistisch und rassistisch zu stigmatisieren. Letzterem Einwand ist selbst dann zuzustimmen, wenn wir berücksichtigen, dass Mohler selbst, nach seinem politischen Standort befragt, ein wenig kokett antwortete, er sei ein «Faschist im Sinne von José Antonio Primo de Rivera». Faschismus sei für ihn, «wenn enttäuschte Liberale und enttäuschte Sozialisten sich zu etwas Neuem zusammenfinden. Daraus entsteht, was man Konservative Revolution nennt.» Ein dergestalt definierter Faschismus umschifft in der Tat die Klippe «NS-Regime» als Erinnerungsort der extremen Rechten und stellt ihn in den Kontext eines Phänomens, das für die Gegenwart bevorzugt als «Querfrontstrategie» beschrieben wird. Weiter lesen im PDF.
Und weitere Publikationen der RLS hier.
In "Lessons of Pop" präsentiert James Newell „Jim“ Osterberg in zehn Lektionen seine Sicht auf die Popkultur von heute und der vergangenen Tage. Provokant, selbstironisch, überraschend und mit garantiertem Aha!-Effekt. So erfährt man beispielsweise, was Miley Cyrus' Hinterteil mit der Benachteiligung der Schwarzen in Amerika zu tun hat, was Julius Caesar wohl über das Wacken-Festival in Schleswig-Holstein denken würde und warum "Eyes Wide Shut" trotz Tom Cruises Performance Stanley Kubricks bester Film ist.
Unbedingt ansehen; - wenn nicht mehr bei ARTE dann hier!!
In der Süddeutschen Zeitung vom 29./30. Oktober 2016 stieß ich auf eine Meldung, die mich seit der Lektüre nicht mehr losgelassen hat. Am Nachmittag des 3. Oktober 2016, also am Tag der Deutschen Einheit, brach ein 82jähriger Mann im Foyer einer Essener Bank zusammen. Statt sich um ihn zu kümmern, stiegen in den folgenden 20 Minuten mehrere Kunden über den am Boden liegenden Mann hinweg oder machten einen großen Bogen um ihn. »Teilweise gingen sie nah an dem Sterbenden vorbei oder stiegen hinüber, um ihre eigenen Finanzgeschäfte durchzuführen«, heißt es von seiten der Ermittler. Anschließend hätten die Kunden den Vorraum wieder verlassen.
Auf den Videoaufnahmen ist laut Polizei zu sehen, wie etwa fünf Minuten nach dem Zusammenbruch die erste Person den Vorraum betritt und den Mann ignoriert. Dieser habe mitten in dem Raum gelegen und sei gut gekleidet gewesen, sagte der Polizeisprecher. Erst der fünfte Kunde habe den Rettungsdienst alarmiert. Der Mann ist wenige Tage nach dem Zusammenbruch verstorben...
Es ist sicher kein Zufall, dass dieser Tage eine Neuverfilmung des Wilhelm-Hauff-Märchens »Das kalte Herz« in die Kinos kommt. Es ist eine merkwürdige, aber hoch aktuelle Geschichte, die der große romantische Erzähler Hauff 1827 verfasst und in seinem »Märchenalmanach« veröffentlicht hat. Im Zentrum steht der arme Kohlenbrenner Peter Munk. Seine Heimat ist der Schwarzwald. Er lebt unter Menschen, die mit Holzfällen, dem Flößen von Baumstämmen, der Köhlerei, mit der Uhrenfabrikation oder der Glasbläserei ihr oft karges, aber aufrechtes Leben bestreiten. Sie stellen handfeste Gebrauchsdinge her, die zwar in Geld umsetzbar sind, nicht jedoch um des Geldes willen produziert werden. Die Menschen lebten natürlich nicht in einem »Goldenen Zeitalter«, sondern, wie der italienische Filmemacher und Schriftsteller Pier Paolo Pasolini schrieb, in einem »bitteren Zeitalter des Brotes«, das aber seine eigene Kultur und Würde besaß. Peters Armut und Not und der verschwenderisch-dumme Umgang mit den drei Wünschen, die das Glasmännlein ihm gewährt, treiben ihn dem Holländer-Michel, einem skrupellosen Geschäftsmann, in die Arme. Dieser eignet sich als Gegenleistung für seine Hilfe Peters lebendig-schlagendes Herz an und verpasst ihm statt dessen ein Herz aus Stein. Fortan verfügt Peter über die richtige Innenausstattung für das Geschäftemachen, ist geizig und habgierig. Aber er vermag weder zu lachen noch zu weinen, ist unfähig zur Liebe und Anteilnahme am Schicksal anderer. Er fühlt nichts mehr und geht für den geschäftlichen Erfolg über Leichen. Den Ausgang der Geschichte kann jeder selbst nachlesen.
