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Politik unterrichten

Archäologie CCLXXXVIII: Wie die Nachfolgeorganisation der Abteilung Fremde Heere Ost einmal an einem Film mit Lex Barker mitarbeitete

Barkertitel3Ende der Sechziger Jahre kam mit "Mister Dynamit - Morgen küsst Euch der Tod" ein Agentenfilm in James-Bond-Manier in die deutschen und internationalen Kinos, in dem erstmals ein deutscher Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND) den Titelhelden Bob Urban alias Mister Dynamit spielte. Verkörpert wurde er durch den amerikanischen Schauspieler Lex Barker. Auch der BND interessierte sich für dieses Filmprojekt.

Eine jüngst erschienene Studie der Forschungs- und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“ beschreibt das Interesse des BNDs an dem Kinofilm, skizziert die einzelnen Zeitabläufe von der Produktionsplanung über die Filmproduktion bis zur Filmkritik und beleuchtet die Rolle des BND.

Es wird aufgezeigt, wie sich der BND bereits in seiner Frühzeit um eine positive Außenwirkung in der Öffentlichkeit bemühte hatte, die man sich durch die Unterstützung des Filmprojekts versprach.

Der damalige Präsident des BND, Reinhard Gehlen, hatte sich persönlich dafür eingesetzt. Die Hoffnung des BND auf eine Fortführung der Spielfilmreihe analog zu James Bond wurde letztlich enttäuscht. Der Spielfilm floppte aus verschiedenen Gründen und war bis heute fast vergessen.

Reinhard_Gehlen_1945 Ein Ausschnitt hier, der erkennen lässt, dass Franz Josef Gottlieb, G.H. Gunter (die Drehbuchschreiber), Lex Barker und Reinhard Gehlen schonmal einen Bond-Film gesehen hatten, dass Deutschland aber damals noch nicht die Führungsrolle spielen konnte, die uns heute zukommt!

Immerhin ein schönes Forschungsvorhaben der Forschungs- und Arbeitsgruppe; - möge sie in anderen Forschungsfeldern doch auch so erfolgreich graben!


via Allerlei Buntes aus Deutschland

CRISIS , WHAT CRISIS ? (LXXIX): Befreite Ukraine - Befreiung zu was?

Verstörend und ehrlich gesagt Angst machend: Zwei Meldungen von heute.
Die eine aus hallo Sonntag - Hannoversches Wochenblatt (ein Werbeblatt aus dem Hause Madsack, wie meine LieblingsHAZ):

In der e-paper-Hannover-Ost-Version sieht die so aus:
2014-02-23-19_01_05-freeDir0769868001393178349_0223_HSO_HP_01-pdf-Adobe-Reader

... in der hier heute ausgelieferten Version sieht sie so aus:
2014-02-23-19_47_15-Scan-pdf-Adobe-Reader

Die andere Meldung stammt aus dem FAZ-Ukraine-Blog:

Rabbi rät Juden zum Verlassen von Kiew und zur Ausreise
Aus Angst vor antisemitischen Übergriffen inmitten des Chaos in Kiew hat der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Asman die Juden zum Verlassen der Stadt aufgefordert. „Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich auszureisen“, zitierte ihn die israelische Zeitung „Haaretz“ am Samstag. „Ich will das Schicksal nicht herausfordern, aber es gibt ständig Warnungen über mögliche Angriffe auf jüdische Einrichtungen“, habe der Rabbiner der Zeitung „Maariv“ gesagt. Die Schulen der Gemeinden habe er schließen lassen. Auch die israelische Botschaft in Kiew habe Juden gewarnt, vorerst ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Regierung müsse alles unternehmen, um Übergriffe auf Juden zu stoppen.

--> Es stellt sich einerseits die Frage:
Wie rechts ist die Maidan-Bewegung?
Peter Nowak, tp 24.02.2014

Vgl. Sein Kampf
+ Die WELT: Ukraine droht ein Zerfall wie Jugoslawien
+ einen äußerst tendenziösen Beitrag von Silvia Stöber, tagesschau.de: Gefährliche geopolitische Spiele

--> Es stellt sich also andererseits die Frage: Wer spielt denn da die gefährlichen geopolitischen Spiele??

