... in der Karstadt-Filiale am Kurfürstendamm - September 2010
... Senioren tragen Tabletts zu den festgeschraubten Tischen, einige blicken irritiert hinüber in den Mitarbeiterbereich, der nur durch eine Kordel vom öffentlichen Restaurant abgegrenzt ist. Alle wichtigen Protagonisten stellen sich vor eine Stellwand, um die Mitarbeiter öffentlich zu informieren und ihren Dank auszusprechen. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Beispiel dankte dem Deutsche-Bank-Vorstand Jürgen Fitschen, der eine große Hilfe gewesen sei... ... als Berggruen plötzlich in dem Restaurant links in einen abgesperrten, aber gut einsehbaren Bereich abbiegt und sich an einen Tisch mit sieben älteren Herren setzt. Mit dabei: Gerhard Schröder. Was hat der mit Karstadt zu tun?
Der Altkanzler genießt die Überraschung sichtlich, winkt Reportern und Besuchern zu. Die Männer essen eine Kleinigkeit, nur Berggruen bekommt keinen Bissen runter. Es stellt sich heraus: Schröder und die anderen Männer am Tisch, darunter Spaniens ehemaliger Ministerpräsident Felipe González und Fernando Henrique Cardoso, bis 2002 Staatspräsident Brasiliens, sind Mitglied in einem Think Tank, dem Nicolas Berggruen Institute. Sie treffen sich regelmäßig... Der Tagesspiegel vom 03.09.10
Doris Schröder-Köpf (47) ist zur Aufsichtsrätin der Karstadt-Warenhauskette bestellt worden.
Die Journalistin und Frau von Altbundeskanzler Gerhard Schröder habe einen freiwerdenden Aufsichtsratsposten übernommen, teilte das Unternehmen am Montag nach einer Sitzung des Gremiums mit. Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen dankte ihr für die Bereitschaft, sich für die Zukunft des Unternehmens zu engagieren. Der Tagesspiegel vom 17.01.2011 Wäre die heute 47-jährige Schröder-Köpf bei einem anderen Unternehmen in den Aufsichtsrat gegangen, noch dazu als Vertreterin der Arbeitgeberseite, hätte es in der SPD und nicht nur dort spitze Empörungsschreie gegeben. Aber Berggruen gilt als guter Kapitalist, dieses Problem ist mithin gelöst. Bleibt also noch die Frage, ob sie als Frau, die ihre Prominenz vor allem der Heirat mit einem späteren Bundeskanzler verdankt und die in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren vor allem als Ehefrau und Mutter dreier Kinder wahrgenommen wurde, ohne klassische Karriere in einem Aufsichtsrat tatsächlich ernst genommen wird.
Stimmt, Schröder-Köpf hat keine kaufmännische Ausbildung. Aber daheim in Hannover managt sie seit Jahren ein nicht so ganz kleines Familienunternehmen, in dessen Mittelpunkt der Staatsmann, Weltreisende, Wirtschaftsvertreter und Rechtsanwalt Gerhard Schröder steht. Süddeutsche Zeitung vom 18.01.2011
Feynsinn schreibt heute sehr treffend:
Es ist nichts Neues, aber manchmal ist es einfach deutlicher, wenn man Diskussionsgrundlagen nicht in einem Wust komplexer Zusammenhänge präsentiert. Es gibt solche, die sprechen für sich, zum Beispiel die Entwicklung der Lohnquote seit der “Agenda”. Die Hartz-Markierungen sind von mir.
"Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."