WHEN I was editing my last film, in Berlin, I would usually work at night when no one would call or bother me. Sometimes, in the middle of the night, I would go out for a short walk around my block. I was surprised to find that homeless people were sleeping inside a bank, lying between A.T.M.’s. In my travels, I’ve noticed this seems to be a growing phenomenon throughout Europe, a result of the economic crisis. When the producers of the “Why Poverty?” project invited me to contribute, I decided to make a short film to show what happens in these banks — the sleeping homeless people and the various reactions of those who encounter them...
So, one night in Berlin, I biked around my neighborhood and started filming. In one of my favorite moments, a woman opened a door leading to the A.T.M.’s and, when she realized that there were people sleeping inside, slowly closed the door and tiptoed away, saying, “Sleep well!”
I decided the film needed a lullaby...
Der kurze Film ist - wie Mrs. Mop in Die roten Schuhe schreibt - so subtil, so melancholisch, so berührend und so verstörend, dass man ihn immer wieder ansehen muss ...
Die Frage Why Poverty? beantwortet der Film nicht; - kann er nicht, will er auch gar nicht, er stellt sie nicht einmal. Was er will - to emphasize the social distance between most people and the homeless people they encounter, wherever they are in the world - erreicht er mit nur fünf Einstellungen, wenigen Bewegungen im Bild und durch die gelungene Komposition von Bild, O-Ton (Tür, PIN-Eingabe, Straße) und dem Lied (gesungen von der udmurtischen Sängerin Nadezhda Utkina). Achten Sie mal drauf bei 1'45 ff. !!
Markus Kompa: Citizen Trump. Orson Welles verfilmte Trump bereits 1941 (Telepolis, 13. November 2016)
... Der visionäre Dramatiker Orson Welles griff Hearsts Leben auf und machte sich in "Citizen Kane" insbesondere über dessen Verhältnis mit der Schauspielerin Marion Davies lustig, der Hearst den Kosename "Rosenknospe" ("Rosebud") verehrt hatte, eine Anspielung auf deren Vagina... Trump to Charles Foster Kane: Get yourself a different woman!
„Ich verstehe erst heute, warum Citizen Kane der Film ist, der er ist und was ihn einzigartig macht; es ist der einzige Erstling, bei dem ein Berühmter Regie führte. Seine Entstehung wurde mit solcher Begeisterung erwartet, dass er gezwungen war, nicht nur den Einstieg in die Filmbranche zu schaffen, sondern den Film zu drehen, der alle anderen zusammenfasst und vorwegnimmt. (…) Alles was im Kino nach 1940 Bedeutung hat, ist von Citizen Kane beeinflusst.“ – François Truffaut
1,2 Millionen Mal ist das Video laut Facebook angesehen worden. 23.000 positive Reaktionen hat es bekommen, und über 15.000 mal wurde es geteilt ... Auch Heinz-Christian Strache, Bundesobmann der FPÖ, teilt Mario Barths Video. Er tut es mit den Worten:
Mario Barth zeigt auf, wie uns diverse Medien für dumm verkaufen wollen…… Es finden keine Massendemos vor dem Trump-Tower in New York statt.
Nun ist der Tag, den sich Barth für seinen Besuch ausgesucht hat, ein besonderer Tag: Es ist Veterans Day. Die traditionelle Parade zieht an diesem Tag durch die Fifth Avenue, an der auch der Trump Tower liegt. Sie endet einige Straßenzüge weiter südlich und führte zu zahlreichen Straßensperrungen.
Vor allem aber, wie gesagt: Die Proteste haben am Abend stattgefunden. Barth steht tagsüber dort....