--> Und es stellt sich überdies die Frage: So what?
Die Opposition hat Präsident Wiktor Janukowitsch aus Kiew vertrieben, die Probleme aber sind geblieben. Das Land ist überschuldet, abhängig von russischem Gas und Moskaus Geld. Die Wirtschaft stagniert, im chronisch korrupten Energiesektor versickern Milliarden, die das Land gar nicht mehr hat. [...]
Damit das Geld in der Ukraine aber nicht einfach versickert, wird der Westen erneut jene Reformen fordern, die bereits der IWF bei früheren Verhandlungen über Hilfen verlangte – und die jede Regierung schmerzen würden:

Wechselkurs-Flexibilisierung: Der IWF dringt darauf, dass die Ukraine den Wechselkurs der Grywna frei gibt. Janukowitsch hatte versprochen, den Kurs der Währung an den Dollar zu koppeln. Er glaubte, dass Julija Timoschenko 2010 die Präsidentschaftswahlen auch deshalb verlor, weil sie 2008 als Premierministerin die Währung von fünf Grywna auf acht Grywna pro Dollar abwerten musste. Viele Bürger empfanden das als schleichende Enteignung.
Knallhartes Sparprogramm: Der Staat gibt weitaus mehr Geld aus als er einnimmt, und das nicht nur, weil das Umfeld von Präsident Janukowitsch in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. 2011 und 2012 lag das Haushaltsdefizit bei 6,2 Prozent beziehungsweise 7,2 Prozent der Wirtschaftsleistung, im vergangenen Jahr waren es drei Prozent. Weil Einnahmen fehlen, lebt der Staat seit Jahren über seine bescheidenen Verhältnisse. Bei den nächsten Wahlen könnte die neue Regierung aber für Kürzungen abgestraft werden.
Reform des undurchsichtigen Gassektors: Vor Jahren scheiterten die Verhandlungen über ein Hilfspaket mit dem IWF an dessen Forderung nach mehr Transparenz in der Energiebranche. Der IWF dringt auf eine massive Anhebung der Gaspreise für Privathaushalte, die bislang von der Regierung subventioniert werden. Während Industriebetriebe die vollen Kosten tragen, bezahlten Privatkunden zuletzt nur rund 16 Prozent der tatsächlichen Kosten für russisches Gas.

Quelle: SPON

via nds - und nds kommentiert:
Es ist genau dasselbe Austeritätsprogramm, das den EU-Krisenländern aufoktroyiert wurde, öffentliche Ausgaben kürzen, Energiepreise und Steuern heraufsetzen. Die Menschen in der Ukraine können einem leid tun, sie haben den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben...

In der Ukraine ist das postsowjetische Entwicklungsmodell zusammengekracht, das alle neue unabhängige Staaten (bis auf das Baltikum) prägt. Diesen klugen, wenn auch nicht ganz korrekt formulierten Satz habe ich heute in dem Artikel Maidan - und wie weiter? von Lilia Shevtsova (in der Süddeutschen Zeitung) gelesen. Leider findet sich hier auch keine Analyse dieses - gescheiterten - postsowjetischen Entwicklungsmodells, dass ja primär ökonomisch und nicht nur politisch begriffen werden müsste, um Perspektiven entwickeln zu können ...

Update: Die wirtschaftliche Lage in der Ukraine - Heiner Flassbeck, tp 26.02.2014, [oder hier: flassbeck-economics ]
...Das ist der typische Fall eines Landes, das versucht hat, seine Transformation in eine Marktwirtschaft auf der Basis von heimischen Nachfrage- und Lohnsteigerungen (die in einem sehr armen Land natürlich heiß ersehnt werden) zu vollziehen und immer wieder an Grenzen stößt, weil die Inflation erheblich zulegt. Solche Länder scheitern dann regelmäßig an der Leistungsbilanzschranke....

CRISIS , WHAT CRISIS ? (LXXVIII): Säkulare Stagnation + Bubbles forever = prozessierender Widerspruch

Empfohlen sei ein Aufsatz von Tomasz Konicz ( tp 19.02.2014):
Aufwachen im Blasenland - Kann die etablierte bürgerliche Ökonomie den Charakter und die Ursachen der gegenwärtigen kapitalistischen Systemkrise begreifen?