Daniel Patrick Moynihan
Es ist eine Menge Papier bedruckt worden in den Büros der Anwaltskanzlei Prinz in Hamburg. Gut 80 Seiten umfasst das Schreiben, das gleich in vielfacher Ausfertigung das Haus verlassen hat: Indem er alle Intendanten der neun Landesrundfunkanstalten der ARD einzeln anschrieb, versuchte der Medienanwalt Mathias Prinz, die Ausstrahlung eines wenig schmeichelhaften Films über seinen Mandanten Carsten Maschmeyer zu verhindern. Die Dokumentation Der Drückerkönig und die Politik zeichnet die Karriere des Unternehmers aus Hannover nach und beleuchtet die Verbindung des Gründers des Finanzdienstleisters AWD mit den Mächtigen der Politik. Besonders mit den Ministern der rot-grünen Ära von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, die das System der privaten Vorsorge vorangetrieben haben, soll sich Maschmeyer besonders gut gestellt haben - das ist auch ein Geschäftsfeld des AWD. Der Vorgang, die einzelnen ARD-Anstalten unter Druck zu setzen, um die Ausstrahlung eines Film im Ersten zu verhindern, ist neu, die Empörung im Senderverbund entsprechend groß. Der Film soll aber wie geplant an diesem Mittwoch um 21.45 Uhr im Ersten gezeigt werden. sueddeutsche.de
Naja, viel gab das nicht her ... Hat das ÖRFernsehen weniger Informationen als selbst mir zugänglich sind oder dürfen die denn, wenn man sie hätte, doch nicht verwendet werden?
Warum also Herr Prinz im Auftrag von Herrn M. solch einen Wind macht bei der ARD ist nach Ansicht des Films völlig unklar:
Der einzig richtig Doofe ist doch der ehemalige IG-Metaller Riester!
Und dass ansonsten einer jetzt reich ist und arrogant und nun Freunde hat, während andere arm sind und vor der Kamera weinen, ist doch in dieser Gesellschaft kein Skandal, sondern eher facebookmäßiger Alltag ...
Update nächster Tag:
Immerhin: ... überdurchschnittlich gute Quote ...
Insgesamt 3,86 Millionen Zuschauer sahen am Mittwochabend die Sendung im Ersten mit dem Titel Der Drückerkönig und die Politik, teilte die ARD mit. Der Marktanteil lag bei 12,5 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren. (sz)
Erstaunlich (oder nicht): Hier und heute gibt Herr M. ein Interview (!) - resp.: "stellte sich dem BILD-Verhör":
... BILD: Sie haben unbestritten gute Kontakte zu Regierungspolitikern und dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Wie sehr haben Sie davon profitiert?
Maschmeyer: „Ich habe niemals mit Bundeskanzler Gerd Schröder über Einführung der privaten Altersvorsorge gesprochen. Auch habe ich Herrn Riester und Herrn Rürup – nach denen die Privatrenten benannt wurden – erst lange Zeit nach Einführung dieser Altersvorsorgeprodukte kennengelernt. Profitiert haben von der Förderrente schon 15 Mio. Bundesbürger.“
BILD: Warum haben Sie in der Vergangenheit die Nähe zu Spitzenpolitikern gesucht, darunter auch zum heutigen Bundespräsidenten Wulff?
Maschmeyer: „Es ist logisch, wenn man in einer Stadt lebt, dass man sich trifft und kennenlernt. Aus solchen Beziehungen können Freundschaften entstehen zu Politikern, Managern, Musikern und Wissenschaftlern.“
Update 24.01.: Nds: Reporter und Redaktion des NDR-Magazins „Panorama“ müssen Carsten Maschmeyer mächtig auf die Füße getreten sein: Der Gründer des AWD-Konzerns geht gegen die Autoren des Films „Der Drückerkönig und die Politik“ mit allen Mitteln vor.
Der Anwalt Strate will für Maschmeyer ein Gutachten verfassen, in dem er zu möglichen Straftaten des Reporters Lütgert nach den Paragraphen 240 und 241a des Strafgesetzbuchs und Paragraph 33 des Kunsturhebergesetzes Stellung nimmt. In Paragraph 240 StGB geht es um Nötigung, im Paragraphen 241a um „politische Verdächtigung“, die dritte der genannten Vorschriften stellt Bildnisse unter Strafe, die gegen den Willen eines Abgebildeten verbreitet werden. Die Taten sind allesamt mit Freiheitsstrafe bewehrt. Zudem, schreibt Maschmeyers Anwalt, liege es nicht völlig fern, das „offenkundig sinnlose Heranpirschen von NDR-Kamerateams an Herrn Maschmeyer und seine Mitarbeiter auch noch an anderen Vorschriften zu messen“.
Quelle: FAZ
Update 07.02.:
Der NDR zeigt nun seinen Film über AWD-Gründer Carsten Maschmeyer in einer neuen Version und wirbt ironisch mit “juristischen Regieeinfällen”.