Wenn es ... - 150 Jahre nach seinem Erscheinen - einen vitalen, aktuellen, nicht nur historischen Grund gibt, das "Kapital" zu lesen, dieses Buch, das den Anspruch erhebt, das "ökonomische Bewegungsgesetz der modernen Gesellschaft" entdeckt zu haben - dann müsste das Buch den Test bestehen, dass man mit der Marxschen Brille immer noch etwas sehen kann, was man sonst nicht sieht, dann müssten die Marxschen Begriffe die Wirklichkeit, in der wir heute leben, anders aufschließen als andere. "Man prüft den Pudding, indem man ihn isst", pflegte der Fabrikant Friedrich Engels zu sagen. Fangen wir also an.
Im ersten Teil erläutert der Publizist Mathias Greffrath, der die Reihe im Deutschlandfunk kuratiert hat, wie die Marxsche Kategorie des Mehrwerts heute noch politische Brisanz entfalten kann. RE: Das Kapital (1/6) Aktuelle Brisanz der Marxschen Kategorie
RE: Das Kapital (2/6) Das Verhältnis von Kapitalismus und Gewalt. Von Wolfgang Streeck
RE: Das Kapital (3/6) Entfremdung im Kapitalismus. Von Michael Quante
RE: Das Kapital (4/6) Der Niedergang des Kapitalismus. Von Paul Mason
RE: Das Kapital (5/6) Sahra Wagenknecht über das Ende des Kapitalimus.
RE: Das Kapital (6/6) Kooperation als Quelle des Reichtums. Von Robert Misik
The US Elections Project estimates that 130.8 million Americans cast a ballot in 2016, out of 231 million eligible voters — a turnout rate of just 56.5 percent. Sieht man genauer hin, kommt man auf eine wahlberechtigte Bevölkerung (Voting-Eligible Population = VEP) von 231,556,622 - die Voting-Age Population (VAP) liegt bei 251,107,404 - die Differenz ergibt sich daraus, dass zB die in Prison (1,493,706) und die auf Probation=Bewährung (2,298,993) nicht wählen dürfen* (... in swing states like Florida and Virginia, 30-40% of all black men are prohibited by law from voting, sagt Michael Moore).
Davon, also von der VEP, votierten für Hillary Clinton 60.071.565 WählerinnenundWähler und für Donald Trump 59.789.253.
Es wählten also bei den US-Präsidentsschaftswahlen 2016
... 43,5 % der Wahlberechtigen keinen der Kandidaten
... ca. 25,9 % der Wahlberechtigen Hilary Clinton
... ca. 25,8 % der Wahlberechtigen Donald Trump
The Winner is: Donald Trump.
Wie der große GIL SCOTT-HERON seinerzeit (als Reagan gewählt wurde, - von ebenfalls ca. 26% der Wahlberechtigen) sagte: Well, the first thing I want to say is: Mandate my ass!
Well, the first thing I want to say is: Mandate my ass!
Because it seems as though we've been convinced that 26% of the registered voters, not even 26% of the American people, but 26% of the registered voters form a mandate or a landslide. 21% voted for Skippy and 3, 4% voted for somebody else who might have been running.
But, oh yeah, I remember. In this year that we have now declared the year from Shogun to Reagan, I remember what I said about Reagan, I meant it. Acted like an actor. Hollyweird. Acted like a liberal. Acted like General Franco when he acted like governor of California, then he acted like a Republican. Then he acted like somebody was going to vote for him for president. And now we act like 26% of the registered voters is actually a mandate. We're all actors in this I suppose.
What has happened is that in the last 20 years, America has changed from a producer to a consumer. And all consumers know that when the producer names the tune, the consumer has got to dance. That's the way it is. We used to be a producer - very inflexible at that, and now we are consumers and, finding it difficult to understand. Natural resources and minerals will change your world. The Arabs used to be in the 3rd World. They have bought the 2nd World and put a firm down payment on the 1st one. Controlling your resources we'll control your world. This country has been surprised by the way the world looks now. They don't know if they want to be Matt Dillon or Bob Dylan. They don't know if they want to be diplomats or continue the same policy - of nuclear nightmare diplomacy. John Foster Dulles ain't nothing but the name of an airport now.