Worum geht's, warum lesen?

Seitdem der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers bei einer Tagung des Internationalen Währungsfonds die Frage aufwarf, ob sich der Kapitalismus eventuell doch in einer langfristigen Stagnationsphase befinden könnte, scheint ein regelrechtes Tabu gefallen zu sein: Plötzlich diskutiert - zumindest im angelsächsischen Raum - die Wirtschaftspresse über das nicht mehr zu ignorierende Faktum, dass der globale Kapitalismus sich in einer schweren Strukturkrise befindet, die sich eben in einer Periode lang anhaltender Stagnation äußert. ...
    "Einer der Gründe für meine Besorgnis bestehet darin, dass wir vor der Finanzkrise, als sich die Mutter aller Blasen auf dem Immobilienmarkt entwickelte, unser Wachstum nur auf ein adäquates Niveau heben konnten, aber es war nicht genug, um irgendeine Art von Überhitzung zu erschaffen … . Stellen Sie sich die Wirtschaft zwischen 2003 und 2007 ohne die Konsequenzen der Immobilienblase und lockerer Geldpolitik vor. Die Investitionen in dem Immobiliensektor wären um zwei bis drei Prozentpunkte des BIP niedriger gewesen, und die Ausgaben für den Konsum wären ebenfalls niedriger, was zu einer sehr inadäquaten Performance geführt hätte." Larry Summers
... Die Krise ist laut Krugman nicht sechs Jahre, sondern 30 Jahre alt; es handelt sich um einen langfristigen Krisenprozess...
Worauf die beiden Koryphäen der Wirtschaftswissenschaft hier stießen, sind die Folgen der tief greifenden Krise der Arbeitsgesellschaft, die den Kapitalismus an eine "innere Schranke" seiner Entwicklungsfähigkeit stoßen lässt. Dank der mikroelektronischen Umwälzung der gesamten Gesellschaft wird das Kapital schlicht arbeitslos. Die mit dem Aufkommen der IT-Revolution immer schneller um sich greifende Rationalisierung und Automatisierung führt tendenziell auf globaler Ebene dazu, dass immer mehr Waren in immer kürzerer Zeit durch immer weniger Arbeitskräfte hergestellt werden können....
Diese Entwicklung kennzeichnet einen fundamentalen Widerspruch der kapitalistischen Produktionsweise. Auch wenn die bürgerliche "Wirtschaftswissenschaft" sich immer noch weigert, dies zu begreifen: Die Lohnarbeit bildet nun mal die Substanz des Kapitals - doch zugleich ist das Kapital bemüht, durch Rationalisierungsmaßnahmen die Lohnarbeit aus dem Produktionsprozess zu verdrängen. Marx hat für diesen autodestruktiven Prozess die geniale Bezeichnung des "prozessierenden Widerspruchs" eingeführt. Dieser Widerspruch kapitalistischer Warenproduktion, bei dem das Kapital mit der Lohnarbeit seine eigene Substanz durch Rationalisierungsschübe minimiert, ist nur im "Prozessieren", in fortlaufender Expansion und Weiterentwicklung neuer Verwertungsfelder der Warenproduktion aufrechtzuerhalten...


Es spricht einiges dafür, dass das ein sinnvoller Ansatz ist, die Krise(n) zu begreifen. Lesebefehl!!

Identität: Einheit – Hybrid – Cyborg ? (Stuart Hall †)

Am 10. Februar ist Stuart Hall gestorben, einer der bedeutendsten britischen Sozialwissenschaftler.
Hall im Gespräch 20.04.2001 im Freitag: Das Kapital will Sex