Die Panorama-Redaktion des NDR hat nach einstweiligen Verfügungen bei den Landgerichten Berlin und Köln eine neue Version der ARD-Reportage über den AWD-Gründer Carsten Maschmeyer (Der Drückerkönig und die Politik) gefertigt. Beim NDR nennen sie das “Judges Cut” und bewerben es ironisch: “Mit ganz neuen juristischen Regieeinfällen”. Panorama
Phoenix kündigt den Film so an:
Die Geschichte von Mohammed Amin al-Husseini, des ehemaligen Muftis von Jerusalem, ist eng verwoben mit der Geschichte des Dritten Reiches. Der Hass auf die Juden vereinte den Araberführer mit den deutschen Nazis und verschaffte ihm dort Zugang zu höchsten Kreisen. Als freiwilliger Helfer im NS-Vernichtungsprogramm diente er sich den Nationalsozialisten an.
In der arabischen Welt galt er schon zu Lebzeiten als Legende. Er wurde verehrt und bewundert von seinen Landsleuten, verachtet und bekämpft von seinen Feinden. 16 Jahre lang war al-Husseini religiöses Oberhaupt der arabischen Muslime, 30 Jahre lang ihr politischer Führer und lange Zeit auch politischer Repräsentant der arabischen Welt.
Von den Briten verfolgt, gelang al-Husseini während des Zweiten Weltkrieges die abenteuerliche Flucht nach Deutschland. Von 1941 bis 1945 lebte er in Berlin und war eng mit der Staatsmacht verbunden. In dieser Zeit stützte er das verbrecherische System ideologisch und politisch und verteidigte es skrupellos. Die Beziehung zwischen dem Mufti und den Nazis ist so frappant wie erschreckend und eine bis heute unbekannte Geschichte des Dritten Reiches.
Das ist so geschrieben, wie es heute offenbar geschrieben werden muss oder kann; - wenn man mehr wissen will, kommt man - jedenfalls im Netz - auf recht unangenehme Seiten, wobei nicht ganz klar ist, ob die neuen Rechten den Mufti antisemitisch oder antiislamisch verwursten möchten...
Interessant finde ich:
die Frage nach dem Erklärungswert des "Antisemitismus" (worüber in der 10. Klasse immer noch Referate gehalten werden müssen, als erkläre das irgendwas - wenn man nicht wenigstens sich mit Goldhagens Begriff des eliminatorischen Antisemitismus auseinandersetzt!): Die Frage, die man jetzt stellen muss, lautet anders: Waren die Nazis Antisemiten? Oder hatten sie nur was gegen die Juden? Denn mit anderen Semiten kamen sie gut aus.
die Frage nach historischen Kontinuitäten, die deutsche Balkan- resp. Yugoslawien- Politik - von der bosnischen SS-Divison Handschar bis zur Zerlegung Yugoslawiens durch Kohl/Genscher/Schröder/Fischer - betreffend (ab 39' - oder vgl auch hier) ...
die Einsichten in die Komplexität der Folgen des Kolonialismus und ihre Reduktion auf simple Freund-Feind-Schemata (»Hitler – König der Herzen«) , die der Film eröffnet ...
die Informationen, die der Film zur faschistischen Nahost-Strategie gibt: Rommel von Süden, die anderen von Griechenland und vom Kaukasus nach Palästina (ab 25') ...
und natürlich letztlich die Frage, wie hier und heute mit der Geschichte des deutschen und des islamischen Antisemitismus (mangels eines klareren Begriffs bleiben wir zunächst bei diesem) umgegangen wird.
Die letzte Frage zu beantworten könnte hilfreich sein: Über Nazikollaborateure in der Dritten Welt und ihre deutschen Apologeten hat Karl Rössel eine dreiteilige Radiosendung für das zweite Programm des Südwestrundfunks (SWR) gemacht. Den ersten Teil über arabische Kriegsverbrecher und die Verharmlosung ihrer Taten durch deutsche Islamwissenschaftler hat der SWR mittlerweile nur noch in einer gekürzten - sprich zensierten - Fassung auf seiner Internetseite. Die Zeitschrift KONKRET hat in ihrer Ausgabe vom März 2009 das Manuskript ungekürzt veröffentlicht.