The idea concerns the fact that this country wants nostalgia. They want to go back as far as they can - even if it's only as far as last week. Not to face now or tomorrow, but to face backwards. And yesterday was the day of our cinema heroes riding to the rescue at the last possible moment. The day of the man in the white hat or the man on the white horse - or the man who always came to save America at the last moment - someone always came to save America at the last moment - especially in "B" movies. And when America found itself having a hard time facing the future, they looked for people like John Wayne. But since John Wayne was no longer available, they settled for Ronald Reagan and it has placed us in a situation that we can only look at -like a "B" movie.
Come with us back to those inglorious days when heroes weren't zeros. Before fair was square. When the cavalry came straight away and all-American men were like Hemingway to the days of the wondrous "B" movie. The producer underwritten by all the millionaires necessary will be Casper "The Defensive" Weinberger - no more animated choice is available. The director will be Attila the Haig, running around frantically declaring himself in control and in charge. The ultimate realization of the inmates taking over at the asylum. The screenplay will be adapted from the book called "Voodoo Economics" by George "Papa Doc" Bush. Music by the "Village People" the very military "Macho Man."
"Company!!!"
"Macho, macho man!"
"Two-three-four."
"He likes to be .. well, you get the point."
"Huuut! Your left! Your left! Your left, right, left, right, left, right…!"
A theme song for saber-rallying and selling wars door-to-door. Remember, we're looking for the closest thing we can find to John Wayne. Clichés abound like kangaroos - courtesy of some spaced out Marlin Perkins, a Reagan contemporary. Clichés like, "itchy trigger finger" and "tall in the saddle" and "riding off or on into the sunset." Clichés like, "Get off of my planet by sundown!" More so than clichés like, "he died with his boots on." Marine tough the man is. Bogart tough the man is. Cagney tough the man is. Hollywood tough the man is. Cheap steak tough. And Bonzo's substantial. The ultimate in synthetic selling: A Madison Avenue masterpiece - a miracle - a cotton-candy politician…Presto! Macho!
"Macho, macho man!"
Put your orders in America. And quick as Kodak your leaders duplicate with the accent being on the dupes - cause all of a sudden we have fallen prey to selective amnesia - remembering what we want to remember and forgetting what we choose to forget. All of a sudden, the man who called for a blood bath on our college campuses is supposed to be Dudley "God-damn" Do-Right?
"You go give them liberals hell Ronnie." That was the mandate to the new Captain Bligh on the new ship of fools. It was doubtlessly based on his chameleon performance of the past: as a Liberal Democrat. As the head of the Studio Actor's Guild, when other celluloid saviors were cringing in terror from McCarthy, Ron stood tall. It goes all the way back from Hollywood to hillbilly. From Liberal to libelous, from "Bonzo" to Birch idol, born again. Civil rights, women's rights, gay rights: …it's all wrong. Call in the cavalry to disrupt this perception of freedom gone wild. God damn it, first one wants freedom, then the whole damn world wants freedom.
Nostalgia, that's what we want…: the good ol' days, when we gave'em hell. When the buck stopped somewhere and you could still buy something with it. To a time when movies were in black and white, and so was everything else. Even if we go back to the campaign trail, before six-gun Ron shot off his face and developed hoof-in-mouth. Before the free press went down before full-court press, and were reluctant to review the menu because they knew the only thing available was...Crow.
Lon Chaney, our man of a thousand faces: no match for Ron. Doug Henning does the make-up; special effects from Grecian Formula 16 and Crazy Glue; transportation furnished by the David Rockefeller of Remote Control Company. Their slogan is, "Why wait for 1984? You can panic now...and avoid the rush."
So much for the good news….
As Wall Street goes, so goes the nation. And here's a look at the closing numbers: racism's up, human rights are down, peace is shaky, war items are hot. The House claims all ties. Jobs are down, money is scarce, and common sense is at an all-time low on heavy trading. Movies were looking better than ever, and now no one is looking, because we're starring in a "B" movie. And we would rather had...John Wayne. We would rather had...John Wayne.
"You don't need to be in no hurry.
You ain't never really got to worry.
And you don't need to check on how you feel.
Just keep repeating that none of this is real.
And if you're sensing, that something's wrong,
Well just remember, that it won't be too long
Before the director cuts the scene. yea."
"This ain't really your life,
Ain't really your life,
Ain't really ain't nothing but a movie."
[Refrain repeated approximately 20 times]
"This ain't really your life,
Ain't really your life, Ain't really ain't nothing but a movie."