„Alte Identitäten, die die soziale Welt lange stabilisiert haben, sind im Niedergang begriffen, machen neuen Identitäten Platz, das moderne Individuum als einheitliches Subjekt wird fragmentiert (…)“
Mit diesen Worten beschreibt Stuart Hall in „Die Frage der kulturellen Identität“ einen umfassenden Wandlungsprozess, der in eine „Krise der Identität“ in den modernen Gesellschaften mündet. Ausgelöst durch den strukturellen Wandel des 20. Jahrhunderts, werden in der Moderne die bisherigen Bezugspunkte und kulturellen Landschaften der Identitäten, bestehend aus Klasse, Geschlecht, Sexualität, Ethnizität, Religion, “Rasse” und Nationalität, fragmentiert und transformiert. Hall hat hier besonders die Nation als einen der vorrangigen kulturellen Bezugspunkte bürgerlicher Selbstvor- und Selbstdarstellung im Blick, welche durch die modernen Vernetzungs- und Verschmelzungsprozesse der Globalisierung in Bedrängnis geraten ist. Es findet eine doppelte Verschiebung der Selbstwahrnehmung statt, welche das moderne Individuum sowohl
„(…) in bezug auf ihren Ort in der sozialen und kulturellen Welt als auch in bezug auf sich selbst dezentriert.“

[What about science]



Vgl. auch peter gabriel - "spiel ohne grenzen"

[Fortzusetzen betr. Dezentrierung als anhaltende Entwicklungsaufgabe]

House of Cards. Die zweite Staffel und die Edathy-Dossiers: The Majority Whip und die Aufmerksamkeitsstrategien

Niemand stoppt Frank Underwood. Hauptdarsteller Kevin Spacey verrät, worauf wir gefasst sein müssen. (FAZ 14.02.2014)



... Als Underwood in seinem alten Büro die Abgeordnete empfängt, der er die Peitsche des Oberaufsehers über die Fraktion weiterreichen will, verständigen sie sich vor einem Johnson-Foto an der Wand rasch darüber, dass sie dieselben Vorstellungen von Menschenführung haben. Dann zeigt Underwood ihr die Dossiers, die er über ihre Konkurrenten angelegt hat – und über sie. Kevin Spacey, den Spezialisten für die Verkörperung von Selbstkontrollfreaks, fasziniert an Johnson, dass er die Kraft hatte, Kraftausdrücke an sich abprallen zu lassen. „Schon während seiner Karriere im Kongress nannte man ihn einen Machiavellisten, Hundesohn und Bastard. Die Leute hassten ihn, aber es gelang ihm, dass der Kongress drei Bürgerrechtsgesetze verabschiedete – während einer sehr kurzen Präsidentschaft. Es gibt hier eine interessante moralische Rätselfrage, die die Zuschauer unserer Serie in Gespräche verwickelt.

Wer stoppte Edathy? Verrät Kevin Spacey, worauf wir gefasst sein müssen?

"Nach bestem Wissen und Gewissen" habe er sich verhalten - sprach der Bundeslandwirtschaftsminister, vormals Bundesinnenminister, seinen Rücktritt erklärend. Das ist, was die Gefühlslage von Hans-Peter Friedrich angeht, glaubwürdig; zur Verstellung neigt dieser Politiker nicht, Durchtriebenheit gehört nicht zu seinen Eigenschaften... Aber wie kam er in Sachen Edathy zu seinem "besten Wissen"?
Hans-Peter Friedrichs "bestes Wissen" - Ein Experte für Geheimes gab den Anstoß. Arno Klönne, tp 15.02.2014

Was die vorläufige Bewertung der Angelegenheit angeht, muss ich doch einmal dem Chefredakteur meiner LieblingsHAZ, Hendrik Brandt, zustimmen, der im Leitartikel vom Wochenende darauf hinweist, dass
Tritt man einen Schritt zurück, dann zeigt sich das wenig ansehnliche Bild der „Edathy-Affäre“ als dreigeteilt. Es hat eine rechtliche, eine politische und nicht zuletzt eine moralische Dimension.... Dass Gabriel und andere diese Unterscheidung nicht mehr machen, dass sie ihre Interessen und die des Staates schon selbstverständlich als Einheit wahrnehmen, ist erschreckend... Juristisch ... ist das Bild der Affäre noch unscharf, politisch erscheint es finster und abschreckend. Doch viele Betrachter werden gar nicht so genau hinsehen wollen. Für sie stützt die ganze Geschichte nur die allgemeinen moralischen Urteile über die vermeintliche Verkommenheit von Politik, die Ohnmacht (oder wahlweise Unfähigkeit) der Justiz und die Kumpanei zwischen den Mächtigen. Und da liegt auf Sicht das eigentliche Problem. Mag sein, dass manche Menschen noch immer erwarten, dass Politiker die besseren Bürger sein müssen, die als tägliches Vorbild die Gesellschaft gestalten... Es würde schon reichen, wenn die Spitzen des Staates einfach seriös ihre Arbeit machten und sich dabei an die Regeln und Gesetze halten, die sie sich in unserem Wählerauftrag erarbeitet haben. [15.02.2014 / HAZ Seite 1 Ressort: TITEL]