1. Die chefarztfrau schreibt unter "Risikodiversifikation":
Spitzenreiter bei den Investitionen in Streubombenhersteller zur riestergeförderten Alterssicherung ist laut facing finance die Deutsche Bank Group mit einem Anlagevolumen von 975 Millionen Euro; Financial Weapons Of Mass Destruction.
Update 01/2011: Tödliche Rendite - Die verborgenen Geschäfte mit Streubomben
Seit August 2010 ist das Streubomben-Verbotsabkommen von Oslo in Kraft. Doch diese Waffen sind gefragt wie eh und je. In Nichtunterzeichnerstaaten wie den USA, Südkorea oder auch Singapur wird Streumunition weiterhin produziert. Die Aktien sind lukrative Anlagen und auch viele Finanzinstitute in der EU greifen zu: Sie investieren in "tödliche Renditen". Wie kann es sein, dass dies in EU-Staaten geschieht, die das Völkerrechtsabkommen zur Ächtung von Streubomben unterzeichnet und ratifiziert haben? Wie kann es sein, dass deutsche Banken und Versicherungen dabei sogar zu den führenden Investoren gehören? Eine Recherchereise über Berlin, Amsterdam, Den Haag, Brüssel und Oslo verschafft Einblicke in die Intransparenz der Finanzmärkte und die Unwissenheit von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft. wdr5, 23.01.2011 Das Manuskript hier.
Was für eine wundervolle Welt! Die F.A.Z. vom 8. Januar bringt das Bild von Flüchtlingen vor der Überschwemmungskatastrophe im August dieses Jahres. Ist das ein Grund zur Besorgnis? Aber nein. Denn die Überschrift dazu lautet: „Rückversicherer holen an der Börse auf“. Und die Unterschrift zum Bild lautet „Hohe Schäden, kaum versichert“. Na seht ihr, kein Verlust. Nur zur Erinnerung: Bei diesen Überschwemmungen kamen nach offiziellen Angaben mehr als 1.700 Menschen ums Leben. Und was erfahren wir von der F.A.Z.: „Eine Dividende von 2,20 Euro je Aktie, wie sie Analyst Huttner erwartet, entspricht einer Rendite von 5,3 Prozent“. Lechz! Was scheren uns denn die Toten, wenn es um die Rendite geht!
Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Frau Stephanie in Kunduz
Ein Bundeswehr-Soldat erklärt Stephanie zu Guttenberg den Alltag
Die Soldaten zeigen Stephanie zu Guttenberg die neuen Kampffahrzeuge
Die Texte aus der o.g. Kriegsberichtserstattung der BILD, die Bilder vom Museumsfrühling 2007 im Museum für Zeitgeschichte - Stammheim!
„Vom bunten Rock zum Feldgrau“ ….lautete das Motto zum Museumsfrühling 2007. Auf der Grundlage einer seltenen Chronik aus der Zeit 1914 – 1918 stützte sich das Thema der Veranstaltung. Uniformen verschiedener Regimenter aus der Kaiserzeit, so genannte bunte Röcke, und den Wandel des Soldatenkleides in Feldgrau zeigte eine Sonderausstellung.
Auf der Grundlage einer seltenen Chronik zu Innocence in Danger stützt sich heute das Thema der Frontberichterstattung:
Vgl. auch Weissgarnix: Die Bambivalenz des Politischen :
Die Bilder der Afghanistanbesuche des Bundesverteidigungsministers erzählen eine Putschgeschichte. Als hätte der Benneton-Photograph Toscani Regie geführt – mit dem diabolischen Ziel, den Zeichen den Sinn zu rauben und die Symbole durcheinander zu würfeln...