* In Deutschland hat der Gesetzgeber das anders geregelt: Hier kann nur ein Gericht unter bestimmten Vorraussetzungen sowohl das passive Wahlrecht als auch das aktive Wahlrecht für zwei bis fünf Jahre bei folgenden Straftaten entziehen, z. B. bei Vertuteilung wegen
- Vorbereitung eines Angriffskrieges
- Aufstacheln zum Angriffskrieg .... (!!)
Jetzt sind alle sehr betroffen, weil Trump Präsident wird. Ich sehe da eher keinen großen Unterschied zu seinen Vorgängern Ronald W. Reagan, Georg H. W. Bush, Richard Nixon, Charles Manson oder George W. Bush.
Aber: in Dallas sind gerade milde 19 Grad, da kann man auch mal im offenen Wagen durch die Stadt kutschieren. Uwe Becker (bei Facebook)
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.. nicht ganz getroffen: Am 20. Januar um 12 Uhr beginnt die Amtszeit des neuen Präsidenten offiziell. Er leistet seinen Amtseid und hält eine Antrittsrede.
Sehr treffend: Burks' Formulierung das Heulen und Zähneklappern der „liberalen“ Kleinbourgeoisie, die massenhaft die weinende Freiheitsstatue bei Facebook teilt. - Und mit der Kanzlerin Werte teilt: Sie nannte Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. "Auf der Basis dieser Werte biete ich dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, eine enge Zusammenarbeit an." (SPON 09.11.2016)
Abgesehen davon, dass es das hier früher auch nicht gegeben hätte, dass ein deutscher Regierungschef einen amerikanischen Präsidenten derart abwatscht, könnte man ja mal fragen, wie es um Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung hierzulande bestellt ist.
Ganz furchtbar, was das Niveau der Diskussion angeht: Frau Schwarzer heute Abend bei Maischberger: Der Trump-Schock: Wie verändert er die Welt? Sehr schön dort Eric T. Hansen: (sinngemäß) Jeder bringt seine Probleme von Zuhause mit und stülpt sie Trump über ...
"Kick out the jams" has also been taken to be a slogan of the 1960s ethos of revolution and liberation, an incitement to "kick out" restrictions in various forms. To quote MC5 guitarist Wayne Kramer from his interview with Caroline Boucher in Disc & Music Echo magazine on August 8, 1970:
People said "oh wow, 'kick out the jams' means break down restrictions" etc., and it made good copy, but when we wrote it we didn't have that in mind. We first used the phrase when we were the house band at a ballroom in Detroit, and we played there every week with another band from the area. [...] We got in the habit, being the sort of punks we are, of screaming at them to get off the stage, to kick out the jams, meaning stop jamming. We were saying it all the time and it became a sort of esoteric phrase. Now, I think people can get what they like out of it; that's one of the good things about rock and roll ...
„Der gleiche Volkszorn, der Trump gebar, brachte auch Sanders hervor, und während beide der weitverbreiteten sozialen und politischen Unzufriedenheit Ausdruck verleihen, tun sie es auf entgegengesetzte Weise: der eine mit rechtem Populismus und der andere mit der linken Forderung nach Gerechtigkeit. Und hier ist der Trick: Der linke Ruf nach Gerechtigkeit geht häufig Hand in Hand mit den Kämpfen um die Rechte von Frauen und Homosexuellen, für Multikulturalismus und gegen Rassismus und so weiter. Das strategische Ziel des Clinton-Konsenses besteht darin, all diese Kämpfe von der linken Forderung nach Gerechtigkeit abzutrennen – weshalb das lebende Symbol dieses Konsenses Tim Cook ist, der Apple-Chef, der stolz einen offenen Brief gegen die Diskriminierung von LGBT-Personen unterzeichnet und jetzt problemlos Hunderttausende Foxconn-Arbeiter in China vergessen kann, die Apple-Produkte unter Sklavenbedingungen montieren. Er hat ja seine große Geste der Solidarität mit den Unterprivilegierten gemacht und die Abschaffung jeglicher Geschlechtersegregation gefordert. Wie so oft stehen die Großunternehmen stolz vereint mit der politisch korrekten Theorie.“
Das ist keine VT, sondern ein schöner Deutungsansatz.