Was eine differenzierte Bewertung der Angelegenheit angeht, ist Heribert Prantl (in der Süddeutschen Zeitung vom 16.02.) dann doch wieder sehr viel schärfer in der Analyse und also hilfreicher zur eigenen Urteilsbildung:

Strafrecht ist kein Moralrecht
Kinderpornografie gilt als Terrorismus des Alltags. Entsprechend massiv und exzessiv wird ermittelt. Bisweilen wird das Strafrecht missbraucht, um dann über die Moral eines Beschuldigten öffentlich herzuziehen. Geht es beim Fall Edathy um die Verfolgung eines strafrechtlich Unschuldigen? ...
Lesen!

Und? Wer war nun hier The Majority Whip?
Feststellen lässt sich ohne nachrichtendienstliche Bemühungen: Für die NSU-Geschichte und die Gegenwart der NSA interessiert sich die deutsche Öffentlichkeit nun kaum noch; sie hat Edathy im Blick, Friedrich, und die Affäre ist noch nicht zu Ende. Aufmerksamkeitsstrategisch ein politisch bemerkenswerter Vorgang. (s. 0. Arno Klönne)
Insofern ist es völlig egal, ob sie Oppermann opfern oder nicht: Interessanter sind die Fragen nach der Majoritiy Whip und der Aufmerksamkeitsstrategie.
Zu beiden Fragen vgl. Re: "I love that woman. I love her more than sharks love blood." (House of Cards) - Mit einer Empfehlung von Jürgen Trittin.

Recent Updates

1. Zur Wehrkundetagung-Sicherheitskonferenz: Let Us Beat Plowshares Into Swords:
Georg Seeßlen: Über den Reproduktionskrieg und eine bigotte Kriegserklärung unseres Präsidenten
+ eine schöne Formuliereung von blackconti: Jetzt steht die Große Koalition der Willigen ...

2. Zum Bildarchiv:
Post-war Photos of Warsaw in Colors in 1947
During World War II 84% of Warsaw was destroyed. Dramatic snaps in colour show the centre of the city, including Śródmieście, Old Town and meaningful empty space after the Jewish Ghetto.

3. Zu: ... es gibt Hoffnung : The Pretty Things in Hannover:
The Pretty Things - L.S.D. (Live @ Roadburn, April 19th, 2013)


4. Zu
TV-Tipps: Geld, Rohstoffe, Waffen ...
The Big Fix - BP Deepwater Horizon Oil Spill Cover up
A documentary that examines the April 2010 oil spill in the Gulf of Mexico following the sinking of the Deepwater Horizon oil rig.

Perversitäten des Alltags: Mit dem Macan fährt Porsche aus der Luxus-Nische tiefer in die Schulwegtauglichkeit

Meine LieblingsHAZ gestern im Wirtschaftsteil:
Als Porsche den Cayenne brachte, zog die Motorsportgemeinde die Augenbrauen hoch. Inzwischen macht der hochbeinige Zweitonner die Hälfte der Produktion aus, und die Stuttgarter wagen den nächsten Tabubruch. Mit dem neuen Macan dringt die Luxusmarke tief ins profane Premiumsegment vor. Bei 57.930 Euro beginnt die Preisliste...
Rund 50.000 Macan sollen zunächst jährlich gebaut werden, ... Das sei kein Problem, sagte Produktionsvorstand Oliver Blume in Leipzig, „solange wir uns auf die Porsche-typischen Gene konzentrieren“. Seit dem Cayenne gehört dazu ja auch die Schulwegtauglichkeit.