Berlin, 01.01.2020: Kriegskanzler zu Guttenberg wies „Superministerin“ von der Leyen, zuständig für Familienplanung, Arbeitsplatzlotterie und Privatfernsehen, heute an, die Redaktionen der beiden halbamtlichen Unterhaltungszeitungen „BILD“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in Berlin unter einem Dach zusammen zulegen. Damit wird die Regierungsnähe auch räumlich ausgedrückt, meinte der Kriegskanzler vor einer illustren Runde seiner Talkshow-Moderatoren schmunzelnd. Das neue Unternehmen wird den Namen B.A.Z.I. tragen (für „Berliner Allgemeine Zeitungs Illustrierte“); für die koordinierende Schriftleitung hat sich Sexual- und Fototerminministerin Stephanie zu Guttenberg uneigennützig zur Verfügung gestellt. Die beliebte Serie „Ihr Nachbar, der Kinderschänder“ wird auf Seite 3 täglich fortgesetzt. Chefredakteur Johannes B. Kerner wird auch weiterhin das Wunschgespräch der Woche von den beliebtesten Einsatzgebieten unserer Truppe live moderieren. Und hier die Verlustliste vom 30. Dezember.
Schön finde ich am deutschen Teil der Wikileaks-Veröffentlichungen, soweit man jetzt darüber lesen kann, dass es offenbar so banal-blöd ist, wie man es sich vorstellt: Wie jeder vernünftige Staat hat auch der Staatsapparat der Vereinigten Staaten von Amerika ein MfS und eine Hauptverwaltung Aufklärung und die sammelt jede Menge Informationen. Dazu brauchen die – wie jede HVA - Informanten, auch IM genannt. Früher haben die sich mit einem Mitarbeiter mit Hut an toten Briefkästen oder unter Brücken getroffen und kleine Filme aus Minox-Kameras übergeben. Heute gehen die offenbar Unter den Linden spazieren und schauen dann mal kurz bei Murphy rein. The times are a-changin - So what?
Interessanter fände ich i. Ü. die Depeschen der Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes an den Chef, in denen Einschätzungen über den Neger im Weißen Haus oder die Alte von dem, der mal im Oral Office ertappt wurde, geliefert werden.
Das alles wäre ein schöner Stoff für den Onkel, der augenblicklich Tourist-mäßig etwas in der Jauche sitzt ...
und der in einem neuen Projekt gleich mit verarbeiten könnte, wie in seiner Sippe die Goethe-Zeichnungen vertickt wurden:
Nach Informationen des MDR THÜRINGEN (!!) hat Nicolas Graf Henckel von Donnersmarck die Bilder verkauft, obwohl nicht abschließend geklärt ist, dass er der rechtmäßige Eigentümer der Goethe-Zeichungen war. Entgegen der Informationen der Klassikstiftung Weimar vom 14. Oktober ist das Restitutionsverfahren für die Familie bis heute nicht abgeschlossen. Wie Norbert Münch vom Landesamt für offene Vermögensfragen dem MDR sagte, ist dem Amt für die Mobilien "kein Rückgabebescheid bekannt". Das betrifft auch die Goethezeichnungen.
Die Familie von Donnersmarck hatte nach MDR-Recherchen im Oktober 1990 die Rückübertragung von Grundbesitz, Gemälden, Möbel und Goethezeichnungen beantragt. Im Januar 1998 lehnte das Landesamt für offene Vermögensfragen die Rückgabe von Schloss Hirschhügel, Gutshof Kuhfraß und Ländereien ab, weil sie nach 1945 "von der sowjetischen Militäradministration" enteignet worden waren…
Wenn ich das Skript schreiben dürfte, würde ich das Ganze auf dem Gutshof Kuhfraß beginnen lassen, wo sich der Neffe vierten Grades, also IM Freiherr-Gambolputty (Heino Ferch), mit Murphy (Heino Ferch) trifft und einen Plan ausheckt, der aber noch mit dem Alphatier Putin (Heino Ferch) besprochen werden muss, was IM Rechtsanwalt aus Hannover (Heino Ferch) übernehmen könnte, der da seit den 80er Jahren nützliche Kontakte hat und der vom Wochenmarkt auch IM Bauchredner (auch aus Hannover, Jackie Chan) kennt, der wiederum Murphy kennt. Dann muss noch ein Spin-Doctor rein (wie Robert de Niro in Wag The Dog, den ich gern selber spielen würde), der als Kriegsziel diesmal