Den gleichen Trick hat übrigens Julian Reichelt (Bild.de-Chefredakteur) gestern bei Maischberger (Der Trump-Schock: Wie verändert er die Welt?) versucht, als er Sanders/Lafontaine mit Trump/AfD gleichsetzte, weil sie Angebote für Enttäuschte machen ... Das ist vermutlich der gemeinsame Kern des Clinton-Merkel-Konsenses (auf den Reichelt wie die Mehrheit der Qualitätsmedien verpflichten wollen): TINA.
Das Ästhetische und das Politische: Vor hundert Jahren wurde der Schriftsteller Peter Weiss geboren, Autor der "Ästhetik des Widerstands".
Berliner Mauer-Inschrift: » Who the fuck is Peter Weiss «
"Der Sinn meines langen Wartens aber würde ja sein, von den künftigen Einsichten her das früher Aufgenommne zu klären, und vielleicht wäre es dann nicht einmal so wichtig, das damalige Ich zu verstehen, sondern dem, der sich besinnt, näher zu sein, denn dies ist ja das Wesen der Zeit, daß wir uns fortwährend entwerfen, aus den Augen verlieren, auf neue Art wiederfinden, ein Prozeß, in dem uns die Untersuchung aller Einzelheiten auferlegt ist, und das Schreiben wäre die Tätigkeit, mit der ich dieser Aufgabe nachkommen könnte, und mit der ich mich von den Praktikern unterschiede, die jedem Augenblick gleich entnahmen, was anwendbar für sie war. Zwischen Reflexion und Aktion mußten die Tage abgelaufen sein, wie sie Jahrzehnte danach ablaufen würden, und ebenso wie bei einem seinem Ende entgegengehenden Werk die äußern Ansprüche sich immer stärker zur Geltung bringen und das Vorhaben schon fast losgelöst erscheinen lassen, war auch die Zeit im Mai Fünfundvierzig durchdrungen von vielfältigen Eindrücken."
(aus: Die Ästhetik des Widerstands, Bd. 3, 1981 - via Who the fuck is Peter Weiss ? Ein Künstlerleben in 11 Bildern. Von Beat Mazenauer)
Die Ästhetik des Widerstands, die Peter Weiss in drei Bänden 1975, 1978 und 1981 vorlegte, gilt als eines der sperrigsten Werke der neueren deutschen Literatur: sprachlich streng, politisch radikal. Es war vor allem Weiss' Beharren auf dem kulturellen Erbe der Arbeiterbewegung und der notwendigen Erinnerung an die Gräuel des Nationalsozialismus, das ihm in der Literaturkritik einer saturierten Bundesrepublik der späten 1970er Jahre viel Ablehnung eintrug. Als "kommunistisches Propagandawerk" wurde das rund tausendseitige Werk geschmäht, obwohl es doch in Wahrheit eine Synthese aus Politik und Kunst auf hohem Niveau versucht - großenteils gelungen, teils aber auch widersprüchlich bleibend.
Umso mehr ist es dem Bayerischen Rundfunk und dem WDR zu danken, dass sie diesen Reflexionsroman zur Vorlage eines 12-teiligen Großhörspiels in der Länge von zehneinhalb Stunden gemacht haben, entstanden unter der Dramaturgie von Herbert Kapfer (BR) und inszeniert von Karl Bruckmaier: Über die Arbeit an Peter Weiss’ Roman
Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands
Mit Robert Stadlober, Peter Fricke, Rüdiger Vogler, Michael Troger, Helga Fellerer, Ulrich Frank, Paul Herwig, Helmut Stange, Christian Friedel, Stephan Zinner, Katharina Schubert, Sabine Kastius, Susanne-Marie Wrage, Hanns Zischler, Jochen Striebeck, Wolfgang Hinze, Jule Ronstedt
Komposition: David Grubbs
Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier
peter weiss wäre nicht erstaunt.
sondern, wie wir ihn aus seiner arbeit kennen, würde er heute parteilich mitarbeiten als kommunist im klassendebakel international. er würde die schande, unsere, die schweinereien, unsere, trug und jammer und wut, alles unsres, ansehen mit offenen augen. er würde nachsehen, nachgehen, nachfragen, nachdenken. er würde von sich, von uns, fordern, zu lernen, was los ist. er würde sorgfältig (bestimmt nicht ohne entsetzen) abtasten dieses wirre kippen der wirklichen fronten im sturm der militär- und industrieprogramme des kapitals. auch zu packen versuchen das wegrutschen aus den dünsten parteiförmiger angst vor dem menschen in zynisch das überlaufende wächtergelächter gegen das leben selbst.
denn das hörte er heute, wär er noch hier, denn das höre ich heute, auf deutsch, von alten genossinnen und alten genossen, nicht selten: der mensch ist ganz anders, als wir mal dachten, seht euch das an, bierbrüllz und pope und porno und deutschlandlied – der mensch ist mies!