12.02.2014 / HAZ Seite 11 Ressort: WIRT

Wir erleben einen Tabubruch nach dem anderen!
Nun wissen wir. Ein Einstiegspreis von 58.000 € liegt beim Autokauf tief im profanen Premiumsegment! Was immer das heißen mag. Wo beginnt dann das nach unten offene Proletensegment?
Porsche-typische Gene sind auch etwas Feines. Im SUV-Segment sind das idR aufgesexte Entwicklungen des VW-Konzerns (hier des Audi Q5). Siehe unten "Der Frettchen-Cayenne-Krimi"!
Schulwegtauglichkeit kann man beobachten morgens um kurz vor acht vor jenen zB hannoverschen Gymnasien (eins fängt mit Kaiser an und hört mit Wilhelm noch nicht auf), bei denen die höheren Stände mit solchen Kisten ihre Brut abliefern. Die CO2-Emissionen dürften dort um diese Zeit extrem hoch liegen (beim Porsche Cayenne GTS bei 361 g/km). Die armen Kinder! Nicht nur, dass die später für die Renten der Proletenmütter schuften müssen, die demnächst 28 € mehr bekommen sollen. Sie werden auch noch schwitzen wie die Schweine dabei!!

Vgl. auch Revisited: Der Frettchen-Cayenne-Krimi

Zuweilen (XVIII): Reinhard Kühnl (1936-2014)

Zuweilen bemerkt man erst (wie ich schon häufiger feststellte), wenn man vom Tod eines Menschen erfährt, wie wichtig er einem war.
Reinhard Kühnl ist nach jahrelanger schwerer Krankheit gestorben.
Ein Nachruf seines langjährigen Weggefährten Georg Fülberth.

Zwei sehr wichtige Bücher, die mein politisches Denken geformt haben:
Kuehnl1kuehnl2
Danke dafür.

Eine ausführliche Würdigung des Lebenswerks dieses außerordentlich wichtigen Politikwissenschaftlers finden Sie hier (... Etwas über die Zeit, als Poltitolgen noch Poltitolgen und nicht Parteienforscher waren! - Obwohl: auch das war Kühnl; - mit Rainer Rilling, Christine Sager: Die NPD: Struktur, Programm und Ideologie einer neofaschistischen Partei. Voltaire, Berlin 1967. Aus dies ein damals sehr wichtiges Buch für mich!):

- "Ästhetik des Widerstands" als Handlungsmaxime - 17.11.2011: Reinhard Kühnl zum 75. Geburtstag;
- Rainer Rillings Danksagung an Reinhard für seine Arbeit im Bund Demokratischer WissenschaftlerInnen unter der fröhlichen Überschrift “Gut gelaufen!”.

Und ein aufschlussreiches Dokument aus der (Wissenschafts-)Geschichte der BRD - die man in der damaligen BRD nicht BRD nennen durfte - finden Sie hier:
Bürgerliche oder marxistische Wissenschaft? Die Professoren Wolfgang Abendroth und Ernst Nolte sind die Kontrahenten im Streit um die Habilitationsschriften des Marburger Politologen Reinhard Kühnl
Habilitation eines Marxisten
von Karl-Heinz Janßen, Die ZEIT vom 5. Februar 1971

»Wissenschaft ist also ein prinzipielles Gegen-den-Strom-Schwimmen.«
Klaus Holzkamp

Archäologie CCLXXXVI: Kongo-Müller und die "Verantwortung für Afrika" - Bekenntnisse eines Mörders

Die Notizen aus der Unterwelt weisen darauf hin, dass ZDFinfo gestern die Reportage: “Kongo Müller; Söldner und Propaganda im Kalten Krieg” sendete; es geht hier um die Hintergründe und die Entstehung des Films “Der lachende Mann – Bekenntnisse eines Mörders” von Heynowski & Scheumann (Walter Heynowski zählt gemeinsam mit seinem Regie-Partner Gerhard Scheumann zu den wichtigsten Dokumentarfilmern der DDR): - Das Porträt des deutschstämmigen Siegfried Müller (gen. “Kongo-Müller”), der 1964 als Major der kongolesischen Armee und Söldnerführer (der in zehn Wochen die abtrünnige Äquatorial-Provinz “erledigte”) traurige Berühmtheit erlangte. Alkoholselig und freundlich lachend schildert er seinen Werdegang und enthüllt eine verbrecherische Landsknechtsmentalität. Da er glaubt, westdeutschen Journalisten Rede und Antwort zu stehen (der Film wurde 1965 in München gedreht), macht er aus seiner antikommunistischen Weltsicht keinen Hehl.