Uruguay anbieten könnte (das ja offenbar in den Wikileaks-Veröffentlichungen auch eine geheimnisvolle Rolle spielt) oder Österreich (weil da die Goethe-Zeichnungen vermutet werden, die einen verschlüsselten Hinweis auf Italien enthalten), aber letzteres kommt nicht in Frage, weil man ja jetzt weiß, dass Berlusconi (Heino Ferch) und Putin irgendwie am Gange sind, worüber von IM Rechtanwalt ggfs. Näheres zu erfahren wäre, so dass man über die Hannover-Connection die Hell's Angels (Heino Ferch als Frank Hanebuth) ins Spiel bringen könnte, die Murphy unter Druck setzen würden, weil der mal in Walsrode im Casanova-Club war, wo er sich mit IM Bauchredner getroffen hat, um Einzelheiten vom FDP-Parteitag in Soltau-Fallingbostel zu erfahren, was Obama unbändig interessierte, weil damit ggfs. der Krieg gegen Uruguay resp. Österreich begründet werden könnte, und zwar durch das Herstellen eines Kontakts zu Horst August – lange Jahre Regionalbüroleiter, u.a. in Lateinamerika, und heute Berater der Friedrich-Naumann-Stiftung in Südamerika. Für die Rolle des Horst August würde ich Heino Ferch vorschlagen und im Showdown würde ich den Regisseur von der SMAD verhaften lassen, was im letzten Moment von Maria Furtwängler als Lena Gräfin von Mahlenberg dadurch verhindert würde, dass sie sich freiwillig dem russischen Kommandanten hingibt, um den deutschen Adel zu retten.
Um den plot weiter aufzusexen, könnte man auch JA selbst (gespielt von Heino Ferch) und die Schwedin reinnehmen (Angelina Jolie?
Ich kannte sie durch Brad. Er ist sehr an neuen Strömungen im Kino interessiert, wir treffen uns manchmal und sprechen über Projekte. Dabei hatte ich Angelina gegenüber auch irgendwann mal erwähnt, dass sie meiner Meinung nach noch nie richtig präsentiert wurde. Sie hatte noch nie die Gelegenheit, ihre unglaubliche Eleganz und Schönheit in einem glamourösen Setting so selbstverständlich wie eine Grace Kelly oder Rita Hayworth zu präsentieren.
oder doch lieber Maria Furtwängler? Denn wie der Onkel so treffend sagt:
Wir haben in Deutschland wunderbare Schauspieler. Nur weil unser System nicht so stark ist, ist die Strahlkraft nicht so groß. Hätte Deutschland den Ersten Weltkrieg gewonnen, wären Sebastian Koch und Ulrich Tukur genauso große Stars wie George Clooney und Johnny Depp. Das hat mit politischen Zufälligkeiten zu tun.
Der Schweden-Handlungsstrang wird hier präsentiert von Glenn Beck, einem Fox-News-Kommentator, der eigentlich eine ganz üble Nummer ist, die Story aber schön rüberbringt und den man also vielleicht auch auf Gutshof Kuhfraß einladen sollte!
[an Donnersmarck und die Degeto: für ein erkleckliches Sümmchen bin ich bereit, das weiter auszuarbeiten. Sollte ich meinen Plot, ohne nochmal gefragt zu werden, übernächstes Jahr im Kino oder in der ARD wiedersehen, werde ich zornig! Glenn Beck via Rebellen ohne Markt]
Goethe: Die Solfatara vonPozzuoli - Beachten Sie die URL!!!
Frank Hanebuth ist der Präsident. Götz-Werner von Fromberg ist der Anwalt. Philip Eppelsheim ist der Reporter. Wer hält „das schönste Rotlichtviertel Deutschlands“ zusammen? Die Hells Angels. Mit Essen, Trinken und Frauen werden Millionen gemacht.
Zu den Erbfreunden zählte unser Autor den Gründer des Finanzdienstleisters AWD, Maschmeyer, Gerhard Schröder, Rechtsanwalt Götz-Werner von Fromberg, Christian Wulff, Sigmar Gabriel, prominente Ärzte, Musiker der „Scorpions“ und andere...
Einen Absatz seines Artikels widmete Lucius der „grauen Eminenz von Hannover“, Götz von Fromberg, und dessen Beziehung zu Frank Hanebuth, dem „Präsidenten“ der Hells Angels von Hannover, zugleich dem mutmaßlich einflussreichsten Hells Angel in Deutschland. Lucius' Stück berichtete von den legendären Herrenabenden bei von Fromberg und über die „Welt des Glamours“...