"Studie II (Hallucinationer)" (Study II (Hallucinations)) (1952), comprises twelve staged scenes that were modelled after a set of drawings. Accompanied by metallic sounds, various body parts, limbs and objects form surrealistic collages against the background of a black space. Peter Weiss intended to create associative images that can not be deciphered completely. Beyond any logical interpretation, he wanted to show pure inner feelings. In a conversation with Harun Farocki from 1980, Peter Weiss admitted in retrospect that the images had very well developed a strong psychological effect. Refering to the situation of his exile, he stated that "this had to do with the traumatic as well as dreamlike experience of rupture and alienation." Two years later, in "Studie IV (Frigörelse)" (Study IV (Relief)) (1954), Weiss chose to combine abstraction and real imagery. A male figure moves slowly through different spaces, partly draging his Alter-Ego on his back. In a bourgeois furnitured room, the young man searches through a box full of white papers, while next to him an old couple – mother and father – sits silently at the table. These scenes are intercut with close ups of tools and hands reaching through piles of strings and wires. "Studie IV (Frigörelse)" symbolizes the liberation from the father and the attempt to throw off an old ego or identity. Those subjects of his early short films, produced in a surrealist, if not existentialist vein, parallel Weiss' autobiographical writings throughout the 1950s that, amongst others, resulted in a book later published under the title "Abschied von den Eltern" (Farewell to the Parents) (1961).
In Hannover:
Die Bilderwelt des Widerstands
Zum Vermächtnis von Peter Weiss
Mit Dieter Hufschmidt (Lesung) und Martin Rector (Kommentar) - Staatsschauspiel Hannover
„Ein solches Buch ist mit keinem anderen zu vergleichen, das heute in unserer Sprache geschrieben wurde. Literaturkritik im Alltagssinne muss davor versagen.“
Hans Mayer bei der Verleihung des Literaturpreises der Stadt Köln 1981.
"Es ist eine Kunst, den mehr als 800 Seiten umfassenden Roman von Frank Witzel, der im vergangenen Jahr überraschend mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden ist, in ein nicht mehr als eine Stunde und 40 Minuten dauerndes Hörspiel zu verwandeln, ohne die Substanz dieses ausschweifenden 'hybriden Konstrukts aus Pop, Politik und Paranoia', einer Collage aus unterschiedlichen literarischen Verfahren, anzutasten. Dieses kleine Wunder ist der Tatsache geschuldet, dass der Autor gemeinsam mit dem versierten Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann an der akustischen Umsetzung des Textes gearbeitet hat und außerdem für die Komposition des Soundtracks verantwortlich zeichnet. Entstanden ist ein unglaublich frisches, lebendiges, den Hörer geradezu anspringendes Hörspiel. Weit davon entfernt, eine 'akustische Fassung' zu liefern, gelingt es diesem Hörspiel, den Roman über einen 13-jährigen Schulversager in Wiesbaden-Biebrich, der sich mit Freunden im Sommer 1969 - vor dem Hintergrund der Kaufhausbrandstiftung der späteren RAF - eine paranoide Welt zusammenzimmert, auf ganz eigenständige Weise neu zu erschließen. Wesentlichen Anteil daran hat die durchgehend mitlaufende zweite Tonspur: eine spannende Mixtur aus Tönen, Geräuschen, Musikfetzen und von Witzel komponierten (und gesungenen) Songs, die einen zusätzlichen atmosphärischen Hörraum für 'Die Erfindung der RAF' schafft." Hörspiel des Monats Juni 2016, Jurybegründung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, aktuell im Wettbewerb um den Deutschen Hörspielpreis der ARD
"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt."
Charles Lewinsky, Der A-Quotient
Wise Man Says II
"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater."
Frank Zappa
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