Na gut, antikommunistische Weltsicht ist mittlerweile common sense und da es auch keine anderen als westdeutsche Journalisten mehr gibt, kann jeder von Verantwortung für Afrika und andere Regionen der Welt reden, ohne dass das vom DDR-Fernsehen als Imperialismus gegeißelt würde.
Den Autor der Notizen aus der Unterwelt ließen allerdings folgende O-Töne Müllers hellhörig werden und es kam ihm vor, als habe er ähnliches erst letztes Wochenende lesen und hören dürfen:
    “Ich bin gegen das Abschießen von Negern. Weil ich das Gefühl habe, wir haben nicht nur eine Verantwortung für den weißen Menschen in Europa, sondern wir haben genauso eine Verantwortung für die schwarzen Menschen in Afrika.”
    “Ich bin ein Verteidiger des Westens, der christlichen oder der westlichen Hemisphäre. Und damit hört alles andere auf, alle Ideologie oder sonst was.”
    “Wir haben für Europa gekämpft, für die Idee des Westens, und zwar für Liberté, Fraternité und so weiter, Sie kennen diese Sprüche. Denn Afrika ist für mich nichts anderes als die Verteidigung des Westens in Afrika.”
Ich gebe zu, dass ich da auch hellhörig wurde und dass ich ähnliche Assoziationen hatte zur Wehrkundetagung. Hellhören Sie selbst:



Zu den Filmen von Walter Heynowski & Gerhard Scheumann:
- Simon Rothöhler. Vom Charakter einer Epoche
- Kamerad Krüger (1988 - komplett bei Youtube), ein Komplementär- und Spiegelfilm zum Lachenden Mann, in dem sich ein SS-Offizier von feierlich-debilen Kameradschafts-Reminiszenzen bis zur Auschwitzlüge einem autobiografischen Erinnerungsstrom hingibt.

Dank nochmal an die Notizen ... für den Hinweis. Interessant finde ich bei H&S' Filmen weniger die aus heutiger Sicht wem auch immer und warum problematische Fragetechnik und den klaren Standpunkt der Autoren als die Ergebnisse, die sie hervorbringen: bemerkenswerte Einsichten in die Psychopathologie der Täter!
Dass sie im Kalten Krieg propagandamäßig eingesetzt wurden, ist doch im Hinblick auf das, was sie an Erkenntnissen ermöglichen, völlig nebensächlich. Das muss man doch trennen können.

American Pride's Tragical History Tour: His Bobness wirbt für Autos eines niederländischen Konzerns. Oder: Would You Buy A Used Car From This Man?



It was Bob Dylan, urging all who watched the Super Bowl to buy American cars. Specifically the Chrysler 200, judging from the title card at the end. (Never mind that Chrysler is owned by Fiat, a multinational company headquartered in Italy the Netherlands.) But Dylan didn't mention Chrysler, just "American pride," and "the zoom, and the roar, and the thrust," and "the heart and soul of every man and woman working on the line."
The ad calls to mind the Clint Eastwood spot directed by David Gordon Green that got a lot of attention two years ago (siehe unten), though this commercial is not as well written or directed as that one was. ("Is there anything more American than America?") But this is not the first time Dylan has raised eyebrows with a high-profile commercial—and, for better or for worse, American automobiles are a more obvious product for him to hawk than upscale lingerie.
(David Haglund - Slate's Culture Blog, Feb. 2 2014)



Interessant: Der Versuch der Heroisierung der Reste einer nationalen Arbeiterklasse in Zeiten der Globalisierung zum Zweck der nationalen Identitätserweckung; - albern und hilflos angesichts der tatsächlichen Eigentums- und Produktionsverhältnisse. - Aber wenn schon, dann kann Clint das besser als Bob: Clints "The world's gonna hear the roar of our engines" klingt einfach klarer, auch bedrohlicher für den Rest der Welt als Bobs sozialromatisches "the heart and soul of every man and woman working on the line."

Interessant auch, dass deutsche Werbung in dieser Produktklasse ohne solch nationalistische Aufladung auskommt, offenbar weil das deutsche Exportprodukt als solches bereits genug Identifikationspotenzial mit der erfolgreichen Exportnation bietet, so dass es einer expliziten Aufladung gar nicht bedarf. Wie das wäre, wenn Wolfsburg aussähe wie Detroit, möchte ich mir lieber nicht ausmalen ....