Der Artikel erregte Aufsehen noch an höchster Stelle. Einwendungen wurden erhoben. Gerhard Schröder bestand auf einer Richtigstellung *...
Ende August verschwand Gerhard Schröder von der Website der Kanzlei von Fromberg. Im Mai noch hatten die Medien selten versäumt, beide Namen zu erwähnen...
Der türkische Botschafter in Österreich, Kadri Ecved Tezcan, im Interview mit der Presse/Wien (bemerkenswert: bis dato 3001 Kommentare - und in Österreich ein mittlerer Skandal):
... Aber Politiker müssen doch zum Beispiel das Recht haben zu sagen, dass sie keine Zwangsheiraten wollen ...
Natürlich. Wir wollen auch nicht, dass unsere Töchter zwangsverheiratet werden.
Und man kann von Türken auch verlangen, dass sie Deutsch lernen.
Definitiv, ich sage meinen Leuten immer: Lernt Deutsch und haltet euch an die Regeln dieses Landes!
Warum also klappt es nicht?
Sie haben es selbst sehr offen gesagt: Die Leute wollen hier keine Frauen mit Kopftüchern sehen. Ist das denn gegen das Gesetz? Nein, ihr habt da nichts zu sagen. Es steht jedem frei, was er auf dem Kopf trägt. Wenn es hier die Freiheit gibt, nackt zu baden, sollte es auch die Freiheit geben, Kopftücher zu tragen. Wenn jemand die Leute zwingt, Kopftücher zu tragen, dann sollte der Rechtsstaat intervenieren. Dasselbe muss für jene gelten, die sich weigern, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Wir haben ein Problem mit Mädchen, die mit 13 nicht mehr in die Schule gehen.
Sie haben auch das Problem, dass zu wenige Frauen arbeiten gehen.
Sie liegen falsch, die türkischen Frauen arbeiten.
Ja, aber zu Hause. Die Beschäftigtenquote bei türkischen Frauen beträgt nur 39 Prozent.
Hausfrau zu sein ist auch ein Job.
Migranten, die zu Hause bleiben, sind Teil des Integrationsproblems.
Ja, aber wenn Sie mein Freund sein wollen, sollten auch Sie etwas dafür tun...
Fühlen Sie sich zuhause in Deutschland?
In mein Ghetto, normal. Aber wenn ich aus mein Ghetto rauskomme, dann wird’s schwer, weisstu?
Diese Ghettoisierung ist angeblich einer der Hauptgründe für die schleppende Integration. Wo stehen Sie in der Integrationsdebatte?
Äh… vorne.
Der Diskurs richtet sich gegen Leute wie Sie, gegen junge Halbkriminelle mit Migrationshintergrund.
Weisstu, das Ding ist, die Leute mucken alle so auf, sie sagen: ‚Öh, die Jugendlichen mit Mutationshintergrund, die machen den Dicken‘. Die sollen in mein Ghetto kommen und dann machen wir so Backgammon-Abend, weisstu, oder wir spielen Malefiz ohne Würfel. Und dieser Jarrazin … ich sag schon, Jarazin, Sarrazin, Jarrazin …Yarakzin ... Yarakzin, der soll auch kommen, wir machen so Beulerei-Karussell: Kollege gibt mir Faust. Ich geb’ Yarakzin Faust, er gibt Kollegen Faust, er mir, ich ihm, er ihm, er mir, ich mir, er sich. Das Ding ist, Yarakzin, erst so Beulerei, dann Diskussion, dies das, weisstu?!
Was ist Ihre Meinung zur Kopftuchdebatte?
Keine Angst vor Kopftuch, er beißt nicht!
Was halten Sie vom bedingungslosen Grundeinkommen?
Ja, also, jeder braucht ein Grund auf jeden Fall, für alles in Leben, weisstu? Wenn ich, Beispiel, ich komm Party nicht rein, dann gibt es ein Grund dafür, weisstu?! Und Einkommen? Normal! Ohne Einkommen, kein Grund, weisstu, was ich meine? ...
"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt."
Charles Lewinsky, Der A-Quotient
Wise Man Says II
"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater."
Frank Zappa
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