Detroit's abandoned Packard plant, remnant of industrial glory days.
Eine fein ironische Wendung bekommt der hilflose Versuch der Detroit-Re-Heroisierung durch eine Meldung der NYT: Developer From Peru Has Eye on Detroit!

Die Gebrauchtwagenhändler-Frage, die nach der credibility der old heroes, habe ich im Titel zwar gestellt, möchte sie aber nicht beantworten. Es sei denn ganz kurz so: It's the economy, stupid!
Wir waren da schonmal weiter, was die Einsichten in die economy im politischen Lied angeht:

Oh I laid down your railroads, every mile of track.
With the muscles on my arm and the sweat upon my back.
And now the trains are rolling, they roll to every shore
You tell me that my job is through, there ain't no work no more.

Though I laid down your highways all across the land.
With the ringing of the steel and the power of my hands.
And now the roads are there like ribbons in the sky,
You tell me that my job is through but still I wonder why.

For the wages were low and the hours were long
And the labour was all I could bear.
Now you've got new machines for to take my place
And you tell me it's not mine to share.

Though I laid down your factories and laid down your fields,
With my feet on the ground and my back to your wheels.
And now the smoke is rising, the steel is all a-glow,
I'm walking down a jobless road and where am I to go.

Tell me, where am I to go.

Phil Ochs – Automation Song (1964)

"Copyright Disclaimer Under Section 107 of the Copyright Act 1976, allowance is made for "fair use" for purposes such as criticism, comment, news reporting, teaching, scholarship, and research. Fair use is a use permitted by copyright statute that might otherwise be infringing. Non-profit, educational or personal use tips the balance in favor of fair use."

Zur Dylan-Eastwood-colour Inszenierung der amerikanischen Arbeiterklasse passt sehr schön:
    The real State of the Union. By Pepe Escobar
    US President Barack Obama's State of the Union (SOTU) address was a somewhat surrealist spectacle. Way beyond avalanches of PR spin, the US government for a long time has not exactly done wonders for the public good. So as it advertises itself in front of a dysfunctional US Congress dismissed as repellent by an overwhelming majority of Americans - including, and expanding, on those 76% who are living paycheck to paycheck - what's left is a grand, old Hollywood production...

    Economic Forum in Davos - that snowy Vegas for the 0.00001% - in which the Masters of the Universe finally "discovered" inequality. So much inequality, in fact, that 2014 was instantly tagged by the Masters - and Japanese Prime Minister Shinzo Abe - as the new 1914, all that furiously tweeted to all corporate boardrooms of the liquid modernity elite.

    As Obama got into his groove, he proclaimed that Obamacare had won; that he would resort to ruling by executive order to get things done; and that a mixed salad of platitudes and vague proposals/generalities attested to the imminent success of his agenda of improving "opportunity" as the only answer to fighting inequality. Oh yes; and that the American Dream was not in a coma.

    No word, of course, about the "gentle", progressive dismantling of what's left of US democracy, via the Orwellian/Panopticon complex, through which 0.00001% elite rule is painfully achieved in a sanitized Total Information Awareness (TIA) environment. With the US government in total control of the Internet, that once-upon-a-time dream - the revolution will be televised - won't happen even on the web....

    With the US working class paralyzed and fearful of losing their jobs (labor unions have been virtually destroyed), and with students mired in horrendous debt (even as the average starting salary for graduates has been dropping steadily), two key vectors of protest are neutralized...

    The key point would be to examine how American turbo-financial capitalism has been drifting since the mid-1970s. The point is not that a cabal of medievalist Republicans, evil corporate CEOs (and their handpicked pols), plus Wall Street is in charge. The point is to examine how demented financial asset speculation plus a demented inflation of dodgy financial securities have been the defining features of the US and global system.

    This would imply a hardcore critique of advanced capitalism - which in fact is neither "advanced" nor really capitalism - that is absolute taboo in US corporate media. And the whole thing started even before the prophet Ronnie Reagan, then through Bubba Clinton and all the way to the Dubya/Obama continuum...
Lesen!!

Pepe Escobar im GBlog

